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Verkürzte Harnröhre

IDntexreX


Ich sag ja: eine Risiko-Nutzen-Abwägung.

Aus meiner Erfahrung bisher plädiere ich, persönlich, für eine OP.

Nicht operierte junge Erwachsene kommen dann oft mit Erreichen der Volljährigkeit zum Operieren.

Da haben sie dann einen jahrelangen Kampf hinter sich und wirken oft "angeknackst". Man kann davon ausgehen, dass kein Jugendlicher zusammen mit seinen Eltern eine Fehlbildung am Penis ausdiskutieren möchte. Das macht er mit sich allein aus und frisst es in sich rein.

Ich hab jetzt schon Erwachsene (und auch schon sehr betagte Menschen) mit Hypospadien gesehen, die aus anderem Grund bei uns waren. Kosmetisch betrachtet ist das wirklich nicht immer besonders "schön" anzuschauen.

Wenn man sich die Penisgrößen-Diskussionen anschaut.. was mag da in einem Vorgehen, der so eine Deformation hat?

Vielleicht kann man das seinem Kind ersparen ?!

Aber wie gesagt, in eine Klinik gehen, die dies häufig macht. Wenn es wirklich nur minimal ist, dann werden die auch eine OP unter Umständen nicht befürworten. Wenn sie es aber tun, dann würde ich, ganz persönlich gesagt, auf den Rat hören.

LG

reX

mxlp


Hallo IntereX

so wie ich Ihren Beitrag verstehe haben Sie medizinische Kenntnisse auf dem Gebiet der Urologie??

eLenvo4udigwexg


@mlp

Hier redet jeder jeden mit "Du" an, das schimpft sich auch besser ;-D

IntereX hat sehr wohl urologische Kenntnisse!

Was ich gerade mal schade finde ist, dass ich die OP noch nicht gesehen habe. Ich kenn nur die Meatotomie (oder ist es das ???)

So, damit das hier kein Spam-Beitrag wird:

Ich persönlich würde es auch operieren lassen, einfach im Interesse des Kindes. Ich würde nicht so gerne mit so etwas aufwachsen. Wie würde ich denn da stehen, wenn es zu sexuellen Handlungen kommt, mir wäre es peinlich.

Auch wenn man es nicht unbedingt auf den ersten Blick sehen würde, letztendlich ist es was anderes.

Na ja muss wohl jeder selber wissen, ich würde im Interesse des Kindes entscheiden und die Zukunft mit in Betracht ziehen.

Gruß

eenvoudigweg

mxlp


Nutzen-Risiko

erst mal danke für die Aufklärung mit dem "du". Natürlich versuche ich im Interesse meines Sohnes (8) zu entscheiden. IntereX hat geraten eine Klinik zu suchen, wo solche Eingriffe häufig gemacht werden. Hat da jemand einen Tip? Vorallem kommt zur sog. Hypospadie ( verk. Harnröhre ) noch eine Krümmung dazu, die wie ich finde nicht so stark ist. Damit, denke ich als Frau, müßte man leben können. Die OP würde nämlich recht aufwändig für meine Begriffe und ich lese viel von Komplikationen (30 - 50%), die weitere OP´s erfordern. Also stellt sich mir die Frage: bisher ist alles funktionsfähig und was hab ich nachher?

MZosenhbanspxeter


Re: Verkürzte Harnröhre

Moin Moin,

ich bin selbst betroffen und kann dir deswegen meine Erfahrungen zugute kommen lassen. Ich persönlich hatte ebenfalls eine Verkürzung um 0,5 cm und wurde mit 6 Jahren in der urologischen Abteilung der Hamburg Harburger Klinik operiert. Die Verkürtzung wird in der Regel durch eine plastische Neuformung des Harnröhrenendstückes mithilfe der Vorhaut behoben. Ich schätze mal , dass du deine noch hast, es sei den sie ist dir schon vorher abgenommen worden.

Die Funktion ist soweit normal, was mich am meisten stört ist die Narbe an der Eichel, was allerdings in der Regel nur mir selbst auffällt.

Komplikationen gab es bisher keine, allerdings fällt mir in den letzten Jahren auf, dass der Urinstrahl dünner wird, was vermutlich auf die verengte Öffnung zurückzuführen ist. Ich werde mich also demnächst zum Urologen begeben müssen, was natürlich einige Überwindung kostet.

Ich kann dir nur raten auf dich selbst zu hören : Stört es dich oder nicht? Wie gesagt es wird in jedem Fall eine Narbe bleiben und mich kostet es immer noch viel Überwindung, einer Frau die ich neu kennen lerne, meine bestes Stück zu zeigen. Obwohl es noch nie

ein Problem gewesen ist. Kopf hoch wird schon :-)

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