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Sterilisation beim Mann

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anders rum

meine Situation ist dass ich absolut keine Kinder will, ich aber noch zu jung zum "unterbinden" bin. Mein Partner ist wesentlich älter und hat Kinder aus erster Ehe. Mehr will er nicht.

Seit ich Jugendliche bin nehme ich Hormone zu mir, was nicht besonders gut ist (welch Wunder).

Es ist also naheliegend, dass nun mein Partner etwas zur Verhütung beisteuert. Allerdings muss ich, bevor ich ihn drauf anspreche, selber davon überzeugt sein.

Meine Befürchtung ist, dass es auch durch die Sterilisation keine absolute Sicherheit gibt vor der Schwangerschaft. Ein Kind wäre für mich jetzt absolut verheerend... an die etwaigen Folgen will ich gar nicht denken.

Man könnte mich also als phobisch bezeichnet. überängstlich. Aber, ich will natürlich keinerlei Rückschritte in unserem Sexualleben haben. Vor allem Befürchte ich eine psychische Auswirkung beim Mann (von wegen kein richtiger Mann mehr oder was weiss ich)

slmartZ4'8


meine erfahrung

mit der sterilisation ist absolut positiv.

ich suchte eine urologische praxis auf, die damit genügend erfahrung hat (vorher habe ich mich erkundigt, wieviele eingriffe bereits getätigt wurden).

beim erstgespräch mit einem urologen wurde meine absicht vom arzt gut hinterfragt und alle für und wider´s abgeklärt. ich hatte ein sehr gutes gefühl als ich nach hause gefahren bin. ich kann mich noch gut an die worte erinnern, als er mich beglückwünschte zur nebenwirkungsfreiesten methode der verhütung. bei frauen läuft hier vieles komplizierter ab als beim mann.

es gibt auch eine möglichkeit, die samenstrang-unterbindung wieder rückgängig zu machen, aber die ist nicht ganz hunderprozentig sicher. es sollte schon ein entschluss "für immer" sein.

der eingriff dauerte ca 20 min und wurde von beiden ärzten durchgeführt. anschließend verbrachte ich noch ca 1 stunde in der praxis zu postoperativen begleitung, falls eine nachblutung eintritt.

außer ein paar blaue flecken am hodensack hatte ich überhaupt keine beschwerden.

nach ca 6 wochen steht eine nachuntersuchung des spermas an. diese ist die voraussetzung, ob die ärzte für eine womöglich weiterbestehende zeugungsfähigkeit haftbar gemacht werden können.

außer, dass das sperma etwas weniger und ein klein wenig dünnflüssiger geworden ist, gibt es jetzt nach 8 jahren nicht die geringsten probleme oder beeinträchtigung.

falls dein entschluss zu diesem schritt gefestigt ist, kann ich dir nur dazu raten die sterilisation durchführen zu lassen. weitere fragen, gerne!

fxragXensteFller8-000


individuelle angelegenheit

ich weiß nicht, ob man eine so persönliche entscheidung diskutieren kann, denn letztlich hat jeder seine eigenen werte und ziele. trotzdem ein paar gedanken von mir:

1. steri beim mann ist absolut schmerzfrei

2. steri beim mann ist absolut sicher zur verhütung

3. steri beim mann ist absolut günstig (einmalig € 270), statt 27

jahre unterhalt - und wenn man das ersparte in die private

altersvorsorge investiert, ergibt das ein nettes sümmchen.

4. klingt das unmoralisch? der gesetzliche rahmen wird von

politikern gemacht und die sind nicht der moral, sondern ihrem

gewissen verantwortlich (Art. 38 I 2 G), obwohl sich die

demokratische legitimation eher an der objektiven moral und

weniger am subjektiven gewissen orientieren sollte.

5. sterilisierte männer sind nie der grund für eine abtreibung.

6. wollen wir homosexuellen männern absprechen, dass sie männer

sind, nur weil sie wahrscheinlich keine kinder zeugen werden?

7. wir überschätzen den genotyp und unterschätzen den phenotyp.

wir nehmen unsere väter doch als väter wahr, weil wir sie als

solche kennen gelernt haben und nicht, weil wir mit ihnen beim

vaterschaftstest waren.

G]art9enxmann


Ist eigendlich zu empfehlen, wie schon berichtet,ein Aufklärungsgespräch, hatte 2 Woche später Termin zur op. Hose aus, 2 kleine piekser die man kaum wahr nimmt, nach 20 Min hose wieder an und mit der Frau nach Hause.Immer schön kühlen, und fleißig die kleinen kolegen raus befördern, dann nach 6 wochen zum Doc, Probe hinbringen.

Hätte ich gewußt das es so leicht ist und nicht wirklich schmerzhaft ist, frag ich mich warum ich es nicht schon vorher gemacht habe.

Es kann glauben wer will, aber ich kann nun länger..., ob es nun so ist im Kopf keine Gedanken mehr herumgeistern!!!

[[http://www.Vasektomie.ch]], dort kann man sich ein kleines Video anschauen, was wirklich dort passiert, nicht immer nur Berichte! Beantworte gerne fragen!

xyblitRz7f3


Ich krame den Faden mal hoch.

Ich habe auch vor mich Sterilisieren zu lassen.

Nun meine Frage.

Ich habe auch eine Vorhautverengung. Kann man Sterilisation und Beschneidung, beides gleichzeitig machen?

Dann würde mich interessieren ab wann keine Samenzellen mehr im Eakulat sind?

Und eine hab ich noch!. :D

Ich habe einen Job wo ich leicht Schwitze und auch Schmutz ausgesetzt bin.

Wird man da ein paar Tage vom Job befreit oder muss ich Urlaub nehmen?

Danke euch schon mal. Hoffe jemand hat da ein paar erfahrungen.

Gruß xblitz73

A.d^am=sfraxu


Hallo Olli2

Das mit der Spende ist Super!

Zu Deiner Frage:

Mein Ehemann hat es vor 22 Jahren machen lassen, nach der Geburt des zweiten Kindes.

Er war einen Tag Zuhause, hat dann übers Wochenende aufs Joggen verzichtet und das wars schon.

Seither ist es einfach herrlich!

Keine Kondome, keine Pille, keine Egal was, einfach Sex haben und Leben!

Er würde es wieder machen lassen und dass ich hier schreibe, ist einfach darum, weil er sich nicht extra anmelden will.

Liebe Grüsse

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