» »

Kalk im Hoden

nxepoOmukxSI hat die Diskussion gestartet


hey leute!!!

war am do beim urologen da ich leichte, diskrete schmerzen im linken hoden bemerkt habe. er hat ultaschall gemacht und den sogenannten "sternenhimmel" prognostiziert, also kalkablagerungen und er vermutet ne entzündung und hat mir antibiotuika verschrieben und blut abgenommen. sind solche kalkablagerungen gefährlich?? wòher kommt sowas?? der sagte nur"das is nicht normal". hoffe doch, dass es nicht doch was schlimmes ist. hat jemand ähnliche beschwerden? am donnerstag soll ich wegen blutwerten nachfragen...

gruß nepomukSI

Antworten
n&epomlukxSI


weiß denn keiner nen rat?

eienvoudvi%gwexg


@nepomukSI

Wieso SI? Nur mal so nebenbei bzgl. des Benutzernamens ;-D

Kommst aus Siegen?

Also wegen den Kalkablagerungen, keine Ahnung.

Die Kalkablagerungen können hormonell bedingt sein (glaub ich mal...) oder eben durch eine Entzündung hervorgerufen werden.

Welche Folgen es hat, kann ich dir leider nicht sagen, evtl. hilft dir da [[http://google.de]] weiter. Such da mal nach "Kalkinfiltration im Hoden".

Sonst wünsch ich dir gute Besserung :-)

Gruß

eenvoudigweg

f\lo-2007


Selbes Problem

Hallo nepomukSI,

hast du inzwischen mehr Informationen zu dem Problem.

Leider hat bei mir der Urologe ähnliches festgestellt und momentan weiss ich nur, dass das Auswirkungen auf deine Samenqualität haben kann.

Grüße,

Florian

HRype9rioxn


mikrolithiasis testis oder testiculäre microlithiasis

oder auch "sternenhimmel"

so nennt sich dieses krankheistbild. im hoden befinden sich kleinste kalkablagerungen welches auf dem ultraschalbild wie eine sternenhimmel ausschaut.

die ursache ist unbekannt, aber es besteht eine möglichkeit das die kalkablagerungenen zu hodenkrebs führen können!

daher ist eine regelmäßige untersuchung der hoden sehr wichtig um das im auge zu behalten.

hier noch ein infolink:

[[http://www.ksa.ch/index.asp?PID=97067]]

gruss

F ruazajn&k


@flo2007

Hallo flo2007,

hast Du mal auf das Datum des letzten Postings geachtet ?

Leider hab ich den gleichen Mist.

Im linken Hoden wurden starke Verkalkungen und im rechten leichte bis mäßige festgestellt. Ursache sind bei mir wohl beidseitige Varikozelen, die links stärker ausgeprägt sind als rechts.

Was mich wundert:

Bei mir wurden innerhalb weniger Wochen/Monate 5 Ultraschalls beider Hoden von verschiedenen Ärzten durchgeführt.

Nur beim fünften Mal wurden diese Verkalkungen im US festgestellt, ansonsten war das Hodenparenchym immer normal echohomogen.

Jetzt frage ich mich, ob die ersten vier Ergebnisse oder das letzte falsch waren/sind ?

Bei diesen Verkalkungen handelt es sich um Kalkablagerungen an den Wänden der Samenkanälchen. Diese bilden sich dann, wenn vermehrt Zellen (Spermien, Spermatiden oder Spermatogonien) absterben und die Sertoli-Zellen die Zelltrümmer nicht mehr beseitigen können, da sie geschädigt oder selbst abgestorben sind.

Die Kalkablagerungen selbst sind zwar harmlos, weisen aber auf einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Hodenschaden hin.

In mehreren Studien wurde ein Zusammenhang zwischen diesen Mikroverkalkungen und Hodenkrebs beobachtet, der noch erforscht wird. Im Allgemeinen liegt immer dann ein erhöhtes Hodenkrebsrisiko vor, wenn ein Hodenschaden (egal welcher Ursache) besteht.

Bei so einem (Zufalls-(?))-Befund sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

1. 2 x Spermiogramme

2. Blutbild (vor allem FSH, Inhibin-B, Tumormarker: ß-HCG, AFP, LDH und PLAP)

3. Suche nach der Ursache des Hodenschadens (zu spät behandelter Hodenhochstand, Varikozele, Mumps, Hodenentzündung, Chromosomendefekt etc ...)

Liegt eine behandelbare Ursache vor, kann ein Fortschreiten der Mikroverkalkungen und ein weiterer Anstieg des Hodenkrebs-Risikos verhindert werden.

Besteht bereits ein Hodenschaden (deutlich erhöhtes FSH, kaum nachweisbares Inhibin-B) sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen sinnvoll (Ultraschall, Tumormarker, Hoden abtasten).

Bei Kinderwunsch wär es sinnvoll, sich jetzt schon einmal eine gute Samenbank auszusuchen, und über Kryokonservierung nachzudenken.

Trotz Allem noch ein gutes We

fRlo2A0087


Habe ich nicht aber danke

für die Antwort.

Die Informationen sind sehr hilfreich.

Leider sagt mir der Wert Inhibin nichts. Den hat der Arzt bisher noch nicht gemacht, alle anderen Werte sind völlig in Ordnung.

FEraaYnxk


@flo2007

Habe ich nicht aber danke

für die Antwort.

Ach so, dann hab ich das falsch verstanden.

Wenn das Spermiogramm i. O. und das FSH nicht erhöht ist, braucht Inhibin-B nicht bestimmt zu werden. Inhibin-B wird von den Spermatogonien produziert und dient der Rückkopplung mit der Hirnanhangdrüse. Produzieren die Spermatogonien zu wenig Spermien, dann produzieren sie auch zu wenig Inhibin-B und die Hirnanhangdrüse schüttet vermehrt FSH aus, um sie zu stimulieren. Ein erhöhter FSH-Wert könnte da dann auf Probleme hindeuten.

fflo2x007


Komisch

Den Inbinin-Wert hat der Urologe nicht gemacht.

Für ihn sind alle Hormon-Wert in vertretbarem Bereich. Das nächste ist jetzt noch der Ausschluß eines Gendeffekts und ein erneutes Spermiogramm.

Wie könnte ich selber den einen Hoden-Hochstand feststellen? Leider ist es nicht bekannt.

Wäre unabhängig jetzt noch einmal zu einem zweiten Urologen gehen.

Fxraanxk


@flo2007

Ich glaube irgendwie schreiben wir aneinander vorbei ...

Nochmal zum Verständnis:

Was wurde bei Dir denn diagnostiziert/festgestellt ?

Wurden bereits Spermiogramme gemacht und wie sind die ausgefallen ?

Welche Hormone wurden bestimmt ?

(Wichtig ist FSH oder Inhibin-B)

Wenn FSH normal ist, wird meist auf Inhibin-B verzichtet.

Da die Werte im Tagesverlauf schwanken, können sie auch mal im Normbereich liegen, obwohl sie ansonsten pathologisch erhöht sind.

Das führt dann zu einem falschen Ergebnis.

Das mit dem Hodenhochstand (wann und wie der behandelt worden ist) müssten eigentlich Deine Eltern wissen.

Gruß

f=lol200x7


Nächster Versuch

Was wurde bei Dir denn diagnostiziert/festgestellt ?

Microlitharsis Testis (den Sternenhimmel habe ich auf dem Mikroskop selbst gesehen)

Wurden bereits Spermiogramme gemacht und wie sind die ausgefallen ?

Ja, ich habe bereits eins gemacht. Ergebnis schlecht. Nur 47% sind vital. 1 % schnell beweglich, 18% linear und nochmal ein teil ortsständig beweglich.

Welche Hormone wurden bestimmt ?

(Wichtig ist FSH oder Inhibin-B)

FSH war im Normalbereich, leicht erhöhter Testoteron-Wert

Wegen Hodenhochstand wissen meine Eltern nichts. Gibt es Mittel den selber zu erkennen?

Akute Behandlungsvorschläge:

- Einnahme von Orthomol Fertil

- Klärung des AZF-Faktors (macht mir momentan am meisten Angst)

- 2. Spermiogramm in drei Monaten

Fcrawank


@flo2007

Was wurde bei Dir denn diagnostiziert/festgestellt ?

Microlitharsis Testis (den Sternenhimmel habe ich auf dem Mikroskop selbst gesehen)

Meinst Du wirklich Mikroskop oder Ultraschall.

Also bei mir wurde das beim Hoden-Ultraschall festgestellt.

Oder wurde bei Dir eine Hodenbiopsie gemacht ?

Nur 47% sind vital. 1 % schnell beweglich, 18% linear und nochmal ein teil ortsständig beweglich.

