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Vater plötzlich und unerwartet verstorben

zXwexrgi`25 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen....

Es liegen 2 1/2 Wochen voller Stress, Anspannung, Trauer, Wut etc. hinter mir.

Am 01.06. diesen Jahres ist mein Vater ganz plötzlich verstorben. einen Abend vorher habe ich noch mit ihm telefoniert.

Er hatte vor 8 Jahren schon Stents bekommen, war herzkrank und hatte COPD. Nahm aber Medikamente, ob regelmäßig, das weiß ich nicht.

Er vernachlässigte offenbar Arzttermine usw und rauchte sehr viel.

Er wurde leider nur 54 Jahre alt. :°(

Er ist morgens auf der Arbeit umgekippt und war laut Notärztin noch vor dem Aufprall auf den Boden tot.

Meine Eltern lebten trotz Scheidung im Jahre 99 seit 2008 wieder zusammen. Aber es krieselte seit einigen Jahren immer wieder. Im Grunde war die Beziehung beendet und mein Vater hatte immer wieder zwischendurch eine Beziehung zu einer anderen Frau.

Da meine Eltern geschieden waren, mussten meine Schwester und ich die Beerdigung usw. organisieren. Meine Schwester ließ mich mit den meisten Sachen alleine stehen. Kam morgens um acht und fragte direkt wann sie wieder nach Hause könne... Sie wohnt in einer Jugendhilfeeinrichtung.

Alles ein weinig kompliziert...

Auch wenn es für meinen Vater ein schöner Tod war, für uns ist es nun umso schwerer zu verstehen, warum... Es ist so unrealistisch, wenn man drüber nachdenkt, das er nie wieder hier an der Tür klingelt, das er nie wieder mit uns Kaffe trinkt, oder mit unserem Sohn Fussball spielt... Er wird bei der Einschulung im August nicht dabei sein...

Zu dem Schock und der Trauer kamen schnell finanzielle Sorgen.

Leider hinterlässt mein Vater trotz abgeschlossenem Insolvenzverfahren nur Schulden, sodass eine Erbausschlagung notwendig ist. Zudem hatte er keinerlei Absicherungen, womit die Kosten auf uns Kinder sitzen bleiben. Meine Schwester ist gerade 18 und noch Schülerin, ich und mein Mann gehen beide arbeiten, um uns und unseren Kindern irgendwie ein wenig was leisten zu können. Oft kommen wir im Monat gerade so über die Runden. :-| :-(

Dann ist da noch die "neue Freundin", die einen Tag nach dem Tode meines Vaters hier stockbesoffen vor der Tür stand und alles mögliche haben wollte... sein Auto, das sie angeblich bezahlt hat, Fahrzeugbrief ist aber auf dem Namen meines Vaters... ein Fahrrad was er ihr eine Woche zuvor gekauft und geschenkt hatte, aber noch nicht bezahlt war... Ich sollte es dann noch bezahlen... das Handy, die angemietete Garage usw... :-o :(v >:(

Und zu guter letzt ist da noch meine Mutter. Sie leidet unter Zwangserkrankungen, kann den Haushalt nicht führen, sitzt seitdem täglich bei uns und isst bei uns mit. Erwartet eigentlich, das ich mit meiner Schwester, Oma usw. ihr Haus einmal grundreinige und danach soll ich am besten auch noch regelmäßig dort putzen.

Letzte Woche hatten wir hier täglich einen riesen Krach, da ich gesagt habe, das ich selbst einen Haushalt habe, arbeiten gehe und zwei Kinder zu versorgen habe und somit voll ausgelastet bin und ihren Haushalt nicht machen kann.

Am Mittwoch war jemand von der Caritas da... Das was meine Mutter gerne an Hilfe hätte, gibt es nicht... Ich kann sie aber nun nicht täglich hier sitzen haben zum Essen... und noch zusätzlich ihren Haushalt führen...

Therapie will sie nicht wieder anfangen, sie glaubt das hilft eh nicht... Wohnung wechseln will sie auch nicht...

