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Keuschheit/ Prostata

RQaFlf2x9


noch was

mein urologe sprach als diagnose von "bräutigamsschmerz", einer sache die heute in zeiten der zügellosen sexualität kaum noch bekannt ist. früher nannte man so die ziehenden schmerzen die bei erregung in enthaltsamkeit entstehen können durch irgendwelche muskeln im dammbereich. aber frag mich da nichts genaueres, bin kein experte. Ich bräuchte also echt einen anderen Rat, als Antibiotika zu schlucken oder sexuell aktiv zu sein.

Rlaldf2x9


Keinen weiteren Rat?

Brauche immer noch Rat! Hat keiner eine Idee?

Pfutz#elhaxse


@Ralf29

Hm, wie wäre es mit einer orgasmuslosen Entleerung durch Prostatamassage, sog. abmelken? Verträgt sich das mit deinen Regeln? Habe den Link vorhin schon mal in einem anderen Faden gepostet.

[[http://www.tpe.com/~altarboy/not90714.htm]]

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/137677/]]

Ehntde6ckegr2009


Gibt es hierzu neue Erkenntnisse?

Auch mich interessiert eine Antwort / Erklärung auf die Eingangsfrage.

Wqolfgiaxng


Unabhängig von deiner Ansicht über Keuschheit, die ich nicht teile, gilt, dass Drüsen dazu da sind, irgendwelche speziellen Sekrete zu produzieren. Die Magendrüsen produzieren Magensaft, die Tränendrüsen produzieren Tränen (immer! auch wenn du nicht weinst!) und die Leber produziert Gallensaft und anderes. All dies ist nur ein geringem Masse willentlich beeinflussbar. Ähnlich ist es mit der Prostata des geschlechtsreifen Mannes. Sie produziert und von Zeit zu Zeit entlädt sie sich, sei es in nächtlichen Pollutionen (dem "feuchten Traum") oder beim 6 oder der Selbstbefriedigung oder eben auf die Art und Weise, wie du es beschreibst. Wenn du der Prostata nicht die Möglichkeit gibst, beim 6 zu arbeiten, wird sie sich eben andere Wege suchen. Ob von Gott gegeben oder sonstwie – die Prostata ist eine Drüse wie jede andere und du versuchtst ja auch nicht, deine Augen auszutrocknen, indem du die Tränenproduktion abstellen willst und wahrscheinlich bist du auch ganz froh, dass deine Leber gut arbeitet, sonst würde dir der fette Schweinebraten mit dem Bierchen dazu sehr schlecht bekommen. Warum also soll die Prostata nicht tun was sie soll?

L@amPxe


Der normale Zustand des Körpers ist die Enthaltsamkeit. Das beweist schon der natürliche Ablauf der Körperfunktionen: Denn wird es mal zu viel mit dem Druck, dann kommt es im Schlaf zu Pollutionen (feuchte Träume). Das ist der ganz normale Weg auf dem der Körper Spannungen abbaut.

Das muß mir mal jemand erklären! MM nach ist die Pollution ein "Notausgang", weil die normale Funktion durch die Enthaltsamkeit blockiert wird. Als "normal" kann ich das nun wirklich nicht bewerten! Das haben auch andere schon zurecht festgestellt!

Und wem das unmoralisch vorkommt, wenn er einen Orgasmus auslöst, der möge sich darüber klar sein, daß auch diese angelblich natürliche Weise der "Entladung" (Pollution) mit Lustgefühlen und angeblich unmoralischen Träumen verbunden ist! Aber vlt. geht's ja gerade darum, d a s zu erleben?!

Jedenfalls verstehe ich diese Verkehrung von "normal" und "unnormal" nicht! Und religiös ist sie auch überhaupt nicht zu begründen, nur mit Mißverständnissen!

Wenn man aber den Körper durch Onanie irritiert, verliert er diese Funktion so lange man es selber macht.

Was heißt denn "irritiert"? Man macht doch genau das, wofür der Körper geschaffen ist! Das ist das Natürlichste von der Welt!

Erst nach einer Weile der Abgewöhnung nimmt er seine normale Regulationsfunktion dann wieder auf.

Er nimmt die Pollutionen wieder auf, wenn sich genug Druck aufgebaut bzw Sperma und Prostatasekret gebildet hat, bitte! Der Körper kennt keine "Moral"!

Die Frage, wieso man Onanie leben sollte, ist also falsch. Du müsstest fragen: Wieso sollte man es tun? Und die Antwort wäre: Gar nicht, denn es gibt keinen Grund dafür und ist ungefähr so natürlich wie mit dem Finger provoziertes Kotzen.

Noch so ein Unsinn. Kotzen ist nun wirklich ein unnatürlicher Vorgang, die Umkehrung von Essen! Das macht der Körper, wenn Du ihm etwas zuführst, was ihm nicht gut tut, oder wenn er krank ist!! Sich selbst zu befriedigen, hat mit Krankheit nun wirklich nichts zu tun! Außer, es wird einem von Moralaposteln eingebleut – aber mit Glaubenswahrheiten hat das nichts zu tun, es sind rein menschliche Satzungen!

