» »

Habe nur einen Hoden

f=un-xdivexr


@ MaGgo21

Auch ich habe bis auf die letzten 8 Jahre mit einem Hoden gelebt - und es hat mich nicht gestört??!! Oder vielleicht doch? Wenn es nicht stört, weshalb dann all Deine Gedanken? Was gäbe es dann überhaupt zu erzählen?

Kurz ich hatte mich entschlossen - für mich (!) - eine Prothese einzusetzen lassen. Nachdem ich mir 1000 Mal gesagt hatte, dass es mir nichts ausmacht nur mit einem herumzulaufen. Und - ich war und bin viel und gerne in Saunas gewesen, am Schwimmen und Duschen sowieso, und ich hatte auch immer Freude am Sex - und nie schlechte Erfahrungen wegen "nur einem Hoden" gemacht.

Trotzdem: Ich wollte es für mich - und, ich bin seither viel zufriedener. Es ist schön 2 Hoden unten zu haben. Ich fasse (nachts) gerne hin, und ich gehe immer noch in die Saunas etc. Alles wie immer, nur bin ich jetzt 100% selbstsicher - nicht nur 95%...

Sehen tut man gar nichts mehr, keine sichtbaren Narben - allenfalls; aber das ist nur für mich vorhanden, ist mein Hodensack vielleicht etwas kleiner als die der anderen... aber das ist nun wirklich im Bereich der Norm.

Ich habe etwas falsch gemacht: Ich habe viel zulange gemeint, dass es mir nichts ausmacht!

f6unu-divexr


Zum Thema Prothese möchte ich anfügen, es ist natürlich absoluter Unsinn, dass man diese alle 10 Jahr wechseln muss - ein Wechsel drängt sich auf bei Kindern und Jugendlichen, bei denen der verbliebene Hoden noch wächst - oder die Prothese einfach zu klein geworden ist. Oder, es gibt immer noch Prothesen, die aus einer Silikon-Hülle bestehen welche mit einer Salzlösung gefüllt ist - wenn nun diese Hülle beim Sport oder Unfall platzt, ist die Prothese quasi weg und nicht mehr sichtbar. Aber die ausgelaufene Flüssigkeit ist steril und wird vom Körper problemlos resorbiert - ist also ungefährlich.

Für Erwachsene bleibt die Prothese also im Prinzip lebenslang unverändert - ausser es besteht aus irgend einem Grund eine Unverträglichkeit, was aber sehr selten ist.

1Bvon50!006 RobeYrxt


Hallo Fun Diver, wie lange brauchtest Du, um Dich an den passiven Hoden zu gewöhnen?

fYun-dixver


@ Robert

ich hatte mich jahrelang nicht "gewagt" eine Prothese einsetzen zu lassen... Als der Entschluss dann fest stand und ich tatsächlich einen Urologen hatte, der meinen Wunsch erfüllte, war das ganze für mich ein Glück. Wohl auch deshalb hatte ich null Probleme, keine Blutung nach der OP im Hodensack - nichts blau, nichts zu sehen ausser der Naht. Ich fand es vom ersten Moment an schön, nun endlich 2 Hoden zu haben.

So richtig zu mir gehört - auch während eines GV - hat er wohl so nach knapp 1/2 Jahr.

Meine Prothese ist übrigens eine mit Silikon-Gel gefüllte Silikonhülle - kann also nicht auslaufen. (Habe ich so gewollt wegen Sport).

Meine 2 Narben, vom Entfernen des ursprünglichen Hodens in der Leistengegend und vom Einsetzen der Prothese am Hodensack sind heute nicht mehr sichtbar - die Ärzte haben da saubere Arbeit geleistet.

Für mich eine (späte) Erfolgs-Story.

hfarr*as;123


Dieser Faden vermittelt fast den Eindruck, daß es kaum ein Problem darstellt, mit nur einem Hoden leben zu müssen. Meine Meinung ist, daß jeder Betroffene seinen eigenen Weg damit gehen muss. Selbst hatte ich als Jugendlicher auch nur einen Hoden, der andere ist nach einer OP im Kindesalter wieder in den Leistenkanal geschlüpft und dort verblieben. Gerade während der Pubertät stellte für mich diese Entwicklungsstörung einen enormen psychischen Druck dar. Ständig hatte ich gehofft, daß niemand das sehen würde oder einen niemand darauf anspricht. Wenn ein Jugendlicher die Sexualität entdeckt und letztendlich registriert nicht wie die anderen zu sein ist das etwas Schreckliches. Abgesehen davon schämt man sich selbst damit, weil das wirklich sehr krank aussieht nur einen Hoden dort hängen zu haben. Selbstverständlich kann man mit nur einem Hoden Kinder zeugen, aber das Lustgefühl z.B.die Hoden gegeneinander zu reiben, kann nur erahnt werden. Seit der zweiten OP hatte ich dann auch endlich zwei Hoden und bin sehr froh darüber, trotzdem vergesse ich diese üble Situation sicher niemals. Allein diese peinlichen Untersuchungen etc., das war wirklich keine schöne Zeit.

Manche weibliche Personen finden das hier ebenfalls als ganz normal, das ist es eben nicht, wenn eine Frau eine Brüste verliert, was natürlich wesentlich dramatischer ist, muss sie auch erstmal damit fertig werden, daran sollte auch gedacht werden !

1vvon5h000F Robxert


@ harras 123

Du bist ja auf andere Weise um einen Hoden "erleichtert" worden. Sicher kein Ärztefehler sondern ein mögliches Risiko. Ich bin ja schon mit dem "Mangel" Monorchismus auf die Welt gekommen, wenn ich denn glaube, was mir meine Eltern zu dem Thema berichtet haben. So soll es ja vom Kinderarzt recht früh erkannt worden und mit den damaligen, fast brachial anmutenden Methoden behandelt worden sein. Sprtzen über spritzen in den Allerwertesten und weil das nichts brachte, wurde ich dann ja mit ~3 Jahren an der Leiste aufgeschnitten, um nachzusehen, warum der linke Hoden nicht in den Hodensack abgestiegen ist.

Die OP ergab dann ja, dass der Hoden nicht absteigen konnte, weil er angeblich nicht vorhanden wäre. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Hoden doch, aber sehr verkümmert vorhanden war, und dann rausgenommen wurde. Leider ist es wohl nicht möglich, dass nach fast 45 Jahren noch zu recherchieren. Gemäß meines damaligen Haus- bzw. Kinderarztes wäre ein fehlender Hoden aber kein Hindernis, wenn es um Pubertät und Zeugungsfähigkeit geht. Eine Prothese einzusetzen war niemals in Erwägung gezogen worden. Weder meine Eltern, noch der Arzt haben dazu jemals ewtas gesagt. Selbst, als der mich mit 12 Jahren für ein Sportattest für Handball untersuchte, hat er dazu nichts gesagt. Gut, ich hatte ja auch nicht gefragt. Ich wusste ja, dass mir das linke Ei fehlt und das war's dann auch. Wie Du auch schreibst, während der Pubertät ist es schon sehr belastend gewesen, anders zu sein. Ich hab immer vermieden, dass etwa einer der Klassenkameraden es sehen könnte. Eben so die Bundeswehr; die Musterung war mir ein Schreckgespenst, weil ich damals eben die Einstellung hatte, es keinen Fremden was an, ob mir ein Ei fehlt, oder nicht. Erst, als ich dann mit gut 20 Jahren den ersten Sex hatte, wurde ich etwas entspannter, da ich im Bett durchaus fit war. Sie hatte es auch beim ersten Mal bemerkt und mich drauf angesprochen. Damit war meine Hemmschwelle quasi gebrochen.

Aber immer noch bin ich nicht ganz sicher, was in meiner Kindheit passiert ist.

Ein Urologe stelle bei meiner ersten dortigen Untersuchung natürlich auch fest, das der linke Hoden fehlt, statt dessen aber etwas da wäre, was man besser abklären solle. Meine Schilderung war er dann wohl ausreichend informativ. Zumindest hatte er keine weiteren Untersuchungen der bzw. des Hodens vorgenommen. Ausser beim Urologen war mir bis dahin jede Untersuchung zu wider gewesen, angefangen beim sog. Schularzt, der alle Kinder eines Jahrgangs (6 Jahre) untersucht hatte, immer 4 auf einen Streich, Jungs und Mädels natürlich getrennt voneinander. Das der natürlich auch bemerkte, dass nur ein Ei da ist, war ja nicht zu vermeiden. Aber muss er das dann gleich laut erwähnen? Den hätte ich am liebsten auch unten ohne präsentiert. Nur gut, die anderen 3 Jungs haben das nicht weiter realisiert. Ich kann es eben sehr gut verstehen, dass auch Du mit den Untersuchungen gehadert hast.

Wer und wie oft hat man Dich denn untersuchen (müssen)?

Lieben Gruß: Robert

P&ekin1geHr


Ich habe von Geburt in 1947 an nur einen Hoden, das hat mich als Kind und Jugendlicher irritiert, aber spaeter niemals behindert. Ich bin jetzt 66, habe einen Sohn, inzwischen geschieden. Ich hatte nie psychische oder physische Probleme mit meinen Partnerinnen, schiebe mein erfuelltes und aufregendes Sexualleben u.a. darauf, dass ich mich aufgrund dieser leichten Anomalie noch intensiver um jeweils beiderseitige Erfuellung und Spass gekuemmert habe. Das trifft im uebrigen auch heute noch zu, ich lebe seit 18 Jahren in China und seit 10 Jahren mit meiner 24 Jahre juengeren chinesischen Partnerin zusammen, die sich, wie alle anderen Frauen vorher, nie daran gestoert hat und wir geniessen unsere Partnerschaft intensiv. Es ist eine Kopfsache, also positiv denken, nobody is perfect ;-)

M&atzxeG


Ich bin seit 25 Jahren "Einhoder", da man bei einer Bruchoperation den Leistenkanal zu eng genäht hat. Aber es mich und meine Partner nie gestört oder beeinträchtigt. Ich glaube sogar, dass das Gegenteil der Fall ist ;-D

PNekiCngexr


@ 1von 5000 Robert

Habe gerade erst Ihre Schilderung gelesen, deckt sich, was Schularzt-Untersuchungen und eine Leisten OP im Alter von 19 Jahren durch einen Chirurgen, der besser Metzger haette werden sollen und der meinen angeblich im Leistenkanal steckengebliebenen linken Hoden finden wollte, mit meiner Erfahrung. Die OP in 1966 wurde mit unzureichender Lokalanaesthesie ausgefuehrt, es war eine schmerzhafte Erfahrung fuer mich. Habe mich dann viel spaeter noch mal zur Sicherheit von einem guten Urologen per Ultraschall untersuchen lassen, da ein im Leistenkanal verkuemmerter Hoden gefaehrlich sein kann. Aber da war nichts, ich bin eben so auf die Welt gekommen. Alles weitere aus meinem ersten Kommentar. Und ich habe bei meinen Partnerinnen das Thema immer vom ersten Mal an offensiv kommuniziert, da gab es nie irgendein Problem.

1Ivo5n5000e Robexrt


Ich finde es schade, dass MaGgo21 keinen weiteren Beitrag zu seinem fehlenden Hoden geschrieben hat. Es hätte mich in dem Zuammenhang schon interessiert, ob es damals wie heute das übliche Prozedere ist, einen gleich bei der Geburt nicht auffindbaren Hoden, auch operativ zu suchen. Aber vielleicht kann dass an dieser Stelle ja auch ein (Fach)Mediziner beantworten. Ich würde da über jede brauchbare Info freuen.

MfG:

tGimnotxom


Hallo zusammen.

Nun seid nun knapp 2 Monaten lebe ich nun auch mit einem.

Ich habe das andere durch eine tor si on verloren. Was von der behandelnden Ärztin fälschlicherweise

als hoden Entzündung diagnostiziert wurde. Daraufhin durfte ich 4 Tage mit der Verdrehung rumlaufen bis zur op wo natürlich bereits alles zu spät war. Nun ist es weg. Von meiner Wut und Verzweiflung diesbezüglich möchte i h lieber garnicht anfangen.

In den ersten Wochen hab ich diesen Blog gerne gelesen um mir Mut zu machen dass alles wieder gut

Wird. Doch dieser verlässt mich nun mehr und mehr. Denn seid dieser Geschichte ist nun nichts mehr wie vorher. Ich leide seitdem an sämtlichen Symptomen die für einen testosteronmangel stehen.

Libido verlust, ED, kraftlos,müde, fetteinalgerung. Depresssive phasen Etc etc.

Natürlich habe ich meine t Werte checken lassen . 2 Tage na h der op hatte ich einen Wert von 2.3 "referenz" 2,8-8,0 .. Daraufhin wurde ein erneuter Termin in 4 wochen zur erneuten Wertermittlung gemacht

. Dieser ergab einen Wert von 3.3. Seid dem letzten Ergebnis sind nun wieder c.a 4 wochen vergangen und ich stehe kurz vor der nächsten Blutabnahme . Ich gehe davon aus das sich an den Werten nichts mehr geändert hat. Denn meine Beschwerden haben sich bisher nicht gebessert.

Laut Urologen braucht das ganze angeblich nur zeit und es wird sich wieder einspielen, diese Hoffnung geht mir leider Woche für Woche mehr flöten. Ich versuche die ganze Prozedur mit intensivem sport und sehr bewusster Ernährung zu unterstützen, ja die Hoffnung stirbt zuletzt.

auf meinen Wunsch wurde mir auch testogel verschrieben, davon habe ich Tüten ausprobiert, und die Beschwerden waren in der zeit wo das zeug wirkt wie weggeblasen.

da mir aber der gedanke, ab jetzt an von einer substitution abhängig zu sein mal so garnicht passt,

Nutze i h diese momentan nicht weiter, auch wenn die Versuchung jeden morgen riesengroß ist.

nicht falsch verstehen . Es ist ein Segen das es so etwas gibt, denn so ein Mangel ist wirklich die Hölle

aber anfreunden kann ich Mi h damit halt "noch" nicht.

Nun ich hoffe das dieser thread von euch weiter verfolgt wird, vllt gibt es welche unter euch die anfangs

Ähnliche Probleme hatten, und ob diese tatsächlich verschwanden .

Dankeschön

LG :)^

Pneksa6l


@ Tinotom

Tut mir echt Leid für dich.

Ich hatte Mitte Januar ein schweren Sportunfall und bei mit ist 1/4 vom Hoden abgestorben der Hoden war in Tennisgröße geschwollen und ich war nach dem Unfall bei 5 versch. Urologen und alle meinten "Der Hoden hat gar keinen schaden abbekommen" und dann wurde vor 2 1/2 Wochen bei der Op 1/4 vom rechten Hoden abgetragen. Ich würde das mit Künstlichen Testo nicht machen und erst mal abwarten normal übernimmt der andere Hoden die Spermien/Testosteronproduktion! Wenn du nämlich regelmäßig künstliches Testosteron zugeführt bekommst gewöhnt sich der vorhandene Hoden kein Testo mehr zu produzieren und der Hoden könnte deswegen strumpfen und seine Arbeit nicht mehr ausführen.

Klar kann ich dich verstehen es ist nun mal passiert 2 Hoden sind aufjedenfall besser! Da fehlt halt eine Reserve und das Leben ist lange man weis nie ob man morgen einen Unfall hat und den Hoden verliert oder Hodenkrebs bekommt aber mach dir da lieber keine Sorgen so ist das Leben halt, denk an die Menschen die nur mit 1 Niere leben das ist wesentlich schlimmer als sowas.

Mach ein Termin bei einem Professor in einer Uni Klinik und lass dich gut beraten kein Kilometer ist zu schade für die eigene Gesundheit! Und rede Klartext mit dene und lass dich von mehrere Urologen beraten.

tVinotoxm


uff deine geschichte hört sich ziemlich schmerzhaft an . hat es sich denn bei dir bemerkbar gemacht, oder läuft bei dir alles problemlos?immerhin hast du 3/4 mehr als ich.

zu dem thema uni klinik muss ich dir sagen, das ganze ist in einer uni klinik passiert. das war meine erste anlaufstelle als die probleme begannen, mit dem gedanken dort auf die kompetentesten ärzte zutreffen, jedoch wurde ich von der uni klinik mit einer torsion nachhause geschickt, und 4 tage nach vorstellung erst operiert .

weiter behandlung in der uni wundkontrolle/ blutbilder hatte ich auch insegsamt 6 wochen und da an sowas wie nen professor zu geraten der das problem auch mal ernsthaft betrachtet, ist dort trotz nachfrage iwie nicht gegeben , man kommt dort in der regel nur mit irgendwelchen assistenzärzten oder gastärzten in kontakt, die dich ganz schnell wieder raushaben möchten. terime beim endokrinologen bekommt man auch erst nach c.a 3 monaten .

hab nun kommende woche einen termin bei einem andrologen der wohl sehr gut sein soll,ich hoffe ich treffe bald den richtigen.mal sehn was dort rumkommt

mit dem jetzigen zustand ists ja unmöglich ein zufriedenes leben zu führen .

ja genau das ist ja mein problem womit ich mich die ganze zeit befasse . ich möchte nicht von exogenem testo abhängig sein. und auch ich habe mich bisher bei 2 ärzten vorgestellt . mitte der woche gehts dann zum dritten.

das problem ist einfach, ich hab mir in den 2 monaten insegsamt 4 mal blut abnehmen lassen und bei keinem ergebniss sind die werte auch nur annähernd besser geworden.

was mich halt so stutzig macht ist, das andere betroffene die ein kronjuwel verloren haben, keinerlei veränderungen bemerkt oder durchgemacht haben.

die sache ist ja die wie lange soll ich warten, gibt es eine garantie dass es sich einpendelt?

das ganze netz hab ich abgesucht und musste bisher feststellen dass die wenigsten solche probleme hatten nein, paradoxerweise erzählen sogar einige dass sie sich subjektiv sogar besser fühlen ":/ WTF

Ich hoffe ja immernoch dass irgendjemand hier ist der auch einen langen weg hatte,aber wo es sich zum schluss doch eingependelt hat.

für dich hoffe ich das du niemals irgendwelche probleme spüren wirst und das bei dir alles gut verlaufen wird :)^ :)^

P)eksaxl


Scheinbar sind die Uni Kliniken doch nicht so gut, in welcher Stadt war die Klinik?

Bei mir läuft im Moment alles sch***e bin seit Mitte Januar ausser Gefecht (also krank geschrieben) bin 19 Jahre alt und im letzten Ausbildungsjahr und bald stehen die Prüfungen an und ich bin nicht der beste Schüler und verpasse total viel aber Gesundheit geht vor!

Wurde vor fast 3 Wochen Operiert und hab halt noch mit der Schwellung zu kämpfen es schmerzt zwar nichts aber der betroffene Hoden ist hart, groß und nicht tastbar. Ich versteh die Urologen nicht der eine meint da ist ein Hämatom (Bluterguss) und der andere meint nur die Hodenhülle ist verdickt.

Wie alt bist du? Und wurde der verbliebene Hoden schon untersucht? So wie es aussieht produziert er leider kein Testosteron ist er vielleicht unterentwickelt? Ich hab da zwei Seiten da kannst du einen Urologe persönlich über deine Probleme Fragen Onmeda.de und Cyberdoktor.de

Danke ich wünsch dir auch das beste ;-)

1gvon"500]0 Rtobxert


@tinotom ich habe längere Zeit nicht im Forum reingeschaut und lese gerade (mitten in der Nacht Pfingstsonntag zu Montag, draußen poltert ein schweres Gewitter und raubt mir die Nachtruhe) was Dir zugestoßen ist. Sicher könnte man jetzt sagen, Typisch Frau, woher soll die sich den mit den Besonderheiten des Mannes auskennen? Aber das wäre vlt doch etwas unfair. Tragisch ist es sicher, was dir nun so widerfahren ist, zumal das nicht hätte sein müssen. Da würde ich auf jeden Fall auch nachsetzen und den Versuch unternehmen, die gesamten Folgekosten auf das UK abzuwälzen. Erkundige Dich da mal bei Deiner KV. Was nun die Veränderung Deiner im Blut mit dem Verlust des Hodens nachweisbaren Parameter angeht, die sind vermutlich vorübergehend, könnten aber auch medikamentös behandelt werden. In der Regel ist es aber wohl so, dass der verbliebene Hoden sich daran gewöhnen wird, die Arbeit des nun fehlenden mit zu Übernehmen. Es dauert nur einigeWochen – evt. Monate, bis der sich daran gewöhnt hat. Nachvollziehbar wäre, wenn dessen Größe nun etwas zunimmt und so seine Kapazität ansteigt. Das kannst Du vlt. selber beobachten.

Ich bin hier im Forum irgendwann gelandet, weil ich eigentlich wissen wollte, welche Ursache es geben kann, dass schon bei einer Geburt ein Hoden einfach nicht zu finden ist. Dabei kamen vier mögliche Ursachen heraus. Im Leistenkanal stecken geblieben und deshalb nicht im Hodensack, das kann behoben werden, im Bauchraum verblieben, dann muss operiert werden und der Hoden wird weggenommen oder unter- bzw. fehl-entwickwelt oder erst gar nicht angelegt und so nicht zu ertasten. In diesen Fällen wird ebenfalls operiert, mit dem Ziel, den Verbleib abzuklären oder defekte Hoden(ansätze) auszuräumen, um spätere Komplikationen zu verhindern.

Ein original fehlender Hoden ist dabei der wohl seltenst auftretende Fehler und.....

bei mir gegeben. Endgültige Klarheit über die Ursache(n) dafür konnte ich nicht erlangen, aber möglich sind ungünstige Einflüsse während der Schwangerschaft, Genetische Vorbelastung, ungünstige Bedingungen bei der Befruchtung.

Ich lebe nun schon seit 48 Jahren mit nur dem rechten "Ei", bin übergewichtig und sicher kein Ausdauermensch. Das dürfte aber im Schulsport weniger bedeutsam gewesen sein, da das Testosteron ja erst in der Pubertät dazu kommt und an Bedeutung gewinnt. Die Phase habe ich aber ohne Probleme durchgemacht.

Dir kann ich von hier aus nur die Daumen drücken, dass möglichst Alles wieder wie Früher wird.

GlG sendet:

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Urologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Nierenerkrankungen · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität · Vorhautprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH