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Nahtod-Erfahrungen, Leben nach dem Tod?

jFn


> Das habe ich nicht ganz verstanden. Nach dem Tod muss

> unsere Seele doch noch einiges verarbeiten.

Nach dem Tod schauen wir sicher nochmal auf das vergangene Leben zurück und ziehen unsere Lehren daraus. Was wir dann in erster Linie verarbeiten müssen ist, daß es nach dem Tod doch weitergeht und das Leben nur eine kurze Episode war.

> Und danach?

In der Regel gewöhnen wir uns erst einmal in einem eigens dafür geschaffenen Ankunftsbereich an den neuen Zustand und danach entscheiden wir uns mit Unterstützung von Helfern irgendwann, wie es weitergeht. Entweder wir starten eine neue Runde in der physischen Existenz oder wie wählen eine der vielen anderen Möglichkeiten um uns weiter zu entwickeln.

> Wie kann eine Seele das verarbeiten, wenn die Toten dann

> doch unter uns weilen und auf die

> Hinterbliebenen "aufpassen"?

Die Toten weilen nicht unter uns, sie landen je nach ihrem Zustand in unterschiedlichen "Bewußtseinsbereichen". Einige wenige, die sich von der physischen Existenz nicht lösen können oder gar nicht gemerkt haben, daß sie tot sind, bleiben in einem energetischen 'Abbild' der Erde. Sie sehen uns, können aber nicht mit uns kommunizieren. In der Regel verstehen sie ihre Lage gar nicht. Andere biegen sozusagen auf dem Weg zu dem oben erwähnten Ankunftsbereich ab und nehmen eine Ausfahrt in eines der Glaubenssysteme, wenn diese mit ihrer eigenen Schwingung am ehesten übereinstimmen. Alle anderen landen in dem Ankunftsbereich und werden dort betreut. Dort warten dann auch Verwandte und Bekannte, sofern sie nicht gerade anderswo unterwegs sind. Ansonsten werden diese Rollen auch gerne von Helfern übernommen, die sich dann als diejenigen zeigen, die der Verstorbene zu treffen hofft und erwartet.

Wer da auf uns aufpaßt ist schwer zu erklären. Im Grunde passen wir selbst auf uns auf. Wir hier in der phyischen Existenz sind nur ein Teil eines größeren Ichs. Wir wurden abgespalten, um in der physischen Existenz mit unserem ganz speziellen Charakter Erfahrungen zu sammeln. Viele andere, die das schon getan haben, bleiben in diesem größeren Ich zurück und passen sozusagen auf uns auf. Wenn du mal in Berichten über außerkörperliche Erfahrungen von dieser Silberschnur gehört hast - sie ist wohl so etwas wie unsere Verbindung zu unserem größeren Ich.

> Aber Schmerz möchte doch keiner gern erleben! Wie kann

> ich mir das vorstellen?

Aus unserer Perspektive nicht. Aber Schmerz und Leid ist etwas, das wir nur hier erfahren können und das sind genau die Dinge, an denen wir geistig / spirituell am meisten wachsen können. In einer Existenz, in der es keinen Schmerz und kein Leid gibt, ist es sehr schwer bestimmte Dinge zu lernen. Eins der wichtigsten Dinge, die wir hier lernen, ist Liebe auszudrücken - und zwar bedingungslose Liebe. Das lernt man nicht, wenn alles immer Frieden, Freude, Eierkuchen ist, dafür braucht man den Dualismus der physischen Existenz - den Gegensatz von Freude und Leid von Liebe und Haß. Und da wählt man auch schon mal das Leben mit einer Behinderung, denn solche Leben lassen uns sehr viel schneller wachsen als viele 'einfache'.

> Ich selber entscheide, wann ich geboren werden möchte

> oder wie?

Ja. Oft gehen wir auch mit anderen gemeinsam in die physische Existenz und plant ein späteres Zusammentreffen, weil man etwas bestimmtes lernen will. Viele bleiben dabei über mehrere Leben zusammen. Es kann also durchaus sein, daß dein Vater in einem früheren Leben dein Kind war oder deine Mutter deine Schwester. Auch die Menschen, die wir in unserem Leben treffen, treffen wir selten zufällig, sondern weil wir das so geplant haben oder weil diese Treffen wichtig sind, um einen bestimmten Aspekt zu lernen.

