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Hoden-Op

Muc. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin irgendwie noch nicht weiter gekommen.

Alle Urorlogen raten von einer OP ab? Hm. :-/ Naja, jetzt fand ich einen, der hat als kleineres Übel eine Punktion vorgeschlagen. Nach einem Wochenende überschlafen, hab ich es denn machen lassen, in der Hoffnung, dass die Probleme ein Ende finden. Beim Termin war in der Spritze viel Blut bei, was den Urologen sichtlich beunruhigte. Eine Verbesserung trat nicht ein. Ich will es jetzt operativ beheben lassen. Nun meine Frage:

Wie sieht es mit den Schmerzen/Beschwerden nach der OP aus. Der Urologe sagte 14 wäre ich schon "hin". Dann lese ich aber immer wieder, dass Hoden-OP's ambulant durchgeführt werden (können). Da denke ich, die Beschwerden sollten dann doch nicht so groß sein.

Hm, ich wollte in der Firma nicht so lange ausfallen. Dachte mir Freitags OP - Dienstags wieder arbeiten gehen.

Bliebe nur die Frage: Wird das funktionieren? Oder sind die Beschwerden doch so groß, dass man selbst nicht arbeiten gehen könnte. Der Job wäre überwiegend sitzende Tätigkeit (PC).

Kann mir jemand mal einen Rat geben? Wollte nächste Woche den Termin klar machen mit dem OP.

Danke.

Antworten
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@Mc.

Öh...vielleicht wäre es ratsam zu erwähnen, was du hast ;-D

Für alle nicht-wissenden:

Es handelt sich um einen Wasserbruch im Hoden.

Wieso um Himmels Willen hast du das punktieren lassen ??? Das ist das größte, was du falsch machen kannst.

Natürlich kam Blut, wenn sie so klein ist. Und natürlich war der Arzt beunruhigt. Wenn das bei mir gewesen wäre, ich wär panisch da raus gelaufen (ok, ich weiß ja auch, was alles passieren kann).

Ich hoffe, dass du keine Infektion davongetragen hast, das ist nämlich ein großes Risiko.

Schmerzen nach der OP:

Ja, wird man haben, du bekommst aber einen netten stützenden Kreuzverband (oder was anderes).

Wie alng du ausfällst, kann ich dir leider nicht sagen, aber es kann ambulant gemacht werden.

Gruß

eenvoudigweg

Mxc.


ja meinst, dass meine Rechnung mit dem Wochenende aufgehen kann?

Hast du das selbst schon mal durch gemacht?

Hm, mit dem Wasserbruch bin ich mir da nicht mehr so sicher - denke, dass da eher noch was anderes rein spielt - weiß der Geier. Deshalb will ich jetzt die OP machen lassen, um eben Klarheit zu haben, möchte das aber vom Ausfall her minimieren.

Mich interessiert halt der Umstand der Beschwerden nach der OP. Kann man kaum laufen oder sitzen vor Schmerzen? Naja...

Wegen der Punktierung: Der Arzt hat mich über das hohe Risiko schon aufgeklärt und ich denke er hat auch offen mit mir über seine Erfahrungen in diesem Bereich gesprochen. Infektion? Naja, soweit lasse ich es nicht kommen. Deshalb will ich ja jetzt doch recht fix die OP - für den Fall des Falles. Ich denke aber er hats ordentlich gemacht. Nur eben den Wasserbruch mag ich nicht mehr ganz glauben.

Also nochmal: Kann mir jemand aus eigener Erfahrung sagen, wie das sich genau mit den Beschwerden verhält nach der OP?

Danke euch. ;-)

e5en|vo8uddigwxeg


@Mc.

ja meinst, dass meine Rechnung mit dem Wochenende aufgehen kann?

Das weiß ich leider nicht.

Hast du das selbst schon mal durch gemacht?

Zum Glück nicht ;-)

Aber ich denke, dass es mit dem Wochenende klappen könnte, aber ich würde mich da nochmal mit einem Urologen unterhalten. Denn evtl. muss man den Hoden hochlagern (auf ein sogenanntes Hodenbänkchen).

Kann aber auch sein, dass das wieder abgeschafft wurde...

Deshalb will ich ja jetzt doch recht fix die OP - für den Fall des Falles. Ich denke aber er hats ordentlich gemacht. Nur eben den Wasserbruch mag ich nicht mehr ganz glauben.

Kam bei der Punktion denn auch Wasser heraus, oder nur Blut?

Wie weit liegt die Diagnose denn zurück?

Meinst du, es ist wieder was anderes? Dann würde ich mich nochmal einer Untersuchung unterziehen.

Ach ja:

Im übrigen geht deine Gesundheit vor der Arbeit!

Gruß

eenvoudigweg

rleX(fo%rmedrly ,uror1ex)


Hi.

Die OP an und für sich ist eher eine kleine Sache. Die Schmerzen danach halten sich auch in Grenzen. Das Gewebe des Hodens kann aber kräftig anschwellen, weswegen Du damit rechnen solltest, eine Woche lang Dich sehr zu schonen. Sitzen ist das wenig produktiv, da sich das Gewebswasser an den tiefer gelegenen Stellen sammelt und in dem Fall nimmt da die Schwellung des Hodens erst recht zu. Also, Hochlagerung ist angesagt. Unterstützend kann auch ein Suspensorium getragen werden (kommt nach diesen OPs zur Zeit wieder mehr in Mode).

Warum magst Du nich mehr an einen Wasserbruch glauben? Was vermutest Du?

