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23.11.09 04:01
Hallo ihr Lieben 
Ich hab folgendes Problem, das ich mir mal von der Seele schreiben muss:
Ich bin (mal wieder) auf dem besten Weg in die Magersucht (oder laut meinen Freunden schon mittendrin), momentan bin ich zwar noch normalgewichtig, aber das auch nur, weil ich in diesem Jahr wegen Medikamenten sehr viel zugenommen habe (ca. 20kg) und dadurch meine jetzige Gewichtsabnahme kompensieren kann.
Ich esse kaum noch, wenn ich esse, dann sehr wenig und sehr kalorien-/fettarm. Habe in den letzten Wochen ca. 10kg abgenommen, momentan nehme ich pro Tag ca. 0,5kg ab. Ich kann einfach nicht mehr essen. Wenn ich das Problem bei meinen Ärzten anspreche (bin in psychiatrischer Behandlung, u.a. wegen Borderline) bekomme ich immer nur die selbe Antwort. "Wie magersüchtig sehen Sie aber nicht aus", "Macht doch nix, wenn Sie abnehmen. Sie haben doch noch genug Reserven" usw.
So war es vor 2 Jahren auch, es wurde erst ernst genommen, als ich sehr sehr dünn war (da hat meine damalige Ärztin dann schockiert gefragt, ob ich denn nach dem Essen
würde, obwohl ich ihr schon monatelang erzählt habe, dass ich nicht mehr essen kann). Ich kam dann zwar in die Klinik, aber auf eine Borderline-Station, wo es sich "nicht ums Essen drehen soll", also wurde das Problem weiterhin ignoriert. Damit ich nicht weiter abnehme, wurde ich zum Essen gezwungen (2 Pfleger saßen mir gegenüber und beobachteten mich) und mit Zwangsernährung (über eine Sonde) gedroht.
So ähnlich läuft es momentan auch ab. Meine "Borderline-Symtome" (momentan u.a.
, Angst-/Panikattacken,
) werden halbwegs ernst genommen, was die ES betrifft, passiert aber nix. Im Gegenteil, vor 2 Wochen in der Klinik (da habe ich mich auch geweigert zu essen) wurde mir gesagt, als ich dem Pfleger sagte er könne mein Essen wegtun "Das haben wir eh schon weg getan". Tolle Motivation. Einzig im Arztbrief wird es am Rande in der Anamnese erwähnt ("Des Weiteren betreibe sie im Moment eine massive Nahrungsrestriktion" und "Essstörung mit Nahrungsrestriktion"). Meine Blutwerte sind angeblich völlig normal, was ich mir nicht vorstellen kann, da sie vor einiger Zeit, als ich noch mehr gegessen (und gewogen) habe, schon grenzwertig waren (ich war auf Reha, der Arzt dort meinte, sie würden von Unterernährung zeugen). Und es wäre nicht das erste Mal, dass ich bzgl. meiner Blutwerte nicht die Wahrheit erfahren habe.
So, nun habe ich mich ausgekotzt. Sorry für den langen Text... Würde mich freuen, wenn ich ein paar Ratschläge bekommen würde, was ich tun könnte. Danke schon mal
(ich möchte einfach nicht, dass es wieder so weit kommt wie damals, aber alleine komme ich aus der Sache nicht raus
)
LG, Juli
23.11.09 07:41
wieso sollten die Ärzte dir bzw anderen Ärzten flasche Blutwerte mitteilen wenn es ihnen "angeblich" egal ist wie es dir geht ? Kann ich mir nicht vorstellen...
Ansonsten wünsche ich dir alles gute... 
23.11.09 07:47
Wie wäre es denn mit einem Arztwechsel? Du scheinst ja generell eher unzufrieden mit der Behandlung zu sein und dich nicht ernst genommen zu fühlen...
Auf der anderen Seite (bitte jetzt nicht böse werden
) ist es wiederum ein typisches Verhalten für Borderline-Patienten, gewisse Verhaltensweisen vor allem an den Tag zu legen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Da liegt dann nicht immer eine "echte" Essstörung vor, sondern diese wird bewusst inszeniert, um im Mittelpunkt zu stehen. Die Patienten/innen nehmen dann auch mit dratsischen Methoden sehr viel ab, tun dies aber aus anderen Beweggründen als "wahre" Magersüchtige. Magersüchtige wollen zumeist nicht wirklich auffallen und versuchen, ihre Essstörung so lange zu verbergen wie es nur geht. Therapeutischen Maßnahmen stehen sie sehr skeptisch gegenüber, da sie ihr selbstzerstörerisches Treiben so lange wie möglich ungestört weiter betreiben wollen. Bei dir ist ja das absolute Gegenteil der Fall. Ich könnte mir also durchaus vorstellen, dass die Ärzte/Pfleger/Therapeuten es absichtlich nicht allzu sehr beachten. - Ob bzw. inwiefern dies sinnvoll ist, kann ich jedoch leider nicht beurteilen.
23.11.09 08:17
die ärzte behandeln dich doch,oder? nur du erkennst nicht den zusammenhang zwischen deinem problem und der behandlungsweise......liegt vieleicht auch daran das die ärzte lange studieren.nicht immer ist es sinnvoll wenn der patienet über alle zusammenhänge der behandlung informiert ist und das besonders bei borderl.
23.11.09 12:16
Versuche es doch einmal mit einer ambulanten Therapie
Ich suche seit Mai diesen Jahres eine Verhaltenstherapeutin, werde aber schon am Telefon abgelehnt, wenn sie "Borderline" hören. Ok, ich hab momentan Aussicht auf ne Therapeutin, aber erst ab April nächsten Jahres 
Wie wäre es denn mit einem Arztwechsel? Du scheinst ja generell eher unzufrieden mit der Behandlung zu sein und dich nicht ernst genommen zu fühlen...
Das ist ein kleines Problem, weil ich einen Arzt aus unserer psych. Ambulanz haben muss, damit ich dort andere Angebote nutzen kann. Da hab ich leider nicht "freie Auswahl", ich musste damals halt den nehmen, der gerade nen Platz frei hatte.
Auf der anderen Seite (bitte jetzt nicht böse werden
) ist es wiederum ein typisches Verhalten für Borderline-Patienten, gewisse Verhaltensweisen vor allem an den Tag zu legen, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Dies trifft sicher auf einige zu, aber definitv nicht auf den Großteil der BL-Betroffenen.
Die Patienten/innen nehmen dann auch mit dratsischen Methoden sehr viel ab, tun dies aber aus anderen Beweggründen als "wahre" Magersüchtige. Magersüchtige wollen zumeist nicht wirklich auffallen und versuchen, ihre Essstörung so lange zu verbergen wie es nur geht.
Ah ja. Bei mir fing das jetzt auch wieder so an, dass ich mich zu fett gefühlt habe und einfach weniger essen wollte, bis ich dann fast nix bzw. nix mehr essen KONNTE, überall Kalorien zähle usw. Und glaub mir, wie oben schon erwähnt, Borderliner wollen auch nicht auffallen, ok ich kann jetzt nicht für alle sprechen, aber ich kenne sehr sehr viele, und von denen kann ich sagen, dass sie es keinesfalls wollen, mich eingeschlossen. Und, falls es dich beruhigt: meine ES fing lange vor meiner Borderline-Diagnose an. Ich kann dir auch sagen, was jetzt mein eigentlicher "Beweggrund" dafür war/ist: alles in meinem Leben ist außer Kontrolle geraten, ich kann kaum mehr was selbst steuern. Also "kontrolliere" ich das einzige, was noch geht: meine Nahrungszufuhr und mein Gewicht. (außerdem: wenns um Aufmerksamkeit gehen würde, die hab ich schon aufgrund meiner anderen Symptome mehr als mir lieb ist...)
Therapeutischen Maßnahmen stehen sie sehr skeptisch gegenüber, da sie ihr selbstzerstörerisches Treiben so lange wie möglich ungestört weiter betreiben wollen. Bei dir ist ja das absolute Gegenteil der Fall.
Werd ich jetzt dafür verurteilt, dass ich mir helfen lassen will?
