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Was ist Trauer eigenltich und warum sind wir traurig?

s`ugarloxve hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich beschäftige mich derzeit mit der Frage was Trauer für ein Gefühl ist. Ist es egoistischer natur auf die Folge, dass man selbst jemanden verloren hat, oder geht es eher in Richtung Mitleid, weil ein anderer nicht mehr leben darf? Oder ist es weder noch?

Warum muss man trauern, es wäre ja viel sinnvoller nicht zu trauern und dankbar zu sein für die schöne Zeit, die man mit dem Verstorbenen hatte. Für mich selbst ist der Tod nichts schlimmes. Er ist einfach ein Ende, das jeden einmal ereilt, den einen früher, den anderen später, aber an sich wertneutral. Trotzdem hält mich das nicht davon ab selbst zu trauern, es ist quasi nicht lenkbar durch meinen Verstand, dass ich vor allem Abends und morgens in ein Loch falle, an den Verstorbenen denken muss und weinen muss und zwar nicht aus Glück weil man die schönste Zeit seines Lebens mit dem Menschen verbringen durfte und er eine große Bereicherung des Lebens war, sondern man denkt voll Wehmut zurück an die guten Zeiten, denkt an die Dinge die geplant waren, Dinge die der Verstorbene machen wollte und so Zeug.

Evolotionstechnisch ist es absolult nicht sinnvoll zu trauern und auch so denkt man sich die Trauer ist sinnfrei, das Leben ist kostbar, man "vergeudet" so unendlich viel Zeit damit...

Ich freue mich über Meinungen

Antworten
ATufDe0rAxrbeit


Ist es egoistischer natur auf die Folge, dass man selbst jemanden verloren hat, oder geht es eher in Richtung Mitleid, weil ein anderer nicht mehr leben darf? Oder ist es weder noch?

Interessant. Genau darüber habe ich die letzten Tage auch nachgedacht.

Meine Mutter ist 2002, mit nur 51 Jahren, nach langer Krankheit gestorben. Ich war damals 27 und hab sie lange Zeit im Krankenhaus begleitet (lebte noch mit ihr zusammen da ich gerade erst mein Studium beendete hatte).

Ich glaube damals fühlte ich hauptsächlich den Verlust, das ich meine Mutter verloren hatte. Meine Vater war 6 Monate vor dem Tot meiner Mutter von Zuhause geflüchtet und mehr oder weniger verschwunden... so das ich innerhalb von 6 Monate meine Eltern verloren hatte. Das war schon alles sehr plötzlich und führte auch zu einer Einsamkeit in mir, die man mit Freunden nicht ersetzen kann.

Heute, mit 41, sehe ich das alles ganz anders. Heute spielen für mich die positiven Errinnerungen an meine Mutter eine Rolle. Und der Gedanke, das sie mit 51 noch viel zu jung war zum sterben. Nachdem ich auch einige Jahre selbst die Verantwortung für Kinder übernommen habe, sehe ich diesen Aspekt auch viel deutlicher als früher. Und ich hätte ihr selbst einige stressfreie Jahre mit ihren erwachsenen Kindern gegönnt... aber das war ihr leider nicht mehr möglich.

Wenn es also früher mein Verlust war, über den ich traurig war so ist es heute ihr Verlust, der mich traurig macht. Sie hätte es einfach so sehr verdient noch viele glückliche Jahre zu leben.

COomracn


Ist es egoistischer natur auf die Folge, dass man selbst jemanden verloren hat, oder geht es eher in Richtung Mitleid, weil ein anderer nicht mehr leben darf? Oder ist es weder noch?

Oder beides?

