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Ständig Schmerzen in der Blase, Psyche?

VuanZ200x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr!

Habe nunmehr seit einigen Monaten richtige Schmerzen im Unterleib. Nach zig Untersuchungen der Blase und der Scheide wurde nie auch nur irgendwas gefunden. Keine Bakterien, keine Viren, keine Pilze... Es ist zum verzweifeln.... ich bin doch kein Hypochonder!

Es ist mal mehr mal weniger. Meist brennt es am Harnröhrenausgang und in der Scheidengegend. Dann hab ich Tage wo ich wegen ein paar Tropfen rennen muss und es dabei super weh tut. Wird es untersucht, ist nix zu finden. Harnröhrenabstrich wurde auch gemacht. Nix.

Mir sagen alle Ärzte (war bei einigen jetzt), dass es wohl mit meiner Psyche zusammen hängt!? Was soll ich davon halten? Ich weiss, dass wenn mich was belastet, ich mehr zu BE neige, aber momentan geht es mir eigentlich gut. Ausser natürlich, dass mich die Krankheit wahnsinnig macht.

Habt ihr schon mal was von einer "weinenden Blase" gehört? Hat jemand von euch Erfahrung mit Reizblase wegen der Psyche?

Hoffe auf Antworten oder zumindestens Ideen, was es sein könnte.

Herzlichen Dank!

Antworten
Rdheinhejssenmaxnn


Reizblase

Hallo VAn,

bin zwar ein Mann, habe aber in den letzten Monaten viel Stress, seitdem sind meine Probleme schlimmer geworden.

Leider unter Blasenhalshypertrophie, d. h. der schliessmuskel öffnet nicht richtig.

Muss oft auch wegen einigen Tropfen schon rennen, oft Schmerzen.

Von der "weinenden Blase" habe ich allerdings noch nie gehört.

Gruß

Sigi

VSanK2004


@Rheinhessenmann

Hallo Sigi,

war heute mal wieder beim Urologen. Der sagte mir, dass bei einem Test jetzt endlich mal was gefunden wurde: E.Coli Bakterien! Ist ja schon mal ein Anfang. Obwohl die nie nachweisbar waren. Er kann sich das Ausmass allerdings nicht erklären und schickt mich nun zur Darmspiegelung, um auszuschliessen, dass dort vielleicht ne Entzündung vorliegt, die sozusagen "streut". Kann das nicht so genau wiedergeben. Das mit dem Stress schliesst er aber auch nicht auf. Werde wohl auch mal zum Psychologen gehen müssen. Vermute da nämlich selbst viel...

Habe mal wieder Pillen bekommen, diesmal sogar ein Chemotherapeutikum. Gott, mir wird schon Bange, aber was schluckt man nicht alles, ne?!

Dir wünsche ich aber gute Besserung mit deiner Krankheit. Habe davon noch nicht gehört. Aber hier kann man sowieso viel lernen. Alles Gute und gib bitte auch nicht auf.

Viele Grüsse, VAN

k~oal4a243


@Van

Hallo,

habe gerade heute in das Forum unter Infektionen geschrieben. Auch mich plagen BE und dauerhafte Schmerzen in der Blase seit 3 Monaten durchgehend und bin am verzweifeln. Bei mir wurden immer wieder Bakterien gefunden. Allerdings auch nur, wenn es gerade wieder sehr akut war. Die restliche Zeit bin ich mit meinen unerklärlichen Schmerzen in der Blase allein!

Ich neben Mittel von meiner Heilpraktikern, ernähre mich seit 1,5 Monaten ohne Zucker und Weissmehl, nehme haufenweise Cystinol akut und long sowie Preiselbeertabletten etc. Ich bin so zumindest von der ständigen Einnahme des Antibiotikums weggekommen, aber die Schmerzen in der Blase sind unverändert und sind mal stärker, mal schwächer! :°(

Zur Zeit habe ich sehr viel Stress mit meinem Studium (der durch meine Krankheit noch viel schlimmer wird), aber das war nicht der Auslöser. Als es begann hatte ich gerade eine sehr glückliche Zeit!

Im Forum hat mir jemand geschrieben, dass es sowas wie eine chronische Verkrampfung des Beckenbodens gibt (über Bauchspiegelung und Blasendruckmessung rausgefunden), die so etwas auslösen kann. Bin zur Zeit aber nicht bereit, mich weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Kaufe mir morgen das Buch Blasenentzündungen, Blasenschmerzen-damit müssen Sie nicht leben von Ines Ehmer, da soll man viele Infos bekommen.

Werde im neuen Jahr mich vielleicht doch mal mit Strovac impfen lassen, einen Versuch ist es wert! Was man nicht in völliger Verzweiflung tut.....

Bin auch völlig ratlos und werde langsam ungeduldig, weil nichts richtig hilft und mir die Zeit wegrennt. Denn wenn ich nicht absolut nach meiner Blase lebe, bekomme ich sofort eine Verschlimmerung und ich habe im Mai Abschlussprüfung. Das werde ich so nicht packen.... :-(

Wünsche dir alles Gute! Vielleicht kommst du ja weiter... *:)

y]aya


blase + psyche

@ van:

der ausdruck "weinende blase" ist mir bekannt. damit ist meist gemeint, dass man über die blase die nie geweinten tränen rausbringt :°( - also alles, worüber man nie richtig getrauert hat.

rüdiger dahlke hat einiges geschrieben zu dem thema, was körperliche krankheiten über den seelischen zustand aussagen. weiss leider seine hp-addresse nicht!

mir wurde auch schon öfter gesagt, dass gerade bei frauen erkrankungen im uro-genitalbereich sehr oft psychisch bedingt sind. bei mir spielt das sicher eine grosse rolle.

und wenn dir für dich auch schon dieser gedanke gekommen ist, dass da was dranseinkönnte, würde ich dem doch nachgehen. es muss ja nicht gerade die momentane situation so belastend sein; vielleicht ist da ja schon länger was nicht ganz o.k. (bei mir war´s zumindest so...)

und ein wenig in der seele herumkramen kann ja sowieso nicht schaden, finde ich ;-D

die anderen untersuchungen kann man ja trotzdem machen lassen ;-)

die "verkrampf-geschichte" findest du übrigens unter koalas thread "brennen in der harnröhre. IC oder nicht?"

@ koala:

tut mir leid, dass du noch immer mit diesem sch... problem kämpfst!!

alles gute euch beiden,

A;rianex000


Mir wurde gesagt das es allemöglichen faktoren zu einem schmerzt in der balse geben kann ausser einer tatsächlichen entzündung wie zb. Hormone und schmerzaussendungen von der wirbelsäule.

allerdings wurde mir auch gesagt dass man sich in der hinsicht auf einem noch sehr unerforschtem terrain bewegt und nur nach ausschlussverfahren versuchen kann die Ursache für den schmerz zu finden

x1xSPtoeffxixx


Mit Sicherheit hat die Psyche immer auch Einfluß auf unser Immunsystem und kann begünstigen, dass wir an bestimmten Krankheiten erkranken. Es ist aber auch immer eine einfache Erklärung der Ärzte wenn ihnen nichts mehr einfällt, zu sagen die Psyche ist schuld.

So müssen sich in der Regel fast alle an Interstitieller Cystitis Erkrankten erstmal mit solchen Erklärungen abgeben, nur weil diese recht unbekannt und schlecht diagnostizierbar ist.

Auch können sich Krankheiten (wie IC) durch Streß und Ärger verschlimmern, aber ohne diesen ist man trotzdem noch krank!!

Ich leide seit 2 Jahren darunter und habe mir schon die dollsten Theorien angehört und an meinem Umgang mit Streß gearbeitet usw. Natürlich hat mich das nicht geheilt. Seit ich weiß, was ich habe kann ich es endlich verstehen.

Liebe Grüße euch allen

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