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Nahtod-Erfahrungen, Leben nach dem Tod?

j*n


@Ohrläppchen

*gääähn* zzz

-0Toff$ifexe-


Ist aber irgendwie traurig wenn du so an "gar nichts glaubst" Ohrläppchen :-/

O>hrl2äppchxen


Ist aber irgendwie traurig wenn du so an "gar nichts glaubst" Ohrläppchen

Huch - ich schrieb doch, daß ich an die Vernunft der Menschen glaube - ich das in deinen Augen "garnichts"?

Ich glaube sogar, daß es zwischen Menschen sowas wie "Liebe" gibt - auch nichts?

Und, Toffifee, was stimmt dich daran traurig, daß ich das Wissen dem Glauben vorziehe? Die Welt wurde bisher immer nur durch Wissen, nie durch Glauben ein wohnlicherer Ort.

-)Tofyfifee-


Naja jedem das seine :-)

Ich bin eben nicht ganz so ein großer Kopfmensch :-)

Ich hoffe für mich, meinen Freund, meine Familie usw. wieder zusehen :-)

Daher freue ich mich, wenn ich Bericht über Menschen höre, die schon Kontakt aufgenommen haben mit Verstorbenen.

Warum sollen wir sonst auf der Welt sein?

Muss ja trotzdem einen Sinn haben.

An eine Religion glaube ich übrigens auch nicht.

j=n


> Die Welt wurde bisher immer nur durch Wissen, nie durch

> Glauben ein wohnlicherer Ort.

Vor dem Wissen kommt immer der glauben an etwas. Graham Bell glaubte auch erst mal, daß man seine Stimme durch einen Draht schicken kann, bevor er es wußte. Hätte er sich damals mit dir unterhalten, hättest du ihm vermutlich gesagt, daß es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt, daß so etwas möglich ist und daß er mit dem Unfug aufhören soll. Und wir würden heute noch trommeln...

Neue Entdeckungen wurden immer durch Leute gemacht, die an etwas glaubten, ohne wissenschaftliche Beweise zu haben. Die Kreativität und der Glauben an etwas sind die Triebfeder unserer Weiterentwicklung, nicht der wissenschaftliche Nachweis. der kommt hinterher. Wir würden heute vielleicht nicht fliegen, wenn Berblinger (der Schneider von Ulm) damals nicht geglaubt hätte, daß ein Gerät schwerer als Luft fliegen kann. Wissenschaftlich betrachtet sprach jedenfalls erstmal alles dagegen...

ONhrl]äppchxen


@Toffifee

Naja jedem das seine

Ein Spruch, der schon ganz schrecklich mißbraucht wurde.

Ich bin eben nicht ganz so ein großer Kopfmensch

Aber im Zweifelsfall gehst du wohl doch lieber zu dem Automechaniker oder Arzt mit dem grösseren Wissen und den geschickteren Händen - ja?

Ich hoffe für mich, meinen Freund, meine Familie usw. wieder zusehen

Eine schöne Hoffnung, der ich mich gern anschlösse. Nur gab es bislang noch nie einen Hinweis auf diese Möglichkeit, der mir glaubhaft erschiene.

Daher freue ich mich, wenn ich Bericht über Menschen höre, die schon Kontakt aufgenommen haben mit Verstorbenen.

Auch wenns gelogen war - aus welchen Motiven auch immer? Dabei unterstelle ich keineswegs immer unlautere Motive - der Wunsch danach und der Glaube daran können bei unkritischen Menschen viel bewirken.

Warum sollen wir sonst auf der Welt sein?

Muss ja trotzdem einen Sinn haben.

Muß es wirklich? Warum "muß" es?

-ETfoffxifee-


Für mich ist es eben unlogisch auf der Welt zu sein, wenn ich danach eh ganz weg bin.

:-/

Oxh2rlä3ppchxen


@jn

Vor dem Wissen kommt immer der glauben an etwas.

Schon falsch.

Graham Bell glaubte auch erst mal, daß man seine Stimme durch einen Draht schicken kann, bevor er es wußte.

