» »

Plötzlich und unerwartet

HI.S. hat die Diskussion gestartet


Hallo

Mein Mann ist am 02.01 plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben. Ich kann es bis jetzt noch nicht glauben und ich habe so sehr mit mir zu kämpfen. Vor allem weil es Zuhause passiert ist. Ich habe Angstzustände und komme damit überhaupt nicht klar das er für immer weg sein soll!!!!

Wäre für jeden beistand und Erfahrungen dankbar

Antworten
P{lüsc_hbiXest


Mein aufrichtiges Beileid. :)-

Hast du Kinder, Freunde oder Verwandte die dir beistehen?

Tu das, was dein Mann in so einem Fall von dir gewollt hätte.

M'XHonxe


Solltest erstmal nicht allein sein, auch wenn man sich oft wünscht Allein zu sein .. Aber solche Situationen packt man am besten mit vertrauten an seiner Seite ..

Wünsche dir viel Kraft. Und auch wenn du vielleicht nicht dran glaubst: Dein Mann ist vielleicht nicht mehr physisch bei dir .. Aber er wird dich dennoch dein Leben lang begleiten, denn er hat dich geliebt ..

Ich glaub nicht an den Himmel und sowas, aber ich glaub fest daran dass wir unsere verstorbenen Lieben irgendwann wiedersehen werden ..

HT.S.


Danke

Ja ich habe eine 19 jährige Tochter und auch viele Freunde und Verwandte die mir jederzeit zur Verfügung stehen und auch nachts hat bis auf heute immer jemand bei uns geschlafen. Mal sehen wie die erste Nacht alleine wird :°(

rn a[ l ^f


:)- Mein Beileid

HO.xS.


Danke

Es ist alles so unfassbar :°(

Die Nacht heute alleine ging eigentlich recht gut, ich schlafe bei meiner Tochter mit im Zimmer.Aber wenn ich aufstehe es sind überall noch seine Sachen aber er ist nicht mehr da und wird auch nie mehr kommen :°( ich bin für Ratschläge wie ich besser damit umgehen kann sehr dankbar!

Lya'unhebe1er


@ H.S.

Mein aufrichtiges Beileid. In solchen Momenten gibt es nur wenige tröstliche Worte. Verbring nach Möglichkeit viel Zeit mit Freunden. Es braucht alles seine zeit und hier stimmt der Satz, Zeit heilt alle Wunden. Auch wenn die Erinnerung immer etwas schmerzen wird, so wird es doch erträglicher. Lg.

HC.S.


Danke für die tröstenden Wort es soooo verdammt schwer zu verstehen das er nicht mehr da ist :°(

Habe gerade den Weihnachtsbaum abgehängt und wenn ich in dieses Zimmer rein schau hab ich sofort das Bild vor Augen wie ich ihm gefunden habe und wie er danach noch lange leblos auf dem Boden lag. Ich hatte immer soooo eine Angst vor toten, habe auch noch nie einen toten gesehen und jetzt musste ich ohne Erfolg meinen eigenen Mann wieder ins Leben zurück holen, hab ihm noch lange die Hand gehalten obwohl ich immer gesagt habe ich könnte das nicht machen. Habe auch Angst davor weil ich schon von manchen gehört habe das sie dann manchmal sogar Schatten sehen :-o ich hoffe nur ich erlebe das niemals :°( :-o

J6uliE-Sonn$e_


Mein Beileid.

Es muss ein Schock gewesen sein, den man sich nicht vorstellen möchte. War dein Mann gesund, weil es unerwartet passierte?

Wünsche dir viel Kraft.

P]almeMn:blatt


Oh wie fürchterlich....,

ich kann das so nachempfinden,

unser Vater ist am 25.11. durch einen Herzinfarkt gestorben. Das Wort "Unfassbar" hat eine ganz neue Bedeutung für uns erhalten....

Langsam finden wir wieder ins Leben....,

aber, es tut so unglaublich weh.

Geholfen hat mir ein wenig, wieder arbeiten zu gehen...., in den Alltag zurück.

Fühl dich gedrückt!

L,ich7tAmHorxizont


@ H.S.

An Deiner Stelle würde ich mir jemanden zur Hilfe holen und mit diesem zusammen (vielleicht macht es auch nur die Hilfsperson) die Sachen Deines Mannes außer Sichtweite räumen… Ich glaube, das wäre etwas, woran ich durchdrehen würde. Seine persönlichen Sachen zu sehen.

Alles Liebe von mir!! :)*

J4ulIi-S!o{nne_


@LichtamHorizont das kommt darauf an. Wir haben immer noch alles von meinem Bruder in seinem Zimmer. Das gibt uns Halt. Für uns wäre es unvorstellbar, wenn es nicht mehr da wäre. Jeder geht damit anders um.

m,adrtin/achexn


Mein aufrichtiges Beileid :°_

CNomSran


Hallo H.S., :°_

das ist wirklich traurig und ich kann nachvollziehen, dass du unter Schock stehst. Vor allem wenn man sich darauf nicht vorbereiten konnte. Wie alt wurde er, wenn ich fragen darf?

Mein Schwiegervater ist ähnlich verstorben. Fällt morgens vor der Arbeit in der Küche einfach tot um.

Das Begreifen dauert, und dir kommt Anfangs alles unwirklich vor. Du wirst die Trauer noch eine Weile aushalten müssen, aber um trauern zu können, musst du erst den Kopf frei kriegen. Haltet jetzt als Familie fest zusammen und lass dir bei allen Formalitäten und Regelungen helfen. Deine Tochter ist erst 19 und sie muss schlagartig mit neuen Dingen umgehen, aber unterschätze sie nicht. Beteilige sie daran, an allen Dingen, Fragen und deinen Gedanken. Ihr werdet euch dann gut stützen können.

Wenn ihr die wichtigen Dinge geregelt habt, habt ihr eine gute Ablenkung. Danach wird die Zeit kommen, wo du die Trauer verarbeiten kannst. Und dann wirst du merken, dass es aufwärts geht und viele Hürden gemeistert wurden. Du musst dir jetzt keine Gedanken über das Danach machen, das hat alles Zeit und wird sich einfinden. Gestehe dir einfach zu, dass ihr vorerst im Moment lebt, bis sich das Gefühlschaos langsam lichtet. Und das wird passieren und es wird eine Zeit danach geben. :)*

Habt ihr Vorstellungen, was er sich gewünscht hat für die Zeit nach seinem Tod? Habt ihr mal zu Lebzeiten darüber sprechen können?

Alles Gute für die nächste Zeit. :)-

L5ichtApmHoriJzonxt


@ Juli-Sonne_

Ja, kommt darauf an, aber für mich klang es so als würde es die TE belasten, seine Sachen zu sehen...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH