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Meine Geschichte

m.agicbxin


Hallo Leute,

ich habe in den letzten drei Monaten acht Kilo zugenommen.

jetzt wiege ich 46 Kilo. was mache ich falsch ??? ?

ich habe meine Regel bekommen und da kam viel mehr raus

als sonst. bin ich krank?

bitte helft mir

Wwarmkacxhine


Hallo!

Also meine Geschichte mal:

Ich war schon immer etwas pummliger. Dadurch wurde ich später natürlich auch etwas gemobbt. Als ich dann nach der Schule mit meiner Ausbildung anfing (gleichzeitig aber auch mit zocken... World of Warcraft) und mein eigenes Geld verdiente.. kaufte ich mir die ganzen leckeren Sachen die es so gab :-q

Ich kam an so ziemlich keinem Bäcker vorbei, ohne mir eine leckere Butterbrezn oder ein Schokocrossaint zu kaufen... oder eben irgendwas Süßes überhaupt :p>

Zu Hause lief das dann so ab, das ich nur am Computer saß, zockte und aß. Ich aß den ganzen Tag. Am Wochenende stand ich auf, vernichtete Süßigkeiten vom Vortag, dann Frühstück (3 Semmeln und ein Gebäck), dann Mittag, viel zwischendurch natürlich, dann Abendessen (2 Teller Nudeln z. B.) .. danach noch was Süßes, Abends überhaupt was Süßes und natürlich der Mitternachtssnack (meist vom Abendessen was). So schlemmte ich die liebe lange Zeit. :-q

Lernte dann einen neuen Freund kennen. Also kannte ihn schon länger, nur eher war es vorher eine flüchtige Bekanntschaft. Kam mit ihm zusammen und es war eine grauenvolle Beziehung... weshalb ich mehr aß.

Naja, irgendwann dann machte ich mit meiner Freundin doch mal einen Kurztrip in eine Stadt. Dort entstanden Fotos. Als ich die Fotos sah, bin ich fast aus allen Wolken gefallen :-o und stieg dann das erste Mal wieder auf die Waage. Huiui.. etwas über 103 kg waren es. Und ich sah aus wie ein Pfannkuchen.. oder so.

Da muss sich was ändern, sagte ich mir.

Ich find an meine Ernährung zu überdenken. Stieg auf gesunde Lebensmittel um und reduzierte den Fettgehalt. Nur noch 30 g Fett am Tag durften sein. Zusätzlich machte ich Abends daheim mit Musik ein paar Übungen (Sit-ups usw.)

Da fingen die Kilos schon an zu purzeln – schwups waren 15 kg weg. Habe es wirklich gut durchgezogen. Natürlich zwischendurch dennoch mal genascht. ;-)

Dann änderte ich meine Taktik und reduzierte die Kohlenhydratezufuhr. Dafür wieder den Fettgehalt auf Normal erhöht (max 70g täglich). Und habe mich im Fitnessstudio angemeldet, das ich mit einer Freundin auch noch regelmäßig besuchte. Sie wollte dann irgendwann nicht mehr und ich bin alleine gegangen. Schwuuups.. insgesamt 25 kg unten. Huiiii.. dann machte ich erstmal eine Pause. Lernte wieder einen neuen Freund kennen. Der machte mich aber fertig, ich sei zu fett etc. Ich war im Allgemeinen auch mit ihm sehr unglücklich. Weshalb ich dann nochmal 15 kg abnahm.

Nun ist er weg und ich bin insgesamt 40 kg leichter. Fühle mich wohl und mache keinen Stress, wegen den 5 kg die noch runter sollen. ;-D

Habe übrigens immer mal wieder unterbrochen, wieder angefangen. Gewicht hat nie stagniert. Konnte es stets halten. Trotzdessen das ich mal Pizza esse oder auch mal zu was Süßem greife. Gehört dazu! Halte mein Gewicht jetzt schon seit knapp einem Jahr. :)*

SFopYhOie*T?offxi1


Deine Geschichte ist wirklich Bewegend :)

JOiEbrilxl


Hm, meine Geschichte, ist eigentlich nicht so nennenswert.

Aber ich erzähls mal trotzdem.

Ich war als Kind nie dick, eher zu dünn..

Hab zwar gefuttert wie keine andere, aber nahm als Kind nie zu.

In der Oberstufe kam ich in ein Institut.Da fing es dann an, ich nahm zu, wog bei ner Grösse von 1.60 schon über 60 Kg.

Aber man stufte mich noch als Normalgewichtig ein.

Schlimm wurde es erst mit 20..Als ich arbeitslos wurde hab ich in mich reingestopft wie blöd.

Zusätzlich zu meinen damaligen Depressionen war das keine super Kombination.

Mehr Frustfressen, ich schaute nicht mehr in den Spiegel. Bzw ich hatte gar keinen Spiegel.

Ich zog mich zurück und das lief gut 1 1/2 Jahre so.

Und in den 1 1/2 Jahren ging mein Gewicht von gut 60 Kg auf fast 90 Kg bei einer Grösse von 1.65...

Als ich dann eine Arbeit fand, 2007 rum, speckte ich wegen Stress und weniger Essen von knapp 90 Kg auf 70 Kg runter.

Allerdings war die Arbeitsstelle so dermassen hart für mich 10-12 Stunden, ständiges Mobbing vom Chef, ständiges niedermachen usw.. das ich im Jahr 2009 in eine geschlossene Klinik eingewiesen werden musste.

Ich bekam Antidepressiva und allerlei andere Medikamente, blieb da einige Monate, konnte aber bei der Stelle später weitermachen (Meine Angst war zu gross wieder arbeitslos zu werden) auch wenn der Lohn laut Arbeitsamt nicht mal annährend antretbar war.

Als mein damaliger Chef mir dann 3 Monate lang keinen Lohn bezahlt hat, musste ich einen Schlussstrich ziehen.

Ich kam wegen depressionen erneut in die Klinik.

Durch falsches Essverhalten und Medikamente nahm ich leider auch wieder zu, war wieder auf ca 88 Kg.

Ich kam dann schlussendlich in ein Förderungsprogramm 2010 und bezog auch Iv.

Mein Gewicht änderte sich leider nur geringfügig, in den Jahren ging es von 88 runter auf 85 Kg, hatte zu der Zeit auch noch ein Verhütungsstäbchen drin, was das ganze auch nicht unbedingt positiv beeinflusste.

2011 fing ich dann endlich meine Ausbildung an.. und 2012 machte ich die theoretische Fahrprüfung, die praktische bestand ich leider erst Anfangs 2013.

Nachdem ich nun Autofahren darf und im Besitz eines entsprechenden Fahrzeuges bin kam ich natürlich noch weniger zu Bewegungen.. Auch wenn ich auf einem Baugewerblichen Beruf arbeite, bekam zwar bisschen Bewegung und dadurch ging es von 85 runter auf 81 Kg, was natürlich immer noch viel zu schwer ist bei einer Grösse von 1.65 m.

Da ich dann im Januar 2013 den Führerschein bestand und 2 Monate später bemerkte das sich mein Gewicht seit ich mein Fahrzeug hab leider wieder in Richtung nach oben steigert...(damals fast wieder 86 Kg...das schockte mich extrem) musste ich endlich, endlich was ändern, ich konnte nicht mehr in Spiegel schauen..Ich brauchte allerdings einen Kickstart.. das heisst ich brauchte einen Leitfaden um das ganze zu meistern.

Ich nahm mir eine Ernährungsberaterin zu Rate die mir auch einen kompletten Ordner zusammenstellte.

Hab mich daran auch eisern gehalten. innert 8 Monaten ging dann mein Gewicht von 86 Kg auf gute 64 Kg runter.

Zur Zeit pendelt es sich zwischen 63 Kg manchmal 65 Kg.

Ich esse zwar wieder normal.Verbrauch aber auch Kalorien durch den Tag.

Im Juni 2014 habe ich schlussendlich auch meine Ausbildung beendet (ich war spät dran, ich bin aktuell 29 Jahre alt)

Und arbeite jetzt auch ausserhalb in einer normalen Firma nach meiner Ausbildung.

Allerdings steh ich nahezu täglich auf die Waage weil ich einfach Schiss hab das mein Gewicht sich wieder nach oben steigern könnte.

Aber aktuell kann ich mein Gewicht von 64/65 Kg (dürfte grad noch Normalgewicht sein bei meiner Grösse) schon seit gut fast ein Jahr halten.

GnänsNeblüm`chenx4


Hallo,

meine Geschichte ist auch so ähnlich wie viele hier. Ich war relativ schlank als Kind bis ich dann in der Pubertät sehr stark zugenommen habe. Ich hab mich immer sehr unwohl in meiner Haut gefühlt und hatte kaum Selbstbewusstsein. Ich wog im Alter von 13 Jahren 85 kg (Größe 1,72 m ) und fühlte mich einfach nicht gut. Auch von Seiten der Familie kamen solche Sachen wie: Du bist fett. Wenn du nicht aufpasst dann bekommst du nie einen Mann usw.

Irgendwann hat es bei mir dann klick gemacht und mir wurde bewusst, dass ich was ändern muss. Ich habe dann ziemlich schnell, ziemlich viel Gewicht verloren, aber es hat sich in einen normalen Bereich gehalten und mir ging es richtig gut.

Jetzt wiege ich bei einer Größe von 1,74 m, 61 kg und fühle mich richtig wohl damit.

Ich finde beim abnehmen sollte man niemals die Gesundheit aus den Augen verlieren. Es geht nicht nach einem Ideal ob man jetzt 2 Kilo mehr oder 2 Kilo weniger wiegt. Es geht darum sich wohl und gesund zu fühlen. Was hat man denn davon wenn man sich schlapp und ausgelaugt fühlt aber dafür wenig wiegt. Gesunde Ernährung und vor allem viel Sport sind der Schlüssel. Bei mir hat das geklappt und ich fühle mich richtig fit :) Und wenn man sich hin und wieder etwas süßes oder fettiges gönnt, ist das noch lange kein Weltuntergang. Ich hoffe jeder kann dieses Gefühl mal erleben und auch wenn es klingt wie ein Klischee: Lasst euch von niemanden einreden ihr seid nicht hübsch oder entsprecht einem Ideal, das ist nämlich totaler Quatsch!

L[ola5x0


Tine,

deine Geschichte ist ein positives Beispiel für alle anderen Mädchen, die abnehmen wollen. Du motivierst, dir gleich zu tun. Ich beneide dich für dein Durchhaltevermögen.

Respekt.

Sjonnykxa


Die Idee mal beide "Extreme" zu beleuchten, finde ich gut. Hier meine Geschichte:

Ich war schon immer "mollig", hatte aber nie ein Problem damit. Ich hatte meine Freunde, die immer für mich da waren und mich so akzeptiert haben wie ich bin. Als ich 12 war, änderte sich das schlagartig:

Ich habe von der Grundschule zum Gymnasium gewechselt und kannte dort niemanden. Aber ich hatte Glück und hab dort meine beste Freundin kennen gelernt, die immer zu mir hält. Doch auch sie konnte mir nicht immer helfen, denn ich hatte ein Problem: Ich war schüchtern, dick und daher Zielscheibe für andere.

Niemand hat mich direkt gemobbt, aber ich habe ihre Blicke gesehen, ihr fieses Grinsen, ihre Tuscheleien gehört und hin und wieder auch mal einen dämlichen Kommentar wegstecken müssen. Nach außen hat mir das nichts getan, ich hab sie ignoriert - was sollte ich auch tun? - aber innerlich habe ich jedes Mal geweint.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, habe ich dann neue Medikamente bekommen, deren Nebenwirkungen ich auch sofort zu spüren bekam: Gewichtszunahme!

So hab ich dann ohne etwas dagegen tun zu können 9kg in zwei Wochen zugelegt. In Folge dessen kam meine Ärztin auf die "grandiose" Idee, dass ich eine Reha machen sollte, bei der ich mit anderen Jugendlichen abnehmen sollte, weil ich ja so oder so schon zu dick war und es sich jetzt erst recht lohnt etwas über gesunde Ernährung zu lernen und zu begreifen, dass Sport wichtig ist.

So kam es dann auch, dass ich 4 Wochen vor den Sommerferien meine Reha antrat, um mit anderen Jugendlichen abzunehmen. Ich war sogar richtig motiviert, es gab nur ein Problem: Ich war immer noch schüchtern und ich hatte Heimweh, weil ich noch nie länger als eine Woche von zuhause weg war. Aber es war doch nicht so schlimm wie gedacht und ich hab tatsächlich 8kg in 4 Wochen abgenommen. In den Ferien ging es dann weiter, bis sich mein Gewicht bei 68kg eingependelt hatte. Damit war ich überglücklich.

