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Sind wir eigentlich 2 mal Tot?

TRecstnrafle hat die Diskussion gestartet


Hallo, die große frage, was kommt nach dem Tod und alle haben angst davor.

aber, eigentlich waren wir alle doch schon mal tot bzw Nichtexistent und zwar vor unerer Zeugung. Ich frage mich schon lange, ob der "Zustand vor meiner Zeugung der selbe ist, wie nach meinen Tod!

Ich kann mir genau so wenig vorstellen, wo ich vor meiner Zeugung war, wie wo ich nach meinen Tod sein werde. Was denke Ihr?

Antworten
Liorel}ey2901


Ich weiß nicht, ob es das richtige Unterforum ist.

Den gleichen Gedanken habe ich aber auch immer. Nicht das wir zwei Mal tot sind (interessant), sondern dass der Tod wohl so ist wie alles vor meiner Zeugung. Einfach nichts. Theoretisch sogar die Zeit im Mutterleib, denn daran kann ich mich auch nicht erinnern. Nicht bewusst jedenfalls. ;-D

W'ildkaoter


Hallo Testrale,

Das ist eine interessante Fragestellung, denke aber Tod ist man wenn das Leben erlischt.

MfG

s$chil_chxer


Dazu gibt es eine schöne Geschichte von Henry Nouwen:

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.

"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

"Mutter?? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…."

T-umaxn


@ schilcher

:)^

TSumaxn


Ich denke mal, da muss man zwei Dinge trennen.

Dich als den Menschen, der du jetzt bist (biologisch, genetisch, erfahrungsgeprägt) gab es vor deiner Geburt noch nicht und wird mit deinem Tod auch aufhören zu existieren.

Das, was du immer schon warst, dein eigentliches Selbst, existiert nach wie vor und bewegt sich mit Hilfe verschiedener Körper und Charaktere durch die Zeiten der materiellen Welt.

E"hemlaligeXr NuStzer (W#586776x)


Ich frage mich schon lange, ob der "Zustand vor meiner Zeugung der selbe ist, wie nach meinen Tod!

Wenn du glaubst, dass der Tod mit dem Nichts gleichzusetzen ist, dann ja. Im Grunde ist die letzte Sekundes des Seins der Anfang des Nichts und somit existiert kein eigener Tod dahingehend, dass wir ihn reflektieren können sondern nur der Tod der anderen.

C_omrxan


was kommt nach dem Tod und alle haben angst davor

Alle haben Angst davor? Halte ich für sehr verallgemeinernd. Viele Gläubige sehen doch z.B. die Zeit nach dem Tod als Erlösung und Belohnung an. Die musst du schon mal abziehen. Ich bin nicht gläubig, aber ich habe eine gewisse Neugierde, ob danach noch was kommt und ob oder wie man es wahrnehmen würde.

Ich kann mir genau so wenig vorstellen, wo ich vor meiner Zeugung war, wie wo ich nach meinen Tod sein werde. Was denke Ihr?

"Wo" impliziert ja irgendwie einen Ort, den der Mensch normalerweise in seinen 3 Dimensionen wahrnimmt, weil er dafür Sinne hat. Das ist vermutlich eine sehr limitierte Sichtweise, da Ort und Zeit die zwingende Unendlichkeit nicht erklären kann und somit noch was anderes sein muss. "Ich" hingegen resultiert aus ebenso einer Wahrnehmung, die uns in dieser Welt menschlicher Sinne zum denkenden Lebewesen macht. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass die Limitierung dieser Wahrnehmung ebenso groß ist. Ich vermute daher, dass nach dem Tod etwas kommt, was nichts mit dem zu tun hat, wie wir uns aktuell wahrnehmen. Vielleicht (oder vermutlich?) hört das "Ich" auch einfach auf. Man ist nicht woanders, man ist einfach gar nicht mehr.

