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Nahtod-Erfahrungen, Leben nach dem Tod?

MEoRnk


Hallo

Mein Vater hatte mit 65 Jahren einen Schlaganfall und kam sofort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.Er konnte nicht mehr sprechen und schlucken , er war vom Hals abwärts gelähmt .

In den ersten Stunden nach dem er zusammenbrach, konnte er noch seine Augen offen halten und an diesem Blick konnte man erkennen wie schlimme Angst er gehabt hatte. Einige Zeit später ist er dann gar nicht mehr zu sich gekommen und atmetete nur noch sehr stark und laut. Ich hoffte das er so schnell wie möglich sterben darf, da ich an seinem Gesichtsausdruck erkennen konnte wie schrecklich er leidet. Am Abend habe ich immer gebetet , das er schnell erlöst wird. Die Ärzte sagten : Er kann noch 2 Wochen in der Klinik bleiben , danach müssen sie ihn als Pflegefall nach Hause holen oder in ein Pflegeheim geben. Er kann noch Jahre so dahin vegetieren. Ich habe nur noch geheult und gebetet das er endlich einschlafen darf. Ich habe zu meinem Vater am Krankenbett gesagt, bitte geh ins Licht wenn du eins siehst, du bist so schwer krank , du kannst nicht mehr gesund werden. Ich werde immer für dich beten. Einige Stunden später kam eine Krankenschwester um meinen Vater zu waschen. Meine Schwester und ich mußten das Zimmer kurz verlassen und in dem Augenblick entspannte sich sein Gesicht völlig. Er hatte sogar wunderbar gelächelt. Meine Schwester und ich sahen uns beide an und gingen eben aus dem Zimmer. Nur ein paar wenige Minuten später kam die Lernschwester völlig schockiert und mit Tränen in den Augen aus dem Zimmer und erklärte uns , das unser Vater gerade gestorben sei.

Heute bin ich mir ganz sicher, das mein Vater etwas Wunderbares gesehen hat und dass das Leben nach dem Tod nicht einfach vorbei sein kann. Ich denke dass er vielleicht seine Eltern wieder gesehen hat, die er sehr geliebt hatte. @:)

jxn


@Monk

> Heute bin ich mir ganz sicher, das mein Vater etwas Wunderbares

> gesehen hat und dass das Leben nach dem Tod nicht einfach

> vorbei sein kann.

Es ist danach nicht vorbei. Das Leben ist im Grunde wie der Besuch in einem Freizeitpark - wenn man keine Lust mehr hat, oder so krank ist, daß man keinen Sinn mehr darin sieht, weiter zu bleiben, geht man eben raus. Das ist für diejenigen, die weiter dortbleiben natürlich schlimm, weil die Person plötzlich nicht mehr da ist, aber das Leben geht auch außerhalb des Parks weiter. Und wenn derjenige noch nicht alle Attraktionen im Park in allen Varianten erlebt hat, kommt er vielleicht wieder. :-) Aber auch ohne erneuten Besuch gibt es natürlich ein Leben außerhalb des Parks, auch wenn wir als derzeitige Besucher und das oft nicht vorstellen können.

> Ich denke dass er vielleicht seine Eltern wieder gesehen hat,

> die er sehr geliebt hatte.

Mit Sicherheit. Und viele andere... :-)

E.lb\niwxxe


@jn

das ist ein guter Vergleich den du da gebracht hast. Macht Mut und nimmt die Angst vor dem "Leben danach".

A]cqu4a dxi colKonixa


Ich habe auch mal in einem Buch über eine Nahtoderfahrung gelesen. Was ein etwas jüngeres Mädchen dabei erlebte bereitet mir auch Gänsehaut. Sie ging in ein Licht und traf jemanden , den sie zuvor niemals gesehen hatte. Es war ihr Bruder, von dem Sie aber nicht wußte, dass er mal existiert hat. Als sie wieder zurück im Leben war und ihren Eltern davon berichtete, erzählten sie ihr mit Tränen in den Augen, dass ihr Bruder bereits sehr früh verstorben sei (vor Ihrer Geburt oder als sie noch ein Baby war...weiß ich nicht mehr).

jrn


@Elbnixe

> das ist ein guter Vergleich den du da gebracht hast.

Vielen Dank :-)

> Macht Mut und nimmt die Angst vor dem "Leben danach".

Wir haben immer Angst vor dem Unbekannten, das ist ganz normal. Das war zu Urzeiten nicht anders, als die Menschen Angst hatten, die Höhle zu verlassen. Später hatte man Angst den eigenen Hof zu verlassen, die eigene Stadt, das eigene Land. Man hatte Angst davor über den Rand der Welt zu fallen. Die Grenze schiebt sich immer weiter hinaus. Das Leben danach ist eigentlich die letzte große Unbekannte der Menschheit und es ist nur zu verständlich, daß es auch da Ängste gibt.

Nachdem aber bereits heute Leute dabei sind, das Leben danach zu erforschen und sozusagen zu kartografieren, denke ich, daß auch diese Grenze in nicht allzuweiter Ferne fallen wird. Auch wenn sich bestimmt wieder neue Grenzen auftun werden, vor deren Überschreiten wir dann Angst haben dürfen... ;-)

MtümmePlkexks


Ich habe eine Wahnsinns-Angst, dass mein Papa irgendwann bald stirbt. Noch ist er einigermaßen gesund aber immerhin schon 77 Jahre alt. Alles was ihr so schreibt, gibt mir ein wenig Hoffnung, dass er es gut hat, wenn er mal im "Himmel" ist. Und ich hoffe auch, dass er sich mir mal zeigt, wenn er tot ist. Ich habe eine sehr enge Bindung zu ihm!

Bitte bleibe noch lange am leben, Papa, ich hab dich soooo lieb!!!!

jLn


@Mümmelkeks

> Ich habe eine Wahnsinns-Angst, dass mein Papa irgendwann bald

> stirbt. Noch ist er einigermaßen gesund aber immerhin schon 77

> Jahre alt.

Mach dir doch keine Sorgen, solange kein Anlaß dafür besteht. Ich weiß - leicht gesagt, wenn einem das Thema im Nacken sitzt. Aber es wäre doch viel besser, die Zeit miteinander zu genießen, Spaß zu haben und einander zu lieben, als sich ständig Sorgen zu machen. :-)

Leider ist das Thema Tod in unserer Gesellschaft mit so vielen Tabus belegt, daß man sofort trübsinnig und betroffen wird, wenn man daran denkt. Aber der Tod ist an sich nichts schlimmes, er ist das gleiche wie die Geburt, nur das wir in eine andere - unsere eigentliche - Existenz hineingeboren werden.

> Alles was ihr so schreibt, gibt mir ein wenig Hoffnung, dass

> er es gut hat, wenn er mal im "Himmel" ist.

ich denke, du kannst sicher sein, daß er dort von liebenden Personen empfangen wird und den Himmel bekommt, den er sich wünscht. Mein Vater starb auch vor einem guten Jahr und ich weiß, daß es ihm mittlerweile wieder gut geht. Er starb an Krebs und seine Genesung setzte sich auf der anderen Seite fort.

> Und ich hoffe auch, dass er sich mir mal zeigt, wenn er tot ist.

Das ist zum Glück die Ausnahme und ich würde nicht damit rechnen. Es passiert vor allem denjenigen, die sich absolut nicht von der physischen Existenz lösen können oder so schnell herausgerissen werden, daß sie ihren eigenen Tod nicht mitbekommen - bspw. bei einem Unfall. Sie existieren dann manchmal in einem 'Abbild' der physischen Welt bis sie erkannt haben, daß sie gestorben sind und sie haben dort auch keinen Einfluß auf die physische Welt. Wenn du mal den Film "Ghost - Nachricht von Sam" gesehen hast, der zeigt das eigentlich sehr schön.

Nach allem, was ich weiß, ist es ansonsten für den Betreffenden eher so, als ob er aus einem Kinofilm kommt. Er ist wieder in der Realität und hat eigentlich kein Bedürfnis nochmal zurückzugehen - zumal er ja weiß, daß alle irgendwann nachkommen werden. Es ist aber auch aus anderen Gründen so gut wie unmöglich einfach mal so zurückzukommen, aber das würde jetzt zu weit führen.

> Ich habe eine sehr enge Bindung zu ihm!

Und daran wird sich auch nichts ändern. :-)

E-lb8nixxe


@ jn

Beschäftigst du dich eigentlich intensiv mit dem Thema Tod? Zumindest klingt es so, sehr gute Ansätze in dem was du schreibst. *:)

jzn


@Elbnixe

> Beschäftigst du dich eigentlich intensiv mit dem Thema Tod?

Ich habe mich schon recht früh für Themen wie Reinkarnation, Tod, den Sinn des Lebens usw. interessiert und mich durch einiges an Literatur gelesen. Die Bücher von Raymond Moody und Elisabeth Kübler Ross zeigen meiner Meinung nach sehr deutlich, daß der Tod keinesfalls das Ende von allem ist. Das war mir eigentlich schon sehr früh klar. Viel interessanter fand ich die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem 'Konzept' hinter unserer Existenz. Dazu gibt es auch Unmengen von Literatur, aber die meisten Ideen sind esoterisch derart abgedreht, daß sie nur auf einen bestimmten Kulturkreis passen und einfach nicht 'passen'. Außerdem habe ich immer dann ein Problem, wenn ich einfach etwas glauben soll, ohne daß ich das zumindest im Ansatz nachvollziehen oder überprüfen kann.

Es hat sich aber gezeigt, daß es bei den vielen Theorien und Ansichten diverse Gemeinsamkeiten gibt und letztendlich habe ich entdeckt, daß es tatsächlich Leute gibt, die das Leben nach dem Tod bereits aus einem eher ingenieursmäßigen Ansatz heraus erforschen. Da wären vor allem Robert Monroe zu nennen und vor allem Bruce Moen. Gerade Bruce Moen hat sehr einfache Übungen entwickelt, mit denen man das Leben nach dem Tod nicht nur erforschen kann, sondern mit denen man die Echtheit seiner Erfahrungen tatsächlich auch bestätigen kann. Leider gibt es seine Bücher nur in Englisch, aber wer Englisch kann, findet auf seiner Website einen guten Einstieg: [[http://www.afterlife-knowledge.com]]

> Zumindest klingt es so, sehr gute Ansätze in dem was du

> schreibst.

Danke, aber das sind natürlich nicht alles meine Ansätze, sie basieren auf den Erkenntnissen der o.g. Personen und nur teilweise auf meinen eigenen Erfahrungen. Ich verpacke das nur gerne in etwas greifbareres wie die Sache mir dem Kino oder dem Vergnügungspark, sonst wäre das etwas kompliziert zu erklären.

Ich kann jedem, den das Thema interessiert, die Bücher von Bruce Moen bzw. seine Website empfehlen. Im Gegensatz zu fast allen anderen versucht er nicht, irgendwelche windigen Ideen zu verkaufen, sondern hat in seinen Büchern einfach seine eigenen Erfahrungen recht objektiv aufgeschrieben. Er ist Ingenieur und von daher der skeptische, kritische Typ - was dazu geführt hat, daß es viel Zeit und etliche Beweise gebraucht hat, bis er seine Zweifel halbwegs ausgeräumt hatte.

Mvümmnel]kexks


@jn

Danke für dein Posting @:)

Das ist zum Glück die Ausnahme und ich würde nicht damit rechnen. Es passiert vor allem denjenigen, die sich absolut nicht von der physischen Existenz lösen können oder so schnell herausgerissen werden, daß sie ihren eigenen Tod nicht mitbekommen - bspw. bei einem Unfall. Sie existieren dann manchmal in einem 'Abbild' der physischen Welt bis sie erkannt haben, daß sie gestorben sind und sie haben dort auch keinen Einfluß auf die physische Welt. Wenn du mal den Film "Ghost - Nachricht von Sam" gesehen hast, der zeigt das eigentlich sehr schön.

Nach allem, was ich weiß, ist es ansonsten für den Betreffenden eher so, als ob er aus einem Kinofilm kommt. Er ist wieder in der Realität und hat eigentlich kein Bedürfnis nochmal zurückzugehen - zumal er ja weiß, daß alle irgendwann nachkommen werden. Es ist aber auch aus anderen Gründen so gut wie unmöglich einfach mal so zurückzukommen, aber das würde jetzt zu weit führen.

Ah so, wenn das so ist, braucht er sich mir nicht zeigen. Ich werde ihn auch so in lieber und guter Erinnerung behalten und er wird immer in meinem Herzen weiterleben.

Du hast recht, wir sollten die Zeit, die wir noch miteinander verbringen dürfen, genießen! Aber der Gedanke daran, dass es irgendwann einmal soweit ist, läßt mir immer wieder die Tränen in die Augen schießen. Ich werde bestimmt intensive Trauerarbeit leisten müssen wenn es passiert.....wenn mir jetzt schon das Herz zusammenkrampft wenn ich daran denke!

Liebe Grüsse *:) @:)

E8lbnxixe


@jn

Werd auf jedenfall mich mal nach den Büchern erkundigen. Klingt interessant und englisch kann ich auch ziemlich gut. Danke *:)

SLydnery2h111


@Nemo nesius

wirklich gut geschrieben. Hätte es nicht besser ausdrücken können.

SfydnMey2R111


@ Lora ley

.. Gänsehaut...

aber irgendwie wirklich schön.

L?ora QLey


sydney

Ist tatsächlich so passiert. Seitdem gehe ich für mich auch ganz anders mit dem Thema Sterben um. Glaub mir, ich hab schon viel zu viele in jungen Jahren sterben sehen. Freunde, Bekannte und Familie. Die Trauer ist jedesmal riesengroß gewesen, aber heute sehe ich es nicht mehr als entgültigen Abschied, ich hab ja erlebt, dass es danach noch was geben muss. Anders wären diese Übermittlungen nicht möglich gewesen.

Lieben Gruß

s:tef#anx30


hallo

ist sehr interessant was mann hier liest.habe auch schon sehr viel darüber gehörtes gibt viele dinge die wir nicht wissen

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