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Blut im Urin und teilweise im Sperma, Ärzte ratlos

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Hallo zusammen,

dieses Forum hat mir wirklich geholfen und mich sehr erleichtert. Ich habe das Problem seit ungefähr acht Jahren und empfinde es mittlerweile als eine große Schweinerei, dass dahingehend wirklich keinerlei Fortschritt gemacht wird. Ich war bisher bei vier Urologen und keiner kannte dieses Phänomen oder konnte es behandeln. Einen Krankenhausaufenthalt in einer urologischen Abteilung habe ich auch schon hinter mir. Nachdem mir mein behandelnder Urologe, von dem ich Anfangs sehr überzeugt war, dann gesagt hat, das er nicht mehr weiß was er machen soll und ich wohl damit leben müsste, habe ich ganz den Mut verloren.

Es tut gut, nach langem Suchen, mal ein paar Leute gefunden zu haben, die das Problem kennen. Scheint ja doch verbreiteter zu sein als ich es über acht lange Jahre gedacht habe.

Bei mir fing alles mit ca. 19 an, als ich eine Dame besuchte und wir wirklich harten Sex hatten. Alle möglichen Positionen und sie mochte es auch, sich, währenddessen ich in ihr war, zu verbiegen und zu verrenken, bis ich schon ein paar Mal von mir aus abbrechen musste. Nach diesem Akt war ich dann auf Toilette und pinkelte zum ersten Mal Blut.

Habe damals noch nicht reagiert und es kam auch eine Weile nicht wieder. Ich hatte einige Jahre Ruhe, bis ich mal wieder härteren Sex hatte und dann wieder: Blut im Urin nach dem Sex. Eine Weile ging es dann so, dass ich danach Blut pinkelte, bis sich irgendwann auch Blut im Sperma beimengte. Da bin ich dann zum Arzt, so vor gut drei oder vier Jahren. Erst gab es eine spontane Antibiotika-Kur mit Amoxicillin und ich habe natürlich nicht rebelliert – immerhin vertraut man den Ärzten ja. Nachdem das nichts geholfen hat und immer noch ab und zu Blut auftauchte, inzwischen auch mal nach weniger hartem Sex oder einfach nur noch langen Zeiten in denen der Penis erigiert war. Mittlerweile habe ich Blut in Sperma und Urin auch dann, wenn ich nur normalen Sex oder lange Erektionen habe, ohne dass ich überhaupt komme (danach SB und dann im Sperma Blut gesehen).

Doch zurück zur Schilderung: Ich bin dann zum Arzt, der bei Ultraschall, Blasenspiegelung (die Hölle der Scheiß) Blasenvolumentest etc. nichts finden konnte. Urin und Sperma wurden auch untersucht. Da die Werte nicht signifikant waren, aber eine erhöte Keimzahl zu erkennen war, vermutete man eine Prostatitis evtl. eine chronische (zu viele Bakterien etc. in der Prostata und dem Harnröhrenraum, quasi eine Entzündung). Allerdings hatte ich all die anderen Symptome nicht (keine häufigen Blasenentzündungen, kein Brennen beim Wasserlassen etc.). Wurde dann wieder mit AB behandelt – ohne Erfolg, die Sache kam wieder. Mein Urologe meinte dann, dass er mal eine Spiegelung machen muss, nachdem Blut ausgetreten ist, weil bei keiner terminierten Spiegelung etwas zu erkennen war. Ich also mit meiner Freundin kurz vor dem Termin ordentlich harten Sex gemacht (war seit damals echt das einzige Mal, dass ich harten Sex wieder genießen konnte, denn ich mag das eigentlich und es ist wirklich zum verzweifeln, wenn man darauf verzichten soll/muss und das gesagt bekommt). Wie erwartet kam Blut in Urin und Sperma und ich ab zum Krankenhaus gehetzt in die dortige urologische Abteilung, die mich seit mehreren Tagen untersuchte und "betreute". Direkt nach dem Sex konnte man eine Rissstelle oder zumindest eine Verletzung erkennen und ich hatte wenigstens erst einmal Klarheit, woher das Blut kommt. Daraufhin sollte ich noch mal Sperma abgeben und bekam auch eine Prostatamassage, um an Prostatasekret zu gelangen. Das Ergebnis war soweit ich mich erinnern kann wieder mehrdeutig, aber hat die Prostatitis nicht entkräftet, woraufhin wieder eine Ladung AB folgte. Über drei Wochen habe ich dann eine gute Portion bekommen und irgendwie war das dann auch besser, denke ich mich zumindest zu erinnern. Kam aber nach nicht allzulanger Zeit natürlich wieder mal vor.

Dann gut drei Monate mal gar kein Sex, alles eine Weile lang gut (bei SB keine Probleme) dann die erste Zeit wieder guten Sex ohne Blut und nach einer Weile das Spiel von vorn.

