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Untersuchung bei Urologin

M+ein wWiKllxy hat die Diskussion gestartet


Da hier immer wieder von der Angst vor einer Untersuchung beim Urologen/bei der Urologin berichtet wird will ich mal kurz schreiben wie es mir ergangen ist.

Ich habe auch schon länger überlegt ob ich hin soll oder nicht, denn ich habe im Hoden so einen Knubbel entdeckt und diesen dann beobachtet. Er war größer geworden aber ansonsten keine Schmerzen oder so. Irgendwann habe ich mich entschlossen zum Urologen zu gehen und im Telefonbuch geschaut und einen Termin bei einer Urologin ausgemacht.

Dort angekommen haben die Schwestern mich ein Blatt ausfüllen lassen über allgemeine Fragen (Ob ich bluter bin, ansteckende Krankheiten bekannt sind, wer der Hausarzt ist...), da ich zum ersten mal bei dieser Urologin war (Überhaupt die erste Urologische Untersuchung). Dann fragten Sie warum ich da sei und ich antwortete daß ich mit der Ärztin sprechen möchte. Ich mußte im Wartezimmer warten. Als ich aufgerufen wurde und im Besprechungszimmer war begrüßte mich die Ärztin und sagte ich solle Platz nehmen. Dann schaute Sie sich den ausgefüllten Fragebogen an und fragte mich nach dem grund meines Besuches. Ich sagte daß ich beim Duschen vor ca. einem 3/4 Jahr einen schmerzlosen Knubbel entdeckt habe und diesen deshalb regelmäßig abtaste. Er scheint etwas größer geworden zu sein. Sie fragte ob es im rechten oder linkem Hoden sei und ich antwortete im linken. Darauf meinte Sie Daß sie sich das gerne mal anschauen möchte und ich solle ihr doch in das Nebenzimmer folgen.

Dort bat sie mich die Hosen bis zu den Knien herunter zu ziehen und mich auf eine Liege zu legen. Während ich das tat zog Sie ihre Gummihandschuhe an. Dann tastete Sie eine zeit lang meinen linken, dann meinen rechten Hoden ab. So etwa eine Minute lang dauerte das ganze. Nun meinte Sie daß ich mir keine Sorgen machen sollte, da es mal kein Hodenkrebs sei. Sie sagte weiter daß Sie eine Ultraschall untersuchung machen möchte und warnte mich davor daß Sie dazu Gleitmittel nehmen müsse daß etwas kühl sei. Sie nahm ihr Gerät und "fummelte" damit an den Hoden rum. Nach ungefähr 1-2 minuten hatte sie ein paar Aufnahmen gemacht und sagte es sei eine Krampfader die ich da ertaste. Dies sei völlig harmlos und sogar sehr häufig bei Männern und meistens im linken Hoden. Paralell dazu zeigte sie mir die Bilder in ihrem Monitor. Es wäre auch richtig gewesen daß ich vorbeigekommen bin, denn wenn es Hodenkrebs gewesen wäre, sind die Heilungschancen besser je früher er entdeckt wird. Sie gab mir etwas Papier und sagte ich solle meine Hoden wieder von dem Gleitmittel reinigen und ich könne meine Hose wieder anziehen. Zum Abschluß sagte Sie mir noch daß man diese zwar weg operieren könne, dies aber eine rein Kosmetische Behandlung sei und eigentlich zumindest in meinem Fall unnötig, da sie weder schmerzen noch irgendwie ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Insgesamt war die Ärztin sehr nett und die Schwestern auch. Angst vor einem weiteren Besuch habe ich nicht und niemand brauch den zu haben. Ich lag nur ca. 5-6 minuten da während ich die Hose runtergezogen hatte während sie meine Hoden Untersuchte und einen steifen habe ich nicht bekommen. Das lag wol auch daran daß ich etwas aufgeregt war und wenn ich einen bekommen hätte, dann hätte ich mich nicht geschämt dafür. Bei meiner Musterung zur Bundeswehr ist er etwas größer geworden als die Ärztin die Hoden untersuchte und im nachhinein ist es mir nicht mehr peinlich. Dort waren ja auch noch andere anwesend und hier war ich mit der Ärztin alleine. So super sah die auch nicht aus, sie war mitte bis ende 30 und vom aussehen eher durchschnitt. Beim nächsten mal bin ich nicht mehr so aufgeregt wenn ich bei sie muß. Dann weiß ich ja was mich erwartet und bin viel entspannter.

Ich hoffe daß ich jetzt einigen die Angst nehmen konnte vor einer Untersuchung beim Urologen/Urologin.

Antworten
o{ll#ipPupp


blut im samen

seit längerer zeit habe ich blut im samen.was könnte das sein.

Myein| Wilxly


Also ich würde das mal meinem Arzt erzählen. Der wird dir dann schon sagen was zu tun ist.

Gruß kleiener Willy

nXargLaxroth


@ Mein Willi:

Danke für Deine Beschreibung, hat mir ein wenig die Angst vor dem ersten Urologenbesuch genommen. Ich war vor kurzem dort wegen undefinierten Hodenschmerzen. Es ist wohl eine Nebenhoden/Samenleiterreizung lt. Urologe.

Im großen und ganzen kann ich den Ablauf so bestätigen. Die Untersuchung selbt mit Abtasten/Ultraschall ist wirklich harmlos. Das einzig unangenehme war die Prostatauntersuchung, der Urologe wollte das auch kurz checken. Ging aber alles sehr schnell und routiniert bei ihm.

Eine Röntgenuntersuchung hat man auch noch gemacht. War aber auch nicht schlimm. Ich musste mit Unterwäsche auf eine Liege, bekam eine Infusion mit Kontrastmittel, das wars dann schon.

S"h@elb}y


Sollte man mit 21 Jahren eine vorsorge untersuchung machen ?

... einfach so ~ oder sich testen lassen ob sein sperma fruchtbar ist ?

stelle mir schon seit geraumer zeit die frage ob das so nötig wäre !?!

MUeiun Wuilly


Vorsorgeuntersuchung denke ich muß man mit 21 noch nicht machen, außer es gibt eine Vorgeschichte. Aber man kann den Hausarzt ja mal darauf ansprechen wenn man sowiso dort ist und der berät einem dann. Und eine Fruchtbarkeitsuntersuchung finde ich auch unnötig außer man versucht ein kind zu bekommen und es klappt nicht.

Shhelxby


ok danke für den rat..

mal schauen ich komm nicht so oft zum hausarzt - aber wenn - dann spreche ich es mal an

THX

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