> Noch eine Frage. Wenn ich irgendwann nochmal geboren

> werde, habe ich dann auch meine jetztigen Eltern?

Das wird eher selten passieren, weil es wenig Sinn macht, die gleichen Erfahrungen nochmal zu machen. Aber möglich ist das sicher.

> Bitte erklär es mir. Mich interessiert das Thema echt

> brennend.

Bitte bedenke, daß das natürlich nur meine persönliche Sicht der Dinge ist und daher keinen Anspruch auf die letzendliche Wahrheit hat. Das alles hat sich bei mir im Lauf der Zeit als ein gemeinsamer Nenner herauskristallisiert und es erstaunt mich immer wieder, wie andere Berichte dazu passen. Es muß also zumindest etwas dran sein. Wobei das meiste nicht auf meinem Mist gewachsen ist, sondern auf den Forschungen von Robert Monroe, Bruce Moen, Mike Pettigrew und etlichen anderen basiert.

Insbesondere Bruce Moen ist da sehr empfehlenswert, weil er in seinen Büchern seine eigene Geschichte von Anfang an aufgeschrieben hat und man das sehr gut nachvollziehen kann. Leider gibt es die Bücher nur in Englisch. Sein letztes Buch enthält einen Kurs, mit dem man selbst lernen kann, das Leben nach dem Tod zu erforschen.

E.hemaligeLr NutzOer (#|46026)


Wenn du mal in Berichten über außerkörperliche Erfahrungen von dieser Silberschnur gehört hast - sie ist wohl so etwas wie unsere Verbindung zu unserem größeren Ich.

Das musst du mir auch bitte noch erklären.

Mir ist schon klar, daß es deine persönliche Sicht ist, aber wenn ich mir deine Beiträge durchlese denke ich mir immer, wie interessant das ist und da wirklich etwas dran sein könnte. Besonders auch das mit "Vor der Geburt". Als ich mal jemanden kennengelernt habe, hatte ich das Gefühl, daß ich diese Person schon ewig kenne, hatte aber noch nie Kontakt zu ihr. Ob das wohl sowas ist? Naja.

Ich habe mal in einem Buch gelesen, daß viele, viele Engel bei bestimmten Zeremonien wie Hochzeit oder Tod oder Taufe dabei sind und uns "beistehen". Wie stehst du zu der Sache?

Ich höre immer wieder auch gerne andere Einstellungen und Meinungen. Diese interessiert mich sehr und höre ich mir auch gerne an. Bzw. lese ich sie gern. ;-)

Kennst du denn auch interessante Links zu dem Thema?

EPhema}liUger Nuutzer (#u46026x)


Was ist denn eigentlich mit Sachen, die wir zu lebzeiten aufarbeiten und es bereuen? Müssen wir sie nach dem Tod trotzdem noch aufarbeiten??

jxn


> Das musst du mir auch bitte noch erklären.

Das mit der Silberschnur? Es gibt ja Menschen, die können bewußt ihren physischen Körper verlassen - das nennt man dann OBE (Out of Body Experience) oder AKE (Außerkörperliche Erfahrung). In diesem Zustand berichten viele, daß sie zwischen ihren Schulterblättern eine Art silberne Schnur sehen und fühlen, deren anderes Ende irgendwohin verschwindet. Wenn du mal im Internet in AKE/OBE Foren stöberst, wirst du viele Berichte dazu finden. Ich halte diese Schnur für eine Verbindung zu unserem größeren Ich auf der anderen Seite - wie eine Art Datenkabel, über das unser größeres Ich unsere Erfahrungen miterleben kann und über das auch Informationen zu uns fließen können.

> denke ich mir immer, wie interessant das ist und da wirklich

> etwas dran sein könnte.

Das Thema ist in der Tat hochinteressant. Ich meine - was kann einen mehr interessieren als die Frage, woher wir kommen, was wir hier machen und wohin wir gehen? :-)

> Besonders auch das mit "Vor der Geburt". Als ich mal

> jemanden kennengelernt habe, hatte ich das Gefühl, daß ich

> diese Person schon ewig kenne, hatte aber noch nie Kontakt

> zu ihr. Ob das wohl sowas ist? Naja.