Eigentlich möchte sie ihr altes Leben zurück... Sie trauert nicht, weil er sie 5 Jahre "verarscht" hat.

Es war ja auch so einfach... Mein Vater hat alles gemacht... Gekocht, geputzt, eingekauft...

Ich würde fast sagen er war der Sklave für alles... Sie hat ihn schikaniert... Er hat z.B. gefragt was möchtest du essen... sie gab keine Antwort. Dann hat er was gekocht und dannn hat sie es nicht gegessen und stundenlang rumgemeckert das er das ja extra macht, sie ja nun hungern müsse usw...

Sie hat ständig den Kühlschrankstecker gezogen damit er alles wegschemeißen konnte... Schnitt Kleidung kaputt, wenn er nicht das tat was sie wollte oder kippte Getränke und Essen in sein Bett...

Er hat 14-15 Std. am Tag gearbeitet, hat zu seiner Hauptarbeit von 40 Std./Woche noch sämtliche Gärten nebenbei gemacht, am Wochenende nachts Zeitungen ausgetragen und ab und zu auf Feiern/Festen gegrillt oder in der Pommesbude gestanden. Geschlafen hat er kaum und Zeit hatte er auch kaum...

Und das nur um meine Schwester mitzufinanzieren, meiner Oma was geben zu können und um den restlichen Monat irgendwie über die Runden zu kommen.

Zweimal war er schon ausgezogen, aber zweimal ging er auch wieder zurück... Verstanden hab ich es nicht. Ich sagte ihm immer wieder, er solle sich das nicht gefallen lassen... Ich konnte gut verstehen, warum er sich eine andere Frau suchte.

Nun ist er nicht mehr da... :°( :°(

Er hat nun seine Ruhe und kann nun hoffentlich in Frieden leben...

Aber ich vermisse ihn so sehr, unser Sohn vermisst seinen Opa... :°( :°(

Er war ein toller Vater und ein toller Opa, wenn man ihn brauchte war er zur Stelle... Er hat immer gelacht, egal wie schwer er es auch in seinem Leben hatte...

Ich war immer ein Papa-Kind... Meine Mutter hat sich um mich nie gekümmert, als ich Kind war.

Papa war immer da...

Nun frage ich mich immer und immer wieder, ob er noch leben würde, wenn er nicht zu meiner Mutter zurück gegangen wäre... Ja, das hört sich heftig und verboten an, was ich denke... Aber ich kenne meine Mutter. Ich bin selber mit 18 ausgezogen, weil ich es nicht mehr aushielt und meine Schwester ist mit 17 freiwillig in eine Jugendwohngruppe gezogen.

Der ganze Stress, das Schikanieren, der Druck von beiden Frauen, der Druck von meiner Mutter (Haushalt, Kochen, nicht schlafen dürfen) , die finanziellen Sorgen usw... das macht einen Menschen doch fertig.

Warum ging er nicht zum Arzt? Hatte er vielleicht gar keine Lust mehr zu leben?

Ich denke soviel nach... Stelle mir Fragen über Fragen... Ich weiß, sie werden unbeantwortet bleiben. ??? :°(

Wir fahren am Montag für eine Woche in den Urlaub. Den hatten wir schon letztes Jahr im Oktober gebucht. Wollte ihn erst absgaen, da ich der Meinung war, das ich doch nicht in den Urlaub fahren kann, wenn mein Vater gerade verstorben ist. Aber alle sagten, wir sollen fahren, es würde uns und den Kindern gut tun und Papa hätte nicht gewollt das wir den Urlaub absagen.

Finanziell müssen wir uns nun ziemlich einschränken, aber vielleicht tut der Urlaub uns wirklich gut...

Antworten
LNaPRuc4olxa


Beileid..

Obwohl meine Eltern beide noch leben, kommt mir Dein Fall ein wenig bekannt vor - mein Vater ist auch herzkrank, hatte bypass OP, hat sich im Berufsleben auch oft gegen den Strich gebürstet und sich Belastungen aufgebürdet, die ihn eigentlich überfordert haben, und sich meiner Mutter unterworfen, die ihn ebenfalls oft schikaniert und beleidigt (hat oder auch immer noch tut).