Denk nochmal drüber nach, falls Du diesen Thread nach so vielen Jahren nochmal liest!

tVhoma$s daPffynxer


Auch noch ein Jahr später als die bereits 6 vergangenen Jahre erlaube ich mir eine kurze Antwort zu schreiben.

@ Ralf29

Du schreibst selbst, dass der Körper sich nach längerer Enthaltsamkeit erst daran gewöhnt.

Warum beschwerst du dich dann über Symptome, dessen Lösung für ein Verschwinden du bereits kennst?

Das ist nicht logisch und gerät arg in Konflikt mit deiner moralischen Auffassung von sexuellen Handlungen.

Mal ganz kurz zu der Moral:

"Moral" ist eine menschliche Erfindung!

Irgendeiner hat irgendwann mal irgendwelche moralischen Ansichten gehabt.

Wer bitte sagt denn, dass diese Auffassung richtig ist?

Und was ist denn bitte schön überhaupt richtig oder falsch?

Das was in irgendwelchen Büchern steht, was wiederum irgendein Volldepp vielleicht mal geschrieben hat?

So etwas jubelst du nach?

Du solltest dich ernsthaft fragen, ob du so ein Sklaven leben weiterführen möchtest oder einfach auf deinen Körper hörst.

Das einzige, was vermutlich wirklich als "richtig" oder "falsch" zu verstehen ist ist auf die Signale des Körpers zu hören oder sie zu ignorieren.

Wenn dein Körper dir durch Brennen oder Stechen oder was auch immer anzeigt, dass deine Enthaltsamkeit nicht so toll ist, ist dies ein ernstzunehmended Symptom.

Dieses – aus moralischen Gründen, die sich irgend ein Depp mal ausgedacht hatte – zu ignorieren ist die unnatürlischste Handlung, die du deinem Körper und der Natur überhaupt antun kannst.

Das Brennen sind wahrscheinlich einfach Nervenirritationen wobei wir bereits wieder bei deienm in die Runde geworfenen Wort "irritieren" sind.

Das, was du machst – Enthaltsamkeit von sexuellen Handlungen – ist die Wirkliche Irritation!

Sie ist unnatürlich in jederlei Hinsicht – Sie ist absolut unverantwortliche gegenüber deinem Körper und sie ist aus moralischen Gründen auch nicht sehr intelligent.

Jetzt mal zu deinen Problemen in medizinischer Hinsicht:

Wie ich bereits schrieb sind deine genannten Symptome vermutlich Nervensignale für dich.

Wenn du z.B. Nervenbahnen eine Zeit lang reizt und dann diese Reizung auf einmal ausbleibt werden die Nerven quasi irritiert, da sie sich auf die Reizung eingestellt haben.

Verschwinden werden sie allerdings sehr sicher auch wieder, wenn du ein paar Wochen durchhältst.

Wie aber bereits einige vor mir schrieben ist die "Entleerung" der Prostata eine sehr gesunde und präventative Sache.

Nächtliche Pullatationen sind im Übrigen schon ernsthafte Reaktionen deines Körpers schädliche Stoffe auszuscheiden.

Das heißt im Klartext, dass du deinem Körper bereits geschädigt hast und dieser sich nun veruscht selbst zu "retten".

Nun wieder zur Moral:

Wer glaubt durch Nichtstun den Körper natürlich zu halten sollte sich auch mal fragen wieso man sich denn nach dieser These überhaupt noch wäscht.

Denn Schweiss kann das im Grunde auch.

Daran siehst du schon, was für einen Irrsinn diese Enthaltsamkeit ist und vorallem was für Risiken sie in sich trägt.

Schon allein der Gedanke sich Katheder einpflanzen zu lassen um natürlich zu leben ist ein Widerspruch insich und ist vom absoluten Irrsinn kaum noch zu unterscheiden.

Wieder etwas medizinisch:

Die Prostata benötigt außerdem ein regelmäßiges Training – die durch nächtliche Pullation im Übrigen nicht gegeben ist.

Das ist das Gleiche als würdest du auf Bewegung allgemein verzichten – die Konsquenzen sind schwere HErz- und Kreislaufkrankheiten.

Wenn die Prostata nicht mehr natürlich durch Ejakulation trainiert wird gehst du das Risiko ein, dass du im späteren Alter massive Prostataprobleme bekommst.

Die hier oft prognostizierenden Prostataentzündungen durch Enthaltsamkeit ist allerdings Irrsinn.

Entzündungen entstehen in diesem Fall wenn Bakterien einschwemmen – sei es von außen oder von innen.

In beiden Fällen liegt bereits eine Krankheit vor.

Der Körper schützt sich vor diesen Infektionen indem er Schließmuskeln hat.

Ebenso reinigt der tägliche Harnstrahl die Harnröhre und schwemmt Bakterien aus.

Eine zusätzliche Ejakulation, die vielleicht jeden Tag einmal passiert macht quasi null Effekt in dieser Hinsicht.

Allerdings kommt jetzt wieder ein Zeigefinger ins Spiel, denn das Ausbleiben des regelmäßigen "Trainings" der Prostata kann eine Schließmuskelschwäche nach sich ziehen.