Deine Kenntnisse sind sehr dünn. Er wusste daß es geht, denn vor ihm hatte bereit Philip Reis dies gezeigt. Und auch der hatte grosses physikalisches Wissen und nur auf dieser Basis konnte er überhaupt auf so eine Idee kommen und dann auch das erste Telefon konstruieren.

Du siehst, auch hier ist solides Wissen deinem Glauben überlegen.

Hätte er sich damals mit dir unterhalten, hättest du ihm vermutlich gesagt, daß es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt, daß so etwas möglich ist und daß er mit dem Unfug aufhören soll. Und wir würden heute noch trommeln...

Wenn, dann würdest eher du trommeln. Aber wenn ich richtig las, dann kennst du dich ja in der Elektrotechnik aus - mir als Physiker darfst du das auch unterstellen. Ok? :-)

Neue Entdeckungen wurden immer durch Leute gemacht, die an etwas glaubten, ohne wissenschaftliche Beweise zu haben.

Entdeckungen wurden immer von jenen gemacht, die Wissen hatten und eben nicht blind glaubten. Giordano Bruno, Galilei, Kopernikus, Kepler ect. ect - alle standen mit ihrem Wissen gegen den tumben Glauben (z. B. an das Jenseits). Sie glaubten in der Tat: An die Macht und Überlegenheit des Wissens!

Die Kreativität und der Glauben an etwas sind die Triebfeder unserer Weiterentwicklung, nicht der wissenschaftliche Nachweis. der kommt hinterher.

Wie ich soeben schrieb.

Wir würden heute vielleicht nicht fliegen, wenn Berblinger (der Schneider von Ulm) damals nicht geglaubt hätte, daß ein Gerät schwerer als Luft fliegen kann. Wissenschaftlich betrachtet sprach jedenfalls erstmal alles dagegen...

Der war nun mit seinem Mißerfolg nicht grad ein Beförderer der Luftfahrt. ;-)

Da schon weit eher Otto Lilienthal - der ging wissenschaftlich an die Sache und hatte nur dadurch den verdienten Erfolg.

Und noch etwas solltest du bitte einsehen: Es gibt nie die Wissenschaft, die du immer so gern ins Feld führst.

Wissenschaft bedeutete und bedeutet immer Streit der Erkenntnisse, der sich widersprechenden Lehrmeinungen und Schulen, der unterschiedlichen Interpretation gleicher Daten. DAS ist Wissenschaft.

Und Wissenschaft hat sich ausnahmlos gegen "Glaubenswahrheiten" durchgesetzt, weil sie transparent ist, weil sie auf Streit im besten Sinne des Heraklit basiert, weil sie nachprüfbar ist und weil sie sich der kritischen Diskussion und Hinterfragung offen stellt. Wo da dein Platz sein könnte, überlasse ich besser dir selbst. *LOL*

Grüsse vom

Oihrlä`ppcxhen


@Toffifee

Für mich ist es eben unlogisch auf der Welt zu sein, wenn ich danach eh ganz weg bin.

Welche "Logik" steckt für dich in der Existenz eines Hundes?

Welche in der Lebensspanne einer Schnecke?

Und was macht das Leben einer Hefezelle für dich logisch?

Und: Bist wirklich nach dem Tod "ganz weg"?

Wären deine (möglichen) Kinder denn, ohne dich als Mutter?

Wäre unser Forum so, ohne dich?

Hast du vielleicht dazu beigetragen, daß Menschen in Erinnerung an dein schönes Vorbild zu freundlicheren Menschen wurden?

Wäre diese Welt nach dir ohne Dich die genau gleiche?

MDeretxB.


HILFE!!!

Wir sind 3 Schülerinnen an einer Kantonsschule in der Schweiz und suchen im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema "zwischen Leben und Tod" verzweifelt Leute die Nahtoderfahrungen gemacht haben und die bereit wären uns davon zu erzählen!! Gibt es jemanden der uns mit einem kurzen Interview helfen würde? Antwort bitte möglichst bald!!! Die Projektwoche läuft schon... Wir wären unglaublich froh von jemandem zu hören!!!

ofc7eaInloxve


ich möchte hier - spät, aber besser als nie - auch noch meinen senf dazu geben.

ich bin so etwas zwischen jn und ohrläppchen hier - einerseits glaube ich an das spirituelle in uns, an ein weiterexistieren der "seele" nach dem tod, und beschäftige mich auch oft mit literatur dazu. andererseits finde ich die sicht der "wissenschaften" (ich glaube nur, was ich bewiesen sehe) sehr verführerisch, ausserdem bin ich auch sehr naturwissenschaftlich (v.a. anthropologie, biologie und biochemie) interessiert.

ich glaube aber nicht, dass wissenschaft ALLES ist. vielleicht hier auf erden, ja. es gibt dinge, die unsere menschliche vorstellungskraft übersteigen - nehmen wir mal den begriff "unendlich": wer von uns kann diesen begriff wirklich fassen? es ist nicht viel mehr als ein wort.

und gerade die erfahrung der menschlichen geschichte (wissenschaftlich) sollte uns doch gelehrt haben, dass wir niemals ALLES wissen werden und vorallem niemals ausgelernt haben.

man denke daran, dass die menschen vor galileo felsenfest überzeugt davon waren, dass die erde flach ist und die sonne sich um die erde dreht. heute wissen wir, dass dem nicht so ist. aber wieviel von dem universum, in dem die erde sich befindet, wissen wir noch nicht, und werden wir wohl auch niemals wissen?

sorry, will nicht langweilen.

auf alle fälle glaube ich an die liebe und an eine "absolute wahrheit", die wir zu lebzeiten suchen (ich zumindest verspüre je älter ich werde einen grösseren drang zu "wissen", was es mit der existenz auf sich hat, gleichzeitig weiss ich immer mehr, dass ich es eben NIE wissen werde) diese "absolute wahrheit" und wohl auch die "absolute Liebe" werden wir erst nach unserer irdischen, physischen existenz erfahren.

das ist einfach das, was ich glaube...

d!er +Ernsxt


Was ??? ???

Und Wissenschaft hat sich ausnahmlos gegen "Glaubenswahrheiten" durchgesetzt, weil sie transparent ist, weil sie auf Streit im besten Sinne des Heraklit basiert, weil sie nachprüfbar ist und weil sie sich der kritischen Diskussion und Hinterfragung offen stellt.

Die Wissenschaft forscht an den Grenzen, die sie mit ihren Mitteln erreichen kann. In 10 Jahren hat sie andere Mittel und forscht an anderen Grenzen. Und in 30 Jahren hat sie das meiste, was heute als gesichert gilt, durch neue Ergebnisse revidiert oder korrigiert. So war es immer, nur heute geht es etwas schneller.

Die Wissenschaft forscht nicht an Dingen, die nachprüfbar sind, das sind doch Dinge, die sie längst hinter sich gelassen hat. Sie forscht an dem, was (noch) unerklärbar ist.

Außerdem gesteht die Wissenschaft (oder ihre Sprecher) ein, daß es viele Dinge gibt, deren Existenz sie akzeptieren muß, die sie dennoch nicht erklären kann.

Wissenschaft hier für oder gegen Glaubensdinge anzuführen, ist wohl eher ein Zeichen von Hilflosigkeit und Ohnmacht.

dAer Erxnst


oceanlove

ich glaube aber nicht, dass wissenschaft ALLES ist. vielleicht hier auf erden, ja. es gibt dinge, die unsere menschliche vorstellungskraft übersteigen - nehmen wir mal den begriff "unendlich": wer von uns kann diesen begriff wirklich fassen? es ist nicht viel mehr als ein wort.