Man fragt sich in der Tat "warum tut sich jemand sowas an", die Gründe liegen in der Psyche Deines Vaters; manche Menschen sind so gestrickt. Oft erkennen sie auch gar nicht, wie unterwürfig und verbogen und von wenig Selbstwertgefühl geprägt ihr Handeln ist.

Mein Vater vernachlässigt ebenfalls Nachsorgeuntersuchungen und hat an seinem Lebenswandel auch wenig geändert und ich hatte auch schon gedacht, ob das ein "Selbstmord auf Raten" werden soll. Wenn man mit der aktuellen Situation nicht klarkommt, sich überfordert fühlt, aber auch unfähig ist, sich aus dem Würgegriff einer unterdrückenden Partnerschaft zu lösen, kommt einem das möglicherweise wie die beste Alternative vor.

Bitter. Lerne Du daraus und grenze ab gegenüber Deiner Mutter.

CWhQanYcie0x07


Zwergi, mein Beileid zum Verlust Deines Vaters.

Nach allem, was Du (be)schreibst, solltet ihr wirklich diesen Urlaub unbedingt nutzen, um mal raus zu kommen, etwas Abstand zu gewinnen.

Therapie will sie nicht wieder anfangen, sie glaubt das hilft eh nicht... Wohnung wechseln will sie auch nicht...

Sie ist erwachsen. Sie hat einen freien Willen und darf sich selbst zerstören, so viel sie mag. Daran kann niemand etwas ändern. Aber es muss auch niemand freiwillig dabei zusehen und mitleiden.

So schlecht wie es auch gelaufen ist, so hatte auch Dein Vater diesen freien Willen und konnte jederzeit entscheiden. Er hat sich die meiste Zeit dazu entschieden, das Vertraute zu behalten, und sei es noch so schlecht für ihn selbst. Er wird seine Gründe gehabt haben. Vielleicht kannst Du das irgendwann akzeptieren, um Deinen Frieden damit zu machen. Du hättest nichts für ihn ändern können.

Aber DU, Zwergi, bist auch erwachsen und hast ebenfalls einen freien Willen. Wenn Du es umgekehrt hälst und dafür sorgst, dass Dich nichts und vor allem niemand zerstören kann, dann ist das ebenso Dein gutes Recht und gar nichts daran ist verkehrt. Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du Dich rigoros abgrenzt.

Eltern sollten sich auch wie Eltern verhalten und nicht wie Feinde ihrer eigenen Kinder! Es gibt nichts, was dies rechtfertigt. Und nichts, was den eigenen Kindern ein schlechtes Gewissen bereiten sollte, wenn sie sich dem aus Selbstschutz entziehen.

Zwergi, Du fühlst Dich gerade für Deine Mutter so verantwortlich, wie es umgekehrt (leider!) nie der Fall war. Das ist verkehrte Welt. Versuch Dir das klarzumachen, um "Stopp" dazu sagen zu können.

Nach Deinen Beschreibungen wäre eine solche Oma Gift für die Kinder. Langsames schleichendes Gift. Wenn es Dir schwer fällt, Dich für Dein eigenes Wohl abzugrenzen, so gelingt es Dir vielleicht Deinen Kindern zuliebe. Kein Kind sollte ein solches Verhalten als Normalzustand kennen lernen. Was es anrichtet habt ihr - Du und Deine Schwester - am eigenen Leib erfahren. Das wollt ihr nicht mehr, behaupte ich.