Ich weiß eben, wo das Ganze enden kann, und möchte diese Zeiten nicht noch einmal erleben müssen.
die ärzte behandeln dich doch,oder?
Das, was momentan bei mir abläuft, kann man nicht "behandeln" nennen, mein Arzt in der psychiatrischen Ambulanz guckt mich neuerdings nur blöd an und sagt fast gar nix mehr, mein Hausarzt "rät" mir nur, mich mit Tabletten vollzuknallen, damit ich möglichst 24/7 schlafe... soviel zum Thema.
nicht immer ist es sinnvoll wenn der patienet über alle zusammenhänge der behandlung informiert ist und das besonders bei borderl.
Dann kannst du mir sicher auch erklären, warum man in der Basisgruppe während der DBT alles über die Erkrankung, ihre Ursachen und Behandlung lernt? Wenn das besonders bei BL so sinnfrei ist? 
Außerdem kenne ich mich bzgl. der Behandlung von ES überhaupt nicht aus, ich weiß gar nicht worauf du dich mit deinem Beitrag beziehst, und keine bzw. kontraproduktive Reaktionen auf Probleme der Patienten ist immer als seltsam einzuordnen, ob es jetzt um eine psychische oder körperliche Erkrankung handelt. Das muss selbst jemandem, der null Ahnung von Krankheiten hat, klar sein 
23.11.09 13:17
Nun reg dich doch bitte nicht gleich so auf...
Hier hat dich niemand angegriffen, sondern jeder hat nur das geschrieben, was ihm zum Thema in den Sinn kam. Du hättest bei solch einer - eher kniffligen - Fragestellung von vornherein damit rechnen müssen, dass dir die eine oder andere Antwort evtl. nicht gefallen wird...
Ich persönlich bin keine Borderlinerin. Somit habe ich da auch keine eigenen Erfahrungen. Jedoch habe ich im Studium relativ viel über diese Persönlichkeitsstörung gelernt und darüber hinaus bei der Arbeit regelmäßig mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu tun, die unter diesem Störungsbild leiden. Somit würde ich mich nun nicht als absoluten Laien bezeichnen...
Was diejenigen, die ich kenne, gemeinsam haben, ist vor allem ihr selbstschädigendes Verhalten, welches in unterschiedlicher Ausprägung als Reaktion auf die verschiedensten, manchmal kaum nachvollziehbaren Auslöser, eintritt oder verstärkt wird. Natürlich wird dieses auch oft verheimlicht, aber genauso häufig kommt es bei unseren Klientinnen vor, dass die "Resultate" absichtlich zur Schau getragen werden, damit die Betreuer darauf aufmerksam werden und sich mehr um die betreffende Person kümmern... Unter anderem kommt es auch zu anorektisch anmutenden Phasen, von denen sich die Klientinnen bspw. (oft unterbewusst) mehr Zuwendung durch das Betreuungspersonal oder aber auch die Abwendung bevorstehender Belastngssituationen erhoffen.
Werd ich jetzt dafür verurteilt, dass ich mir helfen lassen will?
Nein, ich habe dich nicht verurteilt. Ich habe lediglich auf ein "Phänomen", welches ich aus der Berufspraxis kenne, hingewiesen, und darüber hinaus geschildert, was ich aus eigener Erfahrung (meine Magersucht begleitet mich in unterschiedlich starker Ausprägung seit etwa 12 Jahren) und dem Studium über Essstörungen weiß. Natürlich gibt es bei jeder (physischen und psychischen) Krankheit Ausnahmen und Sonderfälle und sicherlich ist es möglich, dass du dazu gehörst. Aber ich kenne dich nicht und kann deshalb auch nicht beurteilen, was denn nun genau los ist.
Nun noch einmal zum Arztwechsel: Und wie sieht es in der Klinik aus? Da wird es ja nicht nur den einen Arzt geben. - Und so wie ich es kenne, kann man da durchaus auf einen internen Wechsel drängen, wenn's so gar nicht passt.