Inkontinenz ist dann meist die Konsequenz.

Fazit:

Enthaltsamkeit ist medizinisch gesehen unverantwortlich.

Allerdings ist es ein Irrglaube, dass sich Ejakulationen präventiv gegen Infektionen auswirken.

Das macht allein schon die merhfache tägliche Urinausschütung – Urin ist neben dem Speichel ein natürliches Desinfektionsmittel.

Wenn die Ejakulation allerdings ganz ausbleibt kann dies zu einer Schließmuskelschwäche kommen.

Dann ist das Risiko für Infektionen oder schwerere Krankheiten allerdings wieder gegeben.

Nichtstun heißt nicht natürlich sein sondern heißt die Verantwortung gegenüber seinem Körper aufzugeben.

Wenn es überhaupt in diesem jenem Universum eine Moral gibt, dann diese den eigenen Körper gut zu behandeln.

Und in dem Wort "behandeln" steckt das Wort "handeln" – also tun – Enthaltsamkeit allgemein ist eines der Unnatürlichsten Dinge überhaupt.

HgeidbXerxt


Zum den Unterlassungsgründen und Ausübungsgründen von sexueller Selbstbefriedigung sowie zu den Auswirkungen von Unterlassung und Ausübung habe ich folgendes mitzuteilen:

Trotz mittlerweile 40 Jahren Geschlechtsreife hatte ich wegen fehlender Freundin, unbeholfener Anwerbung, unzureichender Nachwuchsfinanzierung, mangelndem Wissen über natürliche Verhütung, propagandiv überzogenen Ängsten, m.E. schäbiger Dienstleistung von Prostituierten, überhöhnten Dienstleistungspreisen und einigen wenigen in den Sand gesetzten Chanchen noch nie. Somit hatte ich mich vor allem anfangs sehr häufig selbstbefriedigt.

Wegen der Vermutung, das das Ausbleiben einer Freundin bzw. Partnerin mit der häufigen Selbstbefriedigung und der mit dem Entladen verbundenen Verlust der sexuellen Ausstrahlung zusammenhängen könnte hab ich binnen der letzten Jahre oft immer wieder wochenlang auf das Entladen verzichtet.

 

Eine Freundin bzw. Partnerin hat sich dadurch zwar keine eingefunden; aber dafür habe ich Eindruck erhalten, daß der Verzicht die Anerkennung seitens aller meiner Mitmenschen sehr erleichtert, weswegen ich zu dem Schluß gekommen bin, daß das Beibehalten der sexuellen Ladung wohl nicht nur die sexuelle Ausstrahlung erhält, sondern auch die allgemeine, (falls die beiden Ausstrahlungsarten nicht ein und die selben sind).

 

Binnen der letzten Jahre habe ich überlegt, ob ein monatelanger Entladungsverzicht und das damit verbunden sehr starke Ansteigen der sexuellen Lust meine sexuelle Ausstrahlung dermaßen erhöhen wird, daß sich doch noch eine Freundin oder gar Lebenpartnerin sich mir anschließt.

Also hab ich ich das einigemale eben durchgehalten. Zunächst nur zwei Monate lang, 2010 sieben Monate lang, 2011 5,7 Monate lang und jüngst (bislang noch enthaltsam) sogar 17,3 Monate lang.

Das hat zwar (über die Ausstrahlung) verstärkte Aufmerksamkeit beim weiblichen Geschlecht hervorgerufen, aber ebenfalls noch nicht gereicht.

 

Dafür sind mir nach solch langen (sexuellen) Enthaltsamkeiten erhöht (insbesondere nach dem nun 18. beginnenden Enthaltungs-Monat) verschiedene lästige Symptome aufgefallen:

a: Konzentrationsmangel in der Freizeit, weil allweil der Schniedel nach Entladung fleht;

b: eingeschlafene (und winters zeitweilig schmerzende) Gliedmaßen, eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Gelenke und des Halses.

c: zeitweilig leicht schmerzend drückender Prostata-Bereich.

Zwar ist einerseits das Auftreten dieser Punkte bei meiner (hier nicht näher erwähnten) Ernährung eigentlich von vorneherein erfahrungsgemäß fast völlig ausgeschlossen. Aber andererseits kenne niemanden meinesgleichen, der dermaßen lange seine sexuelle Ladung beibehält. Und jedesmal wenn ich dann der sehnsüchtig hartnäckigst alles vereinnahmenden Lust hingebungsvollst nachgegeben hatte, verschwanden die Symptome wieder binnen einiger Tage.

 

Folglich bin ich zu dem Schluß gekommen, daß bei nicht vorhandener Verkehrsmöglichkeit langfristig das per Hand hervorgerufenen Herbeiführen der sexuellen Ladung weitaus naturnäher ist als dauerhaftes Beibehalten der selben oder gar deren medizinisches Ausleiten.

 

Wenn die Symptome nicht bald wieder verschwinden (oder zumindest deutlich zurückgehen) so wird die erste Stelle vor dem Komma der aktuellen EnthaltsamkeitsDauer keine weitere Inkrementierung mehr erfahren.

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