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Hallo alle zusammen. Es geht um folgendes. Ich bin seit längerer Zeit Magersüchtig, und dass auch nicht zu wenig. Oft esse ich tagelang garnichts. Aber langsam kann ich und mein Körper nicht mehr. (...) >>>
e>rdbeier-x1 am 08.08.11 23:18
10.08.11 19:23
Hallo Zusammen,
ich habe den Faden gelesen, da ich auch ziemliche Probleme mit dem Zunehmen habe.
Ich habe keine Magersucht, aber eine Essstörung.
Fände es toll, wenn du äpfelchen den Essenslan mal aufschreiben würdest, ich bin auch über jede Hilfe dankbar, weil ich es auch aus eigener Kraft nicht schaffe.
Darf ich fragen wieviel man so in einer Klinik pro Monat oder Woche zugenommen hat?
Gibt es vielleicht irgendetwas zum Trinken, was nicht so satt macht was du empfehlen
könntest?
Habe aber eine Obstallergie gekocht geht aber nicht roh, außer Banane.
Habe jetzt malpaar Tage Milch mit Banane und Haferflocken probiert, war lecker, konnte dann
aber nicht mehr auf Toilette gehen.
An Äpfelchen und lola88 möchte ich sagen: ich finde es sehr gut das ihr bei med1 aktiv Rede und Antwort gebt, ich denke ihr könnt vielen Menschen mit euren Tips Mut machen.
Und du erdbeer-1 dich finde ich mutig, daß du hier versuchst über dein Problem zu schreiben,
Ich bin auch erst seit kurzem hier und hab lange nur gelesen und dann gedacht, mann
es gibt mehreMenschen mit ähnlichen Problemen das tat gut, daß man weiß man ist nicht allein
weil die meisten Freunde verstehen einen nicht und sagen einfach iß doch,aber das ist halt oft nicht so einfach
10.08.11 19:53
Wie gesagt, ich such nachher mal und hoffe, dass ichs nicht weggeschmissen hab.
Aber ein paar Tage kann ich auswendig 
Ich hoffe, dass ich anderen damit helfen kann, auch, wenn nicht mir selbst, weil ich selbst noch sehr sehr drin hänge, aber von meinen Erfahrungen kann ich ja trotzdem mal berichten, mehr dazu später, kam eben erst heim 
10.08.11 20:10
So ich bin auch mal wieder hier 
Und du erdbeer-1 dich finde ich mutig, daß du hier versuchst über dein Problem zu schreiben,
Naja reden kann ich drüber nicht und da hier alles schön anonym ist, ist es gut sich mal alles runterzureden 
weil die meisten Freunde verstehen einen nicht und sagen einfach iß doch,aber das ist halt oft nicht so einfach
Sagen mir auch alle, aber die verstehen halt nicht wie das ist 
10.08.11 20:24
ich habe in 11 wochen klinik 300gramm zugenommen damals. die ersten wochen habe ich erstmal nur abgenommen. obwohl ich von nix auf 1500 und dann 2000 gesteigert habe bei GARKEINER bewegung. dennoch gehen zunahme und gesundung hand in hand. man KANN nicht gesund werden mit einem ungesunden gewicht.
10.08.11 20:37
Liebe erdbeer 
Toll, dass Du etwas an Deinem Essverhalten ändern möchtest
Und verständlich, dass Du es erst einmal selbstständig versuchen magst. Aber ganz ehrlich (und nich bös gemeint!!): Du brauchst Unterstützung von professioneller Seite!! Ich habe die Befürchtung, dass Du, sobald Du mit Deinen Zunehmversuchen Erfolg hast, in ein Loch fällst, weil Du das Gefühl hast, zu dick zu sein (denn das hast Du ja jetzt schon)
. Wenn Du das Gewicht, dass Du hoffentlich dazugewinnen wirst in der nächsten Zeit, halten willst, musst Du zunächst Deine Einstellung gegenüber Deinem Körper ändern, meinst Du nicht? Du tust es aus dem besten Grund, den es gibt: Du willst nicht die Radieschen von unten betrachten. Aber wirklich zunehmen magst Du auch nicht, denn dann fühlst Du Dich wieder so unwohl, dass Du eventuell einen Rückfall erleidest
. Bitte, bitte, erdbeerchen, lass Dich professionell unterstützen

Hier haben ja ein paar Leute Erfahrungen mit Klinikaufenthalten etc., da gibts doch sicher nicht nur das "Zwangsessen", sondern auch eine begleitende Psychotherapie?
Ich wünsche Dir alles Gute und alle Kraft, die Du brauchst für den Weg, der vor Dir liegt

10.08.11 20:40
Seh ich auch so. Mit viel Durchhaltevermögen und "verschlossenen Augen" ist es zwar möglich zuzunehmen, aber ohne professionelle Hilfe die das Grundproblem behandelt, kommt man von der scheiß ES nicht los. Ich merks ja an mir selber
. Und ich wollte damals auch nicht glauben, dass man das nicht alleine schaffen kann. Die Krankheit hat nunmal ne Ursache. Und so lange das nicht behandelt wird, ist Zunehmen nur ein Schritt.
10.08.11 20:42
Aaalso:
In der Klinik musste ich 5mal am Tag essen (hab aber dennoch kaum zugenommen, nur am Anfang, aber das war hauptsächlich das Gewicht der Nahrung eben
)
*
Morgens: Ein Brötchen mit Quark (weil ich Butter nicht mag) und Honig
Vormittags: Obst oder Joghurt oder eine Tasse Suppe
Mittags: am Anfang 1/2 Portion von dem, was es gab, später sollte ich die ganze essen. Da ich Vegetarier bin gab es Dinge wie Chili sin Carne, Reis, Kartoffeln, Nudeln mit Soße, Gemüse, etc.
Dazu ein kleines Schälchen Salat
Nachmittags: Obst oder Joghurt (das, was ich vormittags nicht gegessen hatte)
Abends: 1 Brötchen mit Käse oder vegetarischem Aufstrich, 1 Schälchen Salat (oder auch so eingelegte Sachen wie Gewürzgurken, etc.)
Über den Tag verteilt musste ich 3 Tassen/Gläser trinken.
Was man trinken kann, was nicht so satt macht, weiß ich nicht, da ich ein sehr großes Problem mit dem Trinken habe.. ich kämpfe mit allem, egal, ob es satt macht oder nicht.
Mit dem Gewicht war das durch einen Vertrag geregelt.
Zu Beginn durfte ich halten und auch minimal Sport machen (aber nur 30 Minuten, was für mich sehr wenig ist, weil ich am Tag auf ca. 5 Stunden Sport komme)
1. Mal abnehmen -> Tablett vor und nach dem Essen zeigen (mir wurde gesagt, was ich essen muss, Mitpatienten durften von mir nichts annehmen)
2. Mal abnehmen -> Sportverbot sowie keine Physiotherapie mehr
3. Mal abnehmen -> Ausgangsverbot (d.h. nur Zimmer und Therapieräume)
4. Mal abnehmen -> Rausschmiss
Ich hatte meistens Ausgangsverbot und bin nur knapp nicht rausgeflogen...
Sport durfte ich wie gesagt nur ganz am Anfang, wurde aber dann eben ziemlich schnell gestrichen. Meistens konnte ich nichts für die Abnahme, weil ich immer das gegessen habe, was ich essen sollte.
An den Wochenende musste ich jedoch ab der zweiten Woche heim, was mir gar nicht gut tat und ich dann am Wochenende immer abgenommen habe und somit noch weiter runtergerutscht bin.
Umso mehr ich abnahm, umso mehr musste ich jedoch wieder zunehmen.. angestrebt waren 60kg (bei damals noch 176cm, bin mittlerweile gewachsen), aber ich kam nie so weit..