Ja, das ist so etwas. Wir bauen Beziehungen über viele Leben hinweg auf - auch Liebesbeziehungen. Wenn du dazu mal etwas lesen möchtest, lies mal die Bücher von Brian L. Weiss, bspw. "Die zahlreichen Leben der Seele". Der Autor ist Psychiater und setzt bei seinen Patienten die Reinkarnationstherapie ein - er führt sie also in frühere Leben zurück. Dabei hat er auch entdeckt, daß wir uns in den einzelnen Leben immer wieder treffen, nur in unterschiedlichen Rollen. Eins seiner Bücher ist eine ganze Liebesgeschichte über mehrere Leben ("Die Liebe kennt keine Zeit").

Und falls du mal eine Gänsehaut haben möchtest, lies mal "Als ich Carroll Beckwith war" von Robert L. Snow. Der Autor ist Polizist und glaubte nicht an solchen Unfug wie Reinkarnation, bis er irgendwann mal eine Rückführung machte, um einer Freundin einen Gefallen zu tun. Er versucht danach mit allen Mitteln zu widerlegen, daß er schon einmal gelebt hat, findet aber immer mehr Beweise dafür - bis zu seinem eigenen Grab.

> Ich habe mal in einem Buch gelesen, daß viele, viele Engel

> bei bestimmten Zeremonien wie Hochzeit oder Tod oder Taufe

> dabei sind und uns "beistehen". Wie stehst du zu der Sache?

Ich weiß, daß die Verstorbenen meist bei ihrer eigenen Beerdigung dabei sind, weil die Emotionen eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie haben, aber ich habe noch nicht davon gehört, daß sich nichtphysisch Lebende freiwillig auf einen Kurzbesuch hier in der physischen Existenz einlassen. Nach allem, was ich weiß, ist die physiche Existenz von der anderen Seite praktisch nicht zu erreichen. Aber vielleicht sind damit die anderen Teile unseres Ichs gemeint, mit denen wir immer in Verbindung stehen.

> Kennst du denn auch interessante Links zu dem Thema?

[[http://www.afterlifeknowledge.com/]] ist ein sehr interessanter.

> Was ist denn eigentlich mit Sachen, die wir zu lebzeiten

> aufarbeiten und es bereuen? Müssen wir sie nach dem

> Tod trotzdem noch aufarbeiten??

Du meinst das Karma? Darüber wird viel diskutiert. Meiner Meinung nach gibt es keinen Zwang irgendetwas aufzuarbeiten. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und um zu lernen, Liebe in allen Belangen auszudrücken. Es hängt immer davon ab, wie wir uns selbst in Bezug auf dieses Ziel bewerten und wie wir uns entscheiden, weiter zu lernen. Wer nach dem Tod bspw. sieht, daß er anderen bspw. immer mit Haß begegnet ist, der wird einen Weg suchen, zu lernen, besser zu reagieren. Und wer besonders fies war, wird vielleicht einen besonders starken Drang dazu haben. Ob das dann im Rahmen einer neuen Inkarnation passiert oder auf anderen Wegen, liegt wohl bei uns selbst. Es gibt keinen Richter außer uns selbst.

k~athvarin%a32


Hallo jn,

Deine Beiträge sind sehr interessant, vielen Dank dafür @:)

Aber sag mal, wie geht das alles rein mathematisch? Früher gab es doch wesentlich weniger Menschen wie heute. Wo kommen denn auf einmal die ganzen Seelen her ??? Und es werden ja immer mehr.

Und wie ist das mit dem Leben ausserhalb der Erde? Nehmen wir einmal an es gibt noch andere Planeten auf denen Lebewesen existieren - können wir uns aussuchen wo wir leben wollen? Also ob wir hier auf Erden unser Leben leben oder auf dem Planeten XY ???

Gruß

Kathy

jxn


Hallo Kathy,

> Aber sag mal, wie geht das alles rein mathematisch? Früher

> gab es doch wesentlich weniger Menschen wie heute.

