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Sinnloser Tod meiner Mutter - unterlassene Hilfeleistung

H%asenr|eicxh


Ups |-o irgendwas nicht angekommen - zu dem fett bezw. kursiv unterlegten Text aus dem Eingangsbeitrag - da wollte ich deutlich machen dass 1) es der Mutter im Auto wieder besser ging und 2) die TE an der Pforte sofort alles gesagt hatte was nötig war - alles andere lag im Verantwortungsbereich der Praxis / des Arztes - samt langer Wartezeit trotz Info der TE an der Pforte - dann ging alles seinen Lauf - ohne jegl. Schuld der TE - die Selbstvorwürfe (kursiv gekennzeichnet) kann man nur vom Ende heraus sehen - nach dem Motto: Wenn ich das vorher gewusst hätte, wie sich das entwickelt, dann hätte ich gleich den Notarzt gerufen - aber IN der Situation konnte sie NIEMALS ahnen, wie sich das entwickeln würde..............Somit ist die TE komplett schuldfrei.

B^lueb~iprd77


Herzlichen Dank an Hasenreich, katiafox, Mushido und an all die anderen Lieben

für die vielen lieben Worte und Umarmungen x:) Fühlt euch ebenfalls umarmt :)_

Eure Anteilnahme berührt mich sehr, danke... Das Gefühl verstanden zu werden hilft sehr.

Ich habe noch nicht herausfinden können, wie und ob ich jedem einzelnen von euch antworten kann...

Liebe Hudipfupf1 :

Dir möchte ich ganz besonders dafür danken, dass Du in Deinem noch so frischen Schmerz so tröstende Worte für mich gefunden hast. Es tut mir sehr leid um Deinen Vater :)- Ich wünsche Dir viel Kraft...

An BenitaB. :

Alles was ich geschrieben habe, ist genau so passiert. Und weisst Du was noch geschehen ist: Der Arzt hat mich gefragt, welches Bestattungsunternehmen sie anrufen sollen mit den Worten die! muss weg, die! kann ja wohl schlecht hierbleiben, (als ginge um Müll, der möglichst schnell entsorgt werden muss) also welches Unternehmen wollen Sie und hat gleich den nächsten Wutanfall bekommen, weil ich nicht in der Lage war, zu antworten.

Ich konnte vom Auto aus keinen Notarzt anfordern, weil mein Telefon vor kurzem den Geist aufgegeben hat und ich noch keine Gelegenheit hatte, ein neues zu kaufen. Ich hätte in die Wohnung zurücklaufen müssen, wollte meine Mutter in dieser Situation aber nicht alleine lassen.

Eine Lungenarterienembolie wurde erst kürzlich mittels Lungenperfusionsszintigraphie ausgeschlossen. Unser nächster Weg sollte in ein Zentrum für seltene Lungenerkrankungen führen.

Ich schreibe deshalb "wie ein Arzt" über Herzinfarkt-Symptome, weil ich sie inzwischen aufgrund meiner Nachforschungen kenne. Leider zu spät, denn all diese Symptome standen als Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel ihres neuen Medikamentes zur Blutdrucksenkung...

Inzwischen weiss ich auch, dass man solche Patienten beruhigen soll (nicht belächelnd anbrüllen) und mit erhöhtem Oberkörper lagern soll, um das Herz zu entlasten (nicht auf die Liege drücken, in die linke Seitenlage)...

Ich bin unendlich traurig, der Schmerz überkommt mich immer wieder mit solch einer Wucht, dass ich kaum noch atmen kann. Ich fühle mich nicht nur schuldig, sondern bin überzeugt, meine Mutter auf dem Gewissen zu haben. Ich habe ihr als der Arzt mich anbrüllte, den Sauerstoff abgedreht! Zwar nur für wenige Sekunden, dennoch war das das Letzte, was meine Mutter wahrgenommen hat, bevor sie das Bewusstsein verloren hat. Nicht nur, dass ich mich nicht von ihr verabschieden, ihr sagen konnte wie dankbar ich ihr für alles bin und wie sehr ich sie liebe, habe ich ihre Qualen noch vergrössert. Und wenn ich lese, wie Menschen dank rechtzeitiger (sogar laienhafter) Hilfe auch schwere Herzinfarkte unbeschadet überlebt haben, wächst meine Verzweiflung ins unerträgliche. Was hat mich davon abgehalten eine Herzdruckmassage zu machen, wenn auch nur laienhaft. Das war ihre einzige Chance zum Überleben. Auf jeden Fall besser, als gar nichts zu tun. Wie konnte ich einfach nur danebenstehen und meiner Mutter beim Sterben zusehen. Meine Mutter hat nicht für sich sprechen können, war auf meine Hilfe angewiesen und ich habe sie im Stich gelassen... Es ist einfach unverzeihlich. Ich würde ihr so gerne sagen, wie leid es mir tut, nichts für sie getan zu haben, als sie mich am meisten brauchte. Sie ist bestimmt furchtbar enttäuscht und traurig, hing so sehr am Leben.

