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Von Zuhause Ausziehen, zwei Wochen davor schon Heimweh?

EQrnä%hrun0gsmaxn hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich bin 27 Jahre alt :-) Und nach einem Verkorksten Leben in dem ich mehrere Ausbildungen angefangen und dann doch wieder abgebrochen hatte. Habe ich nun mein Leben einigermaßen in den Griff bekommen und fange eine Ausbildung in der Firma meines Vaters an.

Ich werde in 1 Woche heiraten, und meine Partnerin wollte nicht bei uns Unten (Großes Selbst Gebautes Familienhaus) in die Einlieger Wohnung einziehen die mein Vater für uns hergerichtet hätte. Also suchten wir eine Gemeinsame Wohnung, mit dem Auto von mir Zuhause ca 10 min Entfernt.

Erst freuten wir uns Total auf die Wohnung, haben alles erledigt alle Formularitäten.

Meine Mutter starb 2013 im Dezember nach langem Kampf an einem Nasennebenhöhlen Tumor, und mein Vater heulte damals auf der Beerdigung und sagte zu mir und meinem Bruder (hoffentlich verlasst Ihr mich nicht so bald und bleibt noch eine Weile da).

Nun wird auch mein Vater kurz vor dem Auszug sehr sentimental *heute kam er in mein Zimmer und sagte ich hab dich ganz arg lieb* und gab mir ein Kuss auf die Stirn, und auch so merke ich wie er oft in Gedanken versunken ist. Einerseits freut er sich das sein Sohn heiratet. Andererseits kann ich Ihm Total ansehen das er jetzt schon daran denkt wie es ist wenn ich nicht mehr in meinem Zimmer wohne.

Ich war immer ein Nesthäcken, und Mamas Liebling, meine Mutter setzte sich bei jedem Streit den ich mit meinem Vater hatte für mich ein, leider ehrte ich meine Mutter viel zu wenig, und war oft mit Freunden unterwegs und brachte meine Familie durch Alkohol etc nur in Probleme. Mein Vater half mir Geldtechnisch mehrfach aus der Patsche.

Nun ist es soweit in 2 Wochen knapp ist die neue Wohnung einzugsbereit, es muss noch ein Bett, ein Esstisch, Stühle und Schränke besorgt werden. Aber dennoch fängt es bei mir jetzt schon an das ich Heimweh habe wenn ich dran denke *Nachts nicht mehr in mein Zimmer zu kommen um zu Schlafen*.

Ich verbrachte die ganze Freizeit auf der Terasse unseres Hauses oder in meinem Zimmer vorm PC* und die Aura wird mehr sehr fehlen das weiß ich jetzt schon.

Wie Seit Ihr damals beim Auszug klar gekommen und war es bei euch so ähnlich?

Als ich 20 Jahre alt war wäre ich liebend Gerne Ausgezogen und war nur im Streit mit meinen Eltern, doch seit ich meine Partnerin habe hat sich mein Leben verbessert ich trinke keinen Alkohol mehr und bin auch nicht mehr Nachts auf den Straßen Unterwegs, und dadurch verbesserte sich auch das Verhältnis zu meinen Eltern.

Auch wenn ich wenig Zeit mit meinem Vater verbrachte weil ich meist nur zum Abendessen oder um etwas zu klären oder zu reden ins Wohnzimmer ging wo er Fernseh schaute und sonst meist nur in meinem Zimmer saß, merke ich jetzt schon wie ich Heimweh bekomme bei dem Gedanken nach Feierabend nicht mehr Nachhause in mein Zimmer zu kommen :-(

Es ist ein Seltsames Gefühl schon als Kind hatte ich Albträume das wir mit der Familie *aus Geldnot* ausziehen mussten in ein anderes Haus und alles ungewohnt aussah, bis ich aufwachte und merkte es ist nur ein Traum.

Doch nun wird es Realität ich beziehe in einer Mietwohnung andere Räumlichkeiten, und auch wenn ich mich total Freute Anfangs, habe ich vorallem vor dem Schlafen nachts Angst da ich dazu meine Gewohnte Umgebung brauche.

Antworten
awbcxyxz


Dass es für deinen Vater nicht leicht ist, dass du ausziehst, kann ich verstehen, das ist für Eltern eigentlich immer schwierig.

Zu dir sage ich aber: werde endlich erwachsen. Freu dich auf die Hochzeit und auf ein Leben mit deiner Frau. Ihr zieht gerade mal 10 Minuten weit weg, das ist absolut GAR NICHTS. Du willst doch wohl nicht ernsthaft mit 30 noch im Kinderzimmer hocken??

E9rnäh0run<gsman


abcyxz

Am liebsten Wurde ich mein Zimmer abbauen und in die Neue Mietwohnung einbauen :-D wo das Haus steht ist mir eigentlich egal :-) Mir gehts mehr um die Optik die Gewohnt ist :-)

JIaaclma_


Auch wenn du auf die 30 zugehst, ist es nicht unnormal, dass du Heimweh hast. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt und nicht alle freuen sich nur darauf, sondern haben auch ein mulmiges Gefühl. Zudem könnte es sein, dass du unbewusst oder gar bewusst ein schlechtes Gewissen deinem Vater gegenüber hast.

Denke daran, 10 Minuten sind wirklich keine Entfernung. Du kannst ihn regelmäßig besuchen und er kann seine Freunde besuchen oder in einen Verein gehen.

Alles Gute für den Umzug.

a\bcyxPz


Am liebsten Wurde ich mein Zimmer abbauen und in die Neue Mietwohnung einbauen :-D wo das Haus steht ist mir eigentlich egal :-) Mir gehts mehr um die Optik die Gewohnt ist :-)

Dann nimm halt ein paar Poster mit, die jetzt in deinem Zimmer hängen. Du wirst dich innerhalb weniger Tage an die neue Wohnung gewöhnt haben. Außerdem wird dein Kinderzimmer ja wahrscheinlich nicht sofort in einen Hobbyraum umgewandelt werden - es ist gerade 10 Minuten (!) entfernt, wenn du es mal "besuchen" willst.

aQbcyx!z


P.S.: Ich selbst zog gleich mit 18 wegen der Uni ca. 300 km weit weg, in eine Stadt, in der ich niemanden kannte, in eine Wohnung ohne Mitbewohner. Das habe ich auch überlebt ;-)

Winzige 10 Minütchen entfernt und dann auch noch mit der Ehefrau in spe umziehen ist da doch wirklich gar nichts!

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