23.11.09 13:37
Also ich kenne persönlich keinen einzigen BL-Patienten, der seine Verletzungen absichtlich zur Schau stellt. (und ich kenne nach über 25 Klinikaufenthalten, meist auf einer BL-Station, so einige) Das hab ich nur bei einigen ca. 16-18jährigen mitgekriegt, die sich sehr oberflächlich verletzt haben und dann damit "geprahlt" haben. Bei mir selbst war es jahrelang so, dass absolut niemand von meinen Verletzungen wusste, selbst als meine Klinik-Zeiten anfingen, wollte ich niemandem meine Narben bzw. frische Verletzungen zeigen. Es ist mir heute noch sehr sehr unangenehm. Kann es sein, dass du überwiegend mit jüngeren Patienten/innen arbeitest?
Zum Thema Arztwechsel: in dieser Ambulanz gibts 6 Ärzte, 4 davon scheiden aus verschiedenen Gründen aus (mit einem von denen hab ich früher zusammengearbeitet, die anderen 3 kenne ich von Konsilen und wenn sie mal Nachtdienst hatten und ich auf Station ein Problem hatte und ich fand sie nicht sonderlich sympathisch, zudem spricht eine von denen sehr schlechtes Deutsch, was oft zu Verständigungsproblemen führte), einer ist mein Arzt und die fünfte im Bunde kenne ich gar nicht. Ich hab evtl. die Option, zu einem ganz anderen Arzt zu wechseln, der arbeitet in der Substitutionsambulanz (also im gleichen Klinikum) und meinte, er könne mich evtl. übernehmen. Wir wissen aber noch nicht, ob das klappt, also ob er das irgendwie durchkriegen kann. Denn eigentlich ist der ja nicht für mich zuständig.
23.11.09 13:52
Dann drücke ich dir die Daumen, dass du "ausnahmsweise" zu diesem anderen Arzt wechseln kannst.
Vielleicht lösen sich dadurch ja einige Probleme von ganz allein. Ich würde es dir jedenfalls wünschen.
Unsere Klientinnen sind übrigens in der Tat alle relativ jung. Die Älteste ist mit 20 Jahren schon eine absolute Ausnahme.
23.11.09 13:55
Ich möchte 1Fenja1 vollkommen zustimmen und finde es sehr gut,wie sie schreibt und vor allem,was sie schreibt.Um ehrlich zu sein,habe ich auch,als ich deinen Beitrag gelesen habe gedacht,typisches Borderlineverhalten,von wegen in den Mittelpunkt stellen mit dem nichts mehr essen.Du schreibst das so definiert,stellst alles in Frage(blutwerte etc).Ich kenne dich allerdings nicht und möchte mich deswegen auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.Fakt ist,meine Schwester hat Borderline.Dein Text hätte Original von ihr handeln können.Sie hatte viele stationäre Aufenthalte,ich habe eine Menge Borderline-Patienten gesehen und durch meine Schwester kennengelernt und alle ausnahmslos alle wollten sich mit irgendwas in den Mittelpunkt stellen und sich wichtig machen(hoffe das hört sich jetzt nicht allzu böse an).Und meine Schwester ist auch ERST 19 und ritzt sich nicht mal oberflächlich aus Spaß.Sie verätzt sich die Haut.Sowas möchtest du nicht sehen.Aber sie wird eine Ausnahme sein,genau wie du.Ich wünsche dir wirklich,dass du lernen kannst mit der Krankheit zu leben.
Alles Gute 
23.11.09 13:57
Du warst bisher, wenn du stationär auf offenen Abteilungen warst, hauptsächlich vermutlich auf DBT-Abteilungen, oder? Ich kenne das auch so, dass man dort Essstörungen kaum thematisiert. Und dass der Patient nicht über die Behandlung informiert werden soll habe ich auch noch nie gehört, eher im Gegenteil...was ich eigentlich sagen wollte: Weil du die ES ja nun schon lange hast und immer wieder damit zu kämpfen hast, wäre evtl. auch mal ein Klinikaufenthalt in einer auf Essstörung spezialisierten Klinik eine Idee? Dort brauchst du dir dann auch nichts anzuhören von wegen du seist ja nicht untergewichtig (den Ärzten sollte man mal was von atypischer Anorexie erzählen..); es werden dort nicht nur unter-, sondern auch normal- und übergewichtige Patienten behandelt. und weil viele Betroffene noch andere Krankheitsbilder haben, wird man - vermute ich mal - auch mit Borderline zumindest ein bisschen Erfahrung haben.
nun denke ich mir, dass du langsam vermutlich keine Lust mehr hast auf ständige Klinikaufenthalte. Darum evtl. mal googeln, ob es in deiner Nähe ambulante Angebote gibt, z.B. Tageskliniken? Ich war mal in einer Tagesklinik, die sich ebenfalls auf Essstörungen spezialisiert hatte.