Es gab früher sozusagen weniger Plätze im Kino und die Leute mußten länger warten, bis sie in den Film konnten... ;-)

> Wo kommen denn auf einmal die ganzen Seelen her Und es

> werden ja immer mehr.

Das ist ein wenig schwer zu erklären, ohne etliche Seiten darüber zu schreiben. Ich versuchs mal mit einer Analogie zu beschreiben:

Kennst du Star-Trek / Raumschiff Enterprise? Wenn die Enterprise auf ein unbekanntes Etwas im Raum stößt, dann fliegt sie da nicht einfach hinein, denn aus Erfahrung weiß man, daß man da möglicherweise nicht mehr herauskommt. Stattdessen bleibt man in sicherer Entfernung und startet eine Sonde, die man vorher so konfiguriert hat, daß sie möglichst viele Daten sammelt und zur Enterprise zurücksendet. Und wenn eine Sonde nicht ausreicht, startet man eben mehrere in unterschiedlichen Konfigurationen, bis man alles über das unbekannte Etwas herausgefunden hat.

Man könnte jeden von uns als eine solche Sonde ansehen, die mit ihrer ganz speziellen Konfiguration (Charakter) in die physische Existenz gestartet wurde, um Daten (Erfahrungen) zu sammeln. Wir gehören zu einem größeren Ganzen, zu dem wir wieder zurückkehren, wenn wir genügend Daten (Erfahrungen) gesammelt haben. Und solange das größere Ganze noch nicht alles über die unbekannte physische Existenz erfahren hat, werden immer neue Sonden gebaut und gestartet. Wobei wir nicht nach der ersten Untersuchung gleich zurückkehren - wir tauchen immer wieder in die physische Existenz ein, bis wir genug davon haben, bis wir nichts neues mehr erfahren können. Erst dann melden wir uns bei unserem 'Mutterschiff' zurück.

Wobei unser "Mutterschiff" (und größeres Ich) nun auch wieder zu einer ganzen Flotte gehört und diese Flotte wieder zu einer Föderation und diese wieder zu einer Rasse und diese wieder über etliche Stufen zu der letztendlichen Gesamtheit aller Dinge, die gerne als Gott bezeichnet wird. Die Erfahrungen, die wir sammeln, melden wir an das Mutterschiff, das wieder an die Flotte, die wieder an die Föderation und ganz oben laufen alle diese Erfahrungen zusammen.

So gesehen sind wir alle kleine Teile, die aus einem großen Ganzen abgespalten wurden, um Erfahrungen zu sammeln und bestimmte Dinge zu lernen. Wir hier gehören zu denen, die eben diese spezielle phyische Existenz hier erfahren. Andere untersuchen andere Existenzen. Und da wir - einmal als 'Sonden' abgespalten - einzigartig sind und auch bleiben, wenn wir zurückkehren, werden falls nötig immer neue mit anderen Konfigurationen (Charaktären) in die physische Existenz gestartet.

Die physische Existenz ist aber nicht nur ein Platz, um Erfahrungen zu sammeln, sondern sie dient auch der persönlichen Weiterentwicklung, man könnte sie als eine Art Schule für Seelen ansehen. Gerade aufgrund der Beschränktheit der hiesigen Existenz, ist es eine harte, aber effektive Schule. Wer sie absolviert hat, ist etwas ganz besonders und es gibt viele, die hier sozusagen 'ihren Abschluß machen wollen'. Deshalb gibt es immer mehr...

> Und wie ist das mit dem Leben ausserhalb der Erde? Nehmen

> wir einmal an es gibt noch andere Planeten auf denen

> Lebewesen existieren - können wir uns aussuchen wo

> wir leben wollen?

Es gibt offenbar etliche andere Rassen und bewohnte Planeten, die sich aber grundlegend von uns unterscheiden. Bruce Moen berichtet bspw. von einer telepatischen Rasse, bei der jedes Individuum mit jedem anderen verbunden ist. Was einer lernt, wissen alle. Was diese Rasse aber nicht kannte, waren Emotionen. Nun stell dir vor, was passiert, wenn du als Mensch, der du ja alle Emotionen bis ins Detail erlebt und erfahren hast, solch eine Rasse besuchen würdest. Was würden deine Emotionen bei einer Rasse anrichten, die so etwas nicht kennt und bei der jeder mit jedem verbunden ist? Mal ganz davon abgesehen, daß du dich bei solch einer Rasse gerade aufgrund deiner Erfahrungen mit Emotionen sicher nicht sehr wohlfühlen würdest.

