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hallo zusammen hauptsächlich starte ich diesen faden um gleichgesinnte zu finden , über essstörungen zu disskutiren und den derzeitigen mode trend mal etwas kritisch unter die lupe zu nehmen ich (...) >>>
p:leasu3r.et2ussi am 22.04.10 11:00
27.04.10 07:31
Wer bietet mehr ??ist vielleicht noch jemand mit chronischen Herzrhythmusstörungen oder einem Ösophaguskarzinom hier; dann bitte melden
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Vergangenes lässt sich nicht ungeschehen machen; die Zukunft allerdings ist noch voller Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt!

27.04.10 08:32
doch sie kümmern sich schon drum, versuchen so viele mahlzeiten wie möglich mit mir gemeinsam einzunehmen... oder mich zu unterstützen..aber wie schon gesagt verstehen können sie mich nicht
das ist das was mich so bedrückt, so runter zieht..- ich bin alleine mit der scheiße, habe angst vor dem zug nach unten und kann trotzdem nix dagegen tun..
ich drehe durch, bin erst anfang april aus der klinik gekommen und habe jetzt schon wieder das gefühl nichts hin zu kriegen..
27.04.10 09:13
Entweder wurdest du dann zu früh entlassen oder aber du bist noch gar nicht bereit, die Essstörung loszulassen?!
Vorallem bringt dir ein Klinikaufenthalt auch nichts, wenn du im Anschluss keine Psychotherapeutische Hilfe hast.
27.04.10 09:18
ich hänge halt immer noch in meiner bescheidenen jugend fest, diesem gefühl des wertlos seins... auch wenn das alles jahre zurück liegt
ich habe vieles nicht gelernt, traue menschen nicht wirklich und mache das meiste mit mir selbst aus...
Genau das sollte psychotherapeutisch behandelt werden.
Ich gehe mal davon aus, dass du als Häufchen Elend in die Klinik kamst und erstmal damit beschäftigt warst, an Gewicht zuzulegen?! In diesem Zustand kann man auch nicht erwarten, dass Psychotherapie fruchtet. Dazu muss man auch wieder einen gesunden Menschenverstand haben und den hat man mit Untergewicht und MS-Gedanken leider nicht.
Der biologischen Vorgänge im Körper beeinflussen das Denken und Fühlen viel zu sehr, als das man therapierbar wäre. Erst, wenn du wieder in einem gesunden Bereich bist, wirst du wirklich etwas ändern können.
Und um dorthin zu gelangen, muss man oft durch die Hölle gehen, Schmerzen ertragen... aber im Prinzip ist man selbst Schuld. Entweder man will etwas wirklich oder eben nicht...
27.04.10 09:18
In welcher Klinik warst du denn? Vielleicht wäre es auch sinnvoller, mal in eine Klinik zu gehen, die auch auf Essstörungen spezialisiert ist. 
27.04.10 09:33
ja ich habe auch schonmal darüber nachgedacht in eine spezialisierte klinik zu gehen, hauptsächlich bin ich jetzt mit einer posttraumathischen belastungsstörung eingewisen worde aufgrund eines sehr schweren unfalls vor 2 jahren und in dem rahmen dieser klinik ging das mit dem zügeln wieder sehr stark los...
ich hatte die ms eigentlich hinter mir, hatte hier und da in den letzten jahren mal bulimische phasen die aber hauptsächlich zur emotionsregulation dienten und von 3-4 mal tägl. erbrechen bis zu 4 wochen gar nicht schwankten
und jetzt stell ich halt fest das der zug immer weiter nach unten geht..
in der klinik sagte man mit es sei noch nicht bedrohlich, die verarbeitung des unfalls und kindheitsverarbeitung würden halt an meinen kräften zehren, ich war ja nun auch 12 wochen da...habe dort die erste zeit wieder viel erbrochen un dmir dann aber gesagt da will ich nicht wieder hin..und nu sitz ich hier und stelle fest das meine gedanken sich wieder nur noch ums essen drehen, mir essen immer schwerer fällt, es mich teilweise aneklet und das schlechte gewissen nach dem essen wird auch immer schlimmer...
ich habe hier eine ambulante therapeuten mit der ich aber hauptsächlich den unfall aufarbeite und meine kindheit versuche zu verarbeiten... ich trage leider viele packen mit mir rum..
vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel.. immerhin habe ich jetzt seid 10 jahren eine essstörung, vielleicht ist es da vorprogramiert das so was in schweren zeiten greift..nur im moment sperrt es mich ein, hindert mich am leben irgendwie... die ms entwickelt wieder so eine macht über mich wie ich sie seid meinem 15 lebensjahr nie wieder gewähren lassen wollte...
ich danke dir auf jeden fall sehr für deine worte!!!!
