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keinen schlaf durch Trauer

SjchnuQllxa


ja überlege dir, wie du was angehen möchtest...solange du nicht bereit bist für eine "veränderung", bringt es nichts, dich zum therapeuten zu zwingen...

du triffst für dich alleine eine entscheidung, mit der du zufrieden bist :)* @:)

M&ann0x42


@ Bordstein94,

wenn du deine Geschichte so erzählst, dann würde ich sagen ist es kein Wunder, dass du säufst. Und weil deine Umwelt, also die Leute im Dorf, eben nicht alle Umstände kennen, könnte es sein, dass die halt nicht verstehen warum du dich so verhältst, wie du dich verhältst.

Ich sage dir jetzt einfach mal, dass du ok bist, so wie du momentan bist. Mir 11 Jahren seine Mutter zu verlieren ist kein Pappenstiel. Das schon alleine zu verkraften ist viel. Und dann kommt noch hinzu, dass deine Großmutter dir, bzw. dir und deiner Schwester eine Mitschuld eingeredet hat.

Ich bin schon etliche Jahre älter als du und habe dadurch natürlich auch eine andere Sicht auf die Dinge dieser Welt. Du solltest als erstes mal deine Schuldgefühle gegenüber deiner Mutter los werden. Wie du das machst ist egal. Also ob dir eine Therapeut hilft oder du dir alleine.

Ein 11jähriges Kind ist nicht Mitschuld am Tod seiner Mutter. Und schon gar nicht, weil es nicht genug gebetet hat.

Meiner Meinung nach ist auch nicht Gott Schuld am Tod deiner Mutter. Es wird ja immer so gesagt auf "Fernseh Beerdigungen" in Filmen, bzw. der Pfarrer sagt dann immer: "Es hat Gott gefallen unseren lieben Bruder, Schwester etc. zu sich heim zurufen ...". Oder so ähnlich. Ich glaube nicht, dass dem so ist. Sterben ist eine Sache zwischen der Seele eines Menschen und seinem Körper. Wenn die Seele lange genug hier auf Erden in einem Körper gewandelt ist, dann beschließt sie eines Tages zu gehen. Nach menschlichen Maßstäben kann man nicht verstehen, warum eine Seele nicht immer so lange bleibt, bis der Körper alt und gebrechlich ist. Warum manche Menschen eben sehr früh gehen. Aus der Sicht der Seele soll es sehr wohl Sinn machen.

Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass du nicht Schuld am Tod deiner Mutter bist. Es gibt nur einen Menschen auf dieser Welt der dir diese Schuld vergeben kann. Und das bist du. Mache dir bewußt, dass du nicht Schuld bist. Mit keinem deiner Verhalten, mit nichts.

Ein weiterer Schritt wäre, deiner Oma zu vegeben. Die hat zwar, also im Schwäbischen würde man sagen: "Einen Scheißdreck an dich na gschwätzd", aber sie wußte es nicht besser. Da sie Tod ist, kannst du es ihr nicht mehr direkt sagen. Aber du könntest z.B. an ihr Grab gehen und es ihr dort sagen. "Liebe Oma, das war zwar ein "Sch..." was du mir und meiner Schwester damals erzählt hast, aber ich vergebe dir.

Das sind so, meiner Ansicht nach, die beiden größten Baustellen, die du mal angehen könntest. Dir und deiner Oma vergeben. Wenn du diese Last mal weg hast, dann wird wahrscheinlich auch vieles andere in einem anderen Licht erscheinen. Schreib doch mal, ob dir diese Sicht was bringt, oder ob du mich nicht verstehen kannst.

B%ords6teiXnx94


Zur Zeit bin ich weit von zu Hause weg da ich mir dachte es würde bessr gehen wenn ich ein wenig "abstand" von der ganzen Sache bekomme jedoch hat es mir bis jetzt nicht ganz so genüzt wie ich es mir erhofft habe, da ich das Problem nur um 800km weiter verschoben habe.

Meine nächsten Ziele wären, da ich in den Osterferien nach Hause fahre die Gräber für den Anfang zu Besuchen um so hoffentlich endlich einen Schlussstrich ziehen zu können (ich war seit der Vorkommnisse nie wieder ein Grab besucht habe bzw auf dem Weg dahin sich mein Magen so verkrampft hat, das ich angefangen habe zu würgen).

Doch jetzt muss ich sagen 10 Jahre sind mehr als genug und es führt wohl oder übel kein Weg vorbei. Zudem muss ich sagen dass ich seit dem Vorfall nie wieder gebetet habe und auch nicht nach einen tieferen Sinn dahinter gesucht habe. Ich bekomme direkt Wut wenn mir z.B. jemand versucht was religiöses reinzutexten, da ich weder von Gott, irgend einer Religion, oder sonstiges gar nichts halte .... aber jeder wie er meint.

Naja jedenfalls denke ich es wär mal ein Anfang :-)

BXorNdsteinx94


ich dachte'ich knnte mir mit Alkohol und rauchen meinen Charakter genug außer gefächt setzen, das er so zu sagen "betäubt" ist und ich so das interesse an meinen Umfeld zu verlieren (Freunde, Familie, Mädchen und so) nur leider ging der Plan nach hinten los als ich mal nichts zur Verfügung hatte bzw zu viel von etwas und es aus mir ausgebrochen ist (im rausch auch schon mehrmals) ich habe auch über Monate hinweg überlegt ob ich hier einen Beitrag verfassen soll, aber es war eine sehr gute endscheidung da ich " nicht als paranoider Mensch enden will der sich nicht traut jemand zu öffnen da dieser Person ja irgendwann irgendwass zustoßen könnte ... ich meine wer denkt jeden Tag darüber nach ob nicht irgend einem Freund oder Familienmitglied irgendwass schreckliches passieren könnte ":/

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