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Meine Mama ist tot

A7thqexena hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

am 08.03.2016 kam meine Mutter mit neurologischen Ausfällen in den Beinen ins Krankenhaus. Es wurden zahlreiche Untersuchungen gemacht. Mal war es Krebs, am nächsten Tag kam ein anderer Arzt und es hieß, die Ergebnisse liegen noch nicht vor, wir wissen noch gar nichts. Es war ein Hoffen und Bangen bis zum 21.03.2016. Jeden Tag hieß es was anderes von Krebs zu MS und wieder zurück. Am 21. kam dann die Nachricht, dass es Lungenkrebs ist und dieser bereits gestreut hat, sie jetzt bald zur Bestrahlung verlegt wird. Am 24.03. wurde sie dann auf die onkologische Radiologie verlegt. Der Stationsleiter sprach dann das erste Mal offen mit uns. Der Krebs hat überall hin gestreut und es wird gar nicht mehr untersucht, wohin überall. Sie ist hochgradig palliativ. Wir sprachen über Reanimation und ich merkte, dass ich schwer geschockt war. Am 25.03.2016 nachts um 04.00 Uhr ist sie dann gestorben. Ich bin seitdem tot... Ich fühle nix, es ist mir alles egal. Ich bin nicht traurig und kann auch nicht lachen...

Danke fürs Lesen. Ich musste mir das mal von der Seele schreiben...

Antworten
1500 swaNtch


Mein herzliches Beileid :°_

AUtheEexna


Danke. Es ging so unfassbar schnell alles, dass ich seitdem das Gefühl habe, die Zeit fährt wie ein Zug an mir vorbei.

E^schel;bach0er


Mein Herzliches Beileid, da ich in den letzten 3 Jahren mehrere Familienmitglieder einschließlich meine Frau verloren habe, weiß ich ungefähr wie es dir geht.

Nach dieser leere, kommt Trauer und diese Trauer wirst du besser verarbeiten mit ner Profesonellen Hilfe.

Bitte geh zu deinem Hausarzt lass dich beraten,und nimm Hilfe an.

CEoLmra!n


Von mir auch ein herzliches Beileid. Und ich wünsche dir, dass du nach dieser akuten Phase genügend Zeit und Kraft findest, in Ruhe zu trauern. Irgendwann weicht dieses Gefühl wieder langsam, aber jetzt ist natürlich alles ganz frisch und du weißt nicht, wo dir der Kopf steht. Das ist normal, wehr dich nicht dagegen.

Alles Gute. :°_ :)*

1n00 3swatcxh


Es ging so unfassbar schnell alles,

Das ist sicherlich sehr schwer zu begreifen und zu verarbeiten. Ich hoffe du hast Unterstützung in deiner Familie und im Freundeskreis.

Ganz viel Kraft wünsche ich dir :)* :)* :)*

EDmmix92


Bei meinem Papa ging auch alles so furchtbar schnell und ich merke gerade, wie sehr es noch weh tut, da wirklich dran zu denken.

Er starb 2 Monate vor meiner Hochzeit mit nur 57 Jahren ... Scheiß Zeit, viel zu früh, alles kacke

Ich ahne wie es dir gehen muss :°_

ARt1h eexna


Meine Mutter war auch nur 57 Jahre. Ich war bis Oktober wegen was anderem in psychologischer Betreuung. Jetzt hab ich keine Stunden mehr. Mein Mann meint, ich hab ja schon ein paar Tage vor ihrem Tod gewusst, dass es nicht gut um sie steht und da schon meine Trauerarbeit geleistet und jetzt dürfte das erledigt sein. Ich fühle mich aber gar nicht so :°(

Cwomr,an


Mein Mann meint, ich hab ja schon ein paar Tage vor ihrem Tod gewusst, dass es nicht gut um sie steht und da schon meine Trauerarbeit geleistet und jetzt dürfte das erledigt sein. Ich fühle mich aber gar nicht so :°(

:-o

Ich finde diese Äußerung eher hilflos, vielleicht wollte er dich damit "rational trösten".

Nach meiner Erfahrung geht so etwas wie "Vortrauern" aber nicht. Ich habe die letzten zwei Jahre zwei Menschen aus der nächsten Familie verloren und meine Trauer konnte ich immer erst dann verarbeiten, wenn ich nach allen Erledigungen und Formalitäten zur Ruhe kam.

Nimm dir die Zeit, wie du sie brauchst. Du darfst natürlich trauern. Aber du darfst auch glücklich sein, wenn es der Moment gebietet. Beides ist möglich, sogar gleichzeitig. Du wirst merken, wenn es überstanden ist. :)z

S=ommerDso&nne8x0


Mein aufrichtiges Beileid ...

hSeutem_hier


Atheena, was für eine Geschichte :)_

Das klingt sehr hart. Auch von mir Mitgefühl.

Als meine Großeltern (Oma mütterlicherseits, Opa väterlicherseits) sehr rasch gestorben sind, habe ich mich damit getröstet, dass sie nicht lange leiden mussten.

Einmal war es ein Schlaganfall, einmal Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Die Verluste waren sehr schmerzhaft. Es waren die Persönlichkeiten in der Familie. Sie haben sich sehr für den Familienzusammenhalt engagiert.

Der Verlust der eigenen Mutter ist nochmal sehr viel schwerer.

Nimm dir die Zeit für die Trauer, die du brauchst :)z

L_anaTA3


Liebe Atheena

mein herzlichstes Beileid. In so einer Zeit, wie du sie durchlebst können auch die schönsten Worte einfach nicht helfen. Mein Opa verstarb auch innerhalb eines Monats so rasend schnell, dass ich heute, nach fast 20 Jahren, es immer noch nicht begreifen kann.

Ich bin seitdem tot... Ich fühle nix, es ist mir alles egal. Ich bin nicht traurig und kann auch nicht lachen...

Meine Freundin hat vor 3 Jahren ihren Vater von einen auf den anderen Tag verloren und sie hat mir mal gesagt, dass sie sich an die 3 Wochen, nachdem es passiert ist, nicht mehr erinnern kann. Das ist genau das, was du hier beschreibst.

Ich wünsche dir viel Kraft und nimm dir die Zeit, die du brauchst. Alles Gute :)*

A"thexena


Guten Morgen zusammen.

Heute ist alles scheiße. Ich kann nicht richtig schlafen und meine Gedanken bekomme ich auch nicht sortiert. Ich verabrede mich im Moment auch nicht. Ich hab immer das Gefühl, es könnte ein Notfall kommen und ich muss weg. Ätzend...

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mein herzliches Beileid Atheena :°_ :°_ :°_ :°_

C)omrtan


Atheena, kommst du ein bisschen zur Ruhe, dass du den Verlust verarbeiten kannst? :°_

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