27.04.10 09:45
Also ist die Essstörung eine Folge der posttraumatischen Belastungsstörung? Hmmm.. schwierig, schwierig.
Natürlich müsste man dann die Hauptursache erst in den Griff bekommen, um die Folgeerscheinungen damit zu schüren.
Was belastet dich denn momentan mehr? Die Essstörung oder die PS? Hast du denn den Eindruck, dass dir die ambulante Therapie hilft oder eher nicht so?
Es gibt ja auch Kliniken, in denen Beides behandelt wird. --> Schön Kliniken (Musst mal googeln)
Vielleicht würdest du dich dort auch wohler fühlen mit mehr Gleichgesinnten und diese Kliniken haben nicht so diese Klinikatmosphäre, sondern eher was von Kur oder Urlaub.
27.04.10 10:41
schwer zu sagen, meine essstörung bekam ich schon mit 13 aufgrund meiner jugend und bis zu meinem
18 lebensjahr habe ich da wirklich abwechselnd stark die ms oder bulimie gehabt, in dem zeitraum war ich 2 mal in der jugendpsychatrie in marsberg
im alter von 18-21 hatte ich die esstörung mal mehr mal weniger im griff, wie schon beschrieben schwankten die bulimie geprägten phasen sehr..
und dann kam der unfall... 1 komplettes jahr nur in krankenhäusern und reha kliniken.dann januar 09 beginn der umschulung
im okt. letzten jahres dann noch ne op. und danach der totale zusammenbruch, stark bulimie geprägt
von januar bis april war ich jetzt in der burghof klinik in rinteln, aber haptsächlich wegen des traumatas, schlaf und angststörungen..die klinik ansich war super, nur waren die therapeuten etwas überfordert...man sagte mir ich würde zuviele baustellen mitbringen...und da ging das dann mit dem zügeln wieder richtig los, dafür habe ich das kotzen ganz sein lassen...
meine ambulante therapeutin tut was sie kann , es ist im moment auch wirklich schwierig eil ich selber nicht so genau weiß was mein problem ist, ich fühle mich dauerüberfordert, bin gereizt und hätte am liebsten von morgens bis abends meine ruhe.. keine ahnung was mit mir passiert und um darüber nicht nachdenken zu müssen zähle ich im moemtn anscheinend kalorien und esse nicht...
27.04.10 10:47
man sagte mir ich würde zuviele baustellen mitbringen...
Sowas ist doch schon wieder scheiße. Damit nehmen sie dir ja jeglichen Wind aus den Segeln und somit auch die Hoffnung. Es gibt immer eine Lösung. Vielleicht kann man es nie 100%ig beseitigen, aber du musst ja wenigstens damit leben können, sodass wieder eine Lebensqualität hergestellt ist, die sich im Rahmen hält.
Darf ich fragen, was das für ein Unfall war?
Was hälst du denn von der Idee mit der spezialisierten Klinik? Ich halte nichts von diesen Jugendpsychiatrien usw., wenn ich ehrlich bin. Ich habe damals in der Spezialklinik auch viele Mädels getroffen, die vorher in Kinderpsychiatrien war. Das hat denen gar nichts gebracht.
27.04.10 10:54
ja das mit der spezialisierten klinik werde ich mir auf ejden fall nochmal näher betrachtet durch den kopf gehen lassen, nun habe ich meine unmschulung wieder angefangen, glaub nicht das ich die nochmal so lange unterbrechen dürfte... aber das bleibt abzuwarten wie es sich mit mir weiter entwickelt...
ich hatte anfang 08 einen reitunfall, ich habe beruflich nach meiner lehre zur hotelfachfrau auch als pferdetrainerin auf verschiedenen ranchen in deutschland gearbeitet..und in bayern habe ich mich dann mit einem trainingspferd das durchgegangen war, mehrfach auf sphalt überschlagen....
ich habe mehrere knochenbrüche davon getragen und leider auch bleibende schäden die meinen lebensweg sehr beeinflussen da ich jetzt berufsunfähig bin und gehbehindert ( also ist noch alles dran aber ich hinke da ich einen steifen linken fuß habe )
aber reiten tu ich wieder
aber nur noch mein eigenen dicken, und auf der ranch im nachbarstädtchen arbeite ich nur noch vom boden aus als trainer
27.04.10 10:59
Ich finds super, dass du das Reiten trotzdem nicht aufgegeben hast. Viele haben danach ja Angst, wieder aufzusteigen. Aber das ist doch schon mal der richtige Weg. 
