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Freundin der Tochter gestorben

AJpXyrexna


@ Landarbeiter

Ja, du hast von einem liebgemeinten Überlisten geschrieben.

SPi~lrve!rPeaxrl


Ich habe ja regelmäßigen Kontakt zur Mama, aber selbst ein Kaffee mit mir alleine ist ihr momentan noch zu viel. Von daher denke ich nicht, dass ein Ausflug mit den Kids das Richtige wäre.

Ich denke es ist einfach auch anders, ob man einen Elternteil verliert oder ob man als Eltern ein Kind verliert. Auch wenn beides extrem schmerzhaft und traumatisch ist. Und jeder hat da halt ein anderes Tempo.

Wir werden sie zukünftig sicherlich zu Geburtstagen einladen oder gemeinsame Unternehmungen machen. Aber das braucht eben Zeit, die die zwei halt vorgeben müssen.

LCand@arbeit>erx76


Entschuldigt falls ich zu viel schreibe! :-)

Ich denke und hoffe das du da ein gespür für

entwickelst ob du denn helfen kannst!

Selbst weiss ich nur das ich auch gerne mal

einladungen abschlage weil ich denke das die mich

aus mitleid usw. einladen!

War aber auch hinterher traurig weil ich nicht da war.

Wollte damit nur sagen das manche ja auch

dankend ein einladung absagen weil sie nicht zur

last fallen wollen!!

Sind halt gedanken anstösse oder möglichkeiten

aus meinen erfahrungen, aber Jeder empfindet auch

verschieden!

LG :)-

SnilverPXearl


Nein, Du schreibst nicht zu viel. Das ist völlig in Ordnung. Und ich denke schon, dass ich ein gewisses Menschengespür habe. Ich bin selbst Arzthelferin und mein Mann ist Bestatter. Von daher denke ich schon, dass wir zumindest ein bißchen Ahnung vom Umgang damit haben. Auch wenns natürlich immer etwas anderes ist, wenns einen selber betrifft, als wenn es sich um einen Patienten handelt.

Stilv/erPVeaxrl


Morgen treffe ich mich nun mit der Mama zum Kaffee. Mal sehen wie es wird. :-)

C*hrMisale


Ich denke an Dich.... Sei einfach für sie da... du wirst schon das richtige machen. @:)

Soi%lrverPeaxrl


Danke, ja es wird sicherlich etwas seltsam werden. Aber sie ist bestimmt genauso nervös wie ich.

ABpyrxena


Ja, aber das kann man ja auch ansprechen, dass es ungewohnt ist und komisch usw. Dann ist es auch kein Problem, glaube ich.

H8as+enr*eicxh


@ SilverPearl

Ich lese schon länger still mit und bin tief betroffen, was da in dieser Familie passiert ist. Ich wünsche den Eltern ganz viel Kraft, besonders für die nächste Zeit, die ja erst anfängt........ :)* :)* :)-

Ich möchte Dir aber auch sagen, dass ich finde, dass Du Deine Sache sehr sehr gut machst und ich habe wirklich das Gefühl, dass Du auf diesem Gebiet doch eine gewisse Kompetenz hast! @:) - Ich denke auch, dass der Beruf Deines Mannes Dich bzw. Euch da schon ziemlich geprägt hat und Du über die Jahre schon viel Erfahrung sammeln konntest im Umgang mit Trauernden!

Ich wünsche Dir für morgen ganz viel Kraft für das Treffen mit der Mama!

@ Landarbeiter

Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du schon so früh Deinen Vater verlieren musstest! :)- Das war sicherlich sehr schwer für jeden von Euch - und jeder hat es sicher auch auf ganz unterschiedliche Weise erlebt.

Die Idee mit dem Spielen der Kinder im Kinderzimmer des verstorbenen Kindes finde ich sehr schön! - Ich denke aber auch, dass dies JETZT sicherlich noch viel zu früh wäre - vor allem für die Eltern des Kindes.

Es ist eben auch so, dass Kinder und Erwachsene unterschiedlich trauern. Für Kinder ist es dann auch gut, wenn sie mal was anderes sehen und erleben - für Erwachsene dagegen kann das alles noch zu früh sein.

Ich war 22 als mein Vater ganz plötzlich verstorben ist und habe meine eigene Trauer auf meinen Partner übertragen - dh. ich habe Verlustängste entwickelt, was meinen Partner betrifft - habe die Trauer meiner Mutter hautnah miterlebt (damals lebte ich noch bei meinen Eltern zu Hause) und diese Trauer als Verlustangst auf meinen Partner weiter übertragen.

Es war also wieder eine ganz andere Trauer, als Du sie mit 11 erlebt hast.

Ich denke, dass eine solche Unterscheidung, in welchem Alter man eine Trauer durchlebt ganz wichtig ist.

Deshalb finde ich auch Deine Gedankenanstöße sehr wichtig - weil Du Deine Trauer so beschreibst wie Du es als 11Jähriger empfunden hast. @:)

S[il,veQrPeaxrl


Ich danke Dir! @:) Ich hoffe einfach auf mein Bauchgefühl und meine Intuition und versuch einfach ehrlich und offen zu sein und ihr damit zu helfen.

Smil]verPexarl


Ich war gestern ganz schön nervös. Aber sie wohl auch. Wir haben lange geredet, aber kaum über die Tatsache ansich. Das wollte sie auch größtenteils nicht. Natürlich kam das Thema immer wieder auf, ist ja klar, aber wenn es nicht mehr ging, haben wir das Thema gewechselt. Wir haben gelacht, geweint und geschwiegen.

Gestern abend habe ich ihr dann eine whatsapp geschickt, dass es schön war sie da zu haben. Sie hat dann zurück geschrieben, dass ihr der Nachmittag auch gefallen und vor allem gut getan hat.

Ich denke, beim nächsten Mal wird es dann wieder etwas leichter werden. Ich denke es hat ihr auch geholfen zu spüren, wie sehr ihre Tochter auch hier vermisst wird und dass sie in ihrem Schmerz nicht alleine sind.

ChhrAiosale


Das freut mich zu lesen... So ist es richtig... das Gespräch seinen Lauf lassen und ggf zu lenken....

Euch allen Alles Gute!!!

p:eti0te-oveinWarde


Wie schrecklich :)- :°_

pQetitIe-v9ei?nKarde


Sorry, hatte nur den Eingangsbeitrag gelesen.

H9asenVreicxh


Wir haben gelacht, geweint und geschwiegen.

Das ist so wichtig!!! - Und Du hast es wirklich super gemacht! @:)

Gerade das GEMEINSAME Schweigen ist so schwer und gleichzeitig aber auch so wichtig!!! - Ich kann es kaum in Worte fassen, WIE gut es mir damals getan hat, als mein Mann (damals noch mein Freund) mit mir über den Friedhof gegangen ist (mein Vater war noch aufgebahrt in der Leichenhalle, die Beerdigung erst ein paar Tage später) - Hand in Hand - und gemeinsam schweigend. Es war Balsam für meine Seele.

Der Anfang ist gemacht. Nächstes Mal wird es bestimmt schon leichter.

@:) :)* :)* :)*

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