Meine bisherige Diagnose: Durch die erhöhte Keimzahl in der Prostata wird auch die Harnröhre und deren Gefäße/Wände usw. belastet und geschwächt. Beim Verkehr platzt(en) diese dann auf und entlassen Blut in die Blase. Daher dann das Blut beim Wasserlassen. Was ich nicht verstehe ist, wieso dann das Sperma und der Lusttropfen ebenfalls blutig ist. Ein weiteres Fragezeichen habe ich deshalb: Ich trinke viel und spüle meine Blase regelmäßig (dann natürlich logischerweise auch die Harnröhre). Wenn die Bakterien, die nach Arztaussage für die Scheide der Frau nicht gefährlich sind, weil diese damit umgehen kann, allerdings in der Prostata sitzen, wie können die denn dann die Harnröhre beeinflussen? Die Verletzung entsteht noch dazu ungefähr in der Mitte der Harnröhre/des Penis. Das haben die Spiegelungen ergeben und auch vom Gefühl her (kleines Pieksen wenn es passiert und leichtes bis stärkeres Brennen beim Wasserlassen direkt danach und dann beim zweiten Mal nicht mehr) kommt das hin. Der Weg ist also schon recht weit und wird auch ständig durch den Urin desinfiziert.

Naja...

Was mir hier wirklich geholfen hat ist, dass ich nicht allein bin und vieleicht auch mal irgendwann was gegen diesen Mist gefunden wird, bevor ich keinen mehr hoch bekomme oder keinen Spaß mehr am Sex habe. Bin momentan 27 und leb also schon eine Weile damit. Ist echt die Hölle, wenn Du eine neue Frau kennenlernst, Dich auf den Sex freust und dann beim ersten Mal gleich aus dem Penis blutest. Versaut die Lust und verunsichert die Beziehung – da kommt's auch nicht auf Geist oder eher schlichte Bildung an. Jede Frau fragt sich da, was ist denn da verkehrt...

Angst gemacht hat mir, dass bei manchen die Blutklumpen so groß wurden, dass Ihr nicht mehr pinkeln konntet (das Problem mit den Blutstücken habe ich ebenfalls). Was dabei wirklich hilft ist NACH dem Sex gleich Wasserlassen gehen und viiieeel trinken, um's weiter zu desinfizieren.

@ Jeff Jordan:

Kannst Du Dich hier bitte noch mal melden und Bescheid geben, was das für ein Mittel war?! Das hat mir ja am meisten Hoffnung gemacht. Meiner Laien-Meinung nach macht das auch Sinn und ich werde mich demnächst auch mal wieder zum Doc begeben und das so vortragen. Ich will das wenigstens mal versuchen. Denke schon, dass das klappen sollte.

Ein Kondom hilft psychisch – ist das, was ich gemerkt habe, denn Ihr (be)haltet wirklich alles Blutige für Euch. Manchmal ist's dann schon doof, wenn Ihr wechselt und da ist alles rot drin. Werd's demnächst darum auch mal mit schwarzen oder allgemein farbigen versuchen. Die ES, die ich kaufe – sind sehr gute, da die extra reissfest sind, sind leider transparent. Kennt jemand reissfeste in Farbe?

Abschließend möchte ich sagen, dass ich nie lernen werde damit umzugehen. Wer will schon sein Leben lang beim Sex daran denken, dass man danach wieder blutet? Ist echt der größte Scheiß. Auch oral Sex etc. macht einfach nicht mehr wirklich soo viel Spaß, weil man immer abbrechen muss oder mit Bedenken genießen (wenn das überhaupt noch geht).

Ich hoffe sehr, dass dieser Austauch hier nicht einschläft und sich neue Leute finden, die Ihre Erfahrungen teilen und sich vielleicht auch mal einer finden lässt, der eine Lösung hat. Bitte, Jeff Jordan, melde Dich noch mal!!!!!!

Vielleicht kam ja auch irgendein guter Urologe mal auf die Idee, einen Leidensgenossen in die Uni-Klinik zu überweisen, wo sich diesem Problem mal wirklich stärker und intensiver angenommen wird.

Macht's erstmal gut OHNE Blut – hoffentlich!!

m<ic<hipomlinapVoli


Hallo zusammen , meldet euch ich habe das Problem seit 11 Jahren ich kriege den scheiss einfach nicht weg jetzt habe das Bluten seit ein halben jahr bei jeden sex gruss micha

c:luPb_mexd


Habe seit etwa einem halben Jahr auch das Problem, erst kam sehr helles Blut raus (hatte ein sehr steifes Glied mit riesen Orga) dann wurde das Blut immer dunkler und mit so komischen dunklen Körnchen durchsetzt. Der Uro hat alles durchgescheckt und konnte mich nicht wirklich beruhigen ...Blutwerte top, kein Prostatakrebs aber gutartig vergrößert. Die habe ich schon lange aber erst jetzt (63 Jahre) habe ich diese Schei...

Hat jemand Erfahrung mit alternativen Methoden ?? Osteopatie, Prosatamassage o.ä. ? Ich will und kann damit nicht leben, trau mich mit keiner Frau mehr zu schlafen ...

E#hermaligerd Nutze r (#d421703)


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