Entschuldige, dass ich hier im Faden, der eigentlich der Trauer um Deinen Vater gewidmet sein sollte, so ausführlich zu der anderen Thematik geantwortet habe. Aber es berührt mich immer wieder, wenn Eltern so zerstörerisch unterwegs sind und die Kinder letztlich die sind, die noch ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie dem einen Riegel vorschieben sollen. :-|

Nutze bitte Deinen Urlaub zur Erholung, gedenke in Liebe Deinem Vater, aber nimm Dir auch für Dich Zeit und besinne Dich auf das wirklich Wichtige und Wesentliche im Leben. Du lebst noch. Auch Du hast nur dieses eine Leben. Ich bin sicher, Dein Vater hätte gewollt, dass es Dir besser ergeht als ihm. Und er wäre sicher stolz, wenn er sieht, dass Dir das trotz aller der Steine, die da so im Weg liegen, gelingt, eigenverantwortlich aus den erlernten Mustern auszubrechen und es selbst in die Hand zu nehmen. :)*

Cgomraxn


Huh ... schlimme Situation. Kann verstehen, dass ihr am Boden seid.

Wohnt ihr mit der Mutter unter einem Dach, dass sie so einfach zu euch essen kommt? Ich glaube, etwas mehr Distanz täte euch gut und solange die Mutter nicht pflegebedürftig oder entmündigt ist, sollte sie auch mehr Verantwortung übernehmen. Was hat sie denn für eine Zwangsstörung? Nach der Vorgeschichte würde mir es leicht fallen, mich weniger um sie zu kümmern. Es kann zwar immer noch sein, dass ihr als nächste Angehörige zahlen müsst, wenn sie Betreuung braucht, aber mit Selbstbehalt und Härtefallregelung wird das nicht schlimmer ausfallen als jetzt schon - dafür habt ihr mehr Lebensqualität.

Ihr müsst jetzt genau überlegen, was dein Vater für Werte hinterlässt und wieviele Verbindlichkeiten. Um das Erbe auszuschlagen habt ihr einige Wochen Zeit. Die "neue Freundin" ist jedenfalls raus, solange kein Testament vorgelegt wird, in welchem sie begünstigt wird.

Und deine Schwester ... mit 18 und in einer Jugendhilfeeinrichtung kann man es ihr nicht verübeln, dass sie in der Situation überfordert ist. Ich befürchte, ihr müsst durch diese Last wirklich durch. Lasst euch auch hier wegen der Beerdigungskosten aufklären, welche Zuschüsse es im Härtefall gibt.

Versucht das zu machen, was dein Vater sich wünschte und verdient hat. Aber grenzt euch von der restlichen Verantwortung mehr ab und sorgt euch, wieder ein eigenes Leben zu bekommen. Wie steht dein Mann eigentlich in der ganzen Situation zu dir?

Viel Kraft für einen Neuanfang wünsche ich euch die nächste Zeit - ändert was! :)* :)*

zxwezrgix25


Danke an alle für eure Antworten.

Die letzten Wochen ist so viel passiert...

Wir waren im Urlaub, meine Mutter isst nun seit mehreren Wochen bei sich zu hause... Trotzdem geraten wir öfter aneinander. Sie trauert nicht...

Die Freundin meines Vaters hat versucht über den Anwalt das Auto zu bekommen. Ist aber erstmal gescheitert... Darf das Auto ja nicht einfach raus geben. Habe ja das Erbe ausgeschlagen

Meine halbschwester und ich haben uns nun total zerstritten, da sie kein Geld für eine trauerdanksagungsanzeige ausgeben wollte, obwohl sie vor paar Wochen noch 50-60 € dafür ausgeben wollte. Ich bin der Meinung es gehört dazu sich zu bedanken, sie meint ich laufe mit dem rudel mit...

Lieber geht sie feiern, ins Kino oder gibt ihr Geld für teure feinliner aus... Sie scheint auch nicht wirklich zu trauern...

War ja auch nicht ihr leiblicher Vater, aber der gesetzliche Vater. er sich die ganzen 18 Jahre um sie gekümmert. Hat ihr Monat für Monat Geld zugeschustert, weil sie mit ihren 300-400 € Taschengeld nicht hinkam. Sie ist Schülerin und lebt in einer Jugendhilfeeinrichtung.

Im Moment kommt bei mir die Trauer total durch, da ich nun etwas zur Ruhe komme...

Alles erinnert mich an meinen Vater. Orte, Situationen, Lieder... Und es scheint, als wäre es momentan so gewollt, das ich ständig damit konfrontiert werde...