T}est|rale


Also vor der Zeugung war man Milliarden von Jahren Unexistent und nach dem Tod ist man auch Millarden Jahre Unexistent oder sogar ewig. Unser winziger Geist und Körper kommt aus unendlicher Leere und geht auch wieder dorthin...?

MSoni9kax65


Nicht daran erinnern sagt nichts über Existenz aus, schließlich erinnert man sich im allgemeinen auch nicht an das erste Lebenjahr, die meisten nicht mal an die ersten 3 Jahre. Aber man hat existiert.

CglonEdyxke


Ach je, inzwischen ist doch YouTube voll mit Nah- bzw. Nachtoderfahrungen. Da gibt's wissenschaftliche Abhandlungen, Studien und Bücher en masse (Angefangen mit Dr.Moody, Dr.E.Alexander, Kenneth Ring u. viele viele mehr. Empfehle Euch Interviews mit Dr.Pim van Lommel, ein Cardiologe aus NL (der auch das Buch "Unendliches Bewusstsein" geschrieben hat (übrigens sehr empfehlenswert!)). Lange war ja die Diskussion, dass die NTE's vom Gehirn aus gingen- inzwischen spricht man von einem "parallelen Bewußtsein" (warum denn nicht einfach "Seele" ?) das weiterlebt-u. nur der Körper stirbt. Befasst man sich mal mit der Materie, schwindet die Angst.

Allein in D über 3 Millionen NTE's seit man in der Lage ist zu reanimieren....

_3SuBrf6erixn


Ich denke mal, da muss man zwei Dinge trennen.

Dich als den Menschen, der du jetzt bist (biologisch, genetisch, erfahrungsgeprägt) gab es vor deiner Geburt noch nicht und wird mit deinem Tod auch aufhören zu existieren.

Das, was du immer schon warst, dein eigentliches Selbst, existiert nach wie vor und bewegt sich mit Hilfe verschiedener Körper und Charaktere durch die Zeiten der materiellen Welt.

Tuman

:)^

Und da wir uns an das Davor nicht erinnern und das Danach noch nicht wissen, kommt uns das Leben so vor, wie eine Unterbrechung des Todes. Aus dem Nichts (Tod) kamen wir und gehen wieder dort hin. @:)

A{lice&imWo4nderlzand


Das ist wirklich eine interessante Frage. Irgendwo hast Du recht. Aber ich glaube, man muss es anders ausdrücken.

Bevor Ei- und Samenzelle zusammenkommen, leben wir noch nicht. Ob schon eine Idee von uns existiert? Ich weiß es nicht. Dann leben wir und wenn wir sterben sind wir tot.

Laut Wikipedia:

"Der Tod ist der endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen."

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Tod]]

Ob dann noch eine Idee/Energie von uns irgendwo existiert? Ich weiß es nicht. In den Gedanken der Menschen, die uns kannten und noch leben schon. Aber unabhängig davon? ":/

Kann schon sein dass der Zustand, bevor wir leben und der Zustand, nachdem wir gestorben sind gleich ist, auf jeden Fall nichts Bedrohliches.

Nun gibt es ja noch die Vorstellung von "Himmel" und "Hölle". Zur Sicherheit kann man sich ja mal gut verhalten - sicher ist sicher. ;-) Hilft einem im Leben langfristig gesehen hoffentlich weiter. ":/ Auf jeden Fall kann man damit zumeist gut - beziehungsweise ruhigen Gewissens schlafen. zzz :-@ 8-) *:)

Wenn also der Tod laut Definition der Verlust der typischen Lebensfunktionen ist, dann sind wir vor unserem Leben nicht tot. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts verloren haben, was wir noch nicht besessen haben. Oder so ähnlich... %:|

Aber vielleicht "fühlt" sich beides gleich an...wer weiß...

A`lic7eimWDondVerland


Nachtrag:

Aber vielleicht "fühlt" sich beides gleich an - eventuell gar nicht.

C@londyxke


[[https://www.youtube.com/watch?v=jdZstMfSfO8]]

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