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Ziehender Schmerz im linken Hoden

14.03.06  22:15

Hallo,

seit gestern Mittag verspüre ich ein unangenehmes Ziehen im linken Hoden, dass bis in die Leistengegend ausstrahlt. Ich bin 20 und hatte eigentlich noch nie Probleme mit meinen Genitalien.

Ich habe dieses unangenehme Ziehen des linken Hodens schon in den Monaten zuvor bemerkt, aber es war nie so stark, dass ich deswegen einen Arztbesuch in Erwägung gezogen habe. Es trat hauptsächlich beim Sitzen in einer beklemmenden oder unkomfortablen Haltung für die Hoden auf. Gestern Mittag merke ich gegen 12:00 Uhr, das dieses unangehnehme Ziehen nicht verschwand, als ich meine Sitzposition geändert habe. Eigentlich legt sich dieses Ziehen nach einigen Sekunden in einer anderen Sitzhaltung.

Mein Tischnachbar in der Schule hat mir von seiner Hodentorsion erzählt und die Beschreibung passte haargenau auf meine Einschätzung der Situation. Nach einem Termin habe ich mich sofort auf den Weg zu einem Urologen gemacht (18:00 Uhr) und mich untersuchen lassen (Abtasten und Husten + Ultraschall). Der Urologe konnte keine Anzeichen für eine Hodentorsion feststellen und hat sogar noch die Nieren per Ultraschall untersucht.

Der Urologe hat sich alles angeschaut und geht davon aus, dass keine Torsion vorliegt. Ich war etwas misstrauisch, ob man das wirklich so leicht feststellen kann. Im Internet gibt es viele Ursachen für Hodenschmerzen, aber ich weiß nicht genau, ob es wirklich so harmlos ist wie es scheint.

Ich habe immer noch ein leichtes, aber unangenehmes Ziehen des linken Hodens. Wenn ich die beiden Hoden miteinander Vergleiche wirkt der linke Hoden kleiner und nicht so prall und straff wie der rechte Hoden. Soll ich erstmal abwarten, ob das Ziehen verschwindet? Eigentlich möchte ich nur wissen, ob ich wirklich eine Torsion habe und der Urologe dass auch sicher feststellen kann, dass keine Torsion vorliegt (Abtasten & Ultraschall)? Aufgrund der Unterschiede der beiden Hoden habe ich jetzt natürlich Angst, dass der linke Hoden bereits am absterben ist, da die Schmerzen nicht verschwinden.

Ich würde mich über jeden Rat freuen. Danke im Vorraus...

JGT20>0x6

15.03.06  19:29

Keiner, der mir helfen kann? :-(

J4T20h06

15.03.06  22:48

ehm das ist komisch, ich hatte das gleiche vor etwa 2 wochen. Ich war damit im krankenhaus in der notaufnahme und der urologe meinte das man sowas nie genau sagen kann ob es eine Torsion ist. Deshalb musste in einer notoperation nachgeschaut werden. Nach der operation teilte mir der urologe mit, das es sein kann das eine torsion vorlag wobei sich der hoden aber wieder gedreht hatte. Durch das einmalige verdrehen wurden natürlich einige verbindnungsadern geschädigt. In der opreation wurde dann der hoden an der hodenwand verankert, sodas es nicht mehr passieren kann das er sich dreht. Vlt gehst du einfach noch mal zu einem anderen urologen und guckst was der sagt

wgatzuxp

16.03.06  14:30

So, aufgrund der chronischen Schmerzen im linken Hoden war ich heute nochmal beim Urologen und wollte ihn nochmals mit der Problematik vertraut machen.

Ich sagte ihm, dass das schmerzhafte Ziehen im linken Hoden etwas schwächer geworden ist und die ziehenden Schmerzen nicht mehr so oft vorkommen wie am ersten Tag. Trotzdem habe ich über den Tag verteilt um die 10-20 schmerzhafte Erlebnisse, die mich kurzzeitig etwas aus dem Leben schieben (Keine klaren Gedanken mehr, Konzentration auf Behebung des Schmerzes). Ich erzählte ihm, dass ich ziemlich mitgenommen bin von den Schmerzen und das Problem gerne lösen würde, also hat der Urologe nochmals alles durchgechekt und eine Sonographie gemacht. Er hat keine Anzeichen einer Torsion gefunden und die Sonographie hat ergeben, dass der Hoden ausreichend mit Blut versorgt wird. Es ist keine Torsion, keine Nebenhodenentzündung und kein Krebs. Was soll ich jetzt tun ???

