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Andenken bewahren an den Menschen, wie er wirklich war?

aquchs}oein/e hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

in meiner Familie kocht gerade das Thema Cousine wieder hoch.

Vor 15 Jahren ist meine Cousine bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie war damals 26 und es war sehr tragisch und ein großer Schock für die ganze (etwa 50köpfige) Familie.

Ich hatte eine ganz besondere Beziehung zu meiner Cousine. Sie war nicht nur das einzige weitere Familienmitglied in ungefähr meinem Alter, sondern wir teilten viele Hobbys und Interessen, und wir haben uns immer gefreut, wenn ich eine Woche zu Besuch bei meiner Oma war (sie lebten in einem Haus) und wir unsere Zeit miteinander verbringen konnten.

Mindestens zweimal im Jahr, zu Omas Geburtstag und zu Weihnachten, sind wir dort gewesen.

Nun war es so, daß meine Cousine ja dort wohnte und sich entsprechend andes benahm als jemand, der nur zu Besuch ist. Sie war dort zu Hause und tat einfach, was ein normaler Teenager so tat. Reiten, Freunde treffen, Discobesuche, Schminken, laute Musik hören. Ich fand das alles immer unglaublich spannend (bin etwas jünger als sie ;-D ), aber ich hatte das Gefühl, daß die restliche Familie etwas dagegen hatte. Dort wurde eher erwartet, daß meine Cousine sich mit um uns Besucher kümmert, beim Abwasch hilft und den Tisch deckt. Jedes mal zu Weihnachten wurde gelästert, daß sie "schon wieder" einen neuen Freund hat (meine Güte, als Teenie...!), daß sie eine neue verrückte Frisur hat, daß sie sich reichlich geschminkt hat, daß sie faul und rotzfrech ist etc. Dazu kam später, daß sie nicht sofort nach der Schule eine Ausbildung gemacht hat - das lag daran, daß sie dort auf dem Land einfach nichts in ihrem Wunschbereich gefunden hat, aber der Grund war ja egal, sie war dann halt faul und unfähig. :(v Meine Cousine war so etwas wie das schwarze Schaf, dabei war sie in meinen Augen eine ganz normale Jugendliche bzw. Jungerwachsene!

Gerade das Unperfekte war es, was ich so an ihr mochte. Sie hat sich getraut, auch mal nein zu sagen, sie hat ihr Ding gemacht. Sie hat nicht das brave Hausmädchen am Herd gemimt, nur weil die Tante zu Besuch war. Sie hat niemanden hofiert. Sie war nicht angepasst, sie war unbequem. Und genau dafür war sie äußerst unbeliebt.

Tja, nun ist sie nicht mehr da. Und seit sie nicht mehr da ist, ist sie zur Heiligen avanciert. Wenn man von ihr spricht, geschieht das mit größter Vorsicht und immer nur ausgesprochen positiv. (In Gegenwart ihrer Eltern ist es immer noch ein Tabu, von ihr zu reden, selbst wenn es positiv ist.) Es geht mir gegen den Strich, denn der Mensch, von dem da geredet wird, hat mit meiner Cousine nichts zu tun. Allgemein geht die ganze Familie immer noch sehr verkrampft mit ihrem Tod um. Ich habe meine Mutter letztens mal mit einem Augenzwinkern gefragt, warum Cousinchen jetzt eigentlich eine Heilige ist - denn zu ihren Lebzeiten wurde sie ja immer ausgeschmipft, weil sie nie den Abwasch gemacht hat. ;-) Meine Mutter strafte mich daraufhin mit tiefster Verachtung. ":/ Sie sagte böse, man solle nicht schlecht über die Toten reden, und ich solle gefälligst meine Cousine in Frieden ruhen lassen. Habe ich das nicht getan? Nur weil ich mich an meine Cousine erinnere, wie sie war - ja, ein lieber Mensch, aber mit Fehlern wie andere Menschen auch? Muß ich ihre Fehler jetzt schönreden, nur weil sie nicht mehr lebt??

Kann mir das mal jemand erklären? Ist es normal, daß Menschen nach ihrem Tod total verklärt werden und so dargestellt werden, als seien sie der einzig vollkommene Mensch gewesen?? Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

Antworten
h<atsc<hipu


Ja das ist normal.

Ist in unserer Familie mit den Omas so. Die müssen wahre Heilige gewesen sein. ;-D

Ich finde es ok wie du von deiner Cousine sprichst (und erinnert mich extrem an mich und meine Cousine ;-D ), immerhin mochtest du sie sehr.

Für viele ist der Tod noch so ein Tabuthema, weil es doch irgendwie merkwürdig mystisch ist, dass es auf uns alle zukommt. Du kannst den Umgang mit dem Thema in deiner Familie wohl nicht ändern, behalte einfach deine tollen (und realistischen) Erinnerungen weiter, das hätte ihr sicher gefallen.

CmomrUan


Über Tote redet man halt nicht schlecht.

Das ist vermutlich eine gesellschaftlich fest verankerte Urangst ((oder Aberglaube),), weil die Toten je nach Glauben in einer besseren Position sind, vielleicht sogar alles mitbekommen, was man so über sie sagt. Und in der Vorstellung des Menschen könnten sie sich im Jenseits oder Diesseits rächen. Entweder Pech und Unglück über jemanden bringen (sofern sich das mit den eigenen esoterischen Vorstellungen deckt), oder vielleicht im Jenseits schlechte Stimmung über einen verbreiten, wenn man rückt ja selbst irgendwann nach (je nach Glaubensvorstellung).

Aus dieser Ungewissheit neigen die Menschen dann lieber dazu, nichts Böses zu sagen. Zu Lebzeiten bekommt ein Mensch ja nicht mit, was man abseits über ihn lästert und schimpft. Als Toter hat er diese Begabung ja vielleicht. Also wird lobgehudelt und "vorsichtig" erzählt, damit da nicht mal was schiefgeht.

Ich glaube, dieses Verhalten findet sich in vielen Kulturkreisen so wieder, außer vielleicht in den fatalistischen Splittergruppen oder bei beinharten Kopfmenschen.

S!ho{jo


Wie ist es denn ansonsten in Deiner Familie, kann man über andere Themen offen reden, oder gibt es überall unsichtbare Tabugrenzen? Ich kenne so etwas eigentlich nur aus Umfeldern, wo generell ungern die nackten Fakten auf den Tisch gepackt werden und man auch Lebende ungern so sieht, wie sie sind, sondern alles in irgendwelche Klischeeverpackungen eintütet.

Muß ich ihre Fehler jetzt schönreden, nur weil sie nicht mehr lebt??

Wenn Deine Familie da so tickt: Du musst nicht mitmachen, aber wenn Du auf eine Art über Deine Cousine redest, wie es bei euch verpönt ist, eckst Du nun mal in diesem Umfeld an, daran wird sich wohl kaum etwas ändern. Falsch ist daran, dass Du ganz normal über sie redest, in meinen Augen gar nichts, ich finde es schrecklich, wenn solche Redetabus (und damit normalerweise auch vielschichtige "Fühltabus") in einer Familie herrschen, weil sie dazu führen, dass alle unnötig isoliert vor sich hinleben und mit einem unnötig großen Teil ihrer Selbst allein bleiben und eher miteinander funktionieren, als miteinander zu leben. Daran ändern kann man aber meist nichts, da hilft es nur, sich eben ein anderes Umfeld zu suchen, wo es anders gehandhabt wird.

S$hojxo


Ich glaube, dieses Verhalten findet sich in vielen Kulturkreisen so wieder, außer vielleicht in den fatalistischen Splittergruppen oder bei beinharten Kopfmenschen.

In meiner Familie und in meinem Freundeskreis nicht, und wir sind weder das eine noch das andere.

a}.fxish


Ich denke, es ist nichts verkehrt daran, wenn Du Dich an Deine Cousine so erinnern möchtest, wie Du sie eben in Erinnerung hast. Es ist schade, dass Du da bei Deiner Familie auf Ablehnung stößt und ihr euch so nicht gemeinsam erinnern könnt, aber ich denke, so ist das leider manchmal. Jede Familie hat so ihre Regeln - vielleicht kannst Du Dein Andenken an Deine Cousine mit jemand anderem teilen, vielleicht reicht es ja auch, es für Dich im Herzen zu behalten, so hast Du es ja wohl bisher auch gehalten.

Zu Deiner Frage, ob das normal ist - ich denke schon. "Über die Toten nur Gutes" ist ja sogar eine Redewendung. Ich denke allerdings nicht, dass das etwas mit der Angst vor Rache aus dem Grab zu tun hat. Ich habe das immer so verstanden, dass man über Abwesende nicht schlecht spricht, da sie dazu keine Stellung beziehen können. Und dass das eben auch für verstorbene Menschen gilt. Zusätzlich habe ich es immer als eine Aufforderung zum Verzeihen und zur Vergebung verstanden. Einem verstorbenen Menschen etwas nachzutragen ist eine bittere, nutzlose Last und kann das Andenken an einen Menschen trüben, mit dem man sich niemals aussöhnen konnte. Vielleicht ist es Deiner Familie deshalb so unangenehm, an die "Fehler" Deiner Cousine erinnert zu werden, weil es sie an ihre eigenen Fehler erinnert. Daran, dass sie diesem lieben Menschen aus kleinlichen Motiven heraus das Leben schwerer gemacht haben und dass es keine Aussöhnung gab, bevor sie so plötzlich gestorben ist. Vielleicht versuchen sie durch die nachträgliche Verklärung etwas gutzumachen, indem sie ihr wenigstens in der Erinnerung nun die Achtung und Liebe entgegenbringen, die zu ihren Lebzeiten vielleicht öfter zu kurz gekommen ist.

C|oymraxn


Ich glaube, dieses Verhalten findet sich in vielen Kulturkreisen so wieder, außer vielleicht in den fatalistischen Splittergruppen oder bei beinharten Kopfmenschen.

In meiner Familie und in meinem Freundeskreis nicht, und wir sind weder das eine noch das andere.

Ihr seid aber auch kein Kulturkreis, sondern einfach Menschen, die anders damit umgehen ;-) . Das Eine schließt das Andere aber nicht aus.

d9aNnaex87


Bei uns war es eher so das bestimmte Dinge viel freier auf den Tisch konnten weil die Person nicht mehr da war und somit nicht mehr verletzt werden konnte. ":/

Ich finde es nicht verkehrt sich an die Cousine so erinnern wie sie war, aber für dich sind die Eigenschaften deiner Cousine ja auch nicht wirklich schlecht. Wäre sie nun ein despotischer Mensch gewesen der seine ganze Umwelt terrorisiert hat würdest du dich daran auch nicht gerne erinnern, einfach weil damit negative Gefühle verbunden wären. Vielleicht geht es deiner Familie auch so?

CQomr=an


Einem verstorbenen Menschen etwas nachzutragen ist eine bittere, nutzlose Last und kann das Andenken an einen Menschen trüben, mit dem man sich niemals aussöhnen konnte.

Das wäre aber eine moralische Motivation, die niemandem mehr etwas nützt. Wäre es dann nicht sinnvoller, zu Lebzeiten mit Menschen Akzeptanz und Aussöhnung voranzutreiben als danach? Ich bezweifle diesen Aspekt schwer, weil er für mich unlogisch klingt. Ein Mensch, mit dem ich nur Krach habe, der ist zu Lebzeiten für mich eine Last und daher würde ich ihn zu Lebzeiten schon meiden (sofern es möglich ist). Mich aber ein Leben lang daran aufzureiben und nach dem Tod plötzlich in Flötentönen über ihn zu sprechen käme mir ziemlich bescheuert vor.

Ich denke nach wie vor, dass Aberglaube und Urängste dafür verantwortlich sind, dass dieses Verhalten verbreitet ist und auch in der Gesellschaft durch Vorleben vielfach weitergegeben wird. Anthropologen könnten hierzu vermutlich Bände füllen. Angefangen von Toten, denen man im Grab die Hände zusammengebunden hat über Opfergaben bis hin zu einem diffusen Restrauschen, welches diesbezüglich selbst in unserer aufklärerischen Gesellschaft noch vorhanden ist.

Sjhoxjo


Vielleicht ist es Deiner Familie deshalb so unangenehm, an die "Fehler" Deiner Cousine erinnert zu werden, weil es sie an ihre eigenen Fehler erinnert. Daran, dass sie diesem lieben Menschen aus kleinlichen Motiven heraus das Leben schwerer gemacht haben und dass es keine Aussöhnung gab, bevor sie so plötzlich gestorben ist. Vielleicht versuchen sie durch die nachträgliche Verklärung etwas gutzumachen, indem sie ihr wenigstens in der Erinnerung nun die Achtung und Liebe entgegenbringen, die zu ihren Lebzeiten vielleicht öfter zu kurz gekommen ist.

Macht man denn etwas gut, indem man einen Menschen gewissermaßen ausradiert, indem man sich an jemanden erinnert, der er nie war, nicht mal in der Wahrnehmung anderer? Und auch wenn jemand tot ist, lebt ja doch die Auseinandersetzung mit ihm in gewisser Weise weiter, weil er Dinge in Menschen ausgelöst hat, die noch da sind, mitunter auch Dinge, an denen sich die Hinterbliebenen durchaus noch ganz schön abarbeiten können. Diesen Prozess derart abzuwürgen halte ich für hochgradig ungesund. Und damit setzen sie ja nur fort, was sie ihr gegenüber "falsch" gemacht haben - sie halten weiter daran fest, gewisse Wertvorstellungen über den realen Menschen zu stellen.

Das aber ist womöglich der Kern der Sache. Und wenn es in einer Familie üblich ist, das zu tun, also sich eher um die Fassade zu kümmern als um das Innere, ändert sich natürlich auch nichts daran, wenn jemand stirbt. Insofern kann es auch ganz einfach die konsequente Weiterführung eines bestimmten Umgangs miteinander sein.

aR.fisxh


Das aber ist womöglich der Kern der Sache. Und wenn es in einer Familie üblich ist, das zu tun, also sich eher um die Fassade zu kümmern als um das Innere, ändert sich natürlich auch nichts daran, wenn jemand stirbt. Insofern kann es auch ganz einfach die konsequente Weiterführung eines bestimmten Umgangs miteinander sein.

Eben. :)z


@ Comran

Wäre es dann nicht sinnvoller, zu Lebzeiten mit Menschen Akzeptanz und Aussöhnung voranzutreiben als danach?

Sicher. Aber hat Unsinnigkeit jemals Menschen von irgendetwas abgehalten? ;-D Sich mit einem noch lebenden Menschen zu vertragen, ist ja auch oft gar nicht so einfach. Ein Verstorbener kann einen nicht mehr verletzen und zukünftige Verfehlungen muss man nicht fürchten, da fällt das Vergeben doch gleich leichter.

Ein Mensch, mit dem ich nur Krach habe, der ist zu Lebzeiten für mich eine Last und daher würde ich ihn zu Lebzeiten schon meiden (sofern es möglich ist). Mich aber ein Leben lang daran aufzureiben und nach dem Tod plötzlich in Flötentönen über ihn zu sprechen käme mir ziemlich bescheuert vor.

Zwischenmenschliche Beziehung sind doch selten so eindimensional, dass man nur Krach hat oder sich nur liebt. auchsoeines Cousine ist ja ein gutes Beispiel dafür - mit Sicherheit haben die anderen Familienmitglieder sie auch geliebt. Aber Beziehungen können trotzdem belastet und belastend sein.

a'uchsoxeine


@ shojo:

ich glaube, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen:

ich finde es schrecklich, wenn solche Redetabus (und damit normalerweise auch vielschichtige "Fühltabus") in einer Familie herrschen, weil sie dazu führen, dass alle unnötig isoliert vor sich hinleben und mit einem unnötig großen Teil ihrer Selbst allein bleiben und eher miteinander funktionieren, als miteinander zu leben

Genau das ist in meiner Familie der Fall!

Bei uns herrscht soooo unglaublich viel "Fassade". Es wird sehr großer Wert auf eine formal-perfekte Erscheinung geachtet, äußerlich wie innerlich. Wenn man mit den Menschen mal alleine ist, stellt sich oft plötzlich heraus, daß man mit einer ganz anderen Person spricht. ]:D

Macht man denn etwas gut, indem man einen Menschen gewissermaßen ausradiert, indem man sich an jemanden erinnert, der er nie war, nicht mal in der Wahrnehmung anderer? Und auch wenn jemand tot ist, lebt ja doch die Auseinandersetzung mit ihm in gewisser Weise weiter, weil er Dinge in Menschen ausgelöst hat, die noch da sind, mitunter auch Dinge, an denen sich die Hinterbliebenen durchaus noch ganz schön abarbeiten können. Diesen Prozess derart abzuwürgen halte ich für hochgradig ungesund. Und damit setzen sie ja nur fort, was sie ihr gegenüber "falsch" gemacht haben - sie halten weiter daran fest, gewisse Wertvorstellungen über den realen Menschen zu stellen.

...sehe ich ganz genauso. Hier wird etwas abgewürgt, weil es unangenehm ist, sich damit beschäftigen zu müssen. Weil man eventuell mal über eigene Emotionen nachdenken und sie reflektieren müßte. Und ja, die Wertvorstellungen sind in meiner Familie tatsächlich sehr hoch gehängt und spielen eine große Rolle.

@ danae87:

Wäre sie nun ein despotischer Mensch gewesen der seine ganze Umwelt terrorisiert hat würdest du dich daran auch nicht gerne erinnern, einfach weil damit negative Gefühle verbunden wären.

Hm, ich glaube, ich würde mich in diesem Fall an den despotischen Menschen erinnern, der alle terrorisiert hat ;-) Sicher wäre die Erinnerung nicht so angenehm wie an einen netten Menschen, den ich mochte. Aber ich würde den "Familienterroristen" nicht in den Himmel heben, fortan nur noch gut über ihn sprechen und die Erinnerung an sein negatives verhalten völlig ausblenden.

@ hatschipu:

Du kannst den Umgang mit dem Thema in deiner Familie wohl nicht ändern, behalte einfach deine tollen (und realistischen) Erinnerungen weiter, das hätte ihr sicher gefallen.

Danke, genau so sehe ich es auch und so werde ich es tun!

Ich glaube nicht, daß es diese "Urangst" vor den Toten bei uns gibt. Ist mir zumindest noch nie begegnet. Wenn ich mal etwas vermeintlich Negatives über meine Cousine gesagt habe, dann hat mir niemand das Argument gebracht, daß sie jetzt mithört und uns dafür bestrafen wird. Eher würgte man mich ab mit dem Kommentar "lass das, das gehört sich nicht" (ich glaube, das ist der meistbenutzte Satz in meiner Familie).

Auf jeden Fall: Vielen Dank für so viele Einsichten, Ideen und Anstöße! :)^ :)^ :)^

C3hou+pette_tFilnniaxn


Bei uns ist das nicht so. Da wird auch über Tote abgeledert. ;-)

Ich persönlich würde mir das nicht so zu Herzen nehmen. Ich finde es mies, diese Wandlung vom schwarzen Schaf zur Heiligen, aber immer noch besser als wenn die Familie aufgrund diverser Kleinigkeiten (Tantchen nicht den Tee gebracht) immer noch über sie herziehen würde als hätte sie sonstwas schlimmes getan.

C.omrxan


"lass das, das gehört sich nicht"

Das ist natürlich der beste Joker, wenn man etwas nicht begründen will ;-D

J}un2ge xBergfexe


Menschen werden nach dem Tod meist idealisiert. Wenn jemand sie so sieht, wie sie tatsächlich waren, also mit Ecken und Kanten, dann zeugt das mMn von der Reife dessen,der die Wahrheit sieht

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