» »

Abschied von Freunden und Lehrer

trug#sthe=grim hat die Diskussion gestartet


Hallo,

heute war der letzte Schultag an meiner Schule. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nicht ZU traurig zu sein bin es jetzt leider doch...

Mit dem Zeugnis in der Hand sind wir erstmal zu unseren Lehrern um uns zu verabschieden. Doch auch die waren sehr traurig und einige hatten Tränen in den Augen...

das war das, das mich so richtig berührt hat...

Irgendwann konnte ich nicht mehr anders und mir sind einfach die Tränen gekommen.

Ich stand also da und meine Augen waren nass...

Ich fand einfach das unsere Klasse etwas besonderes war... diese Menschen sind wie eine Familie und sie bedeuten mir sehr viel..

ich weiß nicht wie ich ohne dem täglich überleben kann...

Bin ich zu "sentimental" ich bin 14 und ein Junge.... ist es eigentlich schlimm das ich sie alle so sehr vermisse....jetzt schon...?

Antworten
Lza^Edit[ion


Nein, ich finde das nicht schlimm. Ich habe sogar geweint, als ich mich von meiner Grundschule verabschiedet habe @:) da war ich vielleicht 10.

Aus welcher Klasse/Schule wird man denn mit 14 verabschiedet? ":/

j6usIt_lookLinxg?


Es klingt doof, aber das wird. Einerseits sieht man zumindest Teile der Leute doch auch im Sommer, egal ob man sich was ausmacht oder ob es im Freibad zufällig geschieht. Und auch wenn es für dich jetzt komisch klingen mag, wenn du nächstes Jahr weiter machst (an welcher Schule auch immer), dann ist diese tägliche Sache ja auch wieder gegeben, wenn auch mit anderen Leuten, aber auch da findet man welche mit denen man gut auskommt, oder auch welche die man eh schon kennt.

jbustm_lootkingx?


LaEdition, ich tippe stark auf Ö - da hatten heute die meisten Schulschluss und Hauptschule/NMS endet durchschnittlich mit 14.

Lli]esxeloxtte40


Jupp...heute gab's Zeugnisse hier! :)z

Jetzt mal aus Sicht einer Mama... ich hab geheult als meine aus dem Kiga kamen, als die Volksschule aus war - und nächstes Jahr wenn die NMS aus ist für den "Kleinen" wird's mit Sicherheit auch Tränen geben!

Ist einfach ein Zeichen dafür dass man dort Vertrauen hatte und sich wohlgefühlt hat!

kein Grund zum Schämen, ne - überhaupt nicht! *:)

mdnxef


Es ist nicht schlimm und nicht zu sentimental.

Ist ja auch irgendwie eine schöne Traurigkeit (im Vergleich dazu zu weinen, weil Schule jeden Tag so schlimm ist).

Wie gehts denn jetzt weiter? (keine Ahnung wie das in Ö läuft).

Vielleicht siehst du viele ja auf einer weiterführenden Schule, Berufsschule etc. wieder?

SZoromxan


ich weiß nicht wie ich ohne dem täglich überleben kann...

Von dem Satz gibt's ja zwei Varianten: eine romantisch verklärte, die eine gängige Übertreibung ausdrückt. Ein Gefühl von Traurigkeit. Und ein "Man sagt es halt so.", weil diese Haltung von irgendwo her kommt. Und viele gehen davon aus: das gibt sich wieder.

Und es gibt das ganz real: wo sich ein Mensch tatsächlich und ernsthaft die Frage nach dem ÜBERLEBEN stellt. Für die dieser Verlust so schwer wiegt, dass sie es nicht verkraften und von sich aus keinen Weg zu einer Besserung finden. Sollte dies bei dir der Fall sein, rate ich dir, dich auch deinen Eltern anzuvertrauen und sich frühzeitig um psychische Unterstützung zu kümmern.

