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warum musste meine mama so früh von mir gehen

pIüppi919x89 hat die Diskussion gestartet


Ich habe meine mama am 22.1.17 verloren ich kann es bis heute nicht verstehen es tut so unendlich weh das sie nicht mehr bei mir ist ... Meine Ma hatte lungenkrebs der leider zu spät festgestellt wurde dazu hatte sie noch eine schwere lungenentzüdung die ihr dann leider das leben kostete sie sagte ein tag vorher noch zu mir "mach dir keinen kopf das wird schon wieder " doch dann verschlechterte sich ihr gesundheitszustand rabiat schnell viel zu schnell ich konnte in den letzten minuten nicht bei ihr sein als ich ins krankenhaus kam war sie schon für immer eingeschlafen ich mache mir heute noch vorwürfe dafür das ich nicht bei ihr sein konnte als sie uns verließ es quält mich jetzt noch daran zu denken wie ich ein letztes mal an ihrem bett stand und diese stille im raum ich sagte ihr noch ein paar worte doch zerbrach ich innerlich daran das sie nicht mehr da ist sie fehlt mir s o undlich doll ich weiß gerade nicht wie mein leben ohne sie noch ein sinn macht ich fühle mich so hilfslos bin total antriebslos undrücke sehr viel meine gefühle um für meine kinder und meinen mann stark zu sein doch abends wenn ich schlafen will kommen die erinnerungen wieder wie schlecht es ihr ging und wie schnell es zu ende ging dann möchte ich am liebsten schreien weinen und um mich schlagen zu gleich ich weis einfach nicht wie ich damit umgehen soll ich vermisse sie so sehr

Antworten
EBle1onor"aBlue


War sie Raucherin?

Cmommran


EleonoraBlue, in einem Trauerforum ist es sicher nicht hilfreich, das Bedürfnis nach Verlustbewältigung auf eine Ursachenforschung zu lenken.

Ich habe auch meine Mutter wegen Lungenkrebs verloren, und sie hatte nie geraucht, nie Asbest eingeatmet oder sonst was. Selbst wenn sie es hätte, wäre es kein Trost gewesen. :|N

Püppi, jeder reagiert anders auf so einen Verlust und nur selten hat man das Glück, wirklich bis zur letzten Sekunde anwesend zu sein. Ich habe es auch nicht geschafft - der Anruf erreichte mich auf der Arbeit. Meine Frau hat es bei ihrem Vater auch nicht geschafft - er starb ohne Voranzeichen einfach morgens in der Küche.

Der Tod deiner Mutter ist erst wenige Wochen her. Was du erlebst, ist für die Trauerzeit nicht ungewöhnlich. Es wird aber vorbeigehen. Du musst deine Mutter innerlich gehen lassen und dich für sie freuen, dass sie nicht mehr leidet. Als Familie müsst ihr zusammenhalten und euch stützen - du hast einen Mann, sprich mit ihm ruhig darüber, was dir fehlt, denn auch du brauchst Stütze. Deine Mutter ist in dem Bewusstsein gegangen, dass ihr es auch ohne sie schafft. Wenn du das begriffen hast, dann kommt das Loslassen Schritt für Schritt - denn je besser du das schaffst, umso stolzer würde sie auf dich sein.

Alles Gute - und schreib ruhig hier, wenn du Kummer hast :)_

hPello@ dabrknesxs


@püppi1989

das tut mir sehr leid püppi. ich kann leider nicht viel mehr dazu sagen aber hoffe dass dir hier liebe menschen schreiben, die dir tröstende ratschläge geben können. :°_

@ eleonorablue

ich finde deine frage super unpassend. ist für püppi jetzt auch egal, oder? sie vermisst ihre mama ganz dolle und ist furchtbar traurig. darum geht es und um sonst nichts

E?leo!noraBxlue


Verstehe das Problem nicht. Die Frage war doch ganz klar wieso die Mutter so früh sterben musste, sprich warum sie so jung Lungenkrebs bekam. Die häufigste Ursache von Lungenkrebs ist nun mal Nikotin.

Ich habe nur versucht ihre Frage zu beantworten.


