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In wie weit muss eine Trauerfeier sein

tYhe-cXavexr


In diesem Fall empfiehlt sich ein vorheriger Warnhinweis an die Hinterbliebenen und die Bereitstellung von Ohrenstöpseln bei der Gedenkfeier ]:D

L@a>GitOana


Ich finde das auch alles sehr interessant..

@ ElafRemich0815:

Bist Du Bestatter ?

C0onny&1967


Alles Gut!!! @:)

E,lafRemPichy08x15


Bist Du Bestatter ?

Ja.

S@vqivLa


Eine günstige, "klassische" Bestattungsform auf einem normalen Friedhof wäre z.B. ein ganz normales Urnen-Reihengrab, dass man nach der Beerdigung mit einer Platte abdeckt, so das später keine/kaum Pflege nötig ist.

Ist diese Plattenabdeckung nicht inzwischen generell untersagt? Also, hier in der Gegend ist es verboten.

EelafRem7iych08x15


Das wird unterschiedlich gehandhabt.

In meiner Heimatgemeinde darf z.B. ein Grab für einen Sarg höchstens zur Hälfte mit einem Stein abgedeckt werden, bei einem Urnengrab darf dieses auch komplett abgedeckt werden.

VSersckhw-p$raktixker


Bis auf den Punkt dass ich auf meiner Beerdigung keinen Pfarrer sehen möchte,

Das ist doch die Regel. Der Sarg ist zu. Du solltest bei der Musik rechtzeitig entscheiden, was du hören möchtest ]:D

Cronn`y19x67


Was heißt rechtzeitig? Das reicht doch, wenn meine Kinder das dann angeben

SxvivEa


Rechtzeitig gilt einfach für eigene Wünsche, denke ich. Wenn man die den Kindern mitteilt, geht man in der Regel davon aus, dass sie für die gewünschte Musik sorgen werden.

LdaGi8tanxa


@ ElafRemich0815:

Weißt Du ungefähr, mit welchen Kosten man für eine Gruft / Mausoleum rechnen müßte? Vermutlich wird das auch nicht auf allen Friedhöfen erlaubt ? Könntest Du mir da Infos darüber geben ? @:)

EXlafRexmidch0A815


Hmm, dass ist schwierig. Ich vermute das du so was auf dem meisten (sicher nicht allen) Friedhöfen neu gar nicht mehr anlegen darfst und Beerdigungen in einer Gruft nur dann genehmigt werden, wenn bereits eine vorhanden ist. Wenn es erlaubt ist, dürfte es aber deutlich teurer sein als ein normales Erdgrab. Bei uns gibt es nur einen Friedhof auf dem es so was gibt und da drin werden ausschließlich Angehörige einer einzigen Familie bestattet. (Das habe ich auch schon gemacht.) Der Sarg ist dann auch teurer, da dort ein luftdicht verschlossener Zinkeinsatz enthalten ist, in dem der Verstorbene liegt.

Eine Alternative wäre die Beisetzung als Urne in einem Kolumbarium oder eine Stele. (Bedenke hier die Schwierigkeit was mit der Urne nach Ablauf der Ruhefrist passieren soll...)

Grundsätzlich gibt es in Deutschland immer mehr Bundesländer die den Friedhofszwang abschaffen bzw. lockern. Je nach dem wäre das also mit einigem Aufwand irgendwie realisierbar. Ob das dann noch sinnvoll ist, muss man individuell unterscheiden.

Ich spreche hier nur von Deutschland, weil andere Länder, andere Sitten.

L@aGi%taxna


@ ElafRemich:

Vielen Dank... ja das mit dem Sarg stimmt, ich glaube es muß hier immer ein Metallsarg (habe mal etwas von einem "Kennedysarg" gehört) sein. Habe aber auch schon von einer Bekannten erfahren, daß Ihr Angehöriger in einem Holzsarg in einer Familiengruft, welche schon bestand, bestattet werden durfte. Das konnte ich erst auch nicht glauben.

Eine Urne, also Feuerbestattung, würde für mich überhaupt nicht in Frage kommen... auch keine Erdgrube... in der man verrottet... deshalb der Wunsch nach etwas "Beständigerem", also einer gemauerten Gruft.

Wohne ja in Deutschland. In Österreich könnte man sich sogar in einer Gruft auf einem eigenen Grundstück bestatten lassen (sofern das Grundstück mind. 2000 m2 groß ist).

In Amerika ist es auch gang und gäbe, daß man "einbalsamiert" wird und in einen Sarg, welcher dann in einer Art Hohlraum eingemauert wird.

E8laKfRemic$h0815


Es gibt Metall-Särge (teuer, weil unüblich) und normale Holz-Särge, in denen sich eine verlötete Zinkwanne befindet. Je nach dem ist ein Metallsarg aber vorgeschrieben.

Eine Gruft ist in der Regel eine gemauerte oder gegossene, unterirdische Grube, in der ein (meist mehrere Särge) hineingestellt werden können. Oberirdisch gibt es das auch. Da würde die Umsetzung aber sicher extrem schwierig werden.

Du musst dir da die Frage stellen - bitte sei mir nicht böse, ich versuche nur alle Umstände zu berücksichtigen - ob du deinen hinterbleibenden Angehörigen so etwas (sehr aufwändiges und sehr kostenintensives) ans Bein binden möchtest.

In unserer abendländischen Kultur ist eine Bestattung in der Erde (1.Mose 3,19: "Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Denn Staub bist du, und zu Staub wirst du werden."), wobei man innerhalb der Ruhefrist "verottet/verwest", also verschwindet, der Normalfall. Wobei man heutzutage weit mehr Urnenbeerdigungen macht als Beerdigungen im Sarg. Wenn nun eine Feuerbestatuung nicht in Frage kommt und du auch nicht in der Erde verbuddelt werden willst bleibt nicht mehr viel übrig...

Nun, der Wunsch nach Beständigkeit ist absolut nachvollziehbar, nur bist du dann tot und es bringt dir nicht mehr... :-)

Ob so eine Bestattungsform, dort wo du beerdigt werden willst, überhaupt erlaubt/möglich ist, musst du beim zuständigen Friedhofsamt erfragen und auch ob so etwas auch außerhalb eines Friedhofes möglich wäre.

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