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Nebenhoden entfernen lassen?

M'cx. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit meiner Blinddarm-OP plagt mich der stark vergrößerte rechte Hoden. Nach Antibiotika usw. war gestern Nachuntersuchung. Im Ultraschal stellte der Doc fest, dass da Wasser den Hoden umschließt und auch leichte Verknotungen im Nebenhoden. Genaueres könnte man sagen, wenn man den Hoden operativ frei legen würde, was er ambulant machen könnte.

Jetzt ist noch mal Laboruntersuchung vom Urin und des Samens angesagt und dann Gespräch mit dem Doc.

Ich persönlich tendiere nur dazu, das Wasser zu entfernen.

Meine Frage(n):

Hat jemand sowas schon einmal ambulant mitgemacht(Hoden frei legen)? Wie läuft das denn ungefähr ab?? Wie lange dauert sowas? Gibt es Beschwerden danach? Worauf sollte ich vorher/nachher achten? Sollte ich dem Arzt vertrauen, wenn er zur Entfernung des Nebenhodens rät??

Vielen Dank

Antworten
Mxc.


keiner einen Rat...

...für mich?

P1etey


Also nen Rat kann ich Dir nicht wirklich geben. Hab mich eben noch mal kurz schlau gemacht über die Funktion der Nebenhoden. Das sind halt Speicher für die in den Hoden hergestellten Spermien.

Wenn Dein Arzt da sagt, daß ein Teil davon entfernt werden sollte, damit Du Deine Beschwerden loswirst, wird er das nicht leichtfertig tun. Andererseits riskierst Du auch nicht direkt etwas, wenn Du den Nebenhoden erstmal so läßt, wie er ist. Kann dann halt nur sein, daß Du irgenwann nochmal operiert werden mußt, wenn die Schmerzen noch da sind und eben vom Nebenhoden kommen. Frag auf alle Fälle den Arzt gründlich darüber aus, was es bedeuten würde, wenn er den Nebenhoden zum Teil entfernt. Und dann entscheide selbst und laß es schriftlich festhalten.

Über nen Wasserbruch am Hoden kannst Du Dich hier ganz gut informieren:

[[http://www.m-ww.de/krankheiten/urologische_erkrankungen/hydrozele.html]]

Alles Gute!

MCcx.


Vielen Dank

der Link hat mir weiter geholfen und ich weiß, worauf ich den Arzt noch ansprechen kann.

ewenvou+digwxeg


Falls du noch Fragen zur Hydrozele hast, kann man mich auch fragen. Ich muss darüber ne Hausarbeit schreiben %-|

Na ja...

Also ich denke mal, dass deine Nebenhoden nicht unbedingt sofort entfernt werden müssen.

Ich würde mal sagen - wenn der Arzt deine Hoden freilegt - einen Schnitt in der Leiste macht und darüber den Nebenhoden aus dem Sack holt und dann untersucht.

Vielleicht wird noch eine Hoden-PE gemacht. Da wird ein wenig Gewebe von dem Nebenhoden genommen und auf malignes (Bösartiges) Gewebe untersucht, entweder noch während der OP oder hinterher...

Also wünsch dir mal alles Gute ;-)

Gruß

eenvoudigweg

PTetxey


Moment mal...!

Sorry, aber es geht hier doch gar nicht um nen Tumor. Deswegen wird auch nicht an der Leiste operiert, sondern direkt am Hodensack... Lieber keine Unklarheit in dem Punkt herstellen!

P$et=exy


@ eenvoudigweg

Schau noch mal Dein Profil an: Wenn Du wirklich 1987 geboren bist, kann da irgendwas nicht stimmen...

eQenvoudJigiwxeg


Ich bin Jahrgang 1987 ;-) Ich bin 17 Jahre, ist nun mal so.

Ich hatte was von leichten Verknotungen gelesen. Das heißt ja nicht, dass es bösartig ist, aber es ist nun mal nicht unbedingt normal.

Kann auch eine Hodentorsion sein.

Und warum wird direkt am Hoden operiert ???

P{etey


@ eenvoudigweg

Also wem schreibst Du denn dann die Hausarbeit? Und lies mal Deine anderen Beiträge... Da schreibst Du erstens selbst, daß direkt am Hodensack operiert wird und zweitens, daß Du die OP schon oft gesehen hast (mit 17 ???). Außerdem hast Du schon bei ner Blasenspiegelung assistiert. Das alles mit 17? Erklär's mir!

Wenn Du wissen willst, weshalb bei ner Hydrozele direkt am Hodensack operiert wird, lies mal die Seite, die ich in meinem ersten Beitrag in diesem Thread verlinkt habe.

e)envoudiGgwxeg


Die Hausarbeit schreibe ich meinem Kursleiter ;-) Das is vorgeschrieben. Wenn du per wissen willst, frag per PN ;-)

Ja, ich habe geschrieben, dass für eine Hydrozele ein Skrotalschnitt gemacht werden muss. Stimmt!

Aber ich red ja von was ganz anderem, nämlich von der Verknotung. Diese werden nämlich eher über einen Leistenschnitt gemacht, als direkt über den Hoden, weil man nun mal nicht weiß, ob es bösartig ist oder nicht.

Aber man kann auch eine Hydrozele über einen Leistenschnitt operieren. Nur muss es da konkrete Indikationen für geben. Normalerweise immer über den Hodensack (Skrotum). (Es gibt übrigens drei versch. OP-Verfahren, wie man eine Hydrozele am Skrotum operiert. Meist wird die OP nach "von Bergmann" verwendet)

Ich brauch mir keine Seiten durchzulesen... 1. Darf ich es nicht, da ich sonst Sätze in der Hausarbeit übernehmen würde und 2. weiß ich sehr genau, wie das operiert wird. Ich war mehr als einmal dabei ;-)

Also kurz:

Es KANN sein, dass wenn wegen dem Nebenhoden in der Leiste ein Schnitt gemacht wird und eine PE entnommen wird. Einfach deshalb, damit malignes Gewebe ausgeschlossen werden kann :-)

Gruß

eenvoudigweg

PPetey


Weshalb sollte man für ne Biopsie am Hoden denn an der Leiste operieren ??? ?

e;e1nvo?ud[igweg


Wie jedes Organ, wird auch der Hoden über Arterien mit Nährstoffen versorgt und über Venen wird das "verbrauchte" Blut wieder zurück zum Herzen geleitet.

So, diese Arterien und Venen (A. und V. testicularis), die den Hoden versorgen, verlaufen in der Leiste (entspringen glaub ich in der Bauchaorta, aber müsste ich nachgucken).

Und wenn man jetzt nicht genau weiß, ob der Knuppel oder die Verknotung bösartig ist...und man dann einfach am Hoden eröffnet, kann man bösarige Tumorzellen verstreuen, nämlich über die Venen.

Deshalb muss ein Schnitt in der Leiste gemacht werden. In der Leiste wird dann die Vene abgeklemmt (oder ligiert) und der jeweilige Hoden wird dann aus dem Hodensack nach oben gezogen und untersucht. Und dann halt evtl. eine Biopsie entnommen.

Aber eigentlich hätte man auch vorher einen Tumor-Test machen können...

MNcx.


Oje... :-/

@eenvoudigweg:

also hat sich noch ein Fachmann gefunden. Danke.

Es ist ja nicht so, dass ich jetzt riesen Schiss hätte vor der OP. Ist halt nur, dass ich mich gerne von dritter Stelle informieren möchte.

Also der Arzt hat Ultraschall gemacht und gesagt, das schwarze um den Hoden herum, der sonst recht gut aussieht (im Ultraschall) sei Flüssigkeit/Wasser, das man entfernen könnte. Dann suchte er den Nebenhoden und sagte, dass da einige Verknotungen sich gebildet hätten und man nicht sagen könnte ob oder ob nicht. Genaueres würde eine Hodenfreilegung ergeben. Dann sagte er, man könnte den Nebenhodenkopf entfernen, doch würde er zur Entfernung des gesamten Nebenhoden raten/tendieren. Ich denke, ich möchte erst mal nur die Flüssigkeit raus haben.

Das ursächliche Problem steht meines Erachtens mit der Blinddarm-OP in Zusammenhang. Meine Frau mein, die hätten bei der OP gefuscht, weshalb es zum überdimensionalen Hoden kam (er ist jetzt doppelt bis drei Mal so groß wie der andere, ohne dass ich jedoch Schmerzen zu beklagen hätte).

Er hat jetzt einen Samentest auf Zeugungsfähigkeit und auf bakterielle Keime hin anberaumt und noch mal eine Urinuntersuchung gemacht. Besprechung der Ergebnisse under weiteren Vorgehensweise ist am 22.02.

Da die OP ambulant erfolgen soll, mache ich mir meine Gedanken.

Eben was geht da genau ab, welche Risiken können damit verbunden sein, was mache ich, wenn der Arzt zB. am Hodensack schneiden will, doch so wie Du sagst, sollte man sicherheitshalber übder die Leiste operieren.

Ist irgendwie schon Mist. Ich hoffe dass alles gut gehen wird.

Ich meine von Oktober 2004 bis Feb. 05 - da könnte doch mal eine Hodenschwellung von allein zurück gehen. Mist! :°(

Ich schick Dir noch ne PN.

eKenvMoudixgweg


Vorweg: Ich bin KEIN Fachmann. Ein Fachmann wäre ein Arzt und das bin ich längst nicht ;-)

Verknotungen müssen überhaupt nichts Schlimmes bedeuten. Es kann genausogut was "normales" sein. Damit mein ich, dass man es konservativ mit Medikamenten behandeln kann.

Man sollte über die Leiste operieren, wenn man an den Verknotungen operiert. Wenn nur die Hydrozele operiert wird, dann wird kein Leistenschnitt gemacht (geht zwar auch, aber dafür benötigt es andere Indikationen)

Also es muss kein Leistenschnitt gemacht werden, will hier jetzt nix erzählen. Dein Arzt wird dir sicher sagen, was gemacht wird unter Berücksichtigung, was du überhaupt willst.

Ob das was mit dem Pfuschen bei der Blinddarm-OP zu tun hat, weiß ich nicht. Normalerweise dauert eine solche OP ca. 25 Minuten (unterschiedlich).

Eine Hydrozele entsteht dadurch, dass durch die Leiste Bauchwasser in den Hoden fließt. Vielleicht wurde das Peritoneum bei der Blinddarm-OP verletzt und dadurch kam es zur Wasseransammlung, was ich aber stark bezweifel.

Eine Hydrozele hat auch andere Ursachen, viele sind aber unbekannt.

Also kurz:

Mach dir nicht so viele Gedanken. Eine Verknotung im Hoden heißt nichts schlimmes, das kann auch was vom Peritoneum (Bauchfell) sein. Das würde die Hydrozele erklären.

Gruß

eenvoudigweg

Mxc.


:-)

Ich danke Dir sehr, für die doch recht ausführlichen Erläuterungen.

Ich will mal den 22. abwarten, da ist die Besprechung. Wenn, so sagte er das letzte Mal schon, würde er den gesamten Nebenhoden entfernen wollen. Ich melde mich nach dem 22. noch mal. Würde mich freuen, wenn Du dann noch mal paar Fragen beantworten könntest - sofern noch welche sind.

Danke!*:)

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