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Ratlos wegen Katheter & Miktionsstörung

A"noAny}m29 hat die Diskussion gestartet


Nabend,

Da ich immer wieder das Problem habe nicht pinkeln zu können, obwohl ich muss, und keine direkte Ursache gefunden werden konnte,

und wird vermutet das es nervliche Gründe hat.

Mir wurde darauf hin intermierender Katheter empfohlen und ich führe den auch bisher durch.

Leider aber ist das tägliche mehrfache rein und raus mit den harten Plastekathetern nicht angenehm bzw habe Probleme damit und ich habe Angst vor Schäden der Harnröhre.

Darauf hin wurde ein Dauerkatheter mit Beinbeutel vor einiger Zeit gelegt und nach Hause damit geschickt.

Damit hatte ich aber ständig ein "Muss"-Gefühl und einen leichten Krampf, als wenn ich eine Magenverstimmung oder Durchfall hätte.

Fühlte mich gar nicht wohl damit raumzulaufen, da ich ständig dieses komische Drang-Gefühl hatte bzw. den Katheter in der Blase irgendwie spührte.

Der Beutel behinderte mich zudem...

Desweiteren scheuerte der Katheter ständig in der Harnröhre, da mein Penis aus mir unerklärlichen Gründen (war wenig erregend)

ständig "wuchs" und wieder normal wurde, und dann wieder wuchs usw. Egal was ich machte und an was noch sonst so abregendes dachte.

Das tat auf Dauer am Eingang der Harnröhre richtig weh.

Abends störte mich er dann so sehr, das ich ihn - ich weiss das war nicht richtig - selber das Wasser aus dem Ventil gelassen habe und entfernt habe.

Danach tat es noch 3 Tage die Harnröhre weh..

Ich frage mich daher ob ich den Katheter vielleicht zu früh entfernt habe und ich zu empfindlich war / bin..?

..weil ich doch grosse Hoffnung hatte, mit einem Dauerkatheter statt diesem ständigen raus und rein zurecht zu kommen..

Meine Frage an andere Leidensgenossen: wie kann man nur mit Katheter normal leben? ...sprich vergessen das man ein "Problem" hat..?

Der Beutel war ansonsten das einzigste was mich neben dem unangenehmen Gefühl sonst noch gestört hat.

Heute habe ich nun gegoogelt und bin auf dieses Forum hier gestossen, und erhoffe mir Hilfe...

Ich habe nun soooooooooooooooo die Schnautze von den Kathetern voll, das ich nicht mehr weiter weiss...

..was nun besser für mich ist oder was auf Dauer die wenigsten Schäden an der Harnröhre / Infektionen hinterlässt..

..und mit was ich mich sonst noch abfinden muss...

..und mein Arzt hat noch eine Woche Urlaub..

Achja, auf einer Seite stand was das man den Katheter auch abklemmen kann, statt einem Beutel,

aber das gefährlich wäre.

..das wäre mir vom Handling ohne Beutel aber sehr entgegenkommender...

Wer kann dazu auch was mir sagen..?

Herzlichen Dank!

Antworten
S+uprexma


Hallo Anonym!

Ich finde es schon ungewöhnlich, daß jemand zur eingreifenden Maßnahme der Selbstkatheterisierung rät, wenn nicht einmal eine Ursache bekannt ist.

Neurogen bedeutet Rückenmarkverletzung oder MS oder eine andere Erkrankung. Dies führt zu einer übermäßig kontrahierten oder zu einer übermäßig entspannten Harnblase und steigenden Restharn. Nur sind beide Varianten medikamentös behandelbar und der Katheter sozusagen das letzte Mittel.

Übergangsweise könnte man bis zur Abklärung der neurologischen Ursache auch eine suprapubische Blasenfistel legen (Ableitung des Urins über die Bauchwand).

RBalf|29


Hm...

Also die Lösung mit dem Katheter ist schon etwas ungewöhnlich. Würde eher mal zu einem anderen Urologen gehen und wenn es wirklich nervlich ist zum Neurologen/Psychologen/Psychiater. Der Katheter ist sicher keine gute Dauerlösung. Viel Erfolg!

A^non8y#m29


Grazia..

..ist aber leider so..

Das mit durch die Bauchdecke ist mir aber zu heftig = will ich nicht..

.daher bin ich ja so ratlos..

Werde mal einen anderen Doc aufsuchen...

.aber vorerst bleibt wohl nur leider der Katheter..

..daher dazu auch meine Fragen..

..und die hätte ich gerne von auch andere Patienten und deren Erfahrung beantwortet, da ich den Ärzten nicht mehr so sehr vertraue bzw immer nur das gleiche höre und nicht wirklich verrückt bin..

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