Wir bleiben also in der Regel offenbar schon in unseren gewohten Bereichen, aber die Möglichkeit scheint zumindest zu bestehen. Zu unserem größeren Ich gehören jedenfalls nicht ausschließlich Individuen, die die Erde besucht haben, da können wohl durchaus auch einige aus anderen Welten / Existenzen dabei sein.

Falls du nun meinst, daß das ganze ein wenig veworren klingt, gebe ich dir absolut Recht... ;-) Es ist nicht ganz einfach so etwas für uns nicht greifbares brauchbar in Worte zu fassen, zumal das ja auch lediglich mein eigenes schwammiges Bild der Realität ist, das mit Sicherheit etliche Löcher aufweist... ;-)

a@lma2laria


Im Fernsehen läuft momentan diese Sendung in der Menschen in vergangene Lebne zurückgeführt werden. Das klingt ja alles sehr interessant und plausibel, aber eines verstehe ich nicht: es gibt mehrere Fälle von Menschen die im vergangenen Leben eine berühmte Persönlichkeit waren, in manchen Fällen mehrere die gleiche. Also wenn 10 Leute während einer Rückführung erleben dass sie zb Napoleon waren?

Kann es sein dass man bei diesen Rückführungen auf Gedächtnisinhalte zurück greift die einem nicht bewußt sind, und diese zum eigenen Erleben macht? Also beispielsweise wenn man etwas liest über irgend jemanden, es "vergisst" und dann während einer Rückführung hervorkramt, ausschmückt und als sein eigenes vergangenes Leben empfindet ???

-*Tofyfifxee-


Eine Bekannte von meiner Freundin hat auch mal ne Rüchführung gemacht.

In den "anderen früheren Leben" war sie ein Kind, das sich im Wald von Würmern ernährt hat und das keine Eltern mehr hatte.

Hier im jetzigen Leben ekelt sie sich tatsächlich von Würmern und ihre Eltern sind geschieden + kommt aus keinen guten Familienverhältnissen.

(wenn man ihr schon einen Gummibärenwurm hinlegt, fängt sie an zu schreien)

Angeblich widerholen sich die Ereignisse alle 7 Leben wieder.

Bist du im 1. Leben eine reiche Frau, wirst du im siebten Leben auch reich sein.

Keine Ahnung ob das wieder stimmt.

Jeder erzählt etwas anderes :-/

aXlmablarixa


Hat jemand von Euch schon mal eine Rückführung gemacht und kann darüber berichten ???

jzn


@almalaria

> aber eines verstehe ich nicht: es gibt mehrere Fälle von Menschen

> die im vergangenen Leben eine berühmte Persönlichkeit waren, in

> manchen Fällen mehrere die gleiche.

Aber nicht in der Sendung. Die Leute waren alle früher ganz normale Durchschnittsmenschen und hatten vom heutigen Standpunkt aus oft eher unschöne Leben.

> Also wenn 10 Leute während einer Rückführung erleben dass

> sie zb Napoleon waren?

Davon habe ich noch nie gehört. Ich kann mir eine Möglichkeit vorstellen, wie das entstehen kann, aber das würde hier zu weit führen. Spontan würde ich erst mal denken, daß diejenigen keine Rückführung gemacht haben, sondern eher ihre Phantasie ausgelebt haben...

> Kann es sein dass man bei diesen Rückführungen auf

> Gedächtnisinhalte zurück greift die einem nicht bewußt sind,

> und diese zum eigenen Erleben macht? Also beispielsweise

> wenn man etwas liest über irgend jemanden, es "vergisst"

> und dann während einer Rückführung hervorkramt,

> ausschmückt und als sein eigenes vergangenes Leben

> empfindet

Das halte ich für unwahrscheinlich. Die Leute, die eine Rückführung gemacht haben, berichten eigentlich immer, daß sie absolut überzeugt sind, daß sie das waren. Sie haben sogar alle Gefühle und Emotionen bis ins Detail noch einmal erlebt - auch die sehr unangenehmen - und das wäre bei einer reinen Phantasie nicht der Fall.

