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Potenz nach Hodenkrebs

w]HoO~teVexR hat die Diskussion gestartet


Vor gut einem Monat hat man mir den linken Hoden aufgrund eines bösartigen Tumors entfernt. Seitdem habe ich das Gefühl das sich bei mir was verändert hat.

Ich habe nicht mehr so eine starke Errektion. Mein Penis wird nicht mehr richtig steif. Vor der OP war das noch anders gewesen da konnte ich ein paar mal am Tag. Und jetzt ist das Verlangen danach auch nicht mehr so stark!

Kann es sein das es von der Psyche kommt. Diese OP hat mich ganz schön fertig gemacht und nächste Woche fange ich eine Chemotherapie an! Mache mir natürlich wahnsinnige Sorgen das ich durch die Chemo Zeugungsunfähig werde!!! Außerdem möchte ich mir bald eine Protese in den linken Hoden einbringen lassen das für mich sehr wichtig !Denn was das Äußere angeht bin ich ziemlich Eitel!

Vielleicht kann mir jmd weiterhelfen der das schonmal durchgemacht hat!

Danke !

Antworten
-izockra'ttxe-


bestimmt die psyche

hab das zwar nicht durchgemacht,

aber ich bin auch so einer, den es wohl extrem fertig machen würde,

ich denke, erstmal solltest du dir noch etwas zeit geben, das ist bestimmt nicht einfach, da du ja durch die therapie und die prothesen-op noch eine weile damit zu kämpfen hast.

ok, es kann der kopf sein,

könnte aber auch tatsächlich ein hormonmangel sein, ist ja schliesslich ein hoden weniger.

das kann wohl nur der urologe checken.

was das stehvermögen im allgemeinen angeht,

du könntest ja mal ´ne pille probieren (cialis oder viagra usw.) wenn er damit einwandfrei steht, weisst du wenigstens, das es körperlich noch funktioniert, und das würde dem urologen bei der diagnose auch sicher helfen.

die pille würde dir der doc bestimmt verschreiben.

gute besserung

rTeX


Hallo.

Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass der rechte Hoden funktionstüchtig ist. D.h. nicht verkümmert ist oder etliche Entzündungen, Verdrehungen oder spät behobene Hochstände hinter sich hat..

Dann kann man erstmal davon ausgehen, dass es keine organische/hormonelle Ursache hat.

Dass die Psyche einen Monat nach einer Krebs-Diagnose nicht auf Dauererektion eingestellt ist.. nunja. Du siehst ja, wie es in Dir ausschaut und für Sex braucht man schon bisschen einen freien Kopf. Es wird noch eine Weile dauern bis Du das aufgearbeitet hast. Diesbezügliche rate ich dir, dich nicht vor einen Besuch bei einem Psychologen zu scheuen. Sprich das ruhig mal in Deiner Klinik oder Deinem Urologen an - die vergessen das gerne Mal.

Zum Thema zeugungsunfähig: Diese Möglichkeit besteht natürlich nach der Chemotherapie. Wird im Allgemeinen auch davon abgeraten, weil die Chemo ja zellschädigend wirkt (leider nicht nur auf den Tumor).

Hier wird empfohlen, eine Spermaprobe einfrieren zu lassen.

Ich weiß nicht, ob mit der Chemo dann bei Dir schon alles abgeschlossen ist oder ob noch eine Lymphknotenentfernung geplant ist (Je nach Tumorart und Stadium gibt´s das auch)

Darf ich mal fragen, welche Tumorart Du hast?

Die Hodenprothese "einzubauen" ist nochmal ein kleiner Leistenschnitt - alte Narbe.

Soweit erstmal alles gute

...rex

wcHoO7teV exR


Ersteinmal danke für Eure Antworten.

Mein rechter Hoden ist nicht betroffen und voll funktionsfähig!

Ich habe mich für die Chemotherapie entschieden da die Lymphknotenentfernung wieder eine große Narbe mit sich bringen würde. Der Arzt hat den Tumor als Embryonales Karzinom bezeichnet ! Das CT das bei mir gemacht wurde war positiv der Tumor hat nur minimal gestreut!

Die Narbe von der Hodenentfernung verheilt sehr gut und wird später nicht mehr zu sehen sein!

Habe morgen ein Termin bei der Samenbank!

r_eX


Wenn man im CT Absiedlungen erkennen kann, finde ich es auch sinnvoll, erstmal Chemo zu machen.

Da wünsch ich Dir alles Gute :-) Das überstehst Du, besonders wenn Du daran denkst, welche sehr guten Heilungschancen Du hast.

Nimm neben der Chemo irgendetwas pflanzliches um Deine Immunabwehr zu stärken.

LG

reX

wEHoOtQeVeR


Nimm neben der Chemo irgendetwas pflanzliches um Deine Immunabwehr zu stärken

Kannst Du mir da ein bestimmtes Produkt empfehlen ???

Werde auch versuchen in der Chemozeit so 5-6 Liter am Tag zu trinken um den Körper su wenig wie möglich zu belasten !

rxeX


Gute Erfahrungen haben wir mit Esberitox gemacht.( Gibt es sicherlich ähnliche Präparete.) Begleitend zur Chemotherapie, damit die weißen Blutkörperchen nicht zu weit abfallen. Besonders, wenn Du mehr als 2 Zyklen PEB bekommst, ist das Knochenmark dann ganz schön ausgereizt. Man kann dann zwar Spritzen geben, um die Nachproduktion bzw. Ausschüttung der weißen Blutkörperchen anzutreiben, die sind dann allerdings nicht so "reif" wie normal.

In den letzten Jahren empfiehlt auch die Schulmedizin mehr und mehr die Gabe von Zink und Selen während der Chemotherapie. Dazu sollte aber unbedingt der Blutspiegel dazu bestimmt werden und nicht blind drauf los. Frag mal Deinen Arzt. Günstig wär natürlich ein Arzt mit einer Zusatzausbildung im Bereich der Naturheilkunde/Homöopathie.

Vielleicht suchst Du dir dazu vorher Infos im Internet.. bei uns fing das damals auch so an, dass ein Patient mit Ausdrucken zu Zink und Selen ankam und das wollte.. da fingen unsere Ärzte erstmal an, sich damit zu beschäftigen.

Die Einnahme von Vitaminen würde ich auch anraten, da diese meist unzureichend während der Chemo aufgenommen werden. Mit Blick auf die Immunabwehr natürlich besonders Vitamin C.

Trinken ist superwichtig. Die Mengen sind aber gar nicht so einfach zu erreichen. Zudem müssen Deine Nieren das alles bewältigen. Deswegen jeden früh vor dem Frühstück auf die Waage um zu schauen, wieviel Wasser im Körper zurückgeblieben ist. Schreib Dir das auf.

Wann geht´s denn mit der Chemo los?

LG

reX

wqHoOOteVexR


Danke für Deine Tipps.

Werde mich mal im i-net noch schlau machen....

Einen genauen Termin habe ich noch nicht bezüglich der Chemotherapie. Aber ich denke das es nächste Woche losgehen wird %-|

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