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Blut im Ejakulat (Sperma)

FDrageJr1030 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

Das Problem: Ich habe vor 3 Monaten festgestellt, dass mein Sperma plötzlich Hellrot gefärbt war. Im Internet las ich, dass so etwas in der Regel harmlos ist. Ich hatte keine Erektionsprobleme, keine Schmerzen und "Spaß" wie immer beim Sex. Urin sah normal wie immer aus. Nach dem Sex hatte ich auch keinerlei Beschwerden.

Die Blutbeimengen haben noch etwas zugenommen bis Dunkelrot und waren nach ca. 2 Wochen verschwunden. Eine Woche später begann das Spiel vom neuem. Ich bin daraufhin zum Urologen gegangen, der folgende Untersuchung durchgeführt hat:

- Urin mehrfach getestet (inkl. Kulturen) mit negativen Ergebnis

- Nieren Ultraschall mit negativem Ergebnis

- Prostata Ultraschall mit negativem Ergebnis (leicht vergrößert)

- Sperma auf Bakterien geprüft (Kultur) mit negativem Ergebnis

- PSA Wert geprüft. Wert war 2,3 und vor einem Jahr 3,7 , also besser.

- Leberwerte und Gesamtblutwerte alle im normalem Bereich

Schlussfolgerung war: kein entzündlicher Prozess und keine Erklärung für das Blut im Sperma.

Ich bekam für 30 Tage eine Mittel welches bei der Prostata – Vergrößerung gegeben wird um die Beschwerden die man da hat zu minimieren. Habe keinen Besserung festgestellt und habe auch keine Probleme beim Wasserlassen.

Nach Abschluss der Einnahme des Medikament und ohne jeglicher Verbesserung bin wieder zum Urologen gegangen. Er hat nochmals mich eingehend inkl. Prostata-Ultraschall und anderer Organe Untersucht und wieder war das Ergebnis, nichts auffälliges.

Ich bekam für 10 Tage ein Breitspektrum Antibiotikum, welches bei Prostata und Entzündungen im Genitalbereich gegeben wird, um auszuschließen, dass doch irgend ein Entzündungsprozess da ist (Prostatitis oder so...), welches im Rahmen der Laboruntersuchungen nicht nachgewiesen wurde.

Nun sind wieder 4 Wochen rum und ich mache mir zunehmend sorgen.. Ich muss sagen, dass ich zu meinem Urologen volles Vertrauen habe und er sein Job seit vielen Jahren macht und in der Stadt als ein fähiger Arzt bekannt ist.

Hat Jemand eine Idee was es sein kann oder wer mir hier u. U. weiterhelfen kann? Mir macht dieses Problem zunehmend sorgen und ich fürchte hierdurch ernsthafte Auswirkungen auf mein Sexual-Leben.

Ergänzende Hinweise: Bin seit 2-Jjahren beruflich in den Tropen, Hatte CMV und Lamblia Giardia im letzten Jahr. Bin lt. Tropeninstitute in HH von diesen Krankheiten geheilt und habe kein AIDS, wobei ich das obige Problem da noch nicht vorgetragen habe.

Schon jetzt möchte ich mich bedanken bei den Personen, die mir weiterhelfen können oder eine Idee haben, was ich tun soll.

Viele Grüße, Frager1000

Antworten
N~ikou26blxn


Re: Blut im Ejakulat (sperma)

Hallo Frager1000,

ich möchte mich dringend an Deine Hilfesuche anschließen. Meine Symptome, Untersuchungen und Diagnosen sind (abgesehen von CMV und Lamblia Giardia) quasi haargenau die gleichen. Auch bei mir ist mit Ausnahme einer leicht vergrößerten Prostata alles im Normbereich und kein entzündlicher Prozess zu erkennen. Auch ein MRT des Beckens wurde bei mir durchgeführt, ebenfalls ohne Gewinn neuer Erkenntnisse.

Ich schleppe das Problem in schwankender Intensität nun bereits seit anderthalb Jahren mit mir herum - und habe den Eindruck, dass mein Urologe (übrigens mein dritter) genau wie ich nur abwarten kann.