Die Beweglichkeit kann von Befund zu Befund recht variabel sein ...

Wie war denn die Spermienanzahl und die -morphologie ?

Wegen Hodenhochstand wissen meine Eltern nichts. Gibt es Mittel den selber zu erkennen?

Wenn Du nicht wegen Hodenhochstand behandelt worden bist (und das hätten Deine Eltern ja merken müssen) und sich die Hoden jetzt im Hodensack befinden, dann lag wohl kein Hodenhochstand vor. Es sei denn, sie sind dann zwar zu spät aber doch noch von allein abgestiegen. Aber das kann man jetzt wohl nicht mehr nachweisen ...

Wie sieht's denn mit Mumps und Hodenkrampfadern aus ?

Akute Behandlungsvorschläge:

>- Einnahme von Orthomol Fertil

ist ein reines Multivitamin-Präparat (vor Allem Vitamin A, E und Zink), kann aber helfen. Ich glaub aber, es gibt andere Multivitaminpräparate mit gleichen Wirkstoffen, die billiger sind.

Es gibt aber auch rezeptpflichtige Medikamente:

[[http://www.uro-news-online.de/pdf.php?url=/archiv/2001/01/un0101_21.pdf]]

Bei einer Orchidopathie könnten ggf. Mastzellen-Blocker helfen.

Wichtig bleibt aber die Suche nach der Ursache !

>- Klärung des AZF-Faktors (macht mir momentan am meisten Angst)

ja, das ist sinnvoll, kommt aber selten vor.

das ist eher eine Aussschlussdiagnostik - also keine Angst

>- 2. Spermiogramm in drei Monaten

klar, um die Schwankungsbreite abzuschätzen.

Gruß

f1lo2x007


Normaler Ultraschall

Das ganze wurd mit normalem Ultraschall festgestellt.

Na ja der Rest der Werte schaut auch nicht wunderbar aus.

Anzahl sind insgesamt 5,3 Mio. / ml und bei der Morphologie sind 3% normal.

Momentan bleibt mir sowieso nur die Möglichkeit zu Warten.

War heute bei der Genetikerin und die wird jetzt die Sachen untersuchen. Ich hoffe, dass wenigstens hier alles in Ordnung und ich nicht noch der letzten Hoffnung beraubt werde.

Danke für die Informationen.

FKraanxk


@flo2007

Wie sah das denn bei Dir auf dem Ultraschall aus ?

Waren das so einzelne dicke weiße Punkte oder wie Schnee/weißer Sand ?

Dann haben wir wohl fast den gleichen Befund, nur das bei mir die Ursache (Varikozelen) bekannt ist.

Bei mir waren die Spermiogramme bisher ähnlich mies: so zwischen 5-10 Mio/ml, 3-10 % schnelle, 32-35 % langsame, 5-7 % Normalformen nach strict criteria, aber 20-80 % Normalformen nach WHO-Kriterien. Das letzte Spermiogramm soll wohl wieder normal gewesen sein (aber im unteren Bereich) ...

Wichtig ist, dass die Ursache gefunden wird, damit die Schädigung nicht weiter voranschreitet. Es kann aber auch eine Infektion oder Verletzung in der Vergangenheit gewesen sein, dann lässt sich das jetzt kaum noch nachweisen. Nur wenn die Grunderkrankung noch besteht, muss sie jetzt behandelt werden.

Falls es bereits durch eine Autoimmunreaktion zu einer Orchidopathie gekommen ist, kann diese evtl. mit Mastzellen-Blockern behandelt werden. Ich werd meinen Urologen darauf mal ansprechen.

Und hat die Genetikerin was gefunden ?

Alles Gute.

f?lo&200x7


Muß nun leider warten

Nun muß ich leider 3 Wochen warten bis ich Bescheid komme.

Leider finde ich das Ganze ziemlich nervig, aber mir bleibt nichts anderes übrig.

Immerhin hat mir der Urologe auch gesagt, wenn das nicht zutrifft, dann gehöre ich zu den 70% bei denen man keine Ursache finden kann. Tolle Aussage für einen Arzt.

Werde mir demnächst einen zweiten Urologen suchen und schauen, ob hier die Ursachenforschung ein bisschen anders betrieben wird.

Wenigstens dir alles Gute.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Urologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Nierenerkrankungen · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität · Vorhautprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH