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Bmi von 44,2 auf 19,4 der Kopf möchte untergewicht :(

pBor%zerxin89 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

Ich bin neu hier in diesen forum .Kurz zu meiner vorgeschichte ich habe letztes Jahr in Mai angefangen abzunehmen mit ein BMI von 44,2 ich war Adipositas Grad 3 und total unglücklich ich habe es alleine geschafft 69 Kilo abzunehmen (ohne magen op) ich habe einfach meine ernährung umgestellt süßes weg gelassen e.c bin 1-2 die Woche zum Zumba gegangen. ich bekam vor 3 Wochen sogar eine große Bauchdeckenstraffunfg die auch nach einen Kampf die Krankenkasse übernommen hatte. 2 weitere ops liegen zur genehmigung bei meiner Krankenkasse. Vor meiner abnahme waren meine EKG s ganz normal vor kurzen vill zufällig eine Bradykardie auf was sich auch beim langzeit ekg bestätigt hatte die aber noch nicht behandlungsbedürftig sind . Bei meiner op vor 3 wochen hat mein Arzt gesehen das ich kaum noch fett habe er sagte sogar das er sowas noch nie gesehen hat so krass war es wohl bei mir und mir dringend vor einer weiteren abnahme abgeraten sowie meine Hausärztin auch. Ich habe aber trotzdem nach der Klinik angefangen weiter abzunehmen obwohl ich eigentlich aufhören wollte bin sogar zur einer Beratungsstelle gegangen für die bin ich nicht Therapierbar ,da ich zwar den eindruch vermittel das ich was verändern möchte aber auf der anderen seite innerlich trotzdem den drang habe abzunehmen . seit paar Tagen habe ich in mir den wunsch untergewichtig zu sein , obwohl in auf der anderen seite es auch nicht möchte und weiss das ich gerade auf den weg bin ins andere extreme zu rutschen. Ich weiß nicht mehr weiter warum ich solche gedanken habe und möchte am liebsten einfach nur so bleiben wie ich bin ich habe jetzt in 1 woche wieder 1 Kilo abgenommen .Meine Hausärztin weiß auch nicht so richtig was sie tun soll so ein fall wie mich hatte sie so noch nie . Was kann ich tun kann ich ambulant in eine Klinik gehen oder ist dafür mein bmi noch zu hoch??

lg porzerin89

Antworten
ppe-lztiJer8x6


Also da ist für mich mal wieder einiges nicht plausibel.

Mit einem BMI von 20,5 muss man noch eine gesunde Menge an Fett haben - äußerlich wie innerlich.

Ebenfalls ist es so, dass einmal aufgebaute Fettzellen nicht mehr verschwinden.

s'terne/nsta0ub79


Aber wenn noch viel überschüssige Haut da ist, dann ist der BMI auch nicht sehr aussagekräftig, weil die Haut ja enorm viel wiegt, oder?

p@elzYti|exr86


Naja, so wahnsinnig viel überschüssige Haut wird da nach der Operation wohl nicht mehr sein. Auch bei einem BMI von 18 bei vormals deutlichem Übergewicht wird man nicht "fast kein Fett" mehr haben.

p)orzaerixn89


Danke für eure nicht hilfreichen Antworten. Ich kann nur sagen was der Arzt mir gesagt hat er muss es wohl wissen immerhin hat er persönlich gesehen wieviel Fett ich noch habe oder nicht habe . Ich finde es eine sauerrei das was ich schreibe in Frage zustellen! meint ihr ich schreibe hier aus Spaß "sauer".

t4aVtua


@ Porzerin @Pelztier

Man kann auch von einer Fettsucht direkt in eine Magersucht rutschen... Fettzellen hin oder her.

Dein BMI gibt diese Diagnose (noch) nicht her aber das ändert nichts daran, dass dein Eßverhalten und deine Körperwahrnehmung gestört sind. Welche psychologische Hilfe hast du bisher gehabt? An die würde ich mich wenden. Alternativ kommt eine Beratungsstelle für Eßstörungen in Frage.

NMadeOnixa


Naja diese "rum klauberei" was nun den bmi betrifft verstehe ich nicht (meine nicht die TE sondern die ersten Antworten) da dies ja nicht sooo wichtig ist. Tatsache ist, dass man Bmi und Fettanteil nicht unbedingt miteinander zusammen passen müssen. Da der Bmi einfach anhand des Gewichtes berechnet wird und da Faktoren wie "große Muskelmasse (bei viel Training - und Muskeln sind schwerer als fett) und auch die Haut nicht eingerechnet werden, auch Wasseransammlzngen usw.

Aber das ist hier glaube ich nicht das Problem, eher die berechtigte Sorge ins Gegenteil der" Fettsucht " hinnein zu geraten. Ich rate dir dringend zu einer Therapie. Der Grund für Fettleibigkeit liegt oft in der Psyche, weil man unglücklich ist - nur weil man abgenommen hat verschwinden diese negativen Gefühle aber nicht. Ich kann dir garantieren, dass eine Magersucht auch kein Spaß ist. Du wirst dich damit mind. So schlecht fühlen wie mit dem Übergewicht. Lass es nicht zu dass dein Leben von deinem Gewicht bestimmt wird bzw. das Gewicht zum absoluten Mittelpunkt. Da wieder raus zu kommen kann die Hölle sein!

NNad'enia


PS. Als ich letztens bei der Gesundenuntersuchung war und mich auf die Waage stellen musste ist die Dame dort auch aus allen Wolken gefallen, weil sie mich für min. 5-6kg leichter geschätzt hatte (und sie wiegt täglich viele Leute). Dachte schon die Waage ist kaputt, aber ich mache viel Sport und denke es liegt daran.

I(ndaxy


Zur Diagnose von Magersucht wird in der der Regel der BMI heran gezogen und deiner ist da noch "zu hoch". Es gibt allerdings auch atypische Anorexie mit höherem BMI, daher denke ich schon, dass eine Therapie bei dir möglich wäre, da du ja sonst die Kriterien vermutlich erfüllst.

Ich habe aber trotzdem nach der Klinik angefangen weiter abzunehmen obwohl ich eigentlich aufhören wollte bin sogar zur einer Beratungsstelle gegangen für die bin ich nicht Therapierbar ,da ich zwar den eindruch vermittel das ich was verändern möchte aber auf der anderen seite innerlich trotzdem den drang habe abzunehmen

Die Aussage verstehe ich nicht, Krankheitseinsicht ist doch die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Gibt es noch andere Beratungsstellen bei dir in der Nähe, zu denen du gehen könntest?

s'terneDnstaKub79


Eine Essstörung und deren Therapie ist unabhängig vom BMI.

Dieser sagt ja "nur" aus, ob Unter-, Normal- oder Übergewicht.

Bei dir hört es sich allerdings so an, dass dein Essverhalten und deine Gedanken dazu tatsächlich nicht "normal" bzw. gesund sind.

Insofern würde ich dir dringend zu einer Therapie raten, evtl. sogar stationär.

Empfehlen kann ich z.B. diese Klinik, die alle Arten von Essstörungen behandelt:

[[http://klinik-lueneburger-heide.de/]]

Ansonsten Beratungsstelle aufsuchen für Essstörungen.

Alles Gute und viele Grüße

Iynxday


Eine Essstörung und deren Therapie ist unabhängig vom BMI.

Dieser sagt ja "nur" aus, ob Unter-, Normal- oder Übergewicht.

Nicht ganz, denn Untergewicht ist eben eins der Diagnose Kriterien für Anorexie nach ICD 10. Wie gesagt, gibt es aber eben auch die atypische Anorexie, wenn eines der Schlüsselsymptome nicht erfüllt ist.

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