Da Rückführungen auch von Ärzten zur Therapie eingesetzt werden und diese Therapien funktionieren, muß da schon etwas dran sein.

Ich habe noch keine Rückführung gemacht, aber eine der Teilnehmerinnen bei der "Wer war ich" hat vor einiger Zeit in einem anderen Forum über das Casting zur Sendung, die Rückführung und das alles berichtet und bestätigt, daß das alles wahr ist und nichts erfunden wurde. Sie war absolut davon überzeugt, daß das ihr früheres Leben war.

pxor


hi leute,

hab in letzer zeit probleme einzuschlafen also hab ich mir hier mal alles durchgelesen. freut mich sehr das ihr alle so großes interesse an dem thema zeigt, ist ja nicht selbstverständlich.

@ jn,

ich wollte mal fragen was du mit dem "team" meintest was hinter einem steht (hast du in einem älteren post in diesem thread hier erwähnt, ka ob du dich daran erinnerst). meinst du damit die menschen, mit denen man zusammen in die "neue runde" eingestiegen ist und die sich gegenseitig helfen die gesteckten ziele zu erreichen?

falls ja, wie ist das denn mit z.b. obdachtlosen menschen die keinen einzigen menschen mehr haben den sie kennen. ist das dann für dich einfach jemand, der die erfahrung machen wollte sein(e) ziel(e) mal alleine zu erreichen? um mal vollkommene einsamkeit zu erfahren?

dann würde es ja wieder sinn ergeben.

oh, und kannst du mir sagen ob man die bücher von bruce moen auch über lokale läden bestellen lassen kann? bzw. noch andere titel nennen die du gut findest und die das alles ohne religiösen aspekt betrachten? englisch wär kein problem :)D

haut rein, ich geh jetzt auch mal pennen, schau später nochmal rein

j;n


@por

Hallo por,

> ich wollte mal fragen was du mit dem "team" meintest was

> hinter einem steht [...]. meinst du damit die menschen, mit

> denen man zusammen in die "neue runde" eingestiegen ist

> und die sich gegenseitig helfen die gesteckten ziele zu erreichen?

Das kann sein, muß aber nicht sein. Dieses "Team" ist unser größeres Ich zu dem wir gehören - wie eine Familie, von der wir ein Teil sind, der ausgezogen ist, um das physische Leben zu erforschen. Diese Familie hat wieder eine größere Familie zu der es gehört, wie bei einem Schneeballsystem. Ganz am Ende steht dann der Ursprung, von dem wir alle abstammen.

Schau mal hier, da habe ich das auch beschrieben: [[http://www.med1.de/Forum/Trauer/247250/5/]]

> ist das dann für dich einfach jemand, der die erfahrung

> machen wollte sein (e) ziel (e) mal alleine zu erreichen?

> um mal vollkommene einsamkeit zu erfahren?

So sehe ich das, ja. Ich weiß allerdings nicht, wie stark wir an unsere vorher definierten Ziele gebunden sind, möglicherweise können wir sie ändern, wenn wir das aus tiefstem Herzen wollen. Zumindest reagiert das Universum ja auf entsprechende Bestellungen.. ;-)

> oh, und kannst du mir sagen ob man die bücher von bruce

> moen auch über lokale läden bestellen lassen kann?

Die Bücher haben eine ISBN Nummer, also sollte das kein Problem sein. Ich würde sie aber in der Reihenfolge lesen, in der er sie geschrieben hat, sie zeigen ja seine eigene Entwicklung und bauen so gesehen aufeinander auf.