Ich stimme Dir zu. Die Menschen, die einzig "die Wissenschaft" gelten lassen wollen, tun das aus Furcht, es könnte etwas jenseits ihres Horizontes geben, das sie nicht verstehen und damit nicht beherrschen können. Sie übersehen oder ignorieren völlig, daß die Wissenschaft etwas ist, das der Mensch selbst geschaffen hat und das sich somit "nur innerhalb der menschlichen Möglichkeiten" vollziehen kann. Das Ziel muß sein, diese Grenzen im Sinne von Wachstum auszuweiten, durch Forschung. Und das tut die Wissenschaft auch. (Nur die Wissenschafts-Postulierer haben keinen Schimmer davon, was Wissenschaft ist.)

Aber auch jedes Einzelindividuum forscht für sich im Inneren an seinen individuellen Grenzen. Lästig sind nur die, die permanent

versuchen, solches zu unterdrücken und ihre eigene Kleingeistigkeit und Beschränktheit zur Norm für andere zu machen. Darum immer wieder das Argument "fehlender Wissenschaftlichkeit". Das ist wie die Rotte der Radrennfahrer bei der Tour de France. Sobald einer ausbricht, hetzen sie ihm hinterher, damit ja keiner "vorn" liegt.

Anmerkung:

"Undendlich" ist ein elementarer Begriff. Er läßt sich nicht weiter in andere Begriffe aufteilen, darum "elementar". Es gibt einige, wenige "elementare Begriffe": Ewigkeit, Allmacht, Grenzenlosigkeit, Undendlichkeit. Man erkennt sie daran, daß das Eine nicht ohne das Andere sein kann. Ist etwas "unendlich", dann ist es zwangsläufig auch ewig und grenzenlos. Und "grenzenlos" bedeutet "in allen Eigenschaften ohne Grenzen" oder "grenzenlose Eigenschaften". Also gehört "jede" Eigenschaft dazu. Auch die Allmacht und ebenso grenzenloses Bewußtsein. Dafür gibt es viele Namen. Gott oder All-das-was-ist.

Es ist für den Menschen "nicht erfahrbar", aber ein wenig begreifen kann man es schon, und das allein beweist eigentlich, daß es etwas "jenseits unserer physischen Welt gibt".

sUchn7uteD8x5


Erlebnis

Ich muss das Thema jetzt mal wieder vorkramen, denn meine Mutter hatte auch schon so eine Nahtod-Erfahrung. Sie wurde wegen irgendwas Operiert, weiss nicht mehr warum. Und mitten in der Op, hat sie gehört wie der Arzt meinte "Mist, das Herz!!" In dem Moment konnte meine Mutter fliegen/schweben ..Bis sie auf so einer Art schöner "Planet" ankam. Ob es da schön oder schlecht war weiss sie nicht mehr sie weiss nur, das da mein Vater dann vor Ihr stand und meinte "Tut mir leid, das ich es nur bin.. Komm wieder!" Und auf einmal war sie wieder da. Und die Op verlief dann gut. Ob sie das nur geträumt hat weiss ich nicht, aber wenn da eh Komplikationen am Herzen vorkamen, geh ich von aus, das es etwas mit Nah-Tod zu tun hatte!

oknly(2xgo


@ Themenstarter,

hi, so wie Du diese Erlebnisse beschreibst kann ich dir sagen wirst Du es wenn der richtige Tod eintrifft nicht erleben.

Was Du erlebtest ist ja sogar Wissenschaftlich bewiesen, allerdings ist diese Erfahrung mehr die Biologische Sterbephase.

Wenn dein Blut sich abkühlt oder erhitzt sowie dein Gehirn weniger Blut bekommt hast Du eine Art Rausch - ähnlich wie bei Drogen (Pilze au.b Magic Mushrooms oder Trompeten Tee) Bunte Lichter könnten Reflektionen durch die Augenlieder gewesen sein und das Gefühl von Liebe wird wohl der Überschuss von Dopamin und Serotonin gewesen sein, wenn dann allerdings der Klinische Tod eintrifft ist nix mehr mit Gefühlen und lichten, dann ist es nur noch die Reproexestenz - das fühlt sich so an als du noch nicht geboren warst - nach nichts!

Aber dennoch finde ich es sehr Interessant wie verschieden Menschen die Nahtot Erfahrungen durchleben.

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