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Blasenspiegelung beim Mann

nsovo6x9 hat die Diskussion gestartet


Wie läuft eigentlich eine Blasenspiegelung beim Mann ab, wer hat das schon hinter sich? Ich hätte wahnsinnig Angst davor, gebe ich zu, nachdem ein Bekannter schon mal darüber geklagt hat (will ihn aber nicht mehr mit Fragen dazu quälen). Wie wird denn der Penis betäubt bzw. die Harnröhre? Stehen da auch noch x Helferinnen um einen herum? Erzählt mal.

Antworten
eyenv/oudikgweg


Hallo novo69

Ich habs zwar nicht hinter mir, aber ich hab dabei geholfen ;-)

Also zum Ablauf:

Um eine Zystoskopie (Blasenspiegelung) durchzuführen, wird die Harnröhre zuerst mit einem Gleitmittel (Instillagel meistens) und einem schmerzstillenden Medikament behandelt. Dann führt der Arzt das Instrument in die Harnröhre ein und schiebt es unter Sicht in die Harnblase vor. Zusätzlich füllt er die Harnblase mit einer sterilen (keimfreien) Flüssigkeit, um sich besser im Blaseninnenraum orientieren zu können.

An dem Instrument kann eine Kamera sein, oder etwas, womit man in die Blase reinsehen kann. Vielleicht auch noch eine Zange o.ä. womit man Gewebeproben von der Blase nehmen kann zu Untersuchungen. Zum Beispiel um einen Blasentumor auszuschließen.

Falls das gemacht wird, dann aber auf jeden Fall unter Narkose, weil das unter örtlicher Betäubung immer noch schmerzen würde.

Nja...

außerdem soll man noch nüchtern zur Untersuchung kommen und normalerweise sollten vorher die Gerinnungswerte untersucht werden.

Gruß

eenvoudigweg

eQenvouqdigxweg


Nachtrag:

Ach ja vergessen...

Normalerweise macht es ein Arzt und jemand anderes (aber ein nicht-Arzt) assistiert dabei. Kann eine Schwester oder Pfleger sein, je nachdem ;-)

Ich habs auch assistiert ;-) Wird aber öfters von weiblichen Angestellten gemacht.

n.ov)o6x9


Hallo eenvoudigweg

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht, da hoffe ich, daß man das bei mir nicht so schnell machen muß. Um die Harnröhre zu betäuben, muß man/frau aber auch erst einmal mit einem Instrument vorstoßen, oder? Ich habe gehört, daß eine Blasenspiegelung auch nicht ganz ungefährlich ist. Ob man danach so schnell wieder ohne Schmerzen pinkeln kann, bezweifle ich auch. Wenn Du schon öfter dabei warst, kommt es da nicht öfter zu einer Erektion, wenn am Penis herumhantiert wird, oder sind die Schmerzen so abtörnend, daß man da wohl überhaupt nicht an Sex denkt?

d-er @Fritz


Blasenspiegelung

ist kein Problem und ist hier in diesem Forum Urologie schon oft behandelt worden. Über "Suche" ist sehr viel zu finden. Unter

[[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/blasenspiegelung.htm]]

wird es auch beschrieben. Ich habe es einmal hinter mir, es ist kaum schwieriger als das Setzen eines Katheters. Das glitschig gemachte biegsame Röhrchen rutscht in die Harnröhre hinein, Schmerzen hatte ich keine. Man liegt auf einer Liege, Beine rechts und links hoch, der Arzt dazwischen. Ob noch eine Frau dabei war, weiß ich nicht mehr, war mir auch egal, wer mein gutes Stück festhielt. Wurde in der Praxis gemacht, eine halbe Stunde später fuhr ich mit neu gesetzem Katheter und mit dem Auto wieder nach Hause. Also: Kein Grund, Angst davor zu haben!

n<ov#o69


Hast Du vielleicht Glück gehabt? Ein Bekannter von mir hat da was ganz anderes berichtet. Den sehen sie im besagten Krankenhaus nicht so schnell wieder. Kann aber sicher auch am Untersucher bzw. an der Empfindlichkeit des jeweiligen Patienten liegen.

e*en vouzdigUweg


@novo69

Also um das zu betäuben, muss kein Instrument eingeführt werden. Da wird einfach ein betäubendes Gel in die Harnröhre gespritz. Ich weiß nicht mehr, wie das heißt (Asche auf mein Haupt) aber auf jeden Fall betäubt es. Dauert ein klein wenig.

Na ja und dann fühlst du außerdem kaum noch, dass wenn dir der Arzt da dran packt und das Instrument vorsichtig hineinschiebt. Und wenn du eine Ereltion haben solltest (Das Gel ist übrigens kalt), was ich aber nicht glaube, dann wird wohl noch was von dem Gel hineingespritzt.

