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Sterilisation

Cyhar.liC-blPue s_istzexr 1 hat die Diskussion gestartet


hallo ersteinmal *:)

Wie teuer ungefaehr ist eine Sterilisation bei einem Mann ?

Mein Mann spielt naemlich mit dem Gedanken sich Sterilisieren zu lassen, da wir uns einig sind das wir keine Kinder wollen.

Ich wuerde es bei mir auch machen, aber mein Mann meint bei ihm sei es einfacher.

Hat jemand Erfahrung damit und kann mir ein paar Infos darueber geben ?

Mich wuerde auch interessieren was fuer Erfahrungen ''Mann'' damit gemacht hat.....Positiv oder eher Negativ ?

Danke @:)

Lg

Antworten
MzarkA7;77


Also,

ich habe mich vor fünf Wochen sterilisieren lassen. Hat mich auch schlaflose Nächte gekostet. Ist aber alles gut gelaufen und kann es daher nur für gut befinden. Die Kosten liegen bei rd. 400 EUR.

Nach einem Vorgespräch wird ein OP-Termin vereinbart. An diesem Termin muß man bereits rasiert erscheinen (am besten ganz). An der Peniswurzel wird die Spritze zur Beteubung angesetzt, was aber nicht weh tut. Dann erfolgt ein kleiner Schitt. Der Samenleiter wird raus gezogen und durchtrennt. Dies ist relativ unangenehm. Danach wird der Leiter verödet. Das Loch wird zugenäht und an der anderen Seite durchgeführt.

Ich habe nur wenig Schmerzen gehabt und lediglich meine Hoden etwas geschwollen gehabt. Nach etwa zwei Wochen muß dann die erste Probe ins Labor gegeben werden. Das ganze 3 mal....

Wenn alle Proben ok sind ist alles überstanden.

HNansH?19p70


Re Vasektomie

Ich habe den Eingriff vor ca. 3 Wochen durchführen lassen, Kosten Pauschal 250,00 € incl. Nachuntersuchungen (mindestens 3 aufeinanderfolgende, negative Spermaproben). Erste Probe frühestens 3 Monate nach Vasektomie.

Ich bin auch rasiert erschienen, die Arzthelferin meinte erstaunt was Sie sind schon rasiert? Beim darauffolgenden Gespräch sagte Sie es wäre Ihnen lieber wenn Sie rasieren da der Eingriff nicht durchgeführt werden könne wenn mann sich bei der Selbstrasur geschnitten hätte.

Der Eingriff an sich ist wirklich keine Affäre. Eine Behandlung beim Zahnarzt ist häufig schmerzhafter.

Die Einstiche der Spritze wurden durch das leichte brennen des Desinfektionsmittel auf frisch rasierter Haut überdeckt. Den eigentlichen "Eingriff" spürte ich bis auf das herausziehen der Samenleiter gar nicht. Konnte direkt danach aufstehen und ich bin mir sicher dass man aufgrund meiner Gangart nicht feststellen konnte was gemacht wurde.

Dauer der gesamten Prozedur: 5 Minuten warten, Desinfektion + Betäubungsspritzen, 15 Minuten Wartezeit bis Narkose wirkt, 15 Minuten Operation, 5 Minuten anziehen und Praxis verlassen, d. h. ich saß 40 Minuten später wieder im Auto. Das war Freitags.

Am Samstag (mit leichtem John-Wayne-Gang) zur Kontrolle, anschließendes Schonen auf der Couch mit zugegebenermaßen komischem Gefühl zwischen den Beinen.

Am Sonntag machten wir einen kleinen Familienausflug bei welchem ich von der Funktionsfähigkeit überrascht wurde da es bei den optischen Reizen welche einem bei dem schönen Wetter geboten wurden durchaus etwas enger in der Hose wurde.

Montag: normaler Arbeitstag ohne Beschwerden.

Dienstag: Funktionsprobe, alles geht noch war zwar keine so heftige Nummer (Die Fäden haben etwas an meinen Schenkeln gerieben) aber es hat mir und meiner Frau gefallen.

Donnerstag: Fäden gezogen, ebenfalls kein Problem

Sonntag: Erster Versuch wieder Fahrrad zu fahren, keine Schmerzen mehr.

Bei der Wahl des Chirurgen/Urologen habe ich Wert darauf gelegt dass dieser schon häufiger vasektomiert hat. (Mein Chirurg meinte er mache pro Jahr ca. 100 - 150 Vasektomien und das seit vielen Jahren.

Ob Ihr einen Urologen bzw. Chirurgen findet welcher bei deinem Mann eine Vasektomie macht ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Laut meinem Chirurgen wird eine Vasektomie vorzugsweise bei Männern mit abgeschlossener Familienplanung, mindestens zwei gesunden Kindern und in einem Alter ab 30 Jahren durchgeführt werden, was allerdings mit "Vorzugsweise" gemeint ist weis ich auch nicht, habe auch nicht nachgefragt da ich alle Kriterien erfülle.

Falls du noch Fragen hast Frage einfach oder PN

Gruß

kOamikatxze87


hi

hans dein beitrag ist gut...mein freund will sich nämlich nicht sterilisieren lassen ..er ist nun schon fast 47 ...

er will auch keine kinder mehr ,aber er hat angst das irgendwas bei der OP schief geht oder er schmerzen hat..*grrr...

wie kann ich ihn überreden ???..zurzeit verhüten wir nur mit kondom... ich vertrage keine hormonellen vehütungsmittel zumal er sich ja sterilisieren lassen möchte...aber er NUR angst hat ...

das problem war ..also der arzt hat ihm einen zettel mit gegeben was alles schief gehen könnte.das müssen ja die ärzte...

und mein freund ist eine memme *grins...

was hätte nicht alles bei meiner weissheitszahn operation schief gehen können?!..sovieles...

H!ansH:197X0


@ Kamikatze

Ich denke überreden bringt nichts besser überzeugen oder ermutigen!!!!

Sag deinem Mann einen schönen Gruß es ist wirklich ganz easy.

Klar etwas schief gehen kann immer aber lies dir mal einen Beipackzettel von Aspirin oder einer sonstigen Schmerztablette durch was da alles passieren kann (Nebenwirkungen) usw.

Die Narkose (übertrieben, örtliche Betäubung hört sich weniger spektakulär an) ist meines Erachtens auch problemlos, ist exakt das gleiche Mittel wie es die Zahnärzte verwenden, nur wird mengenmäsig etwas weniger benötigt und mit einer dünneren Kanüle injiziert.

Und nun die große Frage: Wer macht sich Gedanken um die Narkose bei einem Zahnarzt? Kein Mensch !! Ist nämlich bei größeren Reparaturmaßnahmen bzw. Wurzelbehandlung usw. normal und niemand schert sich darum.

Ich kann mir höchstens vorstellen dass jemand aus falschem Schamgefühl Angst vor einem Pikser unterhalb der Gürtellinie hat.

Gut es ist natürlich schon ein bisschen ein merkwürdiges Gefühl wenn man nur mit U-Hose + Hemd bekleidet auf dem Tisch liegt und überlegt sich was passiert jetzt?

Ach ja als ich so da lag und mir eine Arzthelferin den Puls gemessen hat meinte Sie "Sie sind wohl etwas aufgeregt".

Ich bejahte und sagte dass ich jetzt weis wie sich eine Frau beim ersten Frauenarztbesuch fühlt. Wir lachten daraufhin und die Stimmung war ganz relaxt.

Für mich selbst war es eine selbstverständlichkeit dass ich mich sterilisieren lasse da dieser Eingriff gegenüber der Sterilisation der Frau wirklich ein Klaks ist.

Zudem sich meine Frau in den letzten ca. 15 Jahren um die Verhütung (Pille, Spirale) gekümmert hat denke ich jetzt bin ich an der Reihe.

Und wer Sex haben möchte muss sich auch um Verhütung kümmern. Außerdem möchte ich meiner Frau nicht zumuten sich die nächsten 20 - 25 Jahre mit Hormonen vollzustopfen oder Schwermetalle (Kupferspirale) mit sich herumzutragen.

Und auch eine wenn zwar materielle Überlegung 25 Jahre entspricht ca. 13 Spiralen, d. h. 13 mal entfernen und neue legen, stell ich mir für die Frau auch nicht prikelnd vor und zudem 13 Spiralen a´ ca. 200,00 € = 2.600,00 €, da geh ich lieber gepflegt in den Urlaub.

Un wenn ich an die Verhütung mit Gummis denke vergeht mir die Lust auf Sex. Ist ja wie wenn ich mit dem Regenmantel Dusche.

Außerdem sind mir Kondome zu unsicher und dann erst der Geschmack nach verbranntem Gummi danach. Igitt.

Kleiner Scherz am Rande *:)

Außerdem habe ich schon von mehreren gehört dass der Sex danach häufiger, besser und intensiver sein soll.

Dies wird wohl damit zusammenhängen dass der Körper der Frau nicht durch Fremdstoffe manipuliert wird und zum anderen denke ich spielt auch der "Hinterkopf" eine Rolle da man sich ja nun deffinitv keine Gedanken um eine ungewollte Schwangerschaft machen muß.

Hierüber kann ich aber persönlich noch nichts sagen ist ja noch nicht so lange her und die Spirale bleibt noch drin bis zur 3. negativen Spermaprobe, d. h. bis ca. ca. November.

Grüße

HFansbH19x70


Ach ja ganz vergessen

Ich habe noch einen passenden Witz auf Lager, aber besser nicht deinem Mann erzählen:

Bei einer Vasektomie rutscht dem Arzt das Skalpell aus und er schneidet versehentlich einen Hoden weg.

Um Schadenersatzforderungen zu vermeiden näht er ihm kurzerhand eine kleine Zwiebel ein.

Bei einer folgenden Kontrolle fragt der Arzt wie es ihm gehe. Der Patient sagt dass es seither etwas komisch wäre immer wenn er an einem Hot-Dog-Stand vorbeigeht bekommt er eine Erektion und wenn seine Frau bläst bekommt Sie Tränen in die Augen.

mxsl


Non Skalpell Vasektomie

Hallo,

ich habe mich letztes Jahr sterilisieren lassen, nachdem ich lange

den Weg zum Arzt gescheut hatte, weil ich einfach "Schiß" vor dem Eingriff mit seinen Folgen hatte.

Nachdem ich mir im Internet Infos zur Non Skalpell Vasektomie geholt habe, ging ich auf die Suche nach einem Arzt, der diese Methode anwendet.

Im Vorgespräch wurde mir der allgemeine "Belehrungsbogen"

ausgehändigt, der aber nicht die Besonderheiten der Non Skalpell

Vasektomie berücksichtigt.

Mein Arzt beruhigte mich,indem er auch darauf hinwies, dass man trotz des Eingriffs normalerweise danach auch wieder ins Büro gehen könnte - lediglich schwere Arbeiten sollten anfangs unterbleiben. Die Kosten für den Eingriff beliefen sich auf 350 Euro.

Zum vereinbarten Termin ging ich in die Praxis, wo mir eine

Arzthelferin vorsorglich eine Infusion zur Stabilisierung des

Kreislaufs gab.

Bei der Non Skalpell Vasektomie wird die Haut in Lokalanästhesie in

der Mitte des Hodens auf einer Länge von ca. 1,5 cm mit einer

speziellen Klemme aufgespreizt, beide Samenleiter durch diese kleine Hautöffnung freigelegt und durchtrennt.

Von jedem Samenleiter wird ein ca. 3 cm langes Stück entfernt, die

Enden werden mit einer elektrischen Pinzette verödet und zusätzlich mit einem Faden abgebunden.

Die Hautöffnung wird mit einem Faden zugenäht, der sich selbst

auflöst und daher nicht mehr entfernt werden muß.

Der Eingriff dauerte ca. 20 Minuten und war bis auf den kleinen

Einstich zur lokalen Betäubung von Haut und Samenleiter absolut

schmerzfrei.

Unangenehm war der anschließende Druckverband, der bis zum nächsten Tag dranbleiben musste.

Nach dem Eingriff ging es mir wirklich gut und ich musste weder

liegen noch meine Hoden kühlen etc.

Bereits 2 Stunden nach dem Eingriff war ich auf dem Geburtstag

unseres Kindes voll eingespannt. Vielleicht entstand dadurch die

deutliche Blaufärbung am Hodensack.

Am Tag nach dem Eingriff konnte ich bereits duschen.

Es traten in der Folge keinerlei Nebenwirkungen auf und ich bin froh,

dass ich den Eingriff nach dieser Methode habe durchführen lassen.

Ich bin überzeugt, wenn "Mann" sich vollständig klar ist, dass er

keine Kinder mehr zeugen möchte, eine Sterilisation die einfachste

und auch angenehmste Methode der Verhütung ist.

Wichtig in meinen Augen ist aber, dass der Eingriff wirklich aus

eigenem Wunsch und nicht auf Wunsch des Partners erfolgt.

Zu seiner Entscheidung muss "Frau" oder "Mann" lebenslang stehen!

fyroim


vasektomie nach 20 jahren

wie sieht der sex nach 20 jahren aus wenn man alt ist ?

steigen die hoden dann auch noch in den bauchraum auf? bitte eine klare antwort

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