Mich würde interessieren, ob es sinnvolle Kausalketten zum Symptom der Hematospermie gibt, die beispielsweise an der Ernährung, an Allergien oder an Sexualpraktiken anknüpfen.

Bin für jeden ernst gemeinten Hinweis dankbar!

Fkrager1x00


Hallo Niko26bln,

Das Problem scheint für den Urologen vielleicht selten zu sein aber doch mehrfach in der Bevölkerung vorzukommen. Hoffentlich kann uns Jemand helfen. Merkwürdig, dass es kaum Jemand etwas darüber weiß.

ejenUvou;dJi3g9weg


@Frager100

Danke für deine PN ;-)

Ich habe eigentlich keine Ahnung, wie Blut ins Sperma mit reinkommt. Is ja eigentlich auch nicht normal.

Übrigens ein Lob an deinen Urologen, den würde ich beibehalten. Due Untersuchungen sind nicht selbstverständlich und ich finds gut, dass er sich Zeit nimmt und das alles veranlasst.

Obwohl ja alles doch irgendwie getestet wurde.

Hat er dir Blut abgenommen und die Entzündungswerte darin untersucht?

Also das einzigste, was sein könnte:

- Genitaltumor

- Verletzungen im Genitalbereich

- Entzündung der Bläschendrüße (Spermatozystitis)

- Prostatastein

- oder Genitaltuberkulose

Eine Genitaltuberkulose könnte durchaus möglich sein, du hattest ja CMV. Das Tropeninstitut kann sagen, dass du geheilt bist. Evlt. hast du aber das Virus noch in dir und ist im Blut nur nicht mehr nachweisbar.

Hast du deinen Urologen auf CMV angesprochen?

Gruß

eenvoudigweg

F]rag>er)100


Hallo Eenvoudigweg,

Vielen Dank für das Eingehen auf meiner Frage. Auch wenn du sagst, du hättest keine Ahnung hast du mir immerhin einige Hinweise gegeben, wie ich weiter forschen kann. Über die gewesene CMV weiß der Urologe bescheid und insbesondere finde ich interessant, das du die Genitaltuberkulose anspricht, die er bereits auch schon mal in Erwägung zog, aber für den Moment noch bei Seite schob. Vielleicht kann mir noch ein anderer User weiterer Hinweise geben wo die richtigen "Gurus" für dieses Thema in Deutschland sitzen.

Nochmals vielen Dank,

Frager100

F<rag7e`r10x0


Hat wirklich niemand in Deutschland Ahnung? (Blut im Sperma)

Hallo Freunde dieses Forums,

Hat wirklich niemand eine Idee, was man machen könnte?

Wäre schön etwas über eine Lösung zu hören ;-)

Vielen Dank im Voraus,

Frager100

u&serxtb


RE: Blut im Sperma

Hallo Leidensgenossen.

Ist ein Beitrag noch erwünscht oder hat sich

das Problem erledigt?

Ich hätte da Einiges zu erzählen.

Beste Grüße

usertb

bGruzellerlxand


ja bitte erzähl, informations bedarf besteht auch bei mir, weil ich das gestern auch bei mir beobachtet habe....

mfg

r

MGarco o1c9x73


Hallo, mich würde es auch interessieren!!!

Hallo Ihr Lieben,

ich entdeckte heute morgen Blut im Sperma - genau wie ihr.

Ich mache gerade Kur an der Nordsee, bin gestern noch im kalten Meer schwimmen gewesen, habe die letzte Woche viel mehr Sport gemacht wie sonst, und ich habe seit gestern morgen Rückenschmerzen im unteren Bereich.

Kann da ein Zusammenhang bestehen?

Hoffentlich habt ihr euer Problem mitlerweile in den Griff bekommen!

Marco

bZast)elhxeini


Blut im Ejakulat (sperma)

Hallo an die Runde.

Vor einer Stunde gab ich beim googeln ein: "Blut im Ejakulat" und wurde dadurch zu diesem Forum geleitet. Zuerst dachte ich, ah, das war ja schon 2006, also ist das Thema lange abgehandelt, aber siehe da, auch Mitte 2007 ist es noch akut.

Aus diesem Grunde hier meine erste Einlassung.

Genau die Symptome, die Frager 1000 beschreibt, sind bei mir aufgetreten.

Zwischendurch war das Ejakulat über einen Zeitraum von 4 Monaten normal und nun ist es wieder blutig verfärbt.

Der Prof im Krankenhaus Rotenburg hatte mir zwar erklärt, die Sache ist harmlos, es hängt mit Verkalkung und Hodensteinen zusammen, aber abgesehen davon, dass ich meiner Partnerin das nicht zumuten will, denn ich habe außerdem - wahrschenlich eine leichte Form von - "LS" und damit belaste ich sie schon genug, habe ich vorwiegend am Morgen im Bett einen leichten Hintergrundschmerz im Hodenbereich, verstärkt bei Rückenlage. Dieser Schmerz ist nicht so stark, dass er mich beim GV beeinträchtigt, aber er ist latent gegenwärtig.

Vielleicht hilft es der Diskussion, wenn ich Auszüge aus dem Bericht hier wiedergebe. Der behandelnde Arzt hatte mir zuerst einen Leistenbruchoperation empfohlen, die durchgeführt wurde und dann ging es zur nicht ganz schönen Katheteruntersuchung über die Hranwege.

"Die transrektale Sonographie zeigte eine gut abgrenzbare Prostata mit einem zentral gelegenen Adenom mit einigen Verkalkungen zur peripheren Zone, insgesamt war das Organ über die Norm vergrößert mit geringfügigem endovesikalem Wachstum. Die Samenblasen waren beidseitig verdickt, ansonsten unauffällig. Die angrenzende Harnblase wirkte unauffällig.

Die Urethro-Zystoskopie, die in der Lokalanästhesie mit dem flexiblen Instruemnt durchgeführt wurde, lies im Bereich der peripheren Urethra unspezifische entzündliche Veränderungen erkennen. Die Sphinkterregion war unauffällig. Die Prostata zeigte erheblich obstruktive Seitenlappen, war mäßiggradig elongiert, zusätzlich bestand eine kleine Querbarre. Bei oberflächlichen Varizen kam es zu einer s o f o r t i g e n Kontaktblutung. Die Blase war deutlich trabekuliert, auch im im Bereich des Blasenauslasses fand sich die Schleimhaut unspezifisch e n t z ü n d l i c h verändert. Die Ostien waren unauffällig, es bestand kein Anhalt für einen Blasentumor.

Zusammenfassend besteht eine manifeste Blasenauslaßobstruktion bei benigner Prostatahyperplasie mit unspezifischen entzündlichen Veränderungen. Der Zusammenhang mit den geäußerten Beschwerden im Bereich des Skrotums scheint mir jedoch eher fraglich zu sein. Diesbezüglich sollte zunächste abgewartet werden, ob nach vollständiger Abheilung der Herniotomienarbe eine Beschwerdeperstinenz zu verzeichnen ist. Bezüglich der Prostatahyperplasie sind regelmäßige urologische Kontrolluntersuchungen angezeigt, eine interventionelle Therapie ist zu einem elekktiven Zeitpunkt in Erwägung zu ziehen."

So weit der Bericht.

Wenn ich alles richtig verstehe, sind, zumindest in meinm Falle die unspezifischen Entzündungen die Ursache für Blutungen beim GV.

Sehr freue ich michüber Antworten und weitere Anregungen.

Gruß an die Leidensgenossen.

w@im2


Blut im ejakulat

Seit zwei jahren blut im ejakulat. Alle sorten von antibiotica ohne erfolg.Habe starken unterbauch schmerzen. Wer hat rat ??

w@im92


Blut im Ejakulat

Anmerkung ,seit 1jahr nimm ich kortison 16mg.mit erfolg,bzw blut ist weg aber weiter unterbauchschmerzen .Aber kortison 16mg ist langfristig nicht ungefährlich. Nebenwikungen !! Siehe Info internet.

Aber vielleicht gibt es eine lösung ohne kortison ??? ?

WÄRE S E H R DANKBAR!

hjeuAteblaxu


Blut im Ejakulat

hallo,

hatte ich auch, nun nach vielen Jahren wieder. Der Urologe, Prof., damals sagte mir: 10 von Ihrer Sorte ernähren einen Urologen.

Also- nicht verrückt spielen! Mir wurden auch Antibiotika gegeben - obs wiklich nötig war, kann ich bis heute nicht beurteilen. Aber der Check insgesamt brachte was anderes ans Tageslicht, was dringend behandelt werden musste. Insofern bin ich über die damalige Hämospermie dankbar!!!

Jetzt wart ich ab, achte auf Überlastsymtome oder nicht weggehende Erkältung zB. Ich gehe nicht zu spät schlafen bzw versuch es, rechtzeitig zwecks Immunsystemstabilisierung schlafen zu gehen. Euch auch: gute Gesundheit

Gruß easy

m:agicx44


Hallo zusammen,

ich musste leider auch feststellen, dass ich Blut im Sperma habe.

Es geschah gestern nachmittag, als ich beim ejakulieren einige Blutspuren im Sperma auffinden konnte. Ich hatte aber während dem ejakulieren weder Schmerzen noch andere Beschwerden, sprich es war ganz normal.

Als ich dann im Internet über evtl. Ursachen recherchiert habe, konnte ich zu meiner (ich hoffe) "Erleichterung" feststellen, dass die Einnahme von Aspirin sehr häufig dazu führen kann.

"Eine häufige Ursache für Blut im Sperma ist ein geplatztes Äderchen in einem der Samenbläschen. Das sieht man heutzutage häufiger, weil viele Männer Aspirin, oder andere Mittel schlucken zur "Blutverdünnung”. Die Blutgerinnung ist dadurch etwas verzögert und eine Blutung hält etwas länger an."

Aufgrund einer Erkältung, habe ich wenige Stunden zuvor eine Aspirin-Brausetablette zu mir genommen.

Sollte ich mich auf diese Fakten verlassen oder zur Sicherheit doch noch einen Urologen aufsuchen?

Für eine rasche Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank!

Gruß

A2ltern;ativex1


Hallo zusammen,

habe ab März 2008 Blut im Sperma festgestellt (anfangs wenig, später massiv dunkelrot). Hatte in 2007-08 drei Antibiotikabehandlungen wg. erhöhtem PSA-Wert schon hinter mir. Der PSA-Wert änderte sich aber dadurch kaum. Ein Urologe riet nach vorherigen Untersuchungen (Ultraschall, Urin, Blut- und auch Spermauntersuchungen, Ergebnis: Leichte Entzündungshinweise, Prostata vergrößert) auch wegen dauernd erhöhtem PSA-Wert zu einer Biopsie (Gewebeentnahme aus der Prostata) um eine potentielle Krebsvermutung auszuschließen.

Von einem, auch homöopathisch arbeitenden, Arzt erhielt ich den Hinweis, statt der Biopsie eine sogenannte Kernspin-/MRT-Untersuchung mit Endorektalspule zu machen. Damit kann die Prostata sehr gut dargestellt werden. Befund in etwa: Veränderungen im Randbereich der Prostata vermutlich als Ergebnis von früheren Entzündungen, Blut in den Samenbläschen. Den homöopathisch arbeitenden Arzt hat der Befund hinsichtlich Krebsvermutung beruhigt. Parallel wurde eine Akupunkturbehandlung der Niere begonnen (über die Niere wird wohl auch die Prostata erreicht). Der Blutanteil im Sperma ist nun merklich rückläufig oder vereinzelt vollständig verschwunden. Nebenbei verschwand eine bewegliche Verdickung an einer Wade. Diese spezielle Kernspin-Untersuchung mit der Endorektalspule wird z. B. im "Radiologischen Zentrum München-Pasing" (Tel. 089-896000-0) durchgeführt. Akupunkturbehandlungen sind ja heute schon weiter verbreitet.

Vielleicht helfen diese Hinweise auch anderen.

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