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Verödung Krampfader Hoden

e9re-kttion89


lol: ;-D

Arzt: Uuuuh böse böse ....

Patient: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!! *RAUSRENN*

Arzt: ... der Spielfilm am Wochenende war echt blutig ...

-<LuiNs-23


Also der Film ist echt n brüller. Kann ich jedem raten sich den mal auszuleihen.

"Docktor, essen sie das nicht!!"

;-D

So, hab mich gefangen und hab nen Urologentermin nächste woche.

Ich berichte dann.

Danke für die aufmunterung!

Hfabsmhintexrmir


Hi!

So, heute ist mein 1. Tag nach der oben genannten OP. Ich hatte auch ziemlich Angst davor.

Zu meiner Vorgeschichte:

Vor ca. 10 Jahren (mit 11) diagnostizierte der Urologe eine Varikozele. Diese hat so ca. jeder 4. Mann dort am Hoden, doch bei den wenigsten macht sie auch Probleme.

Meine Probleme zeigten sich zum ersten mal vor ca. 1 Jahr, dass ich Probleme damit hatte, längere Zeit zu stehen. Man hat das Gefühl, ein Gewicht würde an der selben Stelle immer nach unten ziehen. Durch sitzen wurde es wieder besser. Auch konnte ich mit engen Boxershorts dieses Zeitfenster verlängern.

Bei mir wurde also gestern auch verödet.

LEUTE, HÖRT MIR GENAU ZU:

"Habt bitte ÜBERHAUPT keine Angst vor dieser OP!!! Ihr bekommt zu beginn der OP eine Infusion (ist ja Pflicht), vorüber ihr dann auch sofort 1ml Diazepam (Valium=eine weiße Milch) verabreicht bekommt. Damit wird euch kurz schwindlig im Kopf (der Wirkstoff "flutet" sozusagen an)=wie ein Alkoholrausch... ;-) Das flacht dann ein wenig ab und ihr fühlt euch wieder ganz normal, nur das Euch alles ein wenig egal geworden ist. Ein tolles Mittel, das vor allem im Rettungsdienst sehr häufig zum Einsatz kommt (ich bin Rettungssanitäter)..

Dann beginnt der Arzt mit der örtlichen Betäubung, die folgendermaßen aussieht:

er geht mit der Spritze in den Hodensack und verabreicht dort mehrere großzügige "Depots", sodass auch genug drin ist. Leider muss er hierzu auch in den Samenstrang einspritzen.

ABER:

Ihr merkt nicht, dass es der Samenstrang ist. Die Sache ist das einzig unangenehme an der ganzen OP! Ich gebe zu, ein paar mal hat es gepiekst, aber glaubt mir, es ist wirklich auszuhalten. Kein Stress, es ist nicht lange. (Wer schon mal eine Kieferhöhlenspülung hatte, weis, was wirklich schlimm ist) Wenn er das vierte/fünfte mal einsticht, merkt ihr es eh schon nicht mehr, denn die Betäubung wirkt schnell und gut!!!

Vom eigentlichen Procedere spürt man nur an der nicht-betroffenen Seite (sie ist schließlich nicht betäubt), dass jemand hinfasst. An der betäubten Seite spürt Ihr rein gar nichts! Glaubt mir!

Dann müsst ihr zu gegebener Zeit (der Arzt sagt das dann) mal pressen, sodass das Verödungsmittel nicht bis zur Niere aufsteigt, denn es wäre für die Niere sehr giftig..aber auch alles total easy!!!

Ja, dann ist es eh schon vorbei und ihr dürft noch eine stunde bei Frühstück am Bett schlafen...ich empfehle Euch ein Suspensorium danach zu tragen, denn man soll den Sack hochlagern und es ist auch angenehm zu gehen. Bereits am 2. Tag könnt Ihr wieder ganz einfach rumgehen, nur bischen vorsichtig halt.

Wer noch Fragen hat, kann mir gerne emails schreiben, ich beantworte Sie Euch ausführlich, schnell, und so gut ich kann. Denn ich hatte selbst Angst, und möchte sie so gut es geht jedem hier nehmen, denn sie ist wirklich 100%ig unbegründet. In diesem Sinne, liebe Grüsse,

Manuel

-:Luins-2x3


Grüß dich wackerer Operierter!

Schön, dass es bei dir gut gelaufen ist.

Mir fehlt noch die überwindung diesen schritt zu machen wo ich sage : Ja! Schnipselt an meinem Hoden herum!

Bei mir gibt es so gut wie keine Probleme mit dem "Äderchen" allerdings sieht es fürchtbar aus (finde ich).

Was sagt der Arzt bei dir, wie groß ist die warscheinlichkeit, dass sich im laufe der Zeit wieder so n ding bildet?

Wie geht ihr mit diesem Problem um? Redet ihr mit euren Eltern, Kumpelz oder Freundinen darüber?

War deine OP Ambulant oder Stationär?

Gute Besserung!

-2Lu&is-x23


Hab ich gerade gefunden.

[[http://www2.uni-jena.de/kindchir/vorlesungen04/varikozele/]]

Hilft das wem?

eRe6nvou[dighweg


@-Luis-23

Also DIE Seite is ja wohl perfekt! Da is ja alles!

Und die Bilder von der Laparoskopie kommen mir sehr bekannt vor ;-D

Lasst euch einfach in Jena operieren und gut is, ich finde die Seite sehr zuverlässig!

Was sagt der Arzt bei dir, wie groß ist die warscheinlichkeit, dass sich im laufe der Zeit wieder so n ding bildet?

Deswegen empfehle ich ja, die Varikozele entfernen zu lassen und nichts da rein zu spritzen ;-)

Gruß

eenvoudigweg

H,absbhin`t,er_mir


Hi Luis!

Ich denke, Du hast wahrscheinlich bei einer OP auch noch nie zugesehen..denn diese Perfektion, die Du da findest (vor allem bei Lokalanästhesie) ist echt toll. Da sitzt jeder Handgriff, vor allem, da diese OP eine Sache ist, welche die Ärzte tag täglich durchführen.

Solange Du keine Probleme wie Schmerzen o.ä. hast, würde ich es auch nicht machen. So sagte es mir zumindest mein Arzt. Denn in Deinem Fall geht es ums Aussehen, aber:

das Gefäßsystem wird Dir immer bleiben, das geht nicht weg. Die Adern lösen sich ja nicht einfach so auf. Allerdings ist ja sofort ab der Verödung der Zulauf aus der Nierenvene verschlossen, was heist, dass ab dann kein Blut mehr in dieses Geflecht einströmt. Liest man nun den Aufklärungsbogen, findet man dort die Info, dass das Geflecht (da das Blut, welches drin ist, irgendwann vom Körper resorbiert wird), erheblich kleiner wird und dann nicht mehr zu sehen/spüren sein sollte. Dieser Vorgang vollzieht sich in den Monaten 3-12 nach der OP.

Wahrscheinlichkeit:

Normalerweise muss sich so ein Ding gar nicht mehr bilden, da diese Nierenvene ja jetzt dicht ist. Natürlich kann sich so etwas theoretisch wieder bilden, aber eigentlich ist daran immer nur ein Zufluss schuld, und der ist ja dann abgedichtet.

Umgang:

Ich bin ein ziemlich offener Mensch und konnte auch schon immer mit meinen Eltern über alles reden! Das hilft mir unglaublich dabei. Meine Freunde wissen auch bescheid, sie drängen mich schon immer, da im Dezember wieder ein Techno-Festival in Saalbach-Hinterglemm ist, und ich sonst da nicht stehen kann.. ;-D

Mit meiner Freundin bin ich nun seit 2 1/2 Jahren zusammen und ihr habe ich auch davon erzählt, dass es mir beim Stehen öfter weh tut. Sie hat mir dabei auch sehr gut geholfen und mich bekräftigt. Sogar beim Blutabnehmen war sie dabei. |-o

Meine OP war ambulant im KKH. Nach 2h liegen mit Frühstück konnte ich dann wieder nach Hause, musste am 1. Tag noch bischen mehr liegen, dass die Blutung halt sicher aufhört. Es ist ja genäht, blutet aber noch bischen nach, klar. Am späten Nachmittag bereits kam nix mehr.

Heute, am 3. Tag dürfte ich schon wieder ganz normal duschen und den Hoden auch mit Seife waschen, was ich aber noch nicht möchte, da warte ich noch ein wenig.

Ich weis nicht, wie Du/ihr das seht...wenn Du möchtest, kann ich Dir per email ein Foto von der Naht schicken, damit Du siehst, welch ein winziger Eingriff das tatsächlich ist.

Mein Arzt sagte mir, er habe nur ein kleines Gefäß gefunden und weis nicht, ob es schon alles war. Sollte jedoch noch einmal eine OP nötig werden, habe ich sicher überhaupt keinen Schiss mehr davor, es ist echt ein Witz. Vor allem, das Valium bereitet Dir eine echt angenehme halbe Stunde im OP.. :)D

e&envoupd{igwexg


denn diese Perfektion, die Du da findest (vor allem bei Lokalanästhesie) ist echt toll

;-D

Kommt immer drauf an ;-D (Arzt, Zeitaufwand und Uhrzeit des Eingriffs, Patient, Stimmung, OP selbst...)

Da sitzt jeder Handgriff, vor allem, da diese OP eine Sache ist, welche die Ärzte tag täglich durchführen

Nein.

Allerdings ist ja sofort ab der Verödung der Zulauf aus der Nierenvene verschlossen

Venen führen zum Herzen, da kann nichts zulaufen, sondern nur ablaufen.

Zudem wird die Nierenvene nicht verschlossen! (Sollte man es doch machen, wird die Niere in wenigen Sekunden geschädigt -> Nierenschock)

Natürlich kann sich so etwas theoretisch wieder bilden, aber eigentlich ist daran immer nur ein Zufluss schuld, und der ist ja dann abgedichtet

Des weiteren sind individuelle Veranlagerungen des Patienten zu berücksichtigen.

Gruß

eenvoudigweg

HKa<bshin8termair


Hi eenvoudigweg!

Vielen Dank für Deine Korrektur, du hast natürlich recht.

Hierbei wird die Hodenvene verödet, welche in die Nierenvene mündet. :-/

H^absPhinnxtermir


...und Schuld hat nicht ein Zufluss, sondern ein Abfluss..

so, jetzt ist's aber genau.. :)^

Hmab9shipntermxir


[[http://www.chirurgie-ohne-messer.de/seltene_erkrankung/selten_1.html]]

AGnLdi3x0


Hi,

das hört sich ja erstmal alles beruhigend an. Zumal die OP bei ' 'HABSHINTERMIR' ohne Vollnarkose abgelaufen ist und dennoch ohne Schmerzen, wenn ich das richtig verstanden habe. Für mich käme zur Zeit sowieso nur eine OP eine Vollnarkose in Frage aus Angstgründen.

Ich war vor ein paar Wochen noch mal beim Urologen und kurz zuvor beim Hausarzt. Dort wurden mir allerdings andere Ratschläge gegeben.

Der Hausarzt hat mir von einer OP abgeraten, weil so eine Krampfader doch in den meisten Fällen nach einiger Zeit wieder käme und ausserdem gar nicht sicher ist, dass die Beschwerden durch die OP verschwinden.

Der Urologe hat sich diesmal etwas mehr Zeit für mich genommen. Er meinte, dass mit der OP sollten wir fürs erste mal vergessen. Die Varikozele bei mir wäre aller höchstens ersten Grades, in der Ausprägung hat die nicht 25% aller Männer, sondern fast jeder. Dass sie Beschwerden macht, wäre sehr ungewöhnlich und aus diesem Grund gäbe es keinerlei Garantie, ob eine OP an den Beschwerden etwas ändert.

Zudem wäre er gegen eine Verödung.

Bei einer Verödung würde die Ader verklebt. Wenn sich das irgendwann mal lösen sollte, könnten Reste dieser Verklebung in den Blutkreislauf gelangen. Man wüsste nicht, was das bewirken kann und man wird es auch nicht als ursächlich herausfinden, wenn es etwas bewirkt. Nun, da weiss ich jetzt auch nicht, was ich von dieser Aussage halten soll. Ist ja erstmal irgendwie nachvollziehbar.

Nun, er hat mir geraten, wenn die Beschwerden in nächster Zeit nicht nachlassen, erstmal eine Therapie mit neurologisch wirkenden Medikamenten bzw. Schmerzmitteln zu machen, um den Schmerzteufelskreis zu durchbrechen, und die Sache zu beruhigen. Es könnte sein, dass ein neurologisches Problem eine Rolle spielt, die bedeutsamer ist, als die Krampfader selbst.

Nun, eine greifbare sichere Lösung meiner Probleme sehe ich im Moment konkret nicht. Na ja, und das grosse Problem bei mir besteht ja wohl in der grossen Angst vor Operationen. Obwohl ja die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass einem eine OP ohnehin im Leben aus anderen Gründen irgendwann blüht. Dann hat man sich ewig lange gesträubt und gelitten, und muss dann doch plötzlich aus anderen Gründen sich operieren lassen.

Gruß

Andreas

A,ndxi30


...Für mich käme zur Zeit sowieso nur eine OP eine Vollnarkose in Frage aus Angstgründen...

ups, verschrieben, das sollte heissen:

...Für mich käme zur Zeit sowieso nur eine OP ohne Vollnarkose in Frage aus Angstgründen...

S.ummx83


Krampfader am Hoden -->Pilot?

Hallo,ich habe mal folgende Frage.

Vor 3 Jahren wurde bei mir eine Krampfader im Hoden verödet weil sie Schmerzen verursacht und die Spermienqualität herrabgesetzt hat.

Mein Berufswunsch ist Pilot. Ist das Möglich oder verursacht das Probleme bzw. bringt Gefahren mit sich? Ich habe seit dem nur ab und zu noch leichte Beschwerden.

Wovon hängt das eigentlich ab das sporadisch Schmerzen auftreten? Habe das Gefühl das hängt mit Wetterumschwüngen zusammen? LG Tobias

A-ndxi30


Hallo Summ83,

Deine Frage kann ich leider nicht beantworten.

Doch hätte ich eine Frage an Dich.

Wie ist die Verödung der Krampfader abgelaufen ?

Wird das mit lokaler Betäubung gemacht, also ohne Narkose ?

Wirkt die lokale Betäubung zuverlässlich.

Wie nennt sich die Behandlungsmethode genau, die Du hattest, so wei man liest, gibt es wohl eine ganze Reihe an Verfahren zur Behandlung einer Krampfader im Hoden.

Ein Urologe, bei dem ich war, sagte mir, dass er von der Verödung nicht viel hält und er würde immer eine Operation empfehlen. Ich möchte aber eine Operation mit Narkose vermeiden, weil ich Angst davor habe. Die Krampfader, die ich habe, macht zwar Beschwerden, obgleich sie nicht sehr ausgeprägt ist, aber der Leidensdruck ist nicht so groß, dass ich mich zu einer Operation mit Narkose durchringen könnte. Dennoch sind die Beschwerden schon recht lästig und schränken mich ein. Ich muss natürlich zugeben, dass ich ein recht ängstlicher Mensch bin. Jemand, der Pilot werden will, wird das vielleicht nicht so nachvollziehen können. Aber da Du schon Erfahrung mit der Verödung hast, wäre ich sehr dankbar für Informationen. Die Frage ist ja auch, ob man sich an eine Praxis oder Klinik mit viel Erfahrung in diesem Bereich wenden sollte, oder ob das jedes Krankenhaus gleich gut kann. Auch dazu liest man verschiedenes.

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