Wollte auf dem Rückweg vom Arzt noch zum Gartencenter um Blumen zu kaufen und stattdessen...

Ich kann nicht fassen, dass so ein lieber Mensch auf so eine lieblose Weise so sinnlos aus dem Leben gerissen wird und nun einfach nicht mehr da ist. Jetzt habe ich keine Familie mehr. Es geht mir nicht darum, einen Schuldigen zu finden, jedoch ist meiner Mutter ganz offensichtlich Hilfe verwehrt geblieben, die überlebenswichtig war. Wie kann ein Arzt sich anmassen, über Leben und Tod eines Patienten zu entscheiden indem er dringend notwendige Hilfe unterlässt.

Natürlich hätte sie trotzdem sterben können, aber man hätte eben die Gewissheit alles versucht zu haben. Einen Versuch wäre es allemal wert gewesen. Meine Mutter war eine Kämpferin, sie könnte noch bei mir sein, wenn sie eine Chance bekommen hätte.

Unsere Hausärztin sagte, dass der Kardiologe absolut kein Einfühlungsvermögen besitzt, selbst sehr nervös ist und wohl einfach mit der Situation überfordert war (was meine Mutter das Leben gekostet hat). Auch habe sie mehrere Patienten, die aufgrund seiner harrschen Art völlig verstört seien. Den Rettungsassistenten ist dieser Arzt ebenfalls auf unangenehme Weise bekannt, sie kennen mehrere Patienten, die der Praxis den Rücken gekehrt haben.

Auch wenn es meine Mutter nicht zurückbringt, möchte ich ihren tragischen Tod so nicht auf sich beruhen lassen, so etwas darf einfach nicht passieren, ich weiss aber nicht was ich für Möglichkeiten habe. Eine Klage wäre ohnehin teuer und aussichtslos. Wie kann ich erreichen, dass er sich zumindest dazu äussert, warum er nichts unternommen hat, um das Leben meiner Mutter zu retten?

Euch allen nochmals vielen lieben Dank...

SKtatusfQuosVaxdis


Hasenreich, das sehe ich auch so. Aber es ist glaube ich leider völlig normal und nachvollziehbar, dass man sich in so einer Situation dann die bitterlichsten Vorwürfe macht... :-(

Ich denke auch, dass der Arzt eigentlich dafür belangt werden sollte, was er getan hat.

Aber man hört ja vieles, dass das nicht so einfach ist im Gesundheitswesen :-(

Schlimmstenfalls traumatisierte das dann noch mehr...da muss man sich gut überlegen, ob man sich das wirklich antun möchte...es bringt die Mutter ja leider nicht zurück... :-(

pSanausxe-x38


Bluebird77

in Deiner tiefen Trauer nehme ich Dich in meine Arme. :)-

ich an Deiner Stelle würde diesen Arzt anklagen und von der Mutter ein Gerichtsmedizinisches Gutachten machen lassen damit du Gewissheit bekommst über den wirklichen Grund des Todes.

SctaMtusQuzoVa(dixs


Du könntest Dich an die Presse wenden...ich weiß nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist, aber wenn Du sagst, eine Klage sei wenig aussichtsreich, wäre das wenigstens ein Weg, um Aufmerksamkeit zu erlangen...

Ich habe ihr als der Arzt mich anbrüllte, den Sauerstoff abgedreht! Zwar nur für wenige Sekunden, dennoch war das das Letzte, was meine Mutter wahrgenommen hat, bevor sie das Bewusstsein verloren hat. Nicht nur, dass ich mich nicht von ihr verabschieden, ihr sagen konnte wie dankbar ich ihr für alles bin und wie sehr ich sie liebe, habe ich ihre Qualen noch vergrössert

In meinen Augen bist Du trotzdem nicht schuldig...Du warst doch in der ganzen Situation wahrscheinlich einfach nur wie gelähmt, handlungsunfähig, traumatisiert, oder? Es ist leider normal, dass man dann nicht klar denkt...Du hast dem Arzt vertraut und nur getan, was er gesagt hat....ER hat die Fehler begangen und völlig falsch reagiert, nicht Du!!

HQasen@rexich


In meinen Augen bist Du trotzdem nicht schuldig...Du warst doch in der ganzen Situation wahrscheinlich einfach nur wie gelähmt, handlungsunfähig, traumatisiert, oder? Es ist leider normal, dass man dann nicht klar denkt...Du hast dem Arzt vertraut und nur getan, was er gesagt hat....ER hat die Fehler begangen und völlig falsch reagiert, nicht Du!!

Das kann ich nur unterstreichen!!!!

Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll............wenn der schon beim Notarzt-Team als ungehobelter Seelenkrüppel - bitte verzeiht mir den Ausdruck aber ich kann jetzt nicht mehr anders - bekannt ist, warum zeigt den niemand bei der Ärztekammer an ???

Dich nehme ich einfach mal wortlos in den Arm - weil mir echt die Worte fehlen..................

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SDtLatuwsQuoV#adixs


Dem schließe ich mich an :-(

Fühl Dich gedrückt, liebe Bluebird :°_

I[mmxa


Liebe TE,

ich möchte dir mein tiefes Beileid ausdrücken. Dich trifft keinerlei Schuld an dem, was passiert ist.

Du bist medizinischer Laie und da ist es mehr als verständlich, dass du den Anweisungen des Arztes Folge geleistet hast. Hinzu kommt ja auch noch der Schockmoment.

Ich bin mir sicher, dass deine Mutter wusste, wie sehr du sie liebst.

Nimm dir die Zeit zum trauern. Ich weiß leider nicht, wie du gegen den Arzt vorgehen kannst. Hierzu solltest du dich beraten lassen. Ich könnte das an deiner Stelle auch niemals auf sich beruhen lassen.

A#nkelxina


Du Liebe ,

es tut mir so leid dass du deine Mutter auf diese Art verlieren musstest.

Fühle dich auch von mir herzlich gedrückt .

Und bitte mache dir keine Vorwürfe dass du keine Herzdruckmassage gemacht hast ich denke du warst einfach gelähmt und sicher auch schockiertüber das was du da erleben musstest.

Ausserdem du befandest dich bei einem Spezialisten und man sollte eigentlich darauf vertrauen können dass ein Arzt weiß was zu tun ist .

Dieser Arzt jedoch schien mir vollkommen überfordert mit der Situation und ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall etwas gegen ihn unternehmen sonst könntest du vielleicht das Gefühl bekommen deine Mutter erneut im Stich zu lassen . Was du natürlich nie getan hast .

Dich trifft an dieser ganzen unglückseligen Sache keine Schuld und ich bin mir sicher deine Mutti wusste wie sehr du sie liebst

Alles Liebe und viel Kraft für dich !! :)*

HlasenreHich


Ja - ganz gewiss - sie WEISS, dass Du sie sehr liebhast!!! :)z :)z :)z

Ich hätte in die Wohnung zurücklaufen müssen, wollte meine Mutter in dieser Situation aber nicht alleine lassen.

Du warst DA - bist bei ihr geblieben in den Augenblicken wo es ihr schlecht ging - danach ging es ihr wieder besser!

dennoch war das das Letzte, was meine Mutter wahrgenommen hat, bevor sie das Bewusstsein verloren hat

.

Was hat sie wahrgenommen? - DEIN mitleidendes Gesicht, DEIN liebevolles Gesicht - inmitten des tobenden Gezeters dieser unfähigen menschlichen Niete...............

DU warst DA - bei ihr - inmitten eines furchtbaren Lärms, eines wütenden Geschreis eines völlig unfähigen "Arztes", der seinen Beruf verfehlt hat..............

Du warst DA, Du hast ihre Qualen erträglicher gemacht, weil Du DA warst, sie hat DICH gesehen, Deine Gegenwart, Deine tröstliche Gegenwart inmitten eines furchtbaren Ungewitters.

Sie ist Dir gut - sie ist Dir herzlich gut, weil Du sie NICHT im Stich gelassen hast - bei diesem Wüterich, Du hast ihr den letzten Trost gegeben, den sie in diesen Minuten brauchte. @:) @:) @:) @:) @:) :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

HOasen+reixch


Noch was ist mir eingefallen: Falls Du doch etwas gegen diesen Mann unternehmen möchtest, würde ich es nicht allein tun - denn ich fürchte, dass einen DAS zusätzlich noch gänzlich aufreiben würde - wo Du doch jetzt alle Energie brauchst, um das erst mal verarbeiten zu können.

Du hast von dem Einsatz-Team geschrieben, dem dieser Grobian bekannt ist - einer dieser Einsatzärzte hat von mehreren Patienten gesprochen, die davon gelaufen waren - und schließlich die Hausärztin, die ihn auch kennt als Brutalo. Wenn Du Dich mit diesem Einsatz-Team zusammensetzt, die Hausärztin mit ins Boot nimmst, sämtliche Patienten ausfindig machst und kontaktierst und zusätzlich die Beratung eines Patientenanwalts (ich fürchte, DEN wirst Du / werdet Ihr brauchen) und dann zusammen eine Sammelklage gegen diesen "Arzt" anstrengt.......Nur mal so als Idee...............

dyjerimo


Buebird, Du hast keine Schuld.

Was hättest Du tun sollen? Den Arzt beiseite schupsen und selbst der Mutter selbst eine Herzdruckmassage durchführen? Wer macht sowas schon?

Der Arzt war unmöglich.

Ok, man weiß nicht, ob es die Mutter gerettet hätte, wenn der Arzt sofort eine Herzdruckmassage gemacht hätte. Denn Deine Mutter wurde ja hinterher noch "erstmal gerettet" und war wieder stabil und das hat ja auch nichts genutzt.

Also man weiß jetzt im Nachhinein nicht, ob Deine Mutter noch leben würde, wenn dieser unmögliche Arzt besser gehandelt hätte.

Mein Beileid für Deine Mutter. :°( :)-

w5inte-rson:ne 01


Zuerst auch mal mein Beileid.

Denn Deine Mutter wurde ja hinterher noch "erstmal gerettet" und war wieder stabil und das hat ja auch nichts genutzt.

Die Rettungssanitäter erzählten, dass dies eine Lüge des Arztes gewesen sei und sie schon tot war.

Bluebird ich kann dich gut verstehen, dass du das alles nicht so einfach abhacken kannst.

Ginge mir sicher auch so, ich würde denken, dass bin ich meiner Mutter schuldig. Klar, deine geliebte Mutter ist tot, dass kann sich nicht mehr ändern. :)_

Aber vielleicht kannst du dich besser damit abfinden, wenn du die Sache so aufarbeitest, dass du das Fehlverhalten und auch die mehr als unmögliche Umgehensweise mit den Patienten und deren Angehörigen thematisierst.

Du musst ihn ja nicht verklagen, sondern vielleicht reicht ja schon ihn zu melden. Frage doch mal mal bei der Krankenkasse oder der Kassenärztlichen Vereinigung, vielleicht gibt es da soetwas wie eine Schiedstelle ":/ ":/

wFiCntersofnne x01


Ich fühle mich nicht nur schuldig, sondern bin überzeugt, meine Mutter auf dem Gewissen zu haben.

Nein, du bist definitiv nicht schuldig. Du hast sie sofort zum Arzt gefahren und als Laie musst du sogar den ärztlichen Anweisungen folgen, alles andere wäre doch von dir völlig falsch gewesen. Wenn ein Arzt, noch dazu Kardiologe sagt, drehen sie den Sauerstoff ab, es liegt an zu viel Sauerstoff , da kann man doch nicht rumdiskutieren und sage : oh warten sie mal , ich würde lieber noch eine 2. Meinung einholen. DA gilt es zu handeln und zwar so, wie derjenige (nämlich der Arzt, der das studiert hat und dessen jahrelangen Erfahrungen ihm dazu in die Lage setzen sollten) es ansagt.

Also mache dir keine Vorwürfe, du bist nicht Schuld am Tod!!! und ein : ach hätte ich doch ein Telefon gehabt, ach wäre ich nicht in die Praxis gefahren, hääte ich den Notarzt gerufen... hätte hätte....ist verständlich, dass solche Gedanken kommen, aber es ändert doch nichts an der traurigen Tatsache, die du sicher langfristig verstehen und akzeptieren wirst. :°_

BvlsuebiRrxd77


Vielen herzlichen Dank an all die Lieben, die mir geschrieben haben. Ihr hoffe, euch allen ist bewusst, wie wundervoll ihr seid @:)

@ Hasenreich

Liebe Hasenreich, danke für Deine wunderschönen und tröstenden Worte...

Leider konnten wir uns nicht nochmal in die Augen sehen, ich stand mit dem Sauerstoffgerät am Fussende, zwischen uns war der 2-Meter-Arzt, ich habe nur noch gesehen, wie ihre Hand zur Seite fiel :°(

Der Kardiologe sagte mir, er habe unsere Hausärztin informiert, falls ich Beistand brauche, könne ich dorthin fahren. Ich bin jedoch nach Hause gefahren und habe nicht mal mitbekommen, wie es Abend, Nacht und wieder Morgen wurde... Bei seinem Anruf hat er unserer Hausärztin gesagt, dass meine Mutter trotz "all seiner Reanimationsversuche" gestorben sei. Sie hätte "alle erdenkliche Hilfe erhalten". Obwohl sie inzwischen weiss, wie es tatsächlich abgelaufen ist, hält sich ihre Empörung über die nicht geleistete Herzdruckmassage sehr in Grenzen (Er konnte die Situation nicht einschätzen, war überfordert, das Leben geht weiter). Ich möchte etwas gegen diesen "Arzt" unternehmen, da ich aber höchtswahrscheinlich alleine kämpfen muss, schätze ich die Erfolgsaussichten auch als sehr gering ein.

Euch allen nochmals vielen lieben Dank für die Anteilnahme, die lieben Worte, die Umarmungen, ach einfach für alles... Schön, dass es euch gibt...

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