Ich habe den Urologen gefragt, ob das Ziehen irgendwann verschwindet, aber es kam nur ein "Hoffentlich!" als Antwort. Würde eine Fixierung des Hodens meine Schmerzen beseitigen oder wäre das sinnlos?

Der Urologe meinte ich hätte eine art "Pendelhoden", der dazu neigt sich zu drehen. Kann es sein, dass der Hoden sich einmal gedreht hat und sich wieder in Ausgangslage zurückgedreht hat? Müssten die Schmerzen nicht aufhören, nachdem sich der Hoden wieder in seine richtige Position gedreht hat?

Bitte helft mir, denn das Problem schränkt mein Alltagsleben enorm ein und ich weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll :-( ...

Danke JT2006

J2T2h00x6

16.03.06  20:40

mach dich nicht verrückt.

ich hatte genau das selbe ziehen im hoden

ich war beim urologen und der meint es wär alles in ordnung.

nun nach ca. 2 jahren weiß ich von was es kommt. ich glaub beim orthopäden bist du besser aufgehoben. ich war beim krankengymnasten und jetzt ist es so gut wie weg. ab und zu beim sport noch das legt sich aber dann.

geh doch mal hin. ich hoffe ich hab dir weitergeholfen. :-D

A~BxC1

20.03.06  17:14

Über das Wochenende hatte ich fast keine Beschwerden und dachte es ginge weg. Aber heute morgen hat es wieder etwas doller gezogen und ich dachte es geht wieder los. Es schränkt mich geistig und physisch enorm ein und ich möchte nicht weiter mit diesen Qualen leben. Welche Ursachen könnte dieses Ziehen denn noch haben? Der Urologe meinte ja, es sei alles in Ordnung. Durchblutung ist gut, Nicht verdreht, nur dieses unangenehme Ziehen. Was soll ich tun? Nen anderer Urologe würde wahrscheinlich sofort eine OP ansetzten um der Ursache auf den Grund zu gehen, aber das könnte vollkommen sinnlos sein, wenn die Ursache ganz woanders liegt.

Es wäre echt super, wenn Leute, die auch dieses chronische Ziehen eines Hodens kennen, mir ein wenig vermitteln wie es bei euch war/ist. Ich möchte nicht den ganzen Tag an diese Schmerzen denken... :-(

JrT200x6

28.03.06  19:27

Nachtrag:

Nun sind 2 Wochen vergangen und die Beschwerden haben sich gebessert. Ich kann sogar wieder auf dem Bauch schllafen. Dennoch passe ich seit dem extrem auf meine Kronjuwelen auf ;-D...

Ich wollte nur denen mal Mut machen, die auch dieses Unangenehme Ziehen verspürten. Passt auf eure Lieblinge auf Jungs :-D

JoT20x06

11.04.06  21:04

Ich hatte vor einiger Zeit ähnliche Probleme. Schmerzen im linken Hoden, die besonders beim Laufen/Stehen sehr unangenehm waren, Sitzen war angenehmer. Das Ganze dauerte dann so 4-6 Tage, bis das alles wieder schmerzfrei war.

Irgendwann war ich dann doch mal beim Urologen. Der hat beim Ultraschall keine bösen Dinge feststellen können, und hatte die Vermutung, dass es an der schlechten Durchblutung liegt. Insofern wäre das mein Hinweis gewesen, aber dein Urologe meint ja, die Durchblutung wäre o.k....

auf jeden Fall hatte er mir den Tipp gegeben, bei Schmerzen sich in warmes Wasser zu setzen, oder ein warmes Sitzkissen etc. zu benutzen. Kurioserweise hatte ich diese Beschwerden dann nur noch 1 mal in abgeschwächter Form, hatte dann ein warmes Sitzkissen verwendet, was auch sofort half. Seit über einem halben Jahr habe ich nun keinerlei Beschwerden mehr. Meine Vermutung ist, dass es an meiner inzwischen regelmäßigen Sportbetätigung liegt (Fitnessstudio und Hobby-Fußball), wodurch die Durchblutung wohl ausreichend gewährleistet ist.

Diarth AZrgon

15.04.06  02:07

@ JT2006

Das ist ja interessant. Ich habe genau das gleiche Problem!!!

Vor 2 Jahren oder so, musste ich mal einen ganzen Tag lang schweren Sachen heben und gleichzeitig war viel Bewegung dabei.

Auf einmal hatte ich einen rießigen Schmerz in meinem rechten Hoden. Und das ging auch erst nach ca. 30 Minuten weg. In den 30 Mintuen war total ausgeknockt. Ich konnte mich eigtl. nur so wenig wie möglich bewegen, weil alles andere nur noch mehr Schmerzen verursachte...

Das war das schmerzhafteste was ich in dem Zusammenhang bisher erlebt habe.

Doch vorher hatte ich auch schon ab und zu Schmerzen, wenn ich länger gerannt bin oder Sport getrieben habe.

Deshalb bin ich nach diesem Vorfall zum Urologon gegangen. Jedoch hat der nur gemeint es wäre vllt. einen einmaige Drehung des Hodens gewesen, die sich wieder gegeben hätte. Er hat nichts feststlelen können außer ein paar Krampfadern, die aber mit dieser Sache nichts zu tun hätten.

Leider ist mein rechter Hoden immer noch viel empfindlicher als mein linker...

Am letzten Wochende war ich z.B. den ganzen Tag einkaufen. D.h. viel Bewegung und rumlaufen. Auch da hat auf einmal mein rechter Hoden angefangen zu Schmerzen jedoch nicht so schlimm. Aber der Schmerz war da.

Normalerweise stört das nicht... Aber gestern war es dann wieder soweit.

Ich war die letzten zwei Tage hintereinander Abends Tanzen und da kam der Schmerz mal wieder.

Diesmal war es so schlimm, dass ich einfach nicht mehr weitertanzen konnte... ich musste erst einmal eine Pause einlegen..

Und man kann ja nicht jedem sagen, besonders den Mädels, hey ich brauch mal ne Pause, mein rechter Hoden tut sau weh ;-)

Und heute, wenn ich etwas Abtaste, ist der rechte Hoden noch empfindlicher als sonst.

Ich weiß jetzt auch nicht ob ich nochmal zu einem andren Arzt gehen soll. Ein bischen Hemmung ist bei mir schon da... Und es geht ja im normalen Alltag auch... und der erste Arzt hat ja auc nix geholfen war ja qusio für die Katz...

"ein unangenehmes Ziehen im linken Hoden, dass bis in die Leistengegend ausstrahlt."

Genau das habe ich dann auch... gestern hatte ich das Gefühl, als ich meine Hand auf die Leistengegend gepresst habe, dass der Schmerz abgenommen hat...

Habe dann schlussendlich den Schmerz mit Bier betäuben (und mehrere Pausen) können - natürlich auch keine Lösung..

MfG

SrcJhmXerxz20

15.04.06  11:54

Ich habe dies auch manchmal in letzter zeit aber weniger, ich denke es kommt vom Sitzen, eventuell quetscht man ihn ein da er bei mir etwas höher hängt als der rechte ist er meist so in den falschen zone, auch beim Fahrradfahren also dannach spüre ich dieses ziehen einfach, da ich das nun schon glaube ich ca 3 jahre habe , denke ich das es nix weiter kritisches ist, weil sie auch nix am grad der schmerzen verändert.

Uune2rfahrexnder

20.04.06  14:27

:-/

Hallo,

Habe das gleiche Problem seit ca. 4 Wochen im rechnten Hoden.

War auf der Practical World als Aussteller in Köln; musste natürlich 2 Tage von 8- 19 Uhr Stehen. Ich hatte auch sehr wenig Schlaf.

Als ich nach Hause kam, hatte ich am nächsten Tag ein unangenehmes Ziehen im rechten Hoden, das bis in die Leistengegend ausstrahlte, wenn man ihn abtastete. Nach einer Woche ist es etwas schwächer geworden und war nach 2 Wochen für ein Wochenende vollkommen weg. Dann ist es aber leicht wiedergekommen und ich bin ersteinmal zum Hausarzt gegangen. Der hat den Hoden abgetastet, was sehr unangenehm war (Ziehen). Er hat mir eine Überweisung fürn Urologen geschrieben (Termin erst am 8. Mai :-o ), in der drin stand, dass der rechte Hoden konsistenzvermehrt sei.

Wenn ich meinen Hoden an einem Punkt (hinten) abtaste, fühlt sich das an wie "leichte Zahnschmerzen" im Hoden.

Der Arzt hätte doch ruhig ein Blutbild machen können, um zu sehen, ob es sich um eine Entzündung handelt, oder? ???

Mal gespannt, was der Urologe sagt. Ich habe Angst, dass ich Krebs habe, oder dass ich unfruchtbar bin

12BorMisx1

20.04.06  21:06

Nun ist schon 1 Monat vergangen und ich habe jetzt leichte Schmerzen im rechten Hoden. Es wandert also. Manchmal habe ich beim Autofahren einen kurzen stechenden Schmerz, der aber nicht weiter anhält. Im Moment läuft alles ganz gut, aber hin und wieder schmerzt es ein wenig mehr. Manchmal hab ich auch gar keine Schmerzen auf beiden Seiten.

Ich schätze, dass die Schmerzen aus dem Leistenbereich kommen, da die Hodenschmerzen verschwinden, wenn ich etwas tiefer in den unteren Bauchraum drücke. Kann es sein, dass die temorären Schmerzen aus der Leistengegend kommen? Was kann die Ursache dafür sein?

- Quetschungen

- Höhere Belastung der Leiste durch Körpergewicht?

- Gelenkbeschwerden

- Andere Genitalverletzungen?

Meine Hoden sind nicht druckempfindlich oder sehr sensibel. Es fühlt sich alles normal an, aber manchmal sind halt diese Schmerzen im Bauchraum vorhanden, die bis zu den Hoden ausstrahlen.

JrT20x06

20.04.06  21:49

Ich hatte vor ca. 2 Monaten auch ein Ziehen vor allem im rechten Hoden. Es zog sogar bis ins Bein. Bin dann zur Urologin gegangen. Sie hat meine Hoden abgetastet und Ultraschall gemacht und es war kein Krebs oder ähnlich schlimmes sondern etwas ganz anderes: Es gibt einen Nerv im Rücken- bzw. Wirbelsäulenbereich, der sogenannte Uro Genitalis (oder so ähnlich), der von der Wirbelsäule bis in den Genitalbereich geht. Ich habe einen angeknacksten Rücken und deshalb wird dieser Uro-Genitalis-Nerv beeinträchtigt und der ziehende Schmerz im Hoden kommt vom Rücken her. Hätte ich nie gedacht, das so etwas zusammenhängen kann, aber vielleicht ist es ja bei Dir auch so etwas ???

Hoffe Dir geholfen zu haben...

B>adOutxlaw

20.04.06  22:22

Das kann sehr gut sein, da die Beschwerden öfters in Positionen, die den Rücken be/entlasten auftreten. Es ist auch nicht so, dass es wirklich die Hoden selber sind, die Schmerzen, sondern die Region um sie herum. Mann kann es aber sehr leicht mit Hodenschmerzen beschreiben.

Was hat die Ärztin dir gesagt?

J<T20x06

02.05.06  12:41

Habe das auch.

Ich hab den Artikel hier zu spät gesehen und daher schon einen neuen thread eröffnet.

[[http://www.med1.de/Forum/Urologie/231329/]]

Ich habe auch dieses verdammte Ziehen, nur dass ich auch noch einen kleinen Knubbel im selben Hoden entdeckt habe, was mich jetzt befürchten läßt, womöglich Hodenkrebs zu haben.

Wenn ich mir auf der selben Seite, wo der schmerzende Hoden ist, auf die Stelle zwischen Penis und Baucch (ist das die Leiste?) drücke, hört der Schmerz auf. Ich hoffe mal, dass es irgendwas harmloses ist.

CSatweakslxe2

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