Ich frage, weil wenn Du den Verdacht hast, dass auch etwas bösartiges dahinterstecken könnte (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe, wenn Du bei einem Facharzt in Behandlung bist), müsste einer Zugang bei der Operation gewählt werden. (Über die Leiste)

LG reX... der sehr happy ist und nach paar Monaten Schnuppern in anderen Klinken doch wieder in der Urologie zum Arbeiten gelandet ist :-)

M|c.


@ rex:

Alle Uros haben bisher gesagt, Krebs ist es nicht - ich gehe auch nicht davon aus. Der Uro aus Syke (Dr. Bornemann) meinte damals aber, dass der Nebenhoden abnormalitäten aufweist, was ihn damals noch nicht sehr beunruhigt hatte - jetzt bin ich aber in Bayern und somit wieder ein neuer Uro.

Der derzeit behandelnde Arzt strebt auch den Zugang über die Leiste an.

Ich danke euch, für die Antworten - werde nächste Woche mal telefonieren und mal Termin für OP abstimmen. Mal sehen, ob ich's dieses Jahr noch hin kriege - renne jetzt fast 1 Jahr damit rum. Das kann einen dann schon mehr als nur sprichwörtlich "regelrecht auf'n Sack gehen" ;-)

u0rorexx


@ Mc

Aha, Bayern. Dann sehen wir uns vielleicht ja bald einmal ;-)

Wenn es von der Kasse bezahlt wird, würde ich diese OP über einen Leistenschnitt nicht ambulant machen lassen. Wenigstens eine Nacht im Krankenhaus schadet da nichts.

Die Schmerzen sind so mehr als beim Eingriff über einen Schnitt am Hoden. (D.h. nicht, dass Du mehr leiden musst, sondern nur, dass Du wahrscheinlich mehr Schmerzmittel brauchen wirst). Du wirst auch länger krankgeschrieben sein danach.

Alles Gute und wenn es ansteht, dann mach net zu lange rum.

LG

reX

M/c.


ähm warum sollte die Kasse es nicht übernehmen?

Ich muss ja nicht warten, bis sonst was entsteht oder eben wohl möglich verschleppt wird?

Bayern? Sagen wir mal Franken (Erlangen/Herzogenaurach).

Schmerzen: D.h. über einen Leistenschnitt sind die Schmerzen erheblicher? Aber ich werde doch wohl kruzfristig wieder arbeiten gehen können? Gesundheit sit zwar sicher wichtiger als ein Job - doch in Zeiten wie den heutigen, kannst dir das nicht leisten, den Job auf's Spiel zu setzen - drum würde ich schnellstmöglich gerne wieder arbeiten gehen - zu mal ich liebe diesen Job und ich will ihn nicht verlieren (deswegen, was ja immer wieder mal vorkommt in D).

u~rorxex


Hi Mc

Die Kassen stellen sich zuweilen bei Eingriffen wie einem Wasserbruch etwas zimperlich an. Die OP zahlen sie auf jeden Fall. Die Frage ist nur, ob es Probleme mit dem stationären Aufenthalt gibt. Es kann sein, dass die Klinik dass wegen dem geringen Entgeld nur noch ambulant anbietet.

Bei einem Leistenschnitt würde ich aber eine Nacht stationär empfehlen. Einfach, dass jemand da ist, den man fragen kann, wenn es eben weh tut oder etwas nachblutet. Sicherer fühlt man sich dort auf jeden Fall.

Im Übrigen würde ich keine Angst um den Arbeitsplatz haben. Du lässt dich ja nicht monatlich für eine OP krankschreiben. Dein Arbeitgeber wird ja auch nicht damit rechnen, dass dies jetzt ständig der Fall sein wird.

Das müsste der Fall sein, damit es sich lohnt, jemand neues einzuarbeiten.

über einen Leistenschnitt sind die Schmerzen erheblicher

...

Ich hab nicht von einer Herzoperation gesprochen. Aber im Vergleich zum Eingriff am Hoden direkt wird es als schmerzhafter empfunden, vor allem bei Bewegung. Aber wie gesagt, es gibt Schmerzmittel in unserem modernen Land.

LG

reX

Mxc.


es ist vollbracht

So, nun hab ich es hinter mir. Bin gestern aus dem Krankenhaus (Neustadt a.d.A.) entlassen worden. OP war Dienstag früh, dauerte ca. 2 Stunden. Der Doc hat bei der Gelegenheit das Vorhautbändchen verlängert - und ich muss sagen sieht ganz gut aus.

Zur OP: Wie sich im Rahmen der OP herausstellte, war es eine ordentliche Nebenhodenentzündung. Naja, kann man halt nix machen. Jetzt ist viel Kühlen angesagt - aber alles in allem sieht es echt gut aus.

Und wer einen guten Urologen sucht, dem kann ich schon mal zwei empfehlen:

Dr. Schubert und Dr. Berfelde (beide Neustadt a.d.A.) - Dr. Schubert war bei mir der OP-Arzt

sowie

Dr. Henschel und Dr. Grunert (Herzogenaurach) - hier ist für mich die weitere Behandlung. In 14 Tagen werden dann diee Fäden gezogen - und dann denke ich mal ist alles wieder beim alten. :-)

Ich bin erst einmal erleichtert, dass alles so unkompliziert über diee Bühne gegangen ist.

In diesem Sinne und vielen Dank an all jene, die mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen mir geholfen haben, eine Entscheidung zu finden was die OP anging.

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