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Samenspenden, aber wo?

b+igbrotAhxer25 hat die Diskussion gestartet


"Sie haben sehr gutes Sperma. Ich würde sie sofort zum Samenspenden schicken!" sagte mir letztes Jahr mein Urologe.

Nun habe ich mich schlau gemacht und fand keine Samenbank, wo man spenden könnte!

Und wie sieht es rechtlich aus. Ich habe gehört, dass die Kiddies heutzutage das Recht haben, zu erfahren, wer sie gezeugt hat. Heisst dass, das irgendwann mal ein Kind vor der Tür stehen kann und mir erzählt:"Du bist also mein Papa?"

Und dass ich eventuell sogar Unterhalt zahlen müsste?

Antworten
o3lli-`-19x73


Und dass ich eventuell sogar Unterhalt zahlen müsste?

Ja, du wärst verpflichtet Unterhalt zu zahlen und erbberechtigt ist das Kind auch.

Und Jobangebote wie "1.000 Euro als Samenspender" sind blanker Unsinn. Soetwas gibt es nicht.

Ich habe gehört, dass die Kiddies heutzutage das Recht haben, zu erfahren, wer sie gezeugt hat.

nicht erst heutzutage sondern schon sehr sehr lange.

b6igbrosthzer2x5


Ist doch echt schrottig. Nur, weil man der Menschheit und seinem Geldbeutel was Gutes tun will, kann man dann belangt werden. Da verspritz ich den Saft lieber ins Taschentuch!

Wie ist das eigentlich im Ausland? Niederlande, Schweiz, Österreich?

K`A0w3


@bigbrother25

Hier mal ein paar Links zu Deiner Frage.Vielleicht helfen sie Dir weiter.

Jedoch muß ich Dir auch sagen,daß ich aus verläßlichen Quellen weiß,daß man als Spender undheitlich völlig o.k.n muß und destens zwei gesunde Kinderweisen können.

[[http://www.maennerrat.de/samenspende.htm]]

[[http://www.geld-als-samenspender.com/index.php?SID=773006683:::5001]]

[[http://www.samenspender.info/]]

KeA0x3


gesundheitlich sollte das heißen.

K;A0x3


und mindestens

oFl$li--;1973


[[http://www.maennerrat.de/samenspende.htm]]

hier geht um unterhaltspflichtige Väter die anprangern, dass eine Frau die sich ananym eine Samenspende besorgt hat und den Spender später verschweigt Geld vom Sozialamt bekommt. Ist zwar sachlich richtig, wenn der Vater aber trotzdem ermittelt wird dann muss er zahlen.

[[http://www.geld-als-samenspender.com/index.php]]

hier will eine mexikanische (!) Firma erstmal Geld sehen damit man Zugang zu seiten hat auf denen Samenbanken genannt werden. Ähnliches Prinzip wie Geld zahlen für Warenproben etc., schlichtweg Abzocke. Samenbanken gibts im Telefonbuch und da kann man auch nicht einfach so Samenspender werden.

[[http://www.samenspender.info/]]

na klar, ne 0190-Nummer für nen Faxabruf. Mit Adressen von Samenbanken. Wie gehabt, das wird nichts.

KAA0x3


Hmmmm,

gibt´s hier irgendwo Kuchen ???

k6ikAki05


Das ist alles völliger Schwachsinn!

Als Samenspender bist Du natürlich nicht unterhaltsverpflichtet! So ein Quatsch! Die Kinder, die aus dem Samen des Samenspenders entstehen, haben aber die Möglichkeit, die Identität des Samenspenders zu erfahren - das ist richtig! Mehr nicht! Was sie mit dieser Information anfangen bleibt denen überlassen, aber rein rechtlich haben sie auf nichts einen Anspruch!