Nach 2 Monaten wurde ich dann entlassen, weil die Zeit von Anfang an beschränkt war und die Ärzte der Meinung waren, dass ich erstmal wieder nach Hause soll und ein halbes Jahr später wiederkommen kann (ging aber damals wegen der Schule nicht)
Jetzt gerade kann ich für mich selbst den Plan leider nicht verwirklichen, aber ich warte auf einen Klinikplatz in der Klinik am Chiemsee und werde im Frühjahr 2012 dann nach meinem Abitur dorthin gehen...
Ich hoffe, dass Euch das etwas helfen konnte 

10.08.11 21:28
Hallo Äpfelchen,
vielen Dank für den Essensplan, es ist schonmal eine grobe Richtung.
Finde es gut, daßdu dir proffessienelle Hilfe holst, darf ich fragen seit wann du krank bist?
Und gab es dann auch Phasen, wo es besser war.
Ich denke, halt wer einmalan einer Essstörng leidet, wird sie vielleicht überwinden aber
nie vergessen.
Ich will so gerne anders sein,einfach spontan und gut gelaunt, aber ich kann einfach nicht über meinen Schatten springen und ich plage michj etzt schon ein paar Jahre damit rum.
Und denke immer jetzt wird es, und nun hoffe ich, daß wenn ich zugenommen habe,
daß ich dann stark genung bin mich meinen Prolemen zu stellen.
Na ja, genug geredet. Aber es tut gut sich auszutauschen, was ich die ganzen Jahre
nie gemacht habe,
Ich sehe halt die Blicke der Leute, und habe entsetzliche Angst,daß jemand was sagt.
Ich mag mich ja selbst nicht ansehen und finde es nicht toll, dann dachte ich immer
gut moren wird alles Besser, dann fängst du an super zu essen, aber bis heute ging es nicht gut.
Aber bei dir erdbeer denke ich, es ist wichtig daß du jetzt dir Hilfe holst, du bist so jung,
und hast doch noch dein ganzes Leben vor dir mach dich nicht selbst kaputt.
10.08.11 21:32
Ich bin seit 4 Jahren krank...
Richtig besser wird es nicht, manchmal steht es etwas still, aber nicht an einem besseren Punkt, sondern gleichbleibend, bevor es wieder schlimmer wird..
Ich wünsche Dir viel Kraft!

03.01.12 08:57
Hallo ihr Lieben!
Hab ein wenig im Forum gestöbert und bin auf euren Faden mit den Klinik-Ess-Plänen gekommen. Ich selbst leide an einer atypischen Form der Anorexie, hatte in schlimmsten Zeiten einen BMI von 13, bin derzeit fast auf 15 (nach über 1 Jahr!). Diese Esspläne, die ihr online gestellt habt wären mir persönlich zu wenig zum Zunehmen. Das sind ja MAXIMAL 2000kcal.
Ein typischer Tag von sieht folgendermaßen aus:
Morgens: Müsli (~80g) mit VF-Joghurt (Frücht+natur 200g) und etwas Milch, Obst (1-2 Stk)
ODER 1 VK-Brötchen mit Butter und Belag, Obst, 1 Joghurt
zwischendurch: ab und zu Obst
Mittags: meist 2 Portionen warme Mahlzeit + Beilage oder 1 Suppe + 1 Teller warme Mahlzeit
nachmittags: Obst/ Kompott + Kuchen oder süße Speisen (Teller Griespudding mit Kakao) oder Schokoriegeln/andere Süßigkeiten
Abends: 1-2 dunkle Brötchen (oder 3 Scheiben Brot) mit Belag, Sahneaufstrich, mal Fisch dazu, Salat mit Öldressing
später: was Fruchtiges und was Süßes, mal auch nen Kakao
Mit diesen Mengen nehme ich so gut wie gar nicht zu ... in dem letzten Jahr war es der lebensgefährliche Bereich, den ich überwunden habe. Bin gerade auf der Suche nach einer geeigneten Ärztin, die mir weiter Unterstützung in Bezug auf die Ernährung gibt!
lG, Salina 
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