23.11.09 14:02
oh je.
sorry, muss mal eine Lanze für Betroffene brechen...
und alle ausnahmslos alle wollten sich mit irgendwas in den Mittelpunkt stellen und sich wichtig machen
das kenne ich wiederum anders. Vorab: Nein, ich habe diese Diagnose nicht, fühle mich da also nicht persönlich angegriffen. Jedoch gab es bei mir mal den Verdacht, weshalb ich auf einer DBT-Station war, 3 Monate lang. Ich habe sowas nicht erlebt - die meisten haben sich geschämt, wenn sie wieder eine Verhaltensanalyse machen mussten, z.B. wegen selbstschädigendem Verhalten; vielen fiel es schwer, sich Hilfe zu holen...und um einem weiteren Klischee zu widersprechen: Viele von ihnen waren in langjährigen Partnerschaften.
Borderline ist ein sehr komplexes Krankheitsbild; es gibt Betroffene, die impulsiv sind, andere manipulieren, sich in den Mittelpunkt stellen - und es gibt Betroffene, die zurückhaltend sind, schüchtern, unsicher, finden, sie hätten nicht wirklich Recht auf Hilfe, sich schämen für ihr Verhalten (und dann gibt es natürlich noch Zwischenstufen).
"Den Borderliner" gibt es nicht, und ich finde es nicht so ganz fair, wie Juley hier in eine Schublade gesteckt wird. Persönlicher Eindruck schön und gut - aber kann es sein, dass man vielleicht schon vorher eine Schublade im Kopf hatte und Juley da einfach reinschieben wollte? 
23.11.09 14:06
Unsere Klientinnen sind übrigens in der Tat alle relativ jung. Die Älteste ist mit 20 Jahren schon eine absolute Ausnahme.
Ok, dann kann ich das auch verstehen was du schreibst, da ich mit dieser Altersgruppe genau solche Erfahrungen gemacht habe. (auch das möchte ich jetzt natürlich nicht verallgemeinern, es gibt durchaus jüngere Betroffene, die anders damit umgehen) Nur ist es relativ selten, dass bei Patienten/innen unter 20 Jahren BPS diagnostiziert wird, da man es eigentlich erst ab Anfang 20 diagnostizieren soll. Selbst mir wurde damals gesagt, dass ich fast noch zu jung für eine eindeutige Diagnose bin, und da war ich Anfang 20.
Das mit dem dem Arzt hoffe ich auch, danke dir

Sowas möchtest du nicht sehen.
Das ist nichts, was ich noch nicht gesehen hätte...
Es ist keine Ausnahme, wenn man sich als Borderliner "nicht nur aus Spaß oberflächlich ritzt", denn kein Borderliner "ritzt" (ich hasse das Wort) sich aus Spaß, und sehr viele verletzen sich auch schwerer. Und nochmal: ich möchte mich damit nicht in den Mittelpunkt drängen, ich hab weiß Gott genug Aufmerksamkeit, wie schon gesagt: mehr als mir lieb ist 
Auch dir danke

23.11.09 14:14
da man es eigentlich erst ab Anfang 20 diagnostizieren soll
Sehr schön, das noch einmal von anderer Seite zu hören bzw. zu lesen... DAS dachte ich nämlich eigentlich auch immer. Nachdem ich dann einige Male ziemlich blöd angeguckt wurde, als ich etwas Derartiges äußerte, habe ich es so hingenommen, dass unsere Mädels offenbar auch in deutlich jüngeren Jahren teilweise sehr schnell diese Diagnose erhalten...
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