Wie bist du mit anderen Abschieden umgegangen? Und wie sieht dein soziales Umfeld aus? Freunde, Verwandte, Bekannte, Mitglied im Verein, solche Sachen.

Bin ich zu "sentimental" ich bin 14 und ein Junge.... ist es eigentlich schlimm das ich sie alle so sehr vermisse....jetzt schon...?

Dieser Tag kam doch nicht überraschend, tugsthegrim. Im Prinzip konntest du dich viele Jahre, naja, mindestens das letzte ganze Schuljahr darauf vorbereiten.

Hast du dir für die nächsten Wochen, also die Ferienzeit, schon etwas vorgenommen? Schau doch mal, wie es dann so wird. Das Loch wird nicht so tief für die, die sich da etwas vornehmen. Und die Schulfreunde kann man ja nicht nur in der Schule treffen. Und sicherlich sind nicht alle über die gesamten Ferien verreist. Die freien Tage in den Ferien sind auch eine Chance: wegzufahren, andere zu besuchen, und Dinge zu tun, die nichts mit Schule zu tun haben.

Für wen es schwerer wird: für die wenigen Schüler, die meinen, sich still und innerlich in Lehrer oder Lehrerinnen verliebt zu haben.

Fylyinmg wit;houVt wi-ngs


Hi tugsthegrim, *:)

ich kann Dir sagen: Mir ging es auch so.

Ich hatte schon drei Monate vor dem Abi Angst, wie das wohl werden wird, wenn ich quasi mein zweites zu Hause verliere.

Die Zeit danach war ein bisschen anstrengend.

Aber Abschied heißt auch, dass etwas Neues kommt. Und dieses Neue wird Dir bald genauso ans Herz wachsen.

mxn;exf


Soroman - bisschen übertrieben alles, findest du nicht?

Es ist doch ganz normal, dass man wehleidig ist und traurig und sich gar nicht mehr vorstellen kann dieses gewohnte Umfeld nicht mehr zu haben.

Zu diesem Zeitpunkt auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen, die Frage nach dem Überleben könnte wirklich so gemeint sein und dass es psychologischen Behandlungsbedarf geben könnte halte ich für viel, viel zu abwegig. Nicht auszuschließen, aber... ne :|N

SUoromxan


Soroman - bisschen übertrieben alles, findest du nicht?

Ich finde, es ist eine Abwägungsfrage, wie man mit dem Thema umgeht.

Es ist doch ganz normal, dass man wehleidig ist und traurig und sich gar nicht mehr vorstellen kann dieses gewohnte Umfeld nicht mehr zu haben.

Ja, auch ich denke, es geht vielen Menschen so.

Und dann gibt es aber auch diesen Satz: "ich weiß nicht wie ich ohne dem täglich überleben kann..."

Für mich hat er eine gewisse Signalwirkung, die zumindest meine Aufmerksamkeit schärft.

Die Raten sind klein, ja, aber wer das Bewusstsein hat, dass mehr Menschen an Suizid sterben als an Verkehrsunfällen, und es gerade bei jungen Menschen eine der häufigsten Todesursachen ist, der räumt auch diesem Thema zumindest mal eine Möglichkeit ein. Denn sonst stoßen unerkannt Depressive nämlich genau auf das: auf Unverständnis. Auf ein: "Ach, das wird schon wieder." "Der fängt sich wieder." Auf ein "Es ist doch abwegig, dass er es so meinen könnte."

Und hinterher heißt es: Ach, hätten wir mal genauer hingehört, welcher Worte er verwendete.

m9nef


Nienand, absolut niemand hier hat mit Unverständnis reagiert.

Auf manche Themen kann man auch übersensibilisiert sein. Solange der TE nicht mehr 'Kritisches' schreibt halte ich es nicht für sinnvoll, seine Gefühle als /potentiell krankhaft und suizidal-klingend zu sehen. Das ist auch nur eine andere Form von Unverständnis.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH