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Man lebt in der Erinnerung anderer weiter?!

mQene4as hat die Diskussion gestartet


Wenn jemand stirbt erinnern sich seine Freunde und Familie an diese Person, man "lebt" in deren Erinnerung weiter.

Was ist aber, nach dem alle die mich kannten auch gestorben sind? Dann gibt es doch gar keinen Beweis, das ich mal auf dieser Welt war! Dann ist es so, als hätte ich niemals existiert.. In spätestens 90 Jahren wird NIEMAND wissen, das ich da war! :°( :°(

Der Gedanke an diese unendliche Leere macht mich manchmal sehr traurig und ängstlich

Antworten
Mcarie>Cuxrie


Warum? Bist du denn so was besonderes, dass man auch in 90 Jahren wissen muss, dass du mal gelebt hast :-D

Wen interessiert das? ;-D

mXene3as


Eben!

Dann ist doch alles, was man macht absolut Sinnlos, wenn es in so kurzer Zeit vergessen und Bedeutungslos geworden ist. Alles wofür man arbeitet, die Werte, welche man sich erarbeitet hat...

MZarieC4urie


Aha, na dann.

Ich gestehe ja, dass das Leben ansich für mich auch (noch) keinen Sinn hat. Aber ich leb nun mal und mach das Beste draus. Ich jedoch leb für mich und nicht für andere, daher ist es mir ziemlich sch*** egal ob mich in 90 Jahren noch jemand kennt. So toll find ich mich jetzt auch nicht. ":/ ;-D

LPichtAnmuHori&zont


Dann ist doch alles, was man macht absolut Sinnlos

Klar. Ist es eh.

Da hilft aber ansonsten beispielsweise, einen Bestseller bzw. zukünftigen Klassiker zu schreiben, der auch in 100 oder 200 Jahren noch gelesen wird. Dann vergisst Dich keiner. ;-)

dUannh'alt"soalgleskxlar


Aber Du hast doch nichts davon, ob sich jemand an Dich erinnert oder nicht. Du merkst es doch gar nicht mehr. Und das ist das, was MICH jetzt in dieser Sache ängstigt. Weg zu sein und sich selbst nicht mehr zu merken, für immer.

Die anderen sind mir wurscht. Die dürfen mich von mir aus sofort vergessen, die denken jetzt schon zu Lebzeiten nicht an mich. Das ist egal.

Aber, hört sich blöd an, ich würde mir selber fehlen, wenn ich weg bin. :-(

DcieFCüchsinx80


Naja, aber einen hat es zumindest einmal gegeben und das ist zumindest unabänderbar.

Für eine gewisse Zeit hat man hier gelebt.

Und das einzige was mich persönlich interessiert ist im hier und jetzt zu leben und zu hoffen das es auch nach mir hier auf Erden gut weiter geht, also nicht "nach mir die Sinnflut".

Evhemaljiger NuYtzer7 (#573x012)


Was ist aber, nach dem alle die mich kannten auch gestorben sind? Dann gibt es doch gar keinen Beweis, das ich mal auf dieser Welt war! Dann ist es so, als hätte ich niemals existiert.. In spätestens 90 Jahren wird NIEMAND wissen, das ich da war! :°( :°(

meneas

Wichtig ist jetzt zu zu sein , jeden Tag aufs Neue . Was danach kommt--- welche Spuren man hinterläßt, das ist nicht so wichtig . Aber ich kann dich verstehen, es ist dieses Vergängliche , dieses Nichts, das Angst machen kann.

Ich hab den Vorteil mich jetzt schon daran zu gewöhnen 8-) , komme mir manchmal sehr unscheinbar und durchsichtig vor. Somit fehlt dann nicht mehr viel zum Nichts ;-D

L~iese5lot`te40


Ich hab zwei Kinder - also hab ich was auf dieser Welt hinterlassen! Auch meine Nachkommen werden irgendwann mal wissen dass es mich gab, sonst wären sie ja nicht auf der Welt....

Das reicht mir eigentlich.... :-D

nPulli`&pri,es{emuxt


Aber-Milliarden Menschen sind bereits vor dir gestorben, niemand erinnert sich an die. Alles, was du tun kannst, ist einen Einfluss im Hier und Jetzt zu hinterlassen.

MSeissaggixo


Lieselotte40

Ich hab zwei Kinder - also hab ich was auf dieser Welt hinterlassen! Auch meine Nachkommen werden irgendwann mal wissen dass es mich gab, sonst wären sie ja nicht auf der Welt....

Das reicht mir eigentlich.... :-D

Genau so sehe ich das auch.

In unsere Familie väterlicherseits herrscht aber eine große Familientradition.

Mein Urgroßvater, geboren 1839, gestorben 1930 war eine außergewöhnliche Persönlichkeit,

3x verheiratet, 2 Ehefrauen starben im Kindbettfieber, er hatte insgesamt 18 Kinder, davon starben 6 bei der Geburt. Viele Geschichten ranken sich um seine Person.

Ein Bild hängt von ihm in meinem Vorzimmer.

Er ist nicht vergessen, in einem Buch sowie in einem Museum wird an ihn gedacht.

Erst voriges Monat hatten wir einen gemeinsamen Nachmittag→ Nachkommen mit seiner 3. Ehefrau-- ein Cousinen und Cousintreffen mit Anhang, 45 Personen.

Ich genieße diese Familientreffen, die immer im engen Umkreis seines Wirkens stattfinden !

MzeGssaogQgixo


Nachtrag:

mein Urgroßvater Kajetan

[[http://up.picr.de/23233350zs.jpg]]

curi}echarxlie


Also unsere Großeltern haben usn von ihren Eltern und Großeltern erzählt. Diese Geschichten gebe ich auch an meine Kinder weiter.

Meine Ur-Oma ist ungefähr 1880 geboren, mein jüngstes Kind 2007. Also wenn er mit den Geschichten aufwächst, schafft die dann Ur-Ur-Ur-Oma in der Erinnerung locker 200 Jahre. Und bei den "jüngeren" kann man es durch Fotos und Familie ergänzen.

Diejenigen jedoch, die keine Kinder haben, sind meist wirklich "tot", da Tanten/Cousinen etc.. nicht über Generationen weitergetragen werden, zumindest nach meiner Erfahrung.

duanael87


Dann ist doch alles, was man macht absolut Sinnlos, wenn es in so kurzer Zeit vergessen und Bedeutungslos geworden ist. Alles wofür man arbeitet, die Werte, welche man sich erarbeitet hat...

Das kommt doch auch ein wenig darauf an wie man so lebt oder? Also wenn man sein Leben nur für sich lebt, nur daran arbeitet Geld, Auto und Haus zu haben und sowas, ja dann verschwindet man sehr schnell. Wenn man allerdings an etwas übergeordneten Werten arbeitet dann mag zwar der eigene Name verschwinden, die Energie die man aber in etwas gesteckt hat an das man geglaubt hat, das einem etwas Wert ist, dass bleibt und hat die Welt vielleicht ein wenig anders gemacht und bewegt. Also woran glaubst du? Wofür kämpfst du?

Ich mag ja in meinem Job die momente wo mir ein ganz lange verstorbener plötzlich plastisch vor Augen steht. Wenn ich einen Tontopf aus dem Mittelalter in der Hand halte und da ist noch ien Fingerabdruck drauf, dann ist das wie eine Verbindung übr Jahrhunderte. Das mag ich sehr.

EZhema]liger {Nutrzer 8(#5730x12)


Wenn ich einen Tontopf aus dem Mittelalter in der Hand halte und da ist noch ien Fingerabdruck drauf, dann ist das wie eine Verbindung übr Jahrhunderte. Das mag ich sehr.

danae87

dazu fällt mir der Satz ein :"in den Dingen schläft ein Lied " - (eine Geschichte)

meneas

du könntest auch einen Baum pflanzen :-)

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