Setzt du Trauer mit Traurigkeit gleich, oder möchtest du das unterscheiden? Trauer ist ja ein längerer Prozess, entsteht aber aus Traurigkeit. Und Traurigkeit hat einen inneren Ursprung, genauso wie sie einen empathischen Ursprung haben kann. Sogar, wenn man gar nicht selbst betroffen ist oder Traurigkeit keinen realen Ursprung hat. Nimm z.B. Filme. Filme können tatsächlich traurig machen, obwohl sie nicht real sind. Beim Ende von "Der Elefantenmensch" konnte ich z.B. nicht einmal die Tränen zurückhalten - ich fand den intensiv, schlimm, dennoch schaut man weiter. Dies hat vermutlich eine evolutionäre Grundlage, dabei möchte man das in dem Moment eigentlich gar nicht. Weder habe ich aber jemanden wirklich verloren noch musste eine reale Person leiden.

Trauer ist für mich der Prozess, der Traurigkeit bewältigt und das chemische Gefühlsgleichgewicht wieder herstellt. Bei intensiver Traurigkeit kann das lange dauern.

s;uga(rlove


Trauer ist für mich der Prozess, der Traurigkeit bewältigt und das chemische Gefühlsgleichgewicht wieder herstellt. Bei intensiver Traurigkeit kann das lange dauern.

Ist dieses Ungleichgewicht tatsächlich chemisch verursacht, also lässt sich Trauer nachweisen? So dass Hormone ausgestoßen werden, oder so etwas?

Ich möchte wie gesagt nicht traurig sein, weil ich mir sage, dass jeder Tag noch viel besonderer sein muss, nach der Realisierung dass das Leben so wahnsinnig schnell vorbei sein kann. Ich habe beschlossen mir meine langersehnten Träume jetzt zu verwirklichen und risiken zu wagen, denn man weiß ja nie, ob es ein morgen gibt. Trotzdem trauere ich jeden Tag... insbesondere halt Abends/nachts/morgens wenn die Ablenkung fehlt. Ich träume auch ständig vom Tod... und das wo es schon 4 Wochen her ist.

ChomDrxan


Ist dieses Ungleichgewicht tatsächlich chemisch verursacht, also lässt sich Trauer nachweisen? So dass Hormone ausgestoßen werden, oder so etwas?

Aus biologischer Sicht ist jedes Gefühl eine chemische Reaktion im Gehirn. Ob man jedes Gefühl nachweisen kann, das weiß ich nicht. Aber Medikamente gegen Depressionen o.ä. setzen ja genau da an.

Ich habe beschlossen mir meine langersehnten Träume jetzt zu verwirklichen und risiken zu wagen, denn man weiß ja nie, ob es ein morgen gibt.

Vermutlich eine normale Reaktion nach dieser "Realisierung". Die berühmte Midlife-Crisis basiert ja auch auf der Erkenntnis, dass das Leben nicht ewig so weitergeht und man nicht unbegrenzt Zeit hat (wie man es rückwirkend bis zur Geburt ja fühlt). Ein Verlust kann dies sicherlich auch mit sich bringen. Aber es ist nichts Schlechtes, sich dessen bewusst zu sein. Nur das Wort "Risiken" birgt etwas Negatives. Risiken können das Leben auch verkürzen ;-) . Auch bringt ein spontanes "Über-sich-hinausleben" als Gegenreaktion nicht den gewünschten Effekt, denn es nutzt sich schnell ab. Das Gute ist: im Normalfall wird jeder von uns auch um die 80, deine Generation vielleicht noch darüber hinaus. Wir haben Zeit. Einen frühen Tod muss man (statistisch) nicht fürchten. Viel schlimmer ist die Bedrohung durch Krankheit oder Gebrechen, dass man zwar noch lebt, es aber nicht auskosten kann.

Wenn du jetzt alles verwirklichst, dann wirst du irgendwo dein Pulver im Mittelmaß verschießen und nie darüber hinaus kommen. Schließlich brauchen manche Pläne auch entsprechende Mittel oder sind langfristig ausgelegt. Ich rate dir vielmehr, Lebenspläne zu machen. Kurze Ziele, mittelfristige Ziele, langfristige Ziele. Wichtig ist aber: jetzt damit anzufangen. Gestalte dein Leben, so wie du es leben möchtest. Wenn das der Weckruf war, ist schon viel erreicht :)_

Was deine Trauer betrifft: du hast etwas Aufwühlendes durchlebt, was dich viel Kraft gekostet hat. Diese Kraft fehlt irgendwann und der Abschied ist ja noch nicht so lange her. Deine Trauer könnte durch Erschöpfung auch in einer Depression enden, daher ist der Rat deines Freundes wichtig, auf dich zu achten. Dein Körper signalisiert, dass er physisch und psychisch nicht mehr kann. Gib ihm einfach Recht und gönne ihm die Zeit. In 3-6 Wochen ist dein Leben noch nicht rum und es ist immer noch Zeit, ans Werk zu gehen. Du musst den Verlust des guten Freundes bewältigen, ggf. noch deine Schuldgefühle, die du hast. Etwas professionelle Unterstützung wäre nicht schlecht, was dir auch bei der Trauerbewältigung helfen könnte. Das hat höchste Priorität, dass du dieses Gefühl zulassen kannst und schlussendlich so auch überwindest.

Alles Gute, und ein langes, erfülltes Leben. @:)

s6ugarxlove


Risiken ist vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich bin ein sehr kopforientierter Mensch. Für jede Entscheidung habe ich mir immer sehr viel Zeit gelassen. Nach perfekten Momenten gesucht, die es halt oft nicht gibt, und alle möglichen Szenarien durchgespielt die es so gibt. Ich plane jetzt einen Umzug, einen Hund, etc. Also nichts was mir im körperlichem oder finanziellen wirklich gefährlich werden kann, sondern eher Dinge die man mit "mache ich irgendwann mal" in die unerfüllte Ewigkeit verschoben hat.

Schuldgefühle habe ich übrigens keine mehr. Ich habe getan was ich tuen konnte und ein "was wäre wenn" bringt keinen weiter.

Interessanterweise fällt es mir inzwischen schwer über den Verlust zu sprechen, über gute Dinge nicht, oder den Unfall selbst oder den technischen Tod, aber über meine eigenen Gefühlt schon. Es ist wie ein Klos im Hals wenn mich jemand danach fragt und es widerstrebt mir sehr darüber zu reden.

Deswegen will ich auch keine Trauerbelgeitung. Mein weites Umfeld merkt gar nicht, dass es mir noch schlecht geht (ausser vielleicht an der rasanten Zunahme die ich aktuell hab...) Mein Partner bekommt es natürlich mit, dass ich schlecht schlafe und oft noch weine, aber der arme Kerl kann mir da leider auch nicht helfen, auch wenn er es gerne täte.

C?om[raxn


Schön zu hören, dass du die Schuldgefühle abgelegt hast.

Wenn du über deine Trauer nicht reden kannst/willst, was war der Grund für deinen Faden? Du scheinst sie verstehen zu wollen.

Was aber, wenn dir Menschen hier mit Trauererfahrung sagen, dass gerade das offene Reden darüber sehr viel bei der Bewältigung hilft? Würdest du es in Erwägung ziehen?

s"ugar{love


Ja genau, ich will es verstehen. Ich habe mich über die Trauerstufen etc. informiert (konnte aber nicht einschätzen in welcher ich mich befinde) und habe das Gefühl, dass es mir hilft es logisch zu betrachten.

Hm ich denke es ist sehr sehr individuell. Meinem Opa hat es in der Trauer geholfen jedem und allem von dem Tod meiner Oma zu erzählen. Der ist gar nicht mehr rausgekommen aus dem reden und hat sich danach besser gefühlt. Ich denke nicht dass es mir selbst helfen würde. Ich kann mir nicht vorstellen mich einer fremden Person wirklich zu öffnen. Ich mein ich spreche auch mit den anderen Freunden. Auch viel über den Verstorbenen, sehe mir gern Fotos an, etc.

Aber über meine eigenen negativen Gefühle das is so persönlich, vielleicht ist es auch eine Art Scham? Ich kann es nicht korrekt benennen, aber ich ich hab da eine innere Blockade die mich hindert darüber zu reden.

x6anoUmegxa


Ich sag erstmals hallo. Bin neu hier, und bei durchwühlen bin ich auf diese Beitrag gestoßen. Ich habe änliches erlebt, da ich am 23 Juni meine Frau verloren habe. Sie starb eine Halbe Stunde nachdem ich zum Arbeit ging. Für mich ganz unerwartet.wie auch für viele anderen. Ein Welt brach zussamen und ich war nichmal fähig mich normal zu ernähren. Vier Wochen lang meine einzige nahrungsquelle bestand aus 3-4 Pckerl Zigarreten und literweise Kaffee. es kammen immer wieder die selben Fragen-hab ich das alles gemacht um ihre Tod zu verhindern? warum musste sie so früh gehen? Warum , und wie und was? Ich dachte ich trauere um meine Frau, aber langsam nach diese ersten vier Wochen hab ich begonen ein bisschen nachzudenken. Ich habe festgestellt das ich um mich selber trauere. Sia war plötzlich nicht mehr da. Und sie fehlte mir-wir hätten geplant in Juli nach Berlin zu fahren zu unsere Tochter und Enkelkind-und das wird sie nicht mehr können-dachte ich und war traurig. In endeffekt ich war traurig weil ich das nicht mehr erleben werde- sie dabei zu haben. Sie wird auch nicht mehr dabei in Urlaub in Herbst sein-ICH werde alleine fahren müssen oder aber werde ICH nicht fahren-aber alles drehte sich um Mich. Egal was vorkam, das Wort ICH war immer da präsent. Und habe mich geschämt. Das ich eigentlich um mich selber trauere. Ich dachte: das ist ungerecht. Ja es war irgenwie ungerecht, aber was ich nicht wusste-es war auch normal so. Da gabs einmal eine einladung zum Krisenhilfe. Erstmal dachte ich-das ist Blödsinn-was können die machen? ICH bekomme meine liebe Frau nie wieder zurück. Da gab schon wieder diese ICH. Und auch schuldgefühle- und diese was könnte ich anders machen, was war falsch da? Ich ging trotzdem zu Krisenhife. Halbherzig. Nur damit ich sagen kann: ich hab das auch gemacht. So als irgenwie ein Pflicht wäre.

Nachher hat sich alles umgedreht. Ich habe gelernt diese Ereignis anders zu Betrachten. Mich selber zu beobachten. Die vorige Ereignise zu ordnen und zu verstehen das alles normal ist. Ich habe mit die Jahre wo wir uns kennengelernt habe angefangt. Wo wir verliebt waren. Und unsicher. Dann kamen die Kinder, vier insgesamt , und unsere Leben änderte sich. War wieder Liebe aber anders. Gabs auch Streit-wegen Kinder wegen Geld wegen ein geplatzter Urlaub. Und doch ,immer wieder Liebe. Dann wuchsen die Kinder- wir haben uns weiter geliebt, aber schon wieder anders. Wir gingen mal gemeinsamm in Urlaub. Oder auch jeder alleine-und kammen wieder nachhause ,und erzählten uns die Erlebnise. Wir führe einkaufen , wir gingen unsere Eltern besuchen. Immer gemeinsam. Ich habe Sie nie betrogen. Sie hat mich nie betrogen. Wann anders wäre, wäre doch egal, mann konnte nichts meht ändern-wir waren seit ewig schon keine einzelne Individuuen. Wir sind in all die Jahre eine Eiheit geworden. In jede von uns hat sich ein Teil von anderen eingeprägt. Richtig tief eingebrannt. Unzertränlich. Dann ist mir bewusst geworden. Sie ist nur als Biologisches Wesen nicht mehr da. Aber das was sie war-das lebt noch immer-und es wird ewig leben-in mir, in meine erinerungen, in all die Dinge die sie jemals berührt hat. In unsere Kinder. Sie hat meine Bewustsein umformt-sowie ich ihre- und gemeinsam haben wir auf unsere Kinder gewirkt. Jeder von uns hat auf der ander gewirkt. Ein Mensch stirbt nicht. Auch wenn seine Körper nicht mehr da ist- ich denke, und erlebe das Leben mit ein Teil von ihre Wesen. Und meine Kinder auch. Auch unsere bekannten und werwanten tragen ein Teil aus Ihre Wesen in sich. Und die Summe all diese ergibt SIE wieder. Jetzt habe ich verstanden. Ich bin nicht mehr traurig- ich freu mich über jede Sekunde von meine Leben-denn ist auch ihre Leben. Und wenn ich mal auch gehen werde-wir bleiben doch ewig da- bei unsere Kinder, und Bekannten, Arbeitskollegen, überall wo wir mal waren, in jeder den wir getroffen haben. Seitdem mir das bewusst geworden ist-seitdem kann ich wieder lachen. Auch wenn nur leise und müde-ich stehe langsam wieder auf aus meine Krankheit. Ich fühle mich so;wie ein Mensch der lange krank war, und jetzt kommt zum Leben. Das ist nur eine Persönliche Erfahrung in ein spezieller Fall, aber das Geschehen ist das selbe. Ich habe wieder Trännen in die Augen; aber sind andere Tränen. Es tut nicht mehr weh, nicht mehr so sehr. Ich habe es verstanden, und bin froh darüber. Ich bin mir sicher, das bei dir auch, irgenwann, so geschehen wird. Bis dahin , ich wünsche dir viel durchhaltevermögen. Und Mut. Mit die anderen darüber zu sprechen. Du kannst es, und wird auch helfen. Wie bei mir.

Tjestr*ale


Trauer gibt es ja nicht nur beim Sterben, jede Art von Verlust löst Trauer aus. Das Ende einer Beziehung z.B. Das ist einfach eine der vielen Emotionen, zu der fast alle Säugetiere fähig sind.

C!ytexx


Man vermisst das gemeinsame Gefühl mit dieser Person. Es schmerzt, dass man das spezielle Gefühl mit dieser Person, das mit jedem Menschen anders ist, nicht mehr erleben kann. Je näher der Mensch war, desto intensiver schöner war es, zB bei Familie. Es kann natürlich auch ein Tier sein. Ein anderer Anteil ist ritualisiertes Verhalten. Trauern ist gesellschaftlich legitimiert, wenn jemand stirbt. Und so trauert man sozusagen automatisch. Ein weiterer Anteil kommt aus der Angst, das Leben zu verpassen. Intuitiv denken viele, das Beste kommt noch. Das erfüllende richtige Leben kommt dann, wenn ich erst mal das geschafft habe. Nun, damit wird nichts, wenn man einfach so wegstirbt, vorher. Und mit dem Tod jemand Nahestehender wird einem das wieder vor Augen geführt. Er, sie hatte ja noch soviel Pläne etc. Das macht Angst.

yJukumxu


Ohne seine Gefühle ist ein Mensch eine Art Attrappe.

Gefühle sind immanenter Bestandteil eines menschlichen Wesens.

Freilich fliehen viele Menschen vor ihren Gefühlen. Sie funktionieren dann trotzdem.

Mit einem gelebten Leben hat das aber nur auf den ersten Blick was zu tun.

Man kann sich selbst verleugnen. Dann spürt man auch nicht die Traurigkeit eines nicht gelebten Lebens. Das kann sogar bis zum eigenen Tod so dauern: Dass man nicht lebt, obwohl man glaubt, zu leben.

Und dann ist es vorbei:Man hat dem Leben ein Schnippchen geschlagen und nicht gelebt und verschwindet wieder. Das machen recht viele Menschen so, die Angst vor ihren Gefühlen haben.

In diesem Zusammenhang ist das Gefühl der Trauer etwas Gutes.

Es zeigt u.a. an, dass man diese Welt nicht verlassen wird, ohne gelebt zu haben.

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