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Horror beim Urologen

-szocikrat&tex- hat die Diskussion gestartet


ich will ja keine panik verbreiten,

ich war mit meinen 37 lenzen auch schon ca. 20 mal beim urologen,

wegen prostataentzündung, varikozele usw.

war auch nie ein problem, immer easy und allein mit dem doc.

aber das letzte mal war doch schon etwas komisch.

ich schreib das hier in anlenung an den

"Besuch beim Urologen? Keine Panik Jungs" thread,

will nur mal aus eigener erfahrung schreiben, das es auch ätzender zugehen kann.

ich musste das letzte mal zu einer urogenitalen röntgenuntersuchung, weil meine blase sich nicht vollständig ausschüttet, soll heissen, ich muss meistens immer 2 mal hintereinander pinkel gehen, mit kurzen abständen dazwischen.

ich lieg da also nackt auf dem röntgentisch, und der doc haut mir erstmal eine betäubungsspritze genau vorne in die harnröhre :-o

danach pumpt er mir jede menge kontrastmittel in den schwanz und macht dann zwischendurch die bilder.

immer noch nackt da liegend, musste ich warten ob die bilder etwas

geworden sind, sonst hätte es wiederholt werden müssen.

nicht nur das ich mir vorkam wie ein stück schlachtvieh,

nein, es liefen zwischendurch auch noch 3 !!!! ich schreib´s nochmal langsam d-r-e-i arzthelferinnen mehrmals durch das zimmer.

also ich konnte es zwar aushalten,

aber ich könnte mir schon vorstellen,

das dem einen oder anderen, die arzthelferinnen schon zu schaffen gemacht hätten, oder ?

Antworten
aig+ain-isomaeone-uelxse


frage:

ich kenne funktionstest mit kontrastmittel, z.B. für Nieren etc. Das ist leicht radioaktiv, deshalb kann man den Flüssigkeitsfluss später genau betrachten. aber mal ne frage: wenn du ein blasenfunktionstest machen lässt, warum spritzt der dir dafür was in dein schwanz?

-Izo$ckra!ttex-


weil er alles betrachten wollte, auch die harnwege, ob es da irgendwo einen nicht natürlichen knick gegeben hätte. war aber nichts.

s_2@1


Zum Thema Arzthelferinnen:

Meine Musterung, also der Teil mit komplett ausziehen, fand in einem Raum statt in dem REGULÄR (!!!) 2 Sekretärinnen arbeiten (die eine Anfang 20, die andere ca. 40) und in dem ständig eine Arzthelferin ein und aus gingen!!!

Das war scheinbar auch keine Ausnahme, in KWEA KL scheint das wohl üblich zu sein o_O....

DAS war mir peinlich! Vor allem weil es ja nicht einmal Medizinerinnen waren, sondern einfach Schreibkräfte...

(allerdings wurde wg. einer urologischen Behandlung unten nichts untersucht zum Glück... ich hab paar Freunde gefragt, die mussten sich dort vor dem Arzt und 3 Frauen komplett nackt machen...).

Beim Urologen hab ich nur positive Erfahrungen gemacht. Hatte auch einmal so eine Untersuch wie du sie beschreibst, aber ohne so eine Spritze vorne rein oô.

r,eX


Zu den weiblichen Schreibkräften wurde mein Musterung, mit allem drum und dran, von einer Ärztin gemacht. Da war gar nix männliches außer mir im Raum... Zum Glück wusste ich das nicht davor.

Schlimmer fand ich, dass wir die Urinprobe in einem Zimmer mit Glaswand abgeben mussten. Hinter der Glaswand waren die anderen Musterlinge mit seitlichem Blick drauf :-/ Irgendwie kann man froh sein, wenn man´s rum hat.

Einen Urologen habe ich, um zum Thema zu kommen, auch einmal besucht. Außer, dass er zu dumm war den Pilz zu erkennen, war ich aber mit dem Ablauf in der Praxis sehr zufrieden. (Ich hab dann einfach die Salbe meiner Freundin mitbenutzt...) Da war ich 17 und es war schon arg peinlich...aber nur davor. Währendessen fand ich das gar nicht mehr so schlimm.

Dass Arzthelferinnen durch den Raum laufen, wo jemand unbekleidet rumliegt, finde ich zum Kotzen. Ich erlebe das bei uns (Klinik) schon auch manchmal, dass da so junge Schwestern auch bei Visiten ihre Nase an vorderste Front recken müssen, wo ich denke, dass man sich da auch ganz bewusst weit im Hintergrund halten kann und nicht hingucken muss. Langt ja, wenn´s der Arzt und die betreuende Pflegekraft sieht.. und nicht der ganze Klinikstab.

LG

reX

s6afe;tydemvxil


Sorry, aber mit einem Pilz...

... gehe ich doch lieber zu einem Dermatologen.

Schließlich ist der doch der Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, oder nicht?

j=asck8x5


zockratte

das ist wohl nicht so optimal gelaufen...

würde an deiner stelle das dem doc / den artzhelferinnen sagen - villeicht sind sie sich nicht bewusst, dass sie dir zb eine decke geben hätten können.

d4a.nycxa


Die "Betäubungsspritze" könnte Gleitgel mit Lidocain gewesen sein. Das spritzt man nunmal in die Harnröhre. Bei meinem Urologen macht die ganze Prozedur eine Helferin. Da ich weiblich bin, ist mir das natürlich ganz recht. Wobei ich mich ehrlich gesagt immer etwas darüber ärgere, das ich den Urin nicht selbst abgeben darf (ich katheterisiere und könnte es dementsprechend schon - im übrigen meiner Meinung nach steriler, da ich immer wieder Fehler bei der Durchführung von dem ach so tollen Fachpersonal feststelle).

Wobei ich es auch ziemlich doof finde, wenn während Untersuchungen Leute rein und raus rennen. KHs sind dafür echt Spezialisten. In der Uniklinik haben sie teilweise sogar die Tür aufstehen gelassen. Und Riesenvisiten sind der absolute Horror. es wäre echt wünschenswert, wenn die sichmal etwas in die Patienten hineinversetzen würden. Für die ist das nämlich nicht Alltag.

Bwaersnchxi


Welche Funktion...

Nun, ich denke bei der beschriebenen Praxis, daß da immer wieder die "jungen Dinger" durch den Raum liefen, während man selbst unbedeckt warten soll, hätte ich wohl vermutlich den untersuchenden Arzt gefragt, ob er beabsichtige, gleich die Erektionsfähigkeit mitzutesten ;-)

dnanycFa


Baerschi, übertreib es nicht. Ich kann verstehen, das es nicht angenehm ist, wenn da jemand daneben steht, mir gefällt das auch nicht, aber mit sexuellen Gedanken hat das ja wohl gar nix zu tun.

MVein Wxilly


siehe auch Beiträge "Umfrage: Peinliche Errektionen"

Musterung bei der Bundeswehr. Beim ersten mal wars nen Arzt, etwas unfreundlich, da blieb er schlaff.

Als ich nochmal zur musterung musste wars ne Ärztin. Ich musste wie beim erstenmal in Unterhosen Kniebeugen machen, mich kurz auf die Liege legen usw. Nun hieß es bitte die Unterhosen auch noch ausziehen und das obwohl eine Helferin noch anwesend war und eine 2. Helferin vorher schon reinkam und sich noch mit der ersten unterhielt. Die sahen auch noch gut aus. Die Ärztin war nicht so hübsch, aber trotzdem wurde er langsam größer. Ich stand mit der seite zu den beiden Helferinnen und von vorne die Ärztin, die meine Hoden untersuchte. Ich glaube aber die 2 Helferinnen hat das nicht so sehr gestört, die haben munter weitergetratscht. Ich wurde etwas rot in dem Moment und schämte ich mich etwas. Zum glück dauerte das abtasten ja nicht lange, denn noch etwas länger und er wäre bestimmt ganz steif gewesen, so war er nur Halbsteif und stand nach vorne weg als ich mich wieder anziehen durfte. Im nachinein ist es mir nicht peinlich gewesen, ist ja natürlich die reaktion. Im gegenteil ich finde es Heute ein wenig erregend wenn ich daran denke.

J4ohnnky198x8


Musterun steht mir jetzt demnächste auch bevor!!!

*Freu* wird bestimmt scheiße!! Naja egal muss jeder mal durch!!!

Werde sowiso nur kurz den Arzt bzw. die Ärztin an meinen Eiern rumspielen lassen und dann werde ich ganz gediegen verweigern und schönen Zividienst machen!

MFG:

cUhris8 7x9


mein letzter urologenbesuch

vor circa 4 monaten bin ich wegen einer feigwarze zum urologen gegangen. ich habe den besuch lange vor mir hergeschoben, weil mir die geschichte extrem peinlich war.

naja, das ist ein thema was man nicht gerne jeden wissen lässt.

der arzt ging mir schon im vorgespräch echt auf den sack. unfreundlich und vor allem meinte er andauernd ich sollte langsamer reden. mal ohne scheiss, ich rede vielleicht etwas schneller aber wenn man der deutschen sprache auch nur etwas mächtig ist stellt das kein problem da. wir haben oft sprachschüler im haus und die hatte manchmal probleme. aber von einem mediziner erwartet man doch doch etwas mehr sprachgefühl.

der witz war, dass ich im endeffekt extrem langsam sprechen musste. ich hatte schon das gefühl vor ner omi zu sitzen.

"iiiccchhh bbbeeeefffüüüüürrrccchhhttteee aaauuuccchhh eeeeiiiinnneee fffeeeeiiiggwwwaaarr zzz eee iiinnnnn ddeeerrrr haaarrrrnnnrrröööhhhrrreee zzz zuuuu hhhhaaaabbbbeeeennnn"

also er mich dann endlich verstanden hatte "durfte" ich ins behandlungszimmer. ich sollte mit runtergelassen hosen auf dem untersuchungstisch liegen. tolles zimmer war das! rieses fenster in der tür und der vorhang halb offen. so, dass jeder der vorbeilief gut reingucken konnte. was die natürlich auch taten.

also haben die netten menschen mit denen ich im wartezimmer saß noch ne nette peep-show gekriegt.

nach dem 3ten peepshow-kunden wurde es mir zu blöd und ich hab erst die hose wieder hochgezogen und dann den vorhang zugezogen. das beste kam aber erst noch. als der urologe dann endlich kam und sich die warze anguckte meinte er, dass es vermutlich nur eine narbe vom ersten laser-versuch war.

hallo?! gehts noch?! ne narbe!? der typ konnte eine warze nicht von ner narbe unterscheiden.

sein gesicht vor mir hat er dann endgültig verloren, als er anfing der haushälterin o. sprechstundenhilfe zu sagen sie solle die post mitnehmen. wär ja nix dabei, wenn die nicht im behandlungszimmer gestanden hätte. ich glaube ihr war das ähnlich peinlich wie mir, da sie dann auch recht schnell rausgegangen ist. das mit der post hatte sie aber nicht richtig versatnden. deshalb brüllte der arzt durch das behandlungszimmer den gang runter "SIE SOLL AUF JEDEN FALL DIE POST MITNEHMEN!!!!"

ich hatte echt das gefühl wie ein stück fleisch behandelt zu werden. hingestellt wie jemand der nicht sprechen kann, nackt zur schau gestellt und ins ohr gebrüllt.

als ich dann nen termin für die harnröhrenuntersuchung machen wollte fragte mich die sekretärin über das snowboardevent aus, welches zu der zeit am organisieren war. ich weiss ja, dass die ärzte mit ihren arzthelferinnen auch über die gespräche sprechen die sie mit den patienten führen, aber das war mir dann zuviel. sie fragte mich über die after-party aus und wo genau das event stattfindet. ich hatte echt schon gedacht die kommt da vorbei.

"den chris hab ich kennengelernt als er wie ein mensch 3ter klasse bei uns gegen feigwarzen am schwanz behandelt worden war!"

zum glück ist sie da nicht aufgetaucht oder ich habe sie einfach nicht erkannt.

den termin habe ich nicht eingehalten!

lustigerweise hat der arzt auch nicht, wie versprochen, angerufen um mir das ergebnis des urintest mitzuteilen.

es gibt schon beschissene mediziner

mDeinS enfxdazu


Musterung

Hallo, s21, reX und Mein Willy !

Ich finde, jeder Mensch muss das Recht besitzen, selbst zu entscheiden, wann, wo und vor wem er sich ausziehen will und wie viele Personen bei der Untersuchung anwesend sind und verlangen dürfen, dass nicht einfach Personen hinein- oder hinausgehen, wie sie wollen, denn die Intimsphäre muss bei der Musterung eines Wehrpflichtigen geschützt bleiben.

Schließlich werden Wehrpflichtige vom Staat dazu gezwungen sich auszuziehen.

Es wird nicht besser, wenn die staatlich legalisierte Nötigung in einer Arztpraxis oder in einem Kreiswehrersatzamt stattfindet und die Anwesenden einen weißen Kittel anhaben oder sich Protokollführer nennen.

Frauen sollten auch nicht anwesend sein, wenn es dem Wehrpflichtigen peinlich ist.

Es kann nicht argumentiert werden, er könne ja seinen Mund aufmachen, wenn er es nicht will, gewissermaßen von Frauen ausgezogen zu werden, die ja durch den Staat selber nicht ausgezogen werden dürfen, denn er hat ja eine staatliche Aufforderung bekommen, sich auszuziehen.

Er ist durch die legalisierte Nötigung einem psychischen Druck ausgesetzt und wird sich also entkleiden. Das ist in meinen Augen aber Autoritätsmissbrauch, denn die Wehrpflichtigen haben es nicht selber entschieden. Dazu gezwungen worden zu sein, ist demütigend und erst recht für den, der sich nicht richtig durchsetzen oder seine Gedanken in Worte fassen kann, um Gegenargumente vorzubringen.

Leider gibt es viele Menschen, die nicht zwischen einem freiwilligen und einem unfreiwilligen Ausziehen unterscheiden können.

Meistens handelt es sich dabei um Personen, die sich noch nie selber einer Zwangsuntersuchung unterziehen mussten, und daher dieses Gefühl der Entwürdigung nicht kennen, weil sie sich immer freiwillig ausgezogen haben.

Das alles ist natürlich nur deshalb möglich, weil die Unverletzlichkeit der Person, wie es das Grundgesetz garantiert, für Wehrpflichtige durch Gesetze eingeschränkt wurde.

Auf Kommando sich ausziehen und untersuchen zu lassen, ohne zu fragen, ob die Person damit einverstanden ist, verstößt aber meiner Meinung nach gegen die Menschenwürde.

Vor einer unfreiwilligen Musterung müsste jeder Wehrpflichtige über seine Rechte aufgeklärt werden, zum Beispiel, dass Teile der Musterung abgelehnt werden dürfen.

Bei einer freiwilligen Musterung verstehe ich, wenn der Staat sagt, ein Soldat oder eine Soldatin kann sich über ihre Rechte informieren.

Aber auch bei freiwillig Dienenden muss die Intimsphäre geschützt sein und natürlich auch für alle anderen Menschen außerhalb der Musterung,

siehe die Texte dazu von zockratte und chris 79.

Und noch etwas, ich habe irgendwo gelesen, dass Wehrpflichtige bei der Datenerfassung unfreundlich behandelt wurden, ich weiß nicht, warum der Fragebogen nicht ausgereicht hat.

Ich würde dann sagen, dass ich nur bereit bin, persönliche Daten über mich oder meiner Familie unter Zwang preiszugeben, wenn mir vorab erklärt wird, was mit meinen Daten geschieht, wer die Daten lesen darf, wie meine Daten rechtlich geschützt sind und wie lange sie aufbewahrt werden.

Abgesehen davon, würden unfreundliche Angestellte bei einer kommerziellen Service-Firma gefeuert werden.

Tschüs

MeinSenfdazu

mQeinS.enWfdazDu


Hoppla !

Hoppla, mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen, nicht die Unverletzbarkeit der Person, sondern die Unversehrtheit der Person wollte ich schreiben.

Was ich aber eigentlich sagen wollte ist, dass die Rechte, wie es das Grundgesetz garantiert, auch für Wehrpflichtige ohne Einschränkung gelten müssten.

Die Zwangsmusterung ist schon schlimm genug, dass dann auch noch bei dieser Routineuntersuchung die anwesenden Personen zuschauen können, ohne Schutz der Intimsphäre, ist wirklich ein unmöglicher Zustand.

Wehrpflichtige sind schließlich keine Exhibitionisten, die sich gerne in der Öffentlichkeit nackt zeigen wollen und erst recht wollen sie nicht dazu gezwungen werden, sich wie Exhibitionisten zu verhalten.

Wenn ein Mensch nackt ist, darf kein zweiter Arzt/Ärztin, Arzthelfer/in oder Protokollführer/in anwesend sein oder in das Zimmer kommen dürfen.

Schließlich ist der Wehrpflichtige nicht zum Arzt gegangen, weil er krank ist, oder sich behandeln lassen will.

Tschüs

MeinSenfdazu

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