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Gestern noch telefoniert und heute Tod aufgefunden

C#ranxk1


Vielen lieben Dank für die netten und tröstenden Worte. Bin gerade erst heim und ziemlich alle. Meine Mutter wurde freigegeben zur Bestattung. Leider gab mir die Kripo nicht die vollständigen Schlüssel, da zwei Schlösser getauscht werden mussten.

So stand ich da. Ich rief wieder bei der Poizei an und bekam äusserst unfreundlich zu hören, dass das nun leider passiert ist und die MA vom KDD nicht mehr da seien. Ich könnte ja den Schlüsseldienst rufen.

Ich hatte heute insgesamt 6 Stunden nur damit zu tun, einen Haustürschlüssel vom Nachbarn zu besorgen, der nicht da war. Ich musste selber rumtelefonieren ,recherchieren, hier und dort hinfahren, bis ich dann endlich den Mieter ausfindig gemacht habe. Eine Katastrophe ohne Ende.

Das mit dem Bestattungsinstitut konnte ich heute knicken.

Als ich dann endlich die Wohnung betrat, überkam es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Alles so ruhig, leise, die gesamte gewohnte Umebung kam mir plözlich so fremd vor.

Ich wollte die Unterlagen zusammen suchen, aber konnte es einfach nicht.

Ich weiß nicht, aber ich kam noch nie so an meine Grenzen, dass ich doch tatsächlich Gedanken habe, die man nicht haben sollte.

Ich will das alles nicht. Mir fehlt die Luft zum atmen und nichts ,absolut garnichts interessiert mich mehr.

Meine Mutter war eine Frau, der es sehr wichtig war, dass für den Fall der Fälle, immer alles ordentlich ist. Und genau so fand ich auch gestern und heute die Wohnung vor und selbst sie, lag ganz brav im Bett und zugedeckt.

Ich weiß, der Schmerz lässt irgendwann nach, nur kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen.

Wir hatten das beste Verhältniss überhaupt, waren wie gute oder beste Freunde, konten über alles reden, ja wirklich ,über alles.

Tut mir Leid ,dass ich gerade auf Eure Fragen nicht eingehe, aber ich tippe gerade einfach drauf los, ohne nachzudenken.

Mein Leben fühlt sich plötzlich so wertlos an. Das dass so schmerzt, hätte ich nicht für möglich gehalten und dabei passiert das leider tagtäglich und ist auch der ganz normale Lauf des Lebens. Ich weiß und dennoch fühle ich keinerlei Boden unter mir.

Nun bin ich schon seit fast dreizig Stunden wach, aber kan nicht wirklich schlafen. Meine Gedanken kreisen dauehaft um meine liebe Mom.

Alles ist plötzlich zum Nebenschauplatz geworden und nichts ist mir mehr wichtig. Das ist für mich nicht einmal mehr erschreckend. Und reden möchte ich auch mit niemanden.

Ich weiß nicht. Tut mir Leid, dass ich Euch hier zujammere, aber zu mehr bin ich gerade nicht in de Lage.

F0lamecmhKen7x9


es tut mirso wahnsinnig leid :°_ :°_ :°_ ich weiß, nix kann dich trösten und für sowas gibt es auch keine richtigen Worte.

Es steht uns wohl allen bevor und ich habe jetzt schon Angst davor.

RIP liebe Mama von Crank :)- :)- :)- :)- :)- und dir lieber Crank ganz ganz viel Kraft. Hast du jemanden, zum anlehnen und weinen? :°_

C7rain'k1


Ich hätte schon den einen oder anderen, aber ich möchte einfach nicht. Hier geht es, aber alles andere reale ist mir einfach zu viel.

Lieben dank. Jetzt verstehe ich erst, wie wichtig ein paar nette Worte in solch einer Situation sein können, auch wenn es nicht wirklich hilft. Trotzdem ist das hier gerade das einzige, was ich kann und möchte.

EHhema$liger -NutNzver /(#9421;703x)


Auch von mir mein aufrichtiges Beileid. @:) :)*

Lass einfach alles raus was du magst, wir hören dir gerne zu und versuchen für dich da zu sein.

K8ater<_3x-8


auch von mir Herzliches Beileid, aber du solltest die ganze Trauer nicht in Dich hinein Fressen. such Dir jemand der Dich in die Arme nimmt. bei dem du Dich ausheulen kannst. :)-

s]ofia34-"39 jahre axlt


:°_ :°_ :°_ :°_ das tut mir so leid :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

mein herzliches beileid :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

bitte mach dir keine vorwürfe, wenn du zu ihr gefahren wärst hättest du wohl einige stunden dagesessen und sobald es ihr besser ging wärst du nachhause gefahren und das sie wegen Brechdurchfall stirbt konntest du nicht ahnen.

ich selber hätte auch erstmal zu kamileentee geraten am Telefon

und zu Bettruhe, und warscheinlich hätte ich nachts nicht nochmal angerufen damit ich sie nicht wecke und sie sich ausruhen kann.

du konntest nicht wissen was passieren würde :°_ :°_

hinterher ist man immer klüger, du bist kein Hellseher.

eine große Umarmung von hier aus :°_ :°_

s"ofia34-l39 jah[re al(t


und selbst wenn du zu ihr gefahren wirst nach einigen stunden noch am selben tag

wer weiß ob es nicht schon zu spät gewesen wäre, evtl. hätte auch das sie nicht retten können :°_ :°_

CDra+nkx1


Ich kann es nicht einmal beschreiben oder in Worte fassen, was seitdem mit mir passiert. Es fühlt sich an, als wäre ich durch eine Eisdecke gebrochen.

Ich habe immer wieder die Bilder im Kopf, als ich sie da so liegen sah. Und niemand war da. Keine letzten Worte, kein Beistehen, nichts.

Wie schlimm und einsam das war, möchte ich mir nicht vorstellen und trotzdem kreisen diese Gedanken umher. Die Polizei empfahl mir ja schon ein Kriseninterventionsteam, Beistand etc., aber das kann ich ja schon mit Bekannten oder Verwandten nicht, geschwiegedenn mit völlig Fremden.

Ich weiß nicht, ob ihr mich verstehn könnt.

Jeder Mensch ist wohl einfach anders und geht auch anders damit um. Ich hätte selber nicht geglaubt, dass ich nun so damit umgehe, also still, in Gedanken weinend und die Welt hassend. Klingt schon ziemlich schräg, aber so fühle ich.

Klingt jetzt merkwürdig und erschreckend, aber ich wäre jetzt so gerne bei ihr.

C4raank1


Es sind jetzt gerade eure lieben Worte, die mich ein wenig ablenken.

Kennt ihr das, wenn Euch plötzlich alles völlig egal erscheint?

s ofia34y-39 ja#hre aqlt


:°_

besteht nicht die Möglichkeit sie nochmal zu sehen?

da wo sie jetzt ist? um sich besser von ihr zu verabschieden.

zu es war niemand da sie ist alleine gestorben, evtl. waren die worte am Telefon schon ihre letzten worte, kann sein daß sie schon kurz nach dem anruf starb und froh war, daß sie noch mit dir die letzten worte am Telefon führen konnte, es ist warscheinlich alles ziemlich schnell und plötzlich gegangen, sonst hätte sie dich nochmal abends angerufen, so wie sie es dir vorher gesagt hatte. :°_ :°_ :°_ :°_

s+ofaia34-394 jahre7 alxt


Kennt ihr das, wenn Euch plötzlich alles völlig egal erscheint?

ja :°_

wenn etwas so unbeschreiblich traurig ist daß man es nicht aushalten kann (und ich spreche nicht von Liebeskummer nach Trennung oder so)

C.ra!nkx1


Das würde ich ja gerne glauben, aber sie hing an ihr leben. Ich bin mir sicher, sie hat es falsch eingeschätzt oder so ähnlich. Sie wollte immer schon niemanden zur Last fallen, selbst mir nicht, obwohl sie um meine Sorge wusste.

Auf mich konnte sie sich immer und zu jeder Zeit zu einhundert Prozent verlassen, wie auch umgekehrt.

Ich bin plötzlich nicht mehr ich.

Sie erzählte noch, wie sie sich auf dieses und jenes freue. Keine Spur von Aufgabe.

hreJute_h+ier


:°_

Crank, du musst dich für gar nichts rechtfertigen. In einer Schocksituation reagieren Menschen nicht rational und sachlich. Lass es einfach geschehen.

Es wird wieder eine andere Zeit für dich geben.

Du hast jetzt viel zu erledigen. Eine würdevolle Beerdigung zu organisieren, dass ist alles andere als einfach.

Ich wünsche dir einen Abschied von deiner Mutter, den sie sich auch gewünscht hat. Du umarmst sie mit deinen Gedanken. Vielleicht hat sie es auch gemacht, als sie sich schlafen legte. Wie du schilderst, hat sie alles vorbereitet. Ehrlich, du kannst richtig stolz auf deine Mutter sein.

:)- :)- :)-

Chranxk1


Danke!

Und warum breche ich bei solchen Sätzen in Tränen aus? Ich schreibe wirres Zeug, ahbe mich nicht mehr unter Kontrolle und kann überhaupt nicht daran glauben, dass ich damit irgendwann klarkomme.

Diese Situation hatte ich noch nie !

C`ara{madlax 2


Ich glaube aus persönlichen Gründen an ein Weiterleben nach dem Tode. Man sagt, man stirbt, so wie man gelebt hat. Ich glaube, dass trifft auch auf deine Mutter zu. Sie hat alles ordentlich hinterlassen, sie war bereit für sich selbst zu sorgen und so ist sie auch gegangen. Ich bin der Meinung, dass sie, auch wenn sie noch nicht hat sterben wollen, den Tod doch so erlebt hat, wie es für sie persönlich richtig gewesen ist.

Und auf ihrem weiteren Wege, wünsche ich ihr alles Gute, genauso wie dir Crank1 :-) :)-

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