EleonoraBlue, wenn es eine herkömmliche Frage gewesen wäre, hättest du natürlich recht - aber hier geht es nicht um das Finden einer Antwort auf die Todesursache, sondern um die Verarbeitung des Verlustes eines geliebten Menschen. Die Frage ist rhetorisch und somit "nur" Ausdruck großen seelischen Schmerzes, auf den es keine Antwort gibt. Der Schmerz ist da. Mit ihm nicht allein fertig werden zu müssen, dafür ist dieses Forum da. Bitte respektiere das.

püppi1989, ich werde dir nichts sagen können, was deinen Schmerz mildert. Ich denke, dass jeder seinen eigenen Weg durch diese traurige Zeit finden muss. Vielleicht hilft es dir, mit den Ärzten und Schwestern zu reden, vielleicht können sie dir erzählen, wie es ihr in den letzten Stunden ging. Vielleicht erfährst du etwas, was dir zumindest ein kleiner Trost sein kann. Ich wünsche es dir sehr.

eNli'ott


liebe püppi!

als erstes möchte ich dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner Mama aussprechen.

es ist schwer wenn man einen nahestehenden menschen verliert..

mamas sind besondere menschen...sie geben ihren kindern liebe und Geborgenheit und sind immer für sie da.

man kann ihnen alles anvertraun..

deine Mama hat in der zeit als sie schon sehr schwer krank war dir Hoffnungen gemacht dass alles wieder gut wird...

obwohl sie sicher schon wusste dass es zu ende geht.

der Tod deiner Mama war sicher ein grosser schock mit dem man nicht zurrecht kommt.

aber weisst du....jetzt ist sie erlöst sie muss keine schmerzen mehr ertragen...

auch wenn es nicht mehr möglich war am ende ihres lebens bei ihr zu sein...so solltest du dir auf keinen fall vorwürfe machen...

behalte sie so in Erinnerung wie sie war..

es ist verständlich dass du sie vermisst.

weisst du es ist wichtig dass die Familie jetzt zusammen hält und sich gegenseitig stützt.

du solltest ganz offen mit deiner Familie über deine Gedanken und Gefühle reden...

das kann sehr hilfreich sein...

auch wenn sie jetzt nicht mehr bei euch ist...

in euren herzen wird sie es immer sein.

wenn du jemanden zum reden brauchst so kannst du dich jederzeit melden...

dafür sind wir ja da.

alles liebe und eine herzliche Umarmung.

elli

eWlFiJoxtt


ELEONORA BLUE...a bissl mehr Feingefühl wär angebracht...

was Püppi jetzt braucht ist Unterstützung und zuspruch...wie viele user hier die einen menschen verloren haben...

pHüpupi1x989


Danke für die vielen hilfreichen worte es hilft mir bestimmt hier menschen zu haben von denen ich mich verstanden fühle und vielleicht auch einen weg finde damit umzugehen und irgendwann auch ohne andere hilfe wieder zur Normalität übergehen zu können ...

Manchmal fühle ich mich so allein gelassen und wenn ich an ihrem grab stehe kann ich es bis heute nicht begreifen warum es dann so schnell ging ich habe mich vielleicht gedanklich schon an dem tag als ich sie ins krankenhaus habe damit befasst das sie eventuell nicht wieder kommt aber man kann sich leider nicht darauf vorbereiten ihr gehen hat mir so den boden unter den Füßen weg gezogen manchmal denke ich mir das sie nur auf ein zeichen gewartet hat das sie gehen kann ...

Ich habe mir oft gesagt jetzt muss sie nicht mehr leiden habe selbst eine trauerrede geschrieben um eventuell besser damit umgehen zu können es fällt mir so schwer los zu lassen ...

An der arbeit warte ich noch immer zur einer bestimmten zeit darauf das sie um die ecke kommt und mich wie immer auf arbeit besucht doch dann kommt wieder die bitterliche realität die mir sagt sie wird nicht kommen :-(

CFomxran


An der arbeit warte ich noch immer zur einer bestimmten zeit darauf das sie um die ecke kommt und mich wie immer auf arbeit besucht doch dann kommt wieder die bitterliche realität die mir sagt sie wird nicht kommen :-(

Bei mir war es immer so, dass ich beim Klingeln des Telefons immer damit rechnete, dass meine Mutter dran ist. Sie telefonierte sehr gerne mit "den Kindern", da sie uns aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte nicht regelmäßig sehen konnte. Und auf dem AB ist heute noch ihre Ansage drauf, denn mein Vater wollte dies beibehalten.

Dies ließ mit der Zeit nach, ich war öfter mal allein am Grab, wo ich in Ruhe mit ihr "reden" konnte. Auch das hat mir geholfen, auch wenn ich vor dem Grab geplappert habe wie ein Bescheuerter (deswegen wollte ich dann auch immer alleine sein ;-) ).