Doch leider währte dies nicht lange, denn scheinbar hatte meine Klassen-Erzfeindin irgendwie Wind davon bekommen, dass ich auf der Reha nicht nur mein Asthma und meine Neurodermitis behandeln lassen, sondern auch abnehmen soll. Sie hat also promt in der Klasse rumerzählt, dass ich eine Fastenkur machen muss, weil ich das gesunde Maß an Essen verloren habe...

Als die Schule wieder losging, haben mich auch zwei meiner Mitschüler gleich darauf angesprochen und gefragt, ob ich wirklich nichts zu essen bekommen hätte und wieviel ich denn so abgenommen habe. Das war mir mega peinlich, ich hab also erklärt, dass ich nicht fasten musste, aber trotzdem über 10kg abgenommen habe. Da hab ich dann das ein oder andere Kompliment bekommen, aber insgesamt war die Mehrheit meiner Klasse doch der Meinung mich kränken zu müssen, indem sie immer wieder Sprüche wie "da ist ja unsere Essgestörte" oder Fragen wie "darfst du jetzt nichts mehr essen, um nicht wieder wie ein Hefeteig aufzugehen?" raus posaunten.

Die Folge für mich war, dass ich noch weiter abnehmen wollte, koste es, was es wolle... eine schlechte Entscheidung. Ich habe angefangen zu hungern, habe nur das Nötigste gegessen - ein Alibi-Brötchen in der Schule, um meine Freunde zu beruhigen, eine Stulle am Abend, dass meine Eltern nichts merken - und Sport getrieben wie eine Verrückte, ein bis zwei Stunden täglich.

Dann kam irgendwann der erste Zusammenbruch. Im Sportunterricht hat mein Kreislauf kapituliert und ich hatte einen kompletten Blackout. Nach dem Unterricht zitierte mich dann mein Sportlehrer zu sich und auch meine Freundin sollte dazu kommen. Dann sprach er mich auf meine "Veränderung" an, sagte, dass ich deutlich abgenommen habe und mir das gut steht, meinte, dass ich auch anfangs im Sportunterricht besser wurde und fragte, woran es liegt, dass ich heute plötzlich zusammen gebrochen bin.

Er schaute mich an, dann meine Freundin, als wir beide nichts sagten, nickte er und sagte ganz ruhig, dass er sich das vorstellen kann und dass er es schade findet, dass ich mich so fertig mache, dass ich bisher immer 'das nette Mädchen von nebenan' war und jetzt nur noch einem 'Wrack' gleiche. Das gab mir zu denken. Meiner Freundin flüsterte er zu, sie solle auf mich aufpassen, dann ging er.

Danach hatte ich eine der wichtigsten und gleichzeitig schwersten Diskussionen in meinem Leben: Meine Freundin versuchte mir klar zu machen, dass es so nicht weiter ginge, dass ich mich selbst kaputt mache, sagte mir, dass sie mich mag, so wie ich bin, dass mich eine Kleidergröße weniger nicht liebenswerter macht und dass sie sich wünscht, mich endlich glücklich zu sehen.

Da ist bei mir der Groschen gefallen und ich hab meine Sichtweise geändert. Nicht ich bin "falsch", weil ich "anders" bin, sondern die anderen sind mies, weil sie mich nicht akzeptieren. Das war der erste Schritt in ein neues Leben. Ich habe Schritt für Schritt gelernt, selbstbewusster zu werden, den anderen Contra zu bieten und mir nicht mehr den Kopf darüber zu zerbrechen, was andere von mir denken.

Es schien so einfach, doch das war es leider nicht. Als ich wieder normal gegessen habe, hab ich auch schnell wieder zugenommen, was ich so schnell wie möglich ändern wollte, es folgte also eine weitere Abnahme, dann wieder eine Zunahme und dann hat sich mein Gewicht irgendwann eingependelt. Mit 14 war mein neues Ich also stabil ;-)

Mit 15-16 hatte ich eine Phase, in der ich Vegetarierin geworden bin (tendenziell bin ich das immer noch, einmal Fleisch pro Woche ist bei uns in der Familie Tradition) und habe etwas mehr Sport getrieben als sonst und damit gut 5kg in kurzer Zeit abgenommen, ohne es wirklich darauf angelegt zu haben. Das hat mich irgendwie stolz gemacht und mir ein gutes Gefühl gegeben - welches von eine Stunde auf die andere zerstört wurde:

Meine Englischlehrerin wollte von jedem Einzelnen der Klasse wissen, was wir als angehende Abiturienten den jüngeren Schülern als Ausgleich zur Schule raten. Weil ich selbst Sport immer als besten Ausgleich überhaupt empfunden habe, gab ich ihr also zur Antwort, dass Sport das beste sei, weil man aktiv ist und den Kopf frei kriegt. Da schaute sie mich mit einem herablassenden Blick an und donnerte mir vor dem ganzen Kurs an den Kopf, dass ich den nötig hätte und doch selbst erstmal damit anfangen sollte.

Das hat mich sehr stark getroffen, in mir brach das totale Gefühlschaos aus. Einerseits war ich wütend und hätte sie am liebsten angeschrien, andererseits war ich traurig und zutiefst verletzt. Aber in diesem Fall wusste ich, dass meine Mitschüler hinter mir standen, zwar hat in diesem Moment niemand etwas gesagt, weil alle so geschockt waren, aber nach der Stunde sprachen mir fast alle Mut zu (sogar meine ehemalige Klassen-Erzfeindin) und meinten, ich solle mir das nicht zu Herzen nehmen.

Ich hab es versucht, aber es hat nicht funktioniert. Immer wieder tauchte diese Situation in meinem Kopf auf und was noch schlimmer war: Unsere Klassensprecherin ist zu unserer Tutorin gegangen und hat ihr von der Sache erzählt. Diese hat daraufhin eine "Aussprache" organisiert, zu der ich mit meiner besten Freundin und einer Kursteilnehmerin, die dabei war, als mir meine Lehrerin das an den Kopf genknallt hat, gegangen. Wir hatten auf eine Entschuldigung gehofft, aber stattdessen begrüßte sie mich nur mit den Worten: "Ich konnte ja nicht wissen, dass Sie so sensibel sind, aber sie müssen sich doch selbst eingestehen...", da zogen mich meine beiden Begleiterinnen aus dem Raum und knallten die Tür zu.

Ich wollte mir diese Sache nicht zu Herzen nehmen und einfach meinen Weg mit meinem "neuen Ich" weiter gehen wie bisher, aber es funktionierte nicht. Ich habe danach wieder versucht mit Macht abzunehmen, was nicht funktionierte, war deshalb totunglücklich...

Andererseits lebe ich jetzt und hier und muss über meinen Schatten springen. Ich habe mit dieser Schule nichts mehr zu tun, werde diese Lehrerin wahrscheinlich nie wieder sehen. Eigentlich bin ich auch zufrieden mit mir. Mein Gewicht hat sich endlich eingependelt (72kg auf 1.66 m, 19 Jahre) und ich kann in den Spiegel sehen ohne viel an mir selbst zu kritisieren, kann auf Fremde besser zugehen, meine Schüchternheit schnell überwinden, wieder mehr Vertrauen fassen und glücklich sein. Zufrieden sein, mit mir, meiner Figur, mit meiner Ausbildung und mit meinen guten Freunden.

Dennoch sitzt irgendwie noch der kleine Teufel auf meiner Schulter, der mir an schlechten Tagen wieder diese Szenen durch den Kopf jagt und mir zu verstehen gibt, dass etwas immer noch nicht stimmt. Dazu kommt, dass ich bis jetzt noch keinen Freund hatte und mich wahrscheinlich zu viel und zu kritisch mit anderen vergleiche... Es ist ein Spiel wie Katz' und Maus, am einen Tag könnte ich die Welt umarmen, am anderen mich selbst zerstören, aber immerhin überwiegen die Welt-umarmen-Tage schon :)

MeastermKinkg00x7


Hallo,

ich bin neu hier und stelle mich kurz vor.

Ich heiße Julian und bin 18 Jahre alt.

Ich mache zurzeit eine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker.

In meiner Freizeit spiele ich Handball im Verein.