Kommt natürlich drauf an, ob du das nun anregend findest oder eher nicht. Also ich hab da noch keinen gesehen, der eine Erektion hatte ;-)

Auch können kleine Risse in der Röhre entstehen, aber das ist sehr selten. Da muss der Arzt schon schwer was falsch machen. Die Harnröhre kann aber auch sehr empfindlich auf das Instrument reagieren, was dann kleine Schmerzen hinterher vielleicht verursacht, aber nicht lange anhalten.

Gruß

eenvoudigweg

nyovox69


@ eenvoudigweg

Danke. Also man kann es wohl doch überleben. Aber nach den Schilderungen meines Bekannten, den ich nicht mal mehr danach fragen will, war es für ihn der Horror. Er hatte allerdings noch anderes im Krankenhaus auszuhalten. Hoffe trotzdem, das nicht so schnell machen zu müssen, und wenn, dann bei einem einfühlsamen Arzt oder einer einfühlsamen Ärztin. Magenspiegelung wäre auch so ein Horror für mich.

T9ayl<an


Also ich bin zwar ein bisschen spät drann^^ um genau zu sein 4 jahre der lezte beitrag war 16.12.04 =)

aber ich hatte gestern eine blasenspieglung.

Vor der BS habe ich auch ordendlich gegooogled weil ich hölliche angst davor hatte.

Aber dieses forum war klasse. Sehr interresant andere erfahrungen/erlebnisse zu lesen,

mir hats ein wenig geholfen meine angst zu überwinden.

Also zur meiner BS muss ich sagen, mir hats ein wenig weh getahen, das soll euch ( die die noch eine BS vor sich haben und auch googlen vor angst) keine angst machen.

Was mich einwenig zum lachen gebracht hat war das ich werend der einführung des Endoskops aus der harnröhre gepupst hab oder so :D

aber wer eine BS noch vor sich hat sollte auf jeden fall nicht denken das alles wie butter verlaufen wird.

Also was ich sagen will, rechnet dammit das es ein wenig unangenehm teilweise "schmerzhaft" wird es ist kein wirklicher schmerz aber ich persönlich habs als schmerz empfunden weils irgendwie ein noch nie zuvor gespürtes gefühl war!

übrigens ich rede über das beweglische endoskop.Zum glück wars kein starres Endoskop.

ich hab euch jetzt gut zugetextet aber ich hoffe hiermit wisst ihr oder die jenigen die es noch vor sich haben was so c.a auf euch zukommen wird.

und was sein muss muss sein ich war froh das ich nach der behandlung wusste wo ich nun dran bin

8.12.08 habe ich nun meine erste op vor mir ehrlich gesagt is mir auch ein wenig bange dabei^^ aber schlimmer als die BS kanns ja wohl nicht sein

also KOPF HOCH JUNGS UND MÄDELS ihr packt das schon =) :)^

LG Taylan

C(hef8pinCguixn


Also ,-

ich bin neu hier und hab grad mal gegoogelt, weil ich letzte Woche ne BS hatte.

Meine Erfahrung :

trotz flexiblem Rohr würde ich es freiwillig nicht wieder machen,-

genau drei Tage lang hatte ich mörderisches Brennen beim Wasserlassen, ich dachte schon, die Harnröhre wäre dabei verletzt worden.

Anmgeblich hat man was in der Blase gesehen, und ich soll im Januar ins KKH zur gewebeentnahme,-

das läuft ja dann wohl weider genau wie die BS ab,-

ich darf garnicht dran denken.... :-o

Scchnelehexxe


Anmgeblich hat man was in der Blase gesehen, und ich soll im Januar ins KKH zur gewebeentnahme,-

das läuft ja dann wohl weider genau wie die BS ab,- ich darf garnicht dran denken.... :-o

Wenn das im Krankenhaus gemacht wird, bekommst du vielleicht eine Kurznarkose. ":/

C0hef^pingvuxin


Danke , Schneehexe ,-

schön, daß jemand mitfühlt... :)z

Aber mein Schiss bezieht sich eher auf die Zeit nach der Narkose und Entnahme ,-

ich schätze mal, da laufe ich dann ne Woche krumm vor Schmerzen.... :=o

fcrit3z akönixg


Also, ich war kürzlich in der uniklinik und bekam eine blasenspiegelung. Zunächst wurde ich auf dem untersuchungsstuhl mit gespreizten Beinen gelagert, die

Arzthelferin desinfizierte den Penis und die Harnröhrenöffnung. Danach hat die Urologin

ein Gleit- und Betäubungsmittel eingebracht ohne es lange wirken zu lassen. Sie führte

sofort das starre und kalte Instrument in die Harnröhre ein. Dies war extrem schmerzhaft. Ich habe sie gebeten raus zu gehen, aber sie meinte, das Gejammer höre sie jeden Tag, und machte einfach weiter. Ich habe sie ein weiteres mal gebeten mit der Röhre raus zu gehen, worauf sie sagte:"Ich bin Urologin und ich gehe erst raus wenn ich fertig bin". Vor Ende der Untersuchung führte sie noch ihren Finger rektal ein und untersuchte den Enddarm. Ein Student und eine Studentin hat sie dann auch noch untersuchen lassen. Ergebnis: Blut im Urin, Blasensteine. Alles in allem: Eine heftig

schmerzhafte Untersuchung, ich habe jetzt 4 Tage danach immer noch Schmerzen beim Pinkeln.

l?imNe


Also ich hatte eine Blasenspiegelung machen lassen müssen.

Natürlich hatte ich auch sch.... Angst davor.

Der Arzt hat zuerst ein Gel in die Hatrnröhre gespritzt und ist dann gleich mit dem flrxiblen Rohr reingefahren. Zu meiner Verwunderung tat es überhaupt nicht weh, lediglich als er den schließmuskel von der Blase passierte war das so ein komische Gefühl. Das wieder hollte sich aus er wieder rausfuhr. Der Arzt machte mich darauf aufmerksam, dass ich sie luft anhalten sollte.

ZUm Glück war alles ok.

Ich hab mir das viel schlimmer vorgestellt.

Hatte danach auch kein Brennen beim Pinkeln. :-o

1r von +5000^ RobNert 1


Der Thread läuft ja schon länger. Auch ich habe eine Blasenspiegelung hinter mir. Das liegt zwar schon gut 20 Jahre zurück, aber berichten kann ich ja doch mal.

Bei meiner 2ten Musterung bei der BW wurden Entzündungsanzeichen im Urin festgestellt. Damit wurde ich dann zum Urologen geschickt. War mein erstes Mal beim Uro. und der hat dann erst eine allgemeine "Bestandsaufnahme" gemacht. Für die Blasenspiegelung wurde dann ein eigener Termin gemacht. Was und Wie wurde schon beim ersten Termin besprochen. Für die Spiegelung sollte ich direkt vorher auf die Toilette gehen und musste mich dann unten herum entkleiden. Danach durfte ich auf dem Untersuchungstuhl Platz nehmen. Desinfektion und Betäubung hat der Doc gemacht, nach dem die Arzthelferin die Gleitflüssigkeit vorbereitet hat. Die fließt während der Spiegelung durch das Endoskop nach vorne und fließt durch die Harnröhre ab. Sie bewirkt gleich mehreres. Leichteres Einführen und Bewegen des starren Endoskopes, weiterhin leicht betäubende Wirkung in der Harnröhre, optischer Kontakt zur Innenwand der Harnröhre um Sie betrachten zu können. Da ich den Arzt vor der Untersuchung gebeten hatte, mir jeweils zu sagen, was als nächstes passiert, konnte ich die Untersuchung als nicht unangenehm erleben. Das Passieren des Schließmuskels fühlt sich etwas ungewohnt an. Da der Doc mir aber direkt bei der Untersuchung gesagt hat, wo die Endoskopspitze sich gerade befindet, konnte ich positiv mitarbeiten. Ich sollte den Schließmuskel entspannen und drücken als ob ich den Rest beim Wasser lassen rauspressen wolle. Das bewirkt, weniger Schmerz beim Eindringen in die Blase. Nach der Untersuchung ist die Harnröhre von innen gereizt und der Doc hat mir auch gesagt, dass ca. eine Woche ein leichtes Brennen beim Wasser lassen auftreten kann. Dagegen hat er mir ein Medikament verschrieben, welches das Brennen vermindert.

Mögliches Blut im Urin ist bei mir ausgeblieben. Der Doc hatte mir gesagt, dass könne eventuell auftreten.

Alles in Allem, mit dem Arzt bin ich maximal zufrieden. Ich würde jeder Zeit wieder dort hingehen.

Mein Tipp an alle, die zum Arzt gehen, redet mit dem Arzt oder Ärztin. Das ist der Grundstein um Vertrauen aufzubauen. Das Erlebnis von Fritz König ist schon ziemlich krass, die Ärztin hätte fragen müssen, ob er der Anwesenheit von und die zusätzliche Untersuchung durch die Studenten zustimmt. Er hätte sicherlich die Klinikleitung von dem Auftritt der Ärztin involvieren können.

Keinem wünsche ich solche Ärzte/Ärztinnen. So etwas bleibt hoffentlich die Ausnahme.

Allen eine gesunde und besinnlich/fröhliche Weihnachtszeit wünscht:

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