> bzw. noch andere titel nennen die du gut findest und die das

> alles ohne religiösen aspekt betrachten? englisch wär kein

> problem

Die Bücher von Robert Monroe sind da ebenfalls interessant, aber er hat einen etwas seltsamen Stil, an den man sich gewöhnen muß. Als ich mein erstes Buch von ihm durchblätterte ("Der Mann mit den zwei Leben") fand ich das ziemlich seltsam, aber wenn man es liest erfährt man, warum er so schreibt. Er beschreibt darin auch weniger den 'Aufbau' des Lebens nach dem Tod, sondern seine eigenen Erfahrungen. In jedem Fall lesenswert, aber auch hier würde ich die Bücher der Reihe nach lesen.

Zu Monroe:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_A._Monroe]]

[[http://www.monroeinstitute.com/]]

Ebenfalls sehr empfehlenswert: "Eternal Life and How to Enjoy it" von Gordon Phinn. Ein etwas humorvoller Einblick in das Leben nach dem Tod:

"This description of what happens after people die was transmitted directly from Henry, a fun loving, carefree American who died in a car crash in 1963. Henry reveals what awaits us and demonstrates how our belief systems in this life create the reality we experience in the next including a series of heavens and hells. Finally, Henry explains that the afterlife is a constant progression towards a reunion with God and that we have a spiritual guide to help at level to which we progress."

Obhrläpp6cxhen


@jn

Ich weiß, daß die Verstorbenen meist bei ihrer eigenen Beerdigung dabei sind, weil die Emotionen eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie haben, aber ich habe noch nicht davon gehört, daß sich nichtphysisch Lebende freiwillig auf einen Kurzbesuch hier in der physischen Existenz einlassen. Nach allem, was ich

weiß

, ist die physiche Existenz von der anderen Seite praktisch nicht zu erreichen.

Schon lustig, wie sehr man sich in seinem eigenes Fantasiegespinnst verheddern kann, um dann zu "wissen".

Danke für die nette Komik

j8n


> Schon lustig, wie sehr man sich in seinem eigenes Fantasiegespinnst

> verheddern kann, um dann zu "wissen".

Wissen resultiert aus persönlichen Erfahrungen. Da du meine Erfahrungen nicht teilst, ist es für dich natürlich ein Fantasiegespinst und weil du sie nicht nachvollziehen kannst, muß es aus deiner Sicht natürlich auch bei mir ein solches sein. Es stört mich nicht, wenn du so denkst, es wäre ja auch schlimm, wenn du mir das einfach so abkaufen würdest... ;-)

cfh^ris-drRumxmer


hallo JN

oder auch an alle, die mir evtl. antworten können/mögen:

Meine Mutter befindet sich z.Zt. im Sterbeprozeß-genauer gesagt seit 8 Wochen(Krebs). In den letzten Tagen(seit sie ím Hospiz ist) war es so, dass wir keinen richtigen Kontakt mehr zu ihr bekommen haben, sie schien im Wachkoma-Zustand zu sein. Immer wieder zeigte sie spontan auf die Decke und sagte"gleich". Ich bin mir sicher, es waren ihre Verwandten, die sie abholen wollen. Gestern hat sie den ganzen Tag ohne Unterbrechung geschrieben wie eine Schwangere in Geburtswehen. Es war die Hölle für uns. Ein Hospizmitarbeiter erklärte uns, dass sie sich gerade auf dem Weg mache und wahrscheinlich an einigen Dingen oder Verwandten nicht vorbeikommen möchte und immer wieder umdrehe.Heute ist sie sehr ruhig(kann vielleicht auch vom Morphium kommen). Wo befindet sie sich? Was hat sie gerade durchgemacht? Nimmt sie uns noch wahr? Gestern, als sie wieder plötzlich an die Decke starrte, sagte ich zu ihr, dass sie doch ruhig mitgehen könne, wenn sie schon abgeholt werde. Auf einmal sagt sie:"wohin soll ich denn eigentlich gehen?" Klar und deutlich, obwiohl sie seit Tagen nicht sprechen kann.

Ich fühlte mich ganz schön beschissen und habe Angst, dass sie meint, ich wolle sie loswerden.Sie kämpft seit Wochen gegen das Sterben an, was kann ich denn für sie tun? Wenn sie gestorben ist, kann ich sie dann noch erreichen?

Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen, sitze wie auf Kohlen. Ich möchte so gerne, dass sie friedlich stirbt und glücklich ist

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