Es wird. Deine Trauerrede hast du selbst gehalten, oder hast du sie nur für dich und zur Erinnerung geschrieben? Ich bin da totales Weichei, ich würde mich nie trauen, eine Trauerrede zu halten, weil die Situation einfach zu emotional ist. Wenn du das getan haben solltest, ziehe ich echt den Hut vor dir, daraus spricht viel Kraft. Aber auch zum Verarbeiten sind solche Texte sehr gut geeignet.

Ich bin sicher, dass du das auch überwindest und dass deine Mutter irgendwann zur schönen Erinnerung wird, aber du das Fehlen akzeptierst.

Meine Frau hat übrigens sehr lange mit dem Tod ihres Vaters gehadert, sie war zum Jahrestag die ersten Jahre immer niedergeschlagen. Sie war noch relativ jung damals und unerfahren in der Trauerbewältigung - würde heute vieles anders machen. Aber auch sie kam immer besser damit zurecht. Zeit ist wirklich etwas unglaublich langes, und es verändert einen ständig. Du wirst es merken. Du musst es dir aber auch erlauben! Klammere nicht an der Trauer fest, weil es dein Gewissen so diktiert, dass du nicht mehr fröhlich sein darfst, wenn deine Mutter tot ist. Das hätte sie nicht gewollt, sie hat dich zur Welt gebracht, dass du auf eigenen Füßen stehen kannst und dein Leben meisterst. Sie hat dich vermutlich schneller losgelassen als du sie @:)

S"amZSix70


Hallo püppi1989,

mein herzliches Beileid. Ich kann sehr gut nachvollziehen was Du schreibst. Mein Vater ist vor zwei Wochen verstorben. Ich hatte ein sehr engen Bezug zu ihm, ich habe ihn jeden Tag morgens, abends und an Wochenenden ganztags gesehen und zuletzt betreut. Er war ein so herzensguter Mensch und hat vielen anderen geholfen. Er wurde jedoch oftmals von seinen Geschwistern ausgenutzt. Er hat niemals auch nur ein Danke verlangt und wir waren so mit anderen Dingen beschäftigt und haben uns auch nur selten bei ihm bedankt. Ich vermisse ihn so unglaublich sehr.

Er wollte im Ausland begraben werden, was 1500km von hier sind. Es kommt mir so vor als hätten wir ihn alleine gelassen.

Ich bereue es so sehr ihn nicht öfters umarmt zu haben, ihm gesagt zu haben ich liebe Dich, ihn zu küssen... Es gehen gerade so unendlich viele Gedanken durch meinen Kopf... die wie erwähnt aus Reue, Schuldgefühle und Wut auf mich selbst bestehen.

Dann habe ich Momente wo ich einfach nur Nähe will aber von meiner Frau keine verlangen möchte... Wir haben Kinder weshalb ich versuche stark zu bleiben aber es gelingt mir nicht. Ich bin fertig und schlafe gut 10 Stunden am Tag aber es reicht einfach nicht. Jedes Mal wenn ich wach werde weiß ich er ist nicht mehr da.

Als mein Vater die Diagnose am 02.02. bekommen hat, sagte mir der Arzt das er ohne Chemo noch ein paar Monate, max. 1 Jahr hat. Mit Chemo könnte er noch 1-2 dazu gewinnen...

Es waren aber keine 3 Wochen und er starb. Bei seiner Diagnose dachte ich mir damals, bitte lieber Gott gebe ihm noch ein Jahr damit wir einiges wieder gutmachen können bzw. er mit einem guten Gewissen aus diesem Leben gehen kann...

Er sagte oft er ist Zufrieden und nachdem er unser letztes Kind erwartet hat, macht es ihm nichts aus wenn es jederzeit zu Ende geht. Ich weiß einfach nicht ob er tatsächlich bereit war, ob er Angst hatte und und und...

Grüße

peüppi1S989


Ich habe die trauerrede selbst gehalten es fiehl mir umfassbar schwer ich habe am ganzen körper gezittert tränen liefen und dem entsprechend war meine stimme aber ich habe mich auf diese weise von ihr verabschiedet meine familie und die bestatterin haben mir bewunderung ausgesprochen aber ohne den rückenhalt meines mannes hätte ich das nicht geschafft .... wenn ich an ihrem grab stehe bekomme ich keinen ton raus ich stehe einfach nur da und denke mir im stillen so vieles ... manchmal versuche ich zuhause zu reden wenn ich ihre bilder anschaue was auch nicht immer gelingt ... sie war einfach alles für mich eine mutter ist eben für jeden das besonderste was es gibt meine schwester versucht sie zu ersetzen aber sie kann mir lange nicht das geben was meine mutter mir geben konnte

C oymraxn


Ich habe die trauerrede selbst gehalten es fiehl mir umfassbar schwer ich habe am ganzen körper gezittert tränen liefen und dem entsprechend war meine stimme aber ich habe mich auf diese weise von ihr verabschiedet meine familie und die bestatterin haben mir bewunderung ausgesprochen aber ohne den rückenhalt meines mannes hätte ich das nicht geschafft

Das ist eine starke Leistung, wirklich. @:)

eoliotxt


liebe püppi!

es war sicher eines der schwierigsten dinge die Trauerrede für deine Mama zu halten.

dass in so einem Moment schwer ums herz geworden ist und du geweint hast ist verständlich.

aber du hast es gemacht und dafür gebührt dir höchster Respekt.

es war wichtig dass an diesem tag dein mann aber auch deine familie dir Rückhalt gegeben haben.

in so einer schweren zeit ist es wichtig dass die Familie zusammen hält.

weisst du...es ist nicht notwendig dass du wenn du am grab bist mit jemanden sprichst..

wenn es dir lieber ist dass du im stillen mit ihr redest dann solltest du es tun.

das kann sehr hilfreich sein...

es ist wichtig dass du in der zeit der trauer Unterstützung bekommst.

deine schwester kann und wird deine Mama nie ersetzen können.

denn sie war ein einzigartiger liebevoller und grossartiger mensch...

aber...gerade in so einer schweren zeit ist es wichtig dass du jemanden an deiner seite hast die für dich da ist mit der du reden und dich auch mal anlehnen und weinen kannst...

deine schwester wird sicher alles tun für dich.

es ist verständlich dass du sie vermisst und es dir schwer fällt offen über deine Gefühle zu sprechen...

das was du jetzt brauchst ist zeit um den Tod deiner Mama zu verarbeiten.

ich möchte dir ein gedicht schicken dass dir in dieser schweren zeit ein trost sein möge...

Auf der anderen Seite des Weges

Charles Peguy

Der Tod ist nichts

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen

Gebt mir den Namen

Den ihr mir immer gegeben habt,

sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt,

gebraucht nie eine andere Redeweise

seid nicht feierlich oder traurig

lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben

betet, lacht, denkt an mich

betet für mich, damit mein Name im Haus ausgesprochen wird

so wie es immer war

ohne irgendeine besondere Bedeutung

ohne die Spur eines Schattens

das Leben bedeutet das, was es immer war

der Faden ist nicht durchschnitten

warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein

nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weg

Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges

(von Charles Peguy)

wenn du möchtest kannst du dich jederzeit melden..

ich bin für dich da.

alles liebe und eine herzliche und tröstende Umarmung von mir für dich.

deine elli

AVtTheetnxa


Liebe Püppi,

ich habe meine Mutter auch verloren. Letztes Jahr an Lungenkrebs. Es ging alles ganz schnell. Am 08.03.2016 ins Krankenhaus und am 25.03.2016 gestorben. Vorher war eine Erkrankung nicht bekannt. Sie hatte lediglich nen Schnupfen.

Ich weiß was du durchmachst. Meine Mutter war immer präsent. Sie hat nicht gearbeitet und jeden Tag auf mein Kind aufgepasst, der noch in den Kindergarten ging, und ich habe gearbeitet. Sie war mir so nah und ich hab sie sehr geliebt und tue es immer noch. Jetzt ist fast ein Jahr rum und erst jetzt habe ich das Gefühl es könnte besser werden, sehe wieder Licht am Ende des Tunnels...

Was will ich dir eigentlich sagen... Ich glaube ich möchte sagen, dass ich dich sehr gut verstehen kann und nachempfinden kannst, wie du dich fühlst. Ich wünsche dir von Herzen, dass du trauern kannst, ich konnte das die ersten Monate nicht. Mein Körper hat es mir dann auch mit nicht schönen Dingen gedankt. Ich wünsche dir Kraft und liebe Menschen um dich rum und das du auch bald ein winziges Licht und sei es noch so klein am Ende des Tunnels siehst :°_ :)_ @:)

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