Pro Spende gibt es etwa 80 Euro! Man muss vollkommen gesund sein. Auch bei den Eltern und Großeltern darf es keine erblich bedingten Erkrankungen geben. Die Samenqualität muss 1A sein. Bei der Auswahl des Samenspenders spielen noch weitere Faktoren eine Rolle. Du kannst Dich ja informieren! Wenn Du keine geeignete Adresse gefunden hast, dann rufe doch mal in einer gynäkologischen Praxis an, die sich auf Fertilitätsstörungen/ Kinderwunsch spezialisiert hat. Die wissen ja aus welcher Samenbank sie ihre "Produkte" herhaben und können Dich weiter vermitteln. In jeder größeren Stadt gibt es so etwas. Viel Glück und Erfolg!

gbordexn-gay


bei uns in deutschland ist keine samenspende als fremdspende möglich, nur paar, da kann der mann samen einfrieren lassen, weil er evtl durch einen ktrankheit steril werden könnte oder weil sie auf normalen wege keine kinder bekommen können. wir sind hier nicht in der usa. dein sperma wird keiner nehmen und schon gar nicht 80€ dafür zahlen

oUlli--7-197x3


Als Samenspender bist Du natürlich nicht unterhaltsverpflichtet!

Entschuldigung aber ads ist nun wirklich absoluter Blödsinn.

Nehmen wir an, die künstlich befruchtete Mutter war verheiratet, es wird also vom Gesetz vermutet dass der Ehemann der Vater ist. Jetzt geht die Ehe in die Brüche, der Ehemann muss Unterhalt zahlen, auch fürs Kind. Nun ist das Kind volljährig und denkt sich, beim 'Alten' ist eh nicht viel zu holen, fechte ich mal eben die Vaterschaft nach § 1600 BGB i. V. m. § 1600b (3) BGB an. Und Bingo: Der Samenspender macht jetzt Zahlemann und Söhne und hat nen neuen Erben, nen teures Vergnügen wenn der gespendete Junior studieren will.

k(ikEki0x5


@gordongay & olli1973

Also, ihr beiden! Ihr seid mir ja welche....

Ich arbeite in einer Kinderwunschpraxis. Diese behandelt Paare, die auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können, z.B. weil der Mann keine geeigneten Spermien produziert oder z.B. bei der Frau die Eileiter nicht durchgängig sind (Es gibt 1000 gesundheitliche Gründe, warum es bei manchen Paaren nicht klappt). Diese Paare sind verheiratet oder leben seit geraumer Zeit in einem eheähnlichen Verhältnis. Sie wünschen sich beide(!) ein Kind. Die Frau hat natürlich nicht die Möglichkeit einfach in die Praxis zu spazieren und zu sagen, sie möchte ein paar Samen damit sie schwanger wird und sie es ihrem Ehemann unterschieben kann. Es gibt sehr wohl für diese Ehepaare die Möglichkeit auf Samen eines fremden Samenspenders zurückzugreifen - nicht nur in den USA! Dieses ist auch hier gesetzlich völlig legal! Was Du meinst Gordongay ist die Eizellspende. Die ist hier in Deutschland verboten, genauso wie Leihmutterschaft!

Den Fall den Du schilderst olli1973 würde hier nicht eintreten können, weil hier _nur_ Paare behandelt werden - nicht eine einzelne Frau! Der geeignete Spender wird auch nicht von der Frau/ Paar ausgesucht. Das machen Ärzte oder anderes medizinische Personal, die die Daten des Spenders mit dem potetiellen Vater abgleichen (Augenfarbe/ Haarfarbe/ Statur usw.). Ein Paar (beispielsweise beide hellblond und blauäugig) bekommt kein Samenspender dessen Natur eher dunkel ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen. Sorry, ich hab nicht wirklich von viel ne Ahnung, aber auf diesem Gebiet kenne ich mich aus! Liebe Grüße

o>lli-:--r1x973


Den Fall den Du schilderst olli1973 würde hier nicht eintreten können

Ja der Fall ist zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich. Aber mann sollte nie nie sagen. Und richtig ist, dass weder Mutter noch (juristischer) Vater da die Vaterschaft anfechten können. Das so entstandene Kind könnte dies aber (zumindest theoretisch) tun. Ich denke aber auch, dass es im Normalfall nicht dazu kommt. Und weiter kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit Samenspenden dauerhaft ein lukratives Nebeneinkommen haben kann.

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