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Chronische abakterielle Prostatitis nach Chlamydieninfektion

JXog@i1x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Nachdem ich nun schon ein Jahr an meinem Problem rummache, versuche ich nun den Weg über das Forum um vielleicht ein paar Antworten oder gleichgesinnte zu treffen.

Vor knapp einem Jahr begann alles mit einer Chlamydieninfektion. Ich verspürte damals die typischen Symptome, brennen in der HArnröhre, usw... Der Uro verschrieb Doxicyclin, was die Erreger auch bekämpfte. Schmerzen in der Leistengegend, es fühlte sich an, als wären die Samenleiter entzündet und Schmerzen in den Hoden ging ich wieder zum Uro. Außerdem hatte ich morgens eine kleine Menge klaren und klebrigen Ausflusses am Ende der Harnrühre. Der Uro nahm erneut einen Abstrich außerdem machte er ein Spermiogramm, beide mit negativem Befund. Der Tastbefund der Prostata war auch negativ. "Ich soll mich nicht so anstellen" war mehr oder weniger seine Reaktion und verschrieb mir noch 10 Tage ein Antibiotikum was nichts half.

Seither gingen MOnate ins Land. Im September spürte ich dann verstärkte Schmerzen in den Hoden, es fühlte sich an als hätte ich zu enge shorts an. Am nächsten Tag erschrak ich dann, als ich nach dem Stuhlgang weißer, kalkiger Ausfluss aus dem Penis hatte. Etwa einen Teelöffel voll. Natürlich gleich wieder zum Uro, diesmal ein anderer, gleich in einer Klinik. Dieser stellte lediglich eine leicht erhöhte Zahl Enterokokken fest, was nach Antibiotikatherapie auch erfolg hatte. Schmerzen, Ausfluss und "Druck" in den Hoden habe ich allerdings immer noch. Außerdem habe ich im MOment nicht besonders Lust auf Sex, was die ganze Sache nicht besser macht. Ferner tastete der Uro dieProstata wieder ab, untersuchte se mit Ultraschall, untersuchte auf Verengungen der Harnblase- alles mit negativem Erfolg.

Nun kam die Diagnose, welche wohl darauf hindeutet, dass er keine Erklärung hat, was es sein könnte: Chronische abakterielle Prostatitis. Er verschrieb mir Prostagutt (Sabalextrakt), welches meines Erachtens nicht auf meine Symptome ausgerichtet ist. Ich hab keine oprobleme bei der Entleerung der Harnblase...

So. Meine Frage an Euch ist nun folgende: Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht, kennt jemand von Euch diese Symptome und was würdet Ihr mir raten?

Ich wäre über jeden Tipp dankbar, da mir diese Sache langsam reicht.

Viele Grüße

Jogi

Antworten
-hzoc>kra+ttex-


hi,

hatte auch mal ein ziemlich lang anhaltende prostatitis, allerdings ohne so viel ausfluss.

auch hatte ich heftige hodenschmerzen und ein ziehen bis in den unteren bauchraum.

kein antibiotika hat da angeschlagen, ich hab dann zum schluss ein pflanzliches mittel bekommen, ich glaub es hiess nomon.

das hat dann etwas geholfen, ausserdem habe ich seit dem im winter immer einen schlafanzug im bett an, und trage selbst im sommer unter der jeans eine radlerhose über dem slip.

ob du es glaubst oder nicht, das hat mir geholfen.

das du keine lust auf sex hast ist wohl mehr oder weniger normal und kommt bestimmt von den schmerzen in den hoden.

mein uro meinte damals, dass eine prostatitis sehr sehr schwer abklingt, da die prostata aus so feinem gewebe besteht, in dem sich die entzündung so richtig einnisten kann, und im extremfall ein ganzes leben lang damit zu kämpfen ist.

AXpox27


@ Jogi15:

Hallo, ich habe auch sehr ähnliche Symptome, habe eine Ureaplsmeninfektion gehabt und jetzt angeblich keimfrei. Ich habe aber genauso wie du Schmerzen bzw. Ziehen im Nebenhoden, Ausfluß und Harndrang. Das dauert schon ca. 2 Jahre bei mir. Bin momentan sehr verzweifelt und verliere langsam den Glauben, dass ich je gesund werde. Wie ist es bei dir? Bist du jetzt die Beschwerden los? was hat dir geholfen?

Danke im Voraus

Gruß

E6hemaligemr NutzerO (#4382^4x5)


hallo Leute!

Ich hatte auch mal eine Chlamydieninfektion, die mit Antibiotika behandelt wurde. Leider hatte ich in Folge auch immer wieder entzündliche Symptome rund um die Prostata, die immer wieder vom gleichen Uro mit dem gleichen Antibiotika behandelt wurden.

Los geworden bin ich das ganze erst, als mir meine Hausärztin, deren Freund das gleiche Problem hatte, ein Kombinationspräparat verschrieb (also gleichzeitig zwei Sachen eingenommen). Sie meinte auch, das Chlamydien ziemlich hartnäckig sein können und deshalb eine einfache Antibiotikabehandlung nicht immer nachhaltig ausreicht.

Leider weiss ich den Namen der Präparate nicht mehr, allerdings waren es ganz schöne Hämmer, gingen bisl auf den Kreislauf während der Einnahmezeit. Dafür war danach endlich Ruhe. Toi, toi, toi.

LUo/rdjxo


Hi Leute,

vielen Dank dass ihr euer Problem mit der Community teilt.

Ich habe im Moment das gleiche Problem. Nach einem Chlamydienbefund schlägt kein Antibiotikum an und die Symptome der Entzündung werden immer mal besser und leider auch schlechter.

Vitamus wie lange gingen deine Symptome und bist du nun wieder komplett Schmerzfrei ?

Wäre es möglich dass du die Namen der Präparate herausbekommst ?

Ich hab im Moment echt angst dass ich mein leben lang mit diesen Schmerzen rum laufen muss.

AChorSnblxatt


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