Nun meine Geschichte :)D

Ich war schon im Kindesalter immer Pummelig, aber nicht Übergewichtig.

Im laufe der Jahre wurde ich immer Dicker, bis im Januar 2015 im alter von 17 Jahren 99 Kilo wog.

Das war schrecklich und auch zuviel.

Ich hatte kein Selbstwertgefühl mehr, und wollte bzw. musste dringend was ändern.

So fing ich mit Sport, Gesundem Essen und dem Minus Kalorienverfahren an.

Tja, was soll ich sagen, das klappte prima.

Ich nahm bald Täglich ab, und gewann wieder an Selbstwertgefühl.

Angespurt von dem Erfolg nahm ich schneller immer mehr ab.

Anfang September 2015 war es dann soweit, ich war fertig.

Ich hatte Unglaubliche 40 Kilo!! Abgenommen.!

ICH WIEGE JETZT 59 KILO!! ICH HALTE mein GEWICHT jetzt schon seit SEPTEMBER 2015!

Wozu schrieb ich das jetzt?

Ganz einfach, ich will den Menschen zeigen dass JEDER der nur WILL im Handumdrehen ABNEHMEN kann.

Also fackelt nicht lange, FANGT gleich MORGEN an. :)=

1CMedsifkum


Ihr seid so stark! Lasst euch nicht runter ziehen von der Gesellschaft, die uns vorschreibt, dass nur Größe 34/36 okay ist. Jeder Mensch ist schön, solange er etwas aus sich macht.

SRttef"9x7


Hey,

finde diesen Thread sehr intressant und erzähl euch auch mal meine Geschichte.

Mit 14 Jahren wog ich 90kg bei ca. 180 cm. Damals habe ich auch etwas Sport in der Freizeit gemacht. Dann finge es aufeinmal an. Ich habe gegessen und gegessen, süßes, fettreiches und viel zu viel Kalorien am Tag aufgrund von Stress zwischen Brüder und wegen Schule. Dann wog ich mit 15, 110kg bei ca. 184cm. Dann habe ich Diäten gemacht (mit den Pulverdrinks), der Effekt war für den ersten Moment so positiv, doch dann als ich wieder was gegessen habe, habe ich wieder ziemlich zugenommen. Das Endeffekt waren +20 kg. Das heißt, ich wog mit 15 1/2 130 kg. Ich habe mich überhaupt nicht mehr wohlgefühlt. Hatte sogar Probleme die Schuhe anzuziehen. Dann mit 16 kam eine sehr große Wende. Da begann ich dann mehr Sport zu machen, viel mehr. Da habe ich dann tagsüber, fast jeden Tag während der Arbeit und zu Hause nurnoch so 3 Volkornbrote belegt mit fettarmer Wurst/Käse gegessen. Am Anfang war es ziemlich schwer, aber durch dem vielen Trinken und Sport konnte ich mich doch besser ablenken vom Essen. Nach paar Wochen, hat sich dann mein Körper daran gewöhnt und dann war es nicht mehr schwer. Ich war sehr diszipliniert und habe immer darauf geachtet was ich esse. Dann mit 17 wog ich bei 189 cm 95 kg. Da ging es mir wieder super. Da war ich schon während meiner Ausbildung. Dann hatte ich aufgrund meines Berufes (Altenpflege) sehr viel Stress und dann verlierte ich wieder die Disziplin. Und aufgrund diesen beiden Faktoren habe ich wieder sehr viel gegessen (Süßigkeiten, Größere Portionen). Dann habe ich wieder zugenommen. Da war mein Gewicht dann wieder ca 108 kg. Ich habe mich wieder ziemlich molig und dick gefunden. Dann hab ich momentan meine Abschlussprüfungen. Und aufgrund dieses zusätzlichen Stresses habe ich wieder viel gegessen. Und wiege momentan ca 115kg wieder. Und mache kaum Sport, denn der Beruf ist schon Sport genug. Aber ich fühle mich nun doch nicht so gut. Man sieht meine Wampe. Jetzt habe ich wieder gestartet bisschen mehr Sport zu machen und mehr auf das Essen zu achten (mehr Gemüße, Obst, Ballaststoffreich, keine/sehr wenig Süßigkeiten. Hoffentlich wird es wieder :)

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