Wegen der Umschulung: Gesundheit geht vor. Wenn es gesundheitlich nicht geht, hat dein Arbeitgeber da auch nichts von. Und da du ja ohnehin viele Baustellen hast, sollte man da schon noch etwas tun, denke ich.
Bestell dir doch einfach mal ganz unverbindlich Infomaterial über Kliniken.
Wohnst du in Bayern? Vielleicht wäre dann Klinik Roseneck etwas für dich...
29.04.10 13:57
hallo, hatte bis vor einigen Jahren auch Magersucht. War nie in einer Klinik, habe es aus eigener Kraft geschafft. Drücke allen die Daumen, die noch am kämpfen sind, ist ein langer Weg! Aber das Leben ist zu kurz....

30.04.10 18:19
Hallo
Ich litt auch von 16 -18 an schwerer Magersucht. Hatte bei einer größe von 1.73 am Ende nur noch knapp über 30 Kilo, hab aber noch meine Mittlere Reife mit 1,0 gemacht, danach bin ich umgekippt und wurde in der Kinder- und Jugendpsychatrie in Rgbg eingliefert. Hatte einen ziemlichen strengen Essplan mit knapp 3000 Kalorien doch ich habe nichts zugenommen weil mein Kopf total blockiert war. Es war eine schlimme Zeit. Das ständige Frieren und das Gefühl, von anderen Leuten angestarrt zu werden war schlimm. Es gab Tage da bin ich ohne Hilfe meiner Mutter nicht mal mehr die Treppen raufgekommen weil ich fast keine Muskeln mehr hatte. In einer Nacht habe ich gemeint ich muss sterben: Bin mit Herzrasen aufgewacht und bekam fast keine Luft mehr - konnte nicht mehr schreien und mich nicht bemerkbar machen. Wäre meine Mutter - die zu dieser schlimmen Zeit fast nie schlief - nicht ins Zimmer gekommen, wäre ich wahrscheinlich gestorben. Ich war ein halbes Jahr in der Klinik, dann haben mich meine Eltern raus weil ich nicht zugenommen habe. Das geschah erst daheim und eigentlich unfreiwillig, hab auch die kleinsten Mengen essen enorm zugenommen. Jetzt bin ich 22 Jahre, habe Normalgewicht doch die Essstörung verfolgt einen ein leben lang. an vielen Tagen fühle ich mich total eckelhaft und fett und würde am liebsten mich den ganzen Tag einsperren. Auch vor großen Festen habe ich Angst, z.B Hochzeiten usw.
01.05.10 08:16
Das geschah erst daheim und eigentlich unfreiwillig
Aber gegessen hast du freiwillig oder wie haben dich deine Eltern dazu bekommen? In der Klinik hat es doch scheinbar auch nicht geklappt. Warum hast du keine Sonde bekommen, wenn es dir schon so arg schlecht ging? Ist mir unerklärlich..
01.05.10 09:48
an Soul:
Meine Eltern haben bei meiner Einlieferung beschloßen und unterschrieben, dass sie mich weder ans Bett fesseln dürfen noch eine Sonde geben dürfen. Sie dachten mit 3000 Kalorien wird das schon klappen. Doch ich wurde vom Personal so schickaniert. Sie standen neben mir wenn ich am Klo war - ich könnte ja kotzen oder mir selber einen Einlauf machen und auch beim Duschen war ständig jemand im Raum. Dazu kam das ewige eingesperrt war, weil man nur Besuch entfangen durfte und rausgehen durfte wenn man zugenommen hat. Mir ging es immer schlechter und schlechter und ich war nur noch am weinen. Das hat auch meine Eltern nicht kaltgelassen und meine Mutter hat mich schließlich rausgenommen. Hatte zwar nicht an Gewicht zugenommen aber durch das Essen hatte ich wieder Kraft. Also ich dann daheim war hab ich mir gedacht, wenn ich in der Klinik auf 3000 kcal nicht zunehmen kann ich ja daheim am Tag a bissl was essen und ich nahm zu und zu. Das hat mir eigentlich das Leben gerettet
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