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"Warten" auf den Tod vom Vater.

TlestKralxe


Also es ist ein ständiges Auf und Ab. Er bekommt sogar sehr viele Medikamente, zum Wasserausscheiden und Kalium und noch viele andere. Aber sein Herz wird immer schwächer. Zur Zeit ist er wieder im Krankenhaus, er hat eine Leberstauung, dadurch starke Übelkeit und eine dicken Bauch. Er kann nur ein paar Schritte gehen, weil er kaum Kraft hat.

Es ist ein langsames Sterben, das ist sehr schlimm für uns, er erlebt sein Sterben bei vollem Bewusstsein. :-(

T*esvtraxle


@ Lepa Wer hat denn bei Euch diese Diagnose erhalten?

Die Ärzte sagen, das er eine Herztranpsplantation braucht, aber, da er 76 Jahre alt ist, wird das nicht gemacht.

Ich bin ununterbrochen nervös, bei jedem Telefonklingeln erwarte ich diese schrecklichen Worte "Papa ist tot".

____Ich habe mir gestern einen Schwarzen Anzug gekauft damit ich nicht ganz unvorbereitet bin.

Lke2pa15


Meine Mutter. Sie ist zusammengebrochen und hatte 2 Mal Herzstillstand. Als sie ins Krankenhaus gekommen ist, hat man uns gesagt, dass sie eine Leistung von 15-20% ( wie ist sie denn bei deinem Papa ) nur noch hat und dass wir uns überlegen sollen sie auf die Liste zu setzen. Die Ärzte im Krankenhaus waren sehr negativ eingestellt, das Internet ist voll mit schlechten Prognosen. Für mich eine Horror Zeit..... Ich habe mich dann mit meinem Kardiologe unterhalten und er meinte, dass viel zu machen sei mit den richtigen Medikamenten. Und jetzt ist sie wieder richtig fit. Klar, meine Mutter ist Ende 50 aber trotzdem haben die im Krankenhaus uns eher aufgegeben gehabt. Solche Fälle habe ich auch hier schon gelesen.

Wart ihr schon bei einem Kardiologe oder nur im Krankenhaus?

Weißt du wie seine Leistung in % ist.

Habt ihr auch erst jetzt mit der Behandlung angefangen?

A@ngtigoine


@ Testrale und andere

Das Leben endet IMMER tödlich und ich persönlich finde es besser, Zeit für einen Abschied zu haben, als dass jemand abruppt durch einen Unfall stirbt.

S>chmiFdtxi70


Die Zeit des Abschieds kann aber auch qualvoll lang werden und ich sehe da nicht uneingeschränkt einen Vorteil.

Ich glaube, dass bei einem Unfalltod oft ja dazu kommt, dass ein Mensch, dessen Zeit "noch nicht gekommen ist", plötzlich nicht mehr da ist und Einen das völlig unvorbereitet trifft.

Bei einem alten Menschen rechnet man ja doch irgendwie damit, dass es schnell soweit sein könnte.

Mein Schwiegervater liegt auch mehr oder weniger im Sterben und es ist eher grausam, ihn so dahinsiechen zu sehen. Diese lange Abschiedszeit bräuchte Keiner von uns.

TSestraFlxe


@ Lepa

Mein Vater hat ebenfalls 15-20 % Herzleistung. Er hat schon seit über 30 Jahren eine Herzkranzgefäßverengung. Damals, vor 30 Jahren, meine Schwester und ich waren noch klein, wurde er mit Mitte 40 in Frührente geschickt. Die Verengungen waren sehr weit fortgeschritten. Später wurde dann entdeckt, das meine Vater zu viel Cholesterin produziert und das setzt sich mit der Zeit in den Gefäßen ab und verstopft diese.

Seit 1 JAhr hat meine Vater einen Defibrilatore implantier und Schrittmacher. Er ist unter engmaschiger Kardiologischer Betreuung.

Ist denn deine Mutter überhaupt in der Lage denn Alltag zu meistern? Haushalt, Einkaufen, sich selber Waschen? All das kann meione Vater nicht mehr, weil er unglaublich Schwach ist und schnell Luftnot bekommt.

L@epaL15


Meine Mutter kann seit der Reha wieder fast alles. Sie geht jetzt jeden Tag spazieren und ein paar Mal in der Woche auf den Hometrainer. Wenn sie mal viel Besuch bekommt ist sie am Abend schon sehr kaputt. Aber im großen und ganzen ist es echt gut.

Einen Defi hat sie jetzt auch bekommen.

Eine Bekannte von uns hat uns erzählt, dass die richte Medikamenten Einstellung das Wichtigste sei. Sie konnte am Anfang nur ein paar Schritte gehen und dann bekam sie Atemnot und jetzt kann sie schon wieder längere Spaziergänge gehen. Weißt du welcher Grad dein Papa ist? 3 oder 4?

Vielleicht mal in eine Herzklink gehen? Er wird wahrscheinlich nicht mehr in der Gegend rumrennen können aber vielleicht kommt eine Verbesserung die sein Leben verbessert.

Vielleicht bin ich da etwas Naiv und verdränge das unvermeidliche aber solange unsere Eltern noch leben gibt es immer eine Chance und ich möchte nicht jetzt schon trauern!

Und wenn es nur noch ein paar Jährchen sind die noch bleiben.

L:epax15


Wie geht es euch? Muss öfters an euch denken!

ThesvtLr&ale


Hallo, mein Vater ist am 14.2. um 8 Uhr verstorben. . Ich hab direkt ein Flugticket gekauft und war am selben Tag abend angekommen. Er war im Wohzimmer aufgebahrt. Bei uns auf Sizilien bleiben die Toten 24h bei offenem Sarg zu Hause, der Sargdeckel wird draussen neben die Haustüre gestellt. Jeder der will kommt und verabschiedet sich.

Als ich ihn dort liegen sah, kalt und grau musste ich heulen. Ich hab ihn die Stirn geküßt. Gestern um 11 war dann das Begräbnis.

SOchmid tMi7x0


Mein herzliches Beileid! :)-

Mein Schwiegervater ist am 21.01. gegangen...für ihn war es eine Erlösung.

rrr2)017


Beileid.

Sxta.tusQuo$Vaxdis


Mein Beileid :)*

C3omr+an


:°_

Nun habt ihr Gewissheit und könnt nach dem Abschied wieder nach vorne schauen. Irgendwie ist ein Tod, auf den man wartet, doch auch eine Erlösung.

Alles Gute für die kommende Zeit. :)*

TXe]straxle


Danke für die Netten Worte!

Thes|trale


Als wir auf dem Friedhof waren, habe ich einige Gräber gesehen, die schon recht verwahrlost waren, Todesjahre von 1940- 1950, bei einigen waren nicht mal mehr die Namen zu erkennen, vergessene Gräber. Da kam mir ein ganz trauriger Gedanke, wenn ich sterbe und meine Schwester und irgendwann auch meine Nichten und Neffen, wird auch das Grab meines Vaters vergessen, keiner wird dann noch leben, der sich an ihn erinnert.

Das stimmt mich sehr melancholisch, das jedern von uns letztlich im Dunkeln der Geschichte verblasst! ☹

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