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Situation von Vater Kritisch, aber ich lebe in anderem land

mkedneas hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

mein vater hatte vor 1 Woche einen Herzinfarkt, er wurde reanimert, war 3 Tage Intubiert. Jetzt atmet er alleine, aber sein zusant ist extrem kritisch, die Ärzte sagen er muß noch lange auf intenisv blebeiben, sein Zusatnd ist ein ständiges auf und ab.Alles ist möglich, er kann sterb en, oder aber abuch sich wieder erholen. Laut den Ärzten kann sich diese Schwebezustnad mehrere Wochen oder Monate hinzihen. Meine Eltern leben auf Sizilien, sie sind wegen dem Klima vor 10 Jahren dort hin gezogen. Die medizinische Versorgung ist viel besser, als ich dachte. Das Problem ist, ich lebe in Deutschland, und bin voll berfustätig, ich habe mich Krank schreiben lassen, um bei meine Vater und Mutter zu sein, aber das geht nur für eine Woche, Ich habe auch keinen Urlaub mehr. Ich weis nicht, wie ich das machen soll, ich möchte meine Eltern nicht alleine lassen, aber ich muss auch wieder arbeiten gehen, um Geld zu verdienen.

Mein Vater ist absolut NICHT transportfähig...

Hat jemand von euvh eine ähnliche Situation gehebt und kann mir einen Rat geben! Bitte

Antworten
H0aywleyx M.


Kannst du dir vielleicht unbezahlten Urlaub nehmen? In dieser Extremsituation sollte das möglich sein …

eGstxa1


ich habe mal einen bericht im tv gesehen, es ging darum das kollegen sich auch urlaub gegenseitig schenken können. also es ist wohl gesetzlich gestattet, wenn jetzt eine netter kollege dir eine woche von seinem urlaub abgibt. aber wer macht das schon. :-/

E hemali>ger ;Nutzer+ k(#2828G77)


Ich habe zwei Beiträge gelöscht.

C'ranhk1


Uuuppppsssss?

Dachte schon, ich raffe da was nicht, aber nun doch ;-D

Taesatraxle


Waren diese gelöschten Beitrage gegen die Forumsregeln?

EXhemaliger Nu,tzer (#E282877x)


Da hat sich jemand im Account vertan.

M+exta4


Ich finde eine wichtige Frage, ob du deinen Vater sehen möchtest, um dich für den Fall, dass er stirbt, von ihm zu verabschieden.

Wenn ja, dann fahr für die eine Woche hin.

In dieser Woche kannst du für sie da sein und Beistand sein. Kommen sie denn ohne dich nicht klar?

C6ranRk1


Na wie auch immer, das Problem ,welches Du beschreibst, haben nicht wenige, wenn auch in völlig verschiedenen Konstellationen. Bei Dir spielt die weite Entfernung noch eine zusätzliche Rolle.

Du kannst da nicht wirklich viel tun. Nun hast Du eine Woche Urlaub genommen und musst dann schauen, wie Du das am besten für Dich regelst, was sicher nicht einfach ist.

In solchen Situationen ist es immer schwierig das richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun, da man schlicht und Ergreifend den weiteren Verlauf nicht vorhersehen kann.

Ich würde an Deiner Stelle, so schwer es auch fallen mag, erst mal wieder arbeiten gehen und regen telefonischen Kontakt zu Deinen Eltern halten. Wenn sich sein Zustand sehr verschlechtern sollte, dann könntest Du versuchen, Deinen Arbeitgeber um Freistellung oder unbezahlten Urlaub zu bitten, um dann an seiner Seite zu sein.

Anderenfalls tust Du Dir selber keinen Gefallen, wenn Du nach einiger Zeit mittellos wirst und ja vielleicht auch noch Deinen Job verlierst. Damit wäre niemanden geholfen und wohl auch nicht im Sinne Deiner Eltern.

Aber die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen und schon garnicht, wie und wann. Das ist ja das Dilemma in solchen familären, krankheitsbedingten Ausnahmesituationen.

C.omTraxn


Bitte studiere die Rahmenbetriebsvereinbarung deines Arbeitgebers. Bei uns ist bei starken Erkrankungen eines Elternteils auch ein bezahlter Sonderurlaub für mehrere Tage möglich. Unbezahlter sowieso immer, aber das muss man sich auch leisten können.

Gerade die Situation, dass alles ungewiss ist, ist natürlich sehr schwer, denn du wirst ja keine mehrere Monate bei deinem Vater verbleiben können.

Als meine Mutter im Sterben lag, kam mein Bruder auch von weiter weg angereist. Er blieb dann 3 Tage, um nochmal bei ihr zu sein, musste aber dann wieder zurück. Er war nicht da, als sie starb, aber es hätte auch nicht funktioniert, einen richtigen Zeitpunkt zu treffen. Das ist leider so bei großen Entfernungen.

Ich kann dir leider nur sagen, dass du diese kleinen Inseln der Anwesenheit hast, indem du alle Möglichkeiten ausschöpfst und geschickt kombinierst. Aber wenn du finanziell vom Beruf abhängig bist, wirst du nicht die ganzen nächsten Wochen seiner Genesung oder seines Abschieds bei ihm bleiben können.

C*omrrxan


Ach ja: ich wünsche deinem Vater und der Familie, dass sich die Zeit der Ungewissheit möglichst kurz fasst und dass ihr bald wisst, wo ihr dran seid. Und deinem Vater natürlich alles Beste. Vielleicht erholt er sich ja wieder soweit, dass er mit dir Reden kann. Dann wird er sich sicher über deinen nächsten Kurzbesuch freuen.

SGilbermhondau&gxe


ich habe mal einen bericht im tv gesehen, es ging darum das kollegen sich auch urlaub gegenseitig schenken können. also es ist wohl gesetzlich gestattet, wenn jetzt eine netter kollege dir eine woche von seinem urlaub abgibt. aber wer macht das schon. :-/

War das in Deutschland ? Ich habe mal von so eienm Fall in Frankreich gelesen, da ist das wohl möglich...

Aber unbezahlter Urlaub sollte auf jeden Fall möglich sein - rede mit deinem Chef. Oder du kannst vielleicht Minusstunden machen und die später abarbeiten ?

Alles Gute ! :)*

miene\a1s


ich war ja schon eine Woche dort, am 17 War der Infarkt und am 18 mittags war ich schon an seinem Bett. gestern bin ich zurück, wie es im ein wenig besser ging

m%eRngeas


aber mein mutter hatte mittag angerufen, und mir gesagt, das es im nacht wieder sehrr schlecht ging und er sehr schwach ist. da hatte ich sofort ein schlechtes gewissen und musste stundenlang heulen...

Coomraxn


da hatte ich sofort ein schlechtes gewissen

Wegen deinem Vater, oder eher wegen deiner Mutter, dass sie in der Situation allein ist? Haben sie auf Sizilien Freunde und enge Kontakte, die sie dort etwas stützen können?

Wegen deinem Vater musst du dir kein schlechtes Gewissen machen. Wir alle wünschen es uns, den Lieben nahe zu sein, wenn sie leiden oder sogar zu sterben drohen. Aber man kann nicht die ganze Zeit am Bett wachen. Es gibt immer den Moment, wo man nicht da ist, und es gibt auch immer ein letztes Mal, wo man einen Angehörigen gesehen hat.

Hat deine Mutter diesbezüglich irgendwas gesagt, was dir das schlechte Gewissen macht? Oder kommt es allein aus dir heraus?

Ich kann wirklich verstehen, dass du auf heißen Kohlen sitzt. :°_

Wie gesagt: prüfe morgen die Möglichkeiten mit deinem Arbeitgeber. Es ist immer gut, wenn man Vorgesetzte darüber informiert, denn es ist ja eine verständliche Belastung, die du jetzt hast. Und dann teile diese Möglichkeiten geschickt ein.

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