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Vasektomie? Welcher Mann von Euch ist Sterilisiert?

Spus"i dSchmuxssi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe eine Frage die mich sehr beschäftigt.

Gibt es Männer die Erfahrung mit einer Sterilisation haben?

Wenn ja würde mich interessieren welche Vorteile und Nachteile Ihr hattet oder habt.

Da Ich und mein Mann auch über diesen Schritt nachdenken würde uns das vielleicht ein bisschen weiterbringen.

Danke schon mal im vorraus *:)