Ich habe keine Ahnung wie ich am 6.08. die Einschulung meines Sohnes überstehen soll. Zwei Tage später haben wir unseren 8. Hochzeitstag. Der wird für uns wohl auch ausfallen, denn mein Vater würde an diesem Tag eigentlich 55 werden.

Ich kann mich momentan irgendwie über nichts freuen. Habe aber momentan auch irgendwie kaum jemanden zum reden.

Mein Mann ist mit seiner neuen Arbeit, die er morgen antritt, beschäftigt.

Meine beste Freundin hat gerade vor einer Woche Zwillinge bekommen und ist natürlich gerade mit ihren Babys beschäftigt. Sie würde sich die Zeit nehmen, aber ich möchte Sie jetzt nicht mit meinen Sachen belasten.

Eine andere Freundin kann damit nicht umgehen, sagte mir ein tag nach der Beerdigung das ich ihr momentan zu anstrengend wäre und das mein leben weiter läuft... Klar läuft mein Leben weiter, aber mir geht es nicht gut...

Vielleicht bin ich einfach zu nervig, zu anstrengend und zu empfindlich... ich habe keine Ahnung...

Aber ich fühle mich momentan so schlecht. Ich gehe alle 2-3 Tage zum Friedhof.

Ich wünschte, ich würde morgen wach werden und feststellen das alles in Ordnung ist und ich nur einen Alptraum hatte...

z%werPgi2x5


**comran **

meine Mutter leidet an waschzwängen, Kontrollzwängen, ordnungszwängen...

Mein Mann steht hinter mir, ist auch sehr viel für mich da.

Hat aber gerade andere Gedanken im Kopf wegen der neuen Arbeit.

Ich bin froh das ich ihn habe. Ohne ihn hätte ich die letzten Wochen nicht überstanden. In den Tagen vor der Beerdigung hat er mich wirklich total unterstützt. Er hat die kinderbetreuung und den kompletten Haushalt übernommen... Ich wüsste nicht was ich ohne ihn gemacht hätte bzw machen würde.

Chhr+is6x4


Liebe zwergi25,

Mein Beileid. Du kommst jetzt zur Ruhe, die Anspannung fällt ab. Ich kann dich verstehen, das du jemanden zum Reden brauchst. Nur wer, das ist die Frage. Mir erging es ähnlich in den ersten Monaten nach dem Tod meines Vaters 2014. Einen Tag vor seinem Geburtstag hat er seinen Frieden gefunden. Er war an Demenz erkrankt und mußte die letzten Monate im Heim verbringen, es ging nicht mehr anders und wenn ich so zurück denke hat es schon vor 10 Jahren angefangen das langsame Vergessen und ein Leben in seiner eigenen Welt.

Viele denken, das nach der Beerdigung die Welt wieder in Ordnung ist und der normale Alltag seinen Lauf nimmt. Dem ist jedoch nicht so, gerade hier wäre es schön jemanden zum Reden zu haben. Aber wer? Es ist auch eine Vertrauensfrage und was noch wichtiger ist, das Verständnis.

Ich habe es auch so geschafft. Es gibt immer wieder Zeiten, wo ich intensiv an meinen Vater denken muß, vor allem die Stunde des Abschieds. Man lernt damit umzugehen und es tut auch nicht mehr so weh.

Bei dir ist alles noch so frisch. Vor allem war dein Vater noch jung, wer denkt denn schon daran, das eines Tages nichts mehr so sein wird,wie es mal war. Das ist noch schlimmer. Bei einem alten Menschen sagt man er hat sein Leben gelebt. Dein Vater hätt noch viele Jahre vor sich gehabt. Aber letztendlich kann man dem Schicksal nicht entfliehen.

Leider kann ich nicht konkret helfen, fühle aber mit dir und kann deine momentane Gefühlslage vollkommen verstehen und nachvollziehen. Eines kann ich dir versichern, es wird wieder besser, früher oder später, für Trauer gibt es kein Zeitmaß, es ist individuell.

In diesem Sinne ganz liebe Grüße und alles Gute :)_

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