» »

Mutter stirbt ganz plötzlich

p_atc]h1x23 hat die Diskussion gestartet


vielleicht hat jemand das selbe Schicksal erlebt. Meine Mutter ist vor zwei Wochen ganz plötzlich unerwartet gestorben. Sie war im Krankenhaus wegen Schmerzen im Unterlrib. Man hatte hohe Tumormarker festgestellt. Es wurde eine Bauchspiegelung durchgeführt und ihr wurden dann beide Eierstöcke entfernt da eine Wucherung gefunden wurde. Sie wurde 5 Tage im Krankenhaus behalten. In diesen 5 Tagen wurden ihr Antibiotika gegeben die nach 3 Tagen wieder abgesetzt wurden weil sie sie wohl doch nicht brauchte. In der ganzen Zeit im Krankenhaus konnte sie nichts essen weil sie unter starken magenschmerzen litt und erbrechen was sie auf die Antibiotika zurueckgefüghrt hatte. An ihrem Entlassungstag wurde ihr gesagt das die wucherung die ihr entfernt wurde ein sehr aggressiver Krebs sei im Anfangsstadium. Meine Mutter war extrem traurig über die Nachrricht. Sie ist nach Hause, hat weiterhin ueber magenschmerzen geklagt und in der selben nacht ist sie zuhause gestorben ganz plötzlich.

Später wurde festgestellt sie ist an einem Darmverschluss gestorben. Ich konnte mich nicht verabschieden. Wieso konnte das übersehen werden. Wie kommt man mit sowas zurecht, so einem unerwarteten Tod. Vor 3 wochen wusste sie noch nicht einmal das sie krank ist

Antworten
q{ui-sti


:)- :)- :)- Liebe/r 'patch123,

ich möchte Dir mein Beileid aussprechen.

Deine Frage, "wieso konnte das übersehen werden ???" kann ich leider nicht beantworten.

Ich denke an Dich - und schliesse Dich in mein Gebet mit ein

Deine 'qui-ti'

m,us9ic?usx_65


Mein Beileid, ebenfalls. :°_

:)-

Das ist jetzt eine schlimme Situation für Dich, und Du wirst Zeit brauchen, das alles zu verarbeiten. Wenn Du den Eindruck hast, seelischen Beistand zu brauchen, den Du von Freunden/Verwandten oder in einem Internetforum nicht bekommen kannst, solltest Du keine Scheu haben, dich an einen Arzt, Psychotherapeuten oder Seelsorger zu wenden. (Es gibt auch sogenannte Trauerbegleiter.)

Nach meinem - ganz laienhaften! - Verständnis muß ein Darmverschluss für eine gewisse Zeit bestehen (einige Tage?), um lebensgefährlich zu werden. Möglicherweise hätte man ihn in der Klinik bemerken "müssen" -- dann hättest Du evtl. einen Anspruch auf Schmerzensgeld oder ähnliches. Überlege mal in aller Ruhe(!), ob Du dich von einem Anwalt (Schwerpunkt Medizinrecht bzw. Arzthaftungsrecht) diesbezüglich beraten lassen möchtest.

E8hemaligeCr Nvutzer E(#4L67193x)


Nach meinem - ganz laienhaften! - Verständnis muß ein Darmverschluss für eine gewisse Zeit bestehen (einige Tage?), um lebensgefährlich zu werden.

Nur als Zusatzinfo: Das hängt immer von der Art des Darmverschlusses ab. Da gibt es viele Formen die sich zum Teil unterschiedlichst äußern. Da gibt es auch Formen die plötzlich auftreten (zB gefäßbedingt).


patch123 - mein Beileid zum Verlust deiner Mutter.

P{alm(en_blaxtt


Hallo Patch...,

uns ist was ganz ähnliches passiert. Mein Vater starb völlig unerwartet an einem Herzinfarkt. Letzten November, ganz langsam finden wir wieder ins Leben zurück.....

Es ist ganz schrecklich noch nicht mal Tschüss sagen zu können....

Viele Fragen, Gedanken und Liebe.

Ich bin immer wieder bei der Frage ob ich evtl. einen Termin bei einem Therapeuten vereinbare. Wobei ich selber aus dem Bereich komme und so in meinem Umfeld auch immer Kontakte nutze zur Sortierung meiner Irritationen.

Fühl dich gedrückt!

pdatch]1x23


ja die Tatsache das sie an etwas gestorben ist was haette verhindert werden kiennen ist das schlimmste. Ich waere besser damit klar gekommen wenn es der Krebs gewesen waere ubd man machtlos gewesen waere. Ich habe gelesen ein Darmverschluss kann eine komplikation sein bei einer eierstock entfernung. Frage mich immer wieder ob man es nicht einfach übersehen hat bei ihr weil sie hatte ja die ganze zeit magenschmerzen und musste sich oft übergeben. Aber all das grübeln macht sie auch nicht mehr lebendig. Sie war erst 59. Ich habe zum Glück einen kleinen Sohn der mich viel ablenkt

Tmor\yf8x0


Mei herzliches Beileid! :)-

Einen Elternteil zu verlieren ist immer schlimm. Meine Mutter starb vor zwei Jahren; sie hätte wohl auch noch länger leben können, wenn ihr Arzt aufgepasst hätte. Ich konnte mich zwar verabschieden, aber schrecklich war es trotzdem. Sie war auch erst 60...

Es braucht Zeit... Der Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" ist Quatsch. Gar nichts heilt die Zeit. Es wird nur irgendwann leichter zu ertragen...

Ich wünsche dir alles, alles Gute! Und lasse deine Trauer zu; sie zu unterdrücken, würde alles nur noch schlimmer machen.

pqatcxh123


danke ich glaube auch nicht das zeit irgendwas heilt. Man wird seine mutter immer vermissen ein leben lang.

anu8g23A3


Mein herzliches Beileid!

Die erste Zeit ist schwer und Trauer darf und muss sogar sein.

Die Zeit ist nicht in der Lage Wunden zu heilen - mit der Zeit verändern sich die Wunden und sind irgendwann als solche nicht mehr zu erkennen, oder nur bei genauem Hinsehen.

Das Vermissen wandelt sich. Irgendwann ist es die Frage: "was hätte Mutter jetzt gekocht und wie?"; wie hätte sie in dieser Situation reagiert? Es formt aber auch die eigene Persönlichkeit, denn je nach Familie ist man irgendwann selbst das "Familienoberhaupt".

Dann ist aus dem "Vermissen" dankbare Erinnerung geworden.

SdtesveP87x8


Mein herzliches Beileid, ganz viel Kraft für dich und deine Familie :°_

pHatch1x23


ich danke euch allen sehr. Es hilft zu wissen das es andere auch geschafft haben mit einem so grossen Verlust klar zukommen

EDsch3e;lKbachxer


Ergebnis einer völlig Überforderten Ärzte und Helferschaft, die sich vor lauter Druck um nichts mehr WIRKLICH kümmern können!

Ich drück dich grad gaaaanz fest,und wünsche dir Gottes Segen in der nächsten schweren Zeit.

pcatc7hx123


ja da war eventuell menschliches versagen im spiel. Das traurige ist, sie wollte eigentlich nicht ins krankenhaus und hat es vermeiden wollen.

mZalsikax82


Mein herzliches Beileid :°_ :)-

Mein Vater ist seltsamerweise genau heute vor 5 Jahren ins KKH gekommen, weil er sich nicht wohlgefühlt hat und ganz gelb wurde. Dort wurde ihm diagnostiziert, dass Leber und Galle nicht mehr richtig arbeiten und er wurde in eine Spezialklinik verlegt zum operieren. Da hat man dann Tumore an Leber und ich weiß gar nicht mehr wo gefunden (hatte schon gestreut). Er fiel dann ins Koma, wachte nach einer Woche nochmal auf, aber ich weiß nicht, wieviel er wirklich noch mitbekommen hat und hat die eigentliche Diagnose wahrscheinlich gar nicht mehr realisiert. Nach insg. 10 Tagen ist er verstorben. Er war auch erst 59. Ich kann gerade nicht glauben, dass es tatsächlich schon 5 Jahre her ist, muss aber dazu sagen, er war lange Zeit Alkoholabhängig. Also auch wenn die Diagnose überraschend schnell bzw. früh kam, im Nachhinein war es eine logische Konsequenz aufgrund seines Lebenswandels. Was den Verlust jedoch nicht leichter macht

Der Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" ist Quatsch. Gar nichts heilt die Zeit. Es wird nur irgendwann leichter zu ertragen...

das stimmt. :-(

Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate, für Dich und Deine Familie. Nehmt Euch die Zeit zu trauern, weint und lacht, wenn ihr an sie denkt - erinnert euch an die schönen und lustigen Momente mit ihr, das kann euch niemand nehmen. :)* :)* :)*

E3schFelbsacxher


Mit TRAUER muß jeder selber klar kommen,seinen eigenen weg finden es zu verarbeiten.

Die Frage ist, was man draus macht!!!

Nicht Vergessen, eher Verarbeiten sollte es sein.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH