» »

Aufeinmal war da nur noch Einsamkeit

Kboaclax21 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Bin vor lauter Verzweiflung auf diese Seite gestossen und habe gelesen, dass es vielen Menschen in diesem Forum ähnlich wie mir geht.

Es geht um Folgendes, ich habe meine Mutter vor ca. 2 Jahren an Krebs verloren. Ich dachte, ich würde schon zurecht kommen, jedoch nach einem halben Jahr holte es mich ein. Ich suchte einen Psychotherapeuten auf, der mir sagte, dass alles normal sei. Aber bis heute holt es mich immer wieder ein - ich bin mittlerweile 24 Jahre alt und sollte doch erwachsen sein, jedoch fühle ich mich ständig alleine gelassen und von niemanden verstanden. Ich habe einen jüngeren Bruder und habe mittlerweile das Gefühl, er kann besser damit umgehen als ich, die ältere Schwester. Wann geht diese ständige Trauer vorüber?

Hinzu kommt, dass mein Vater seit Dezember eine neue Freundin hat. Ich wohne nicht mehr zuhause. Habe sie bisher nicht kennengelernt, es ist toll, wirklich, ich freue mich für ihn. Inzwischen bin ich auch bereit sie kennenzulernen, aber ich habe so eine Angst davor, vorallem ihr blöd gegenüber zutreten, obwohl ich mich freue, dass mein Vater endlich wieder glücklich ist. Aber ich möchte nicht zusehen müssen, dass er eine andere Frau so behandelt oder anschaut wie meine Mutter.

Ich hoffe, ihr könnt mir irgendwie helfen.

Danke!

Antworten
Hkan:sil'einchexn


Ich habe einen jüngeren Bruder und habe mittlerweile das Gefühl, er kann besser damit umgehen als ich, die ältere Schwester.

Kann sein und kann auch nicht sein. Vielleicht tut er auch nur so.

Wann geht diese ständige Trauer vorüber?

Laß Deine Trauer vor allem zu!

aber ich habe so eine Angst davor, vorallem ihr blöd gegenüber zutreten,

Gar nicht so unnormal sich da unsicher zu fühlen, mach Dir keinen Krampf.

Skpiznvger


Hallo,

bin kein Experte auf dem Gebiet.

Aber vieles im Leben ist wirklich learning by doing.

Da wird sich grad dabei auch nie was ändern.

Trennung-Verlust.

Es gibt einige Trauerphasen.

Schock,weitermachen,Akzeptanz,Erinnerung,Schmerz und und und

bei mir hat des ca. 2 Jahre gedauert,man gräbt sich in die Arbeit,macht weiter und löst die Trauer langsam auf.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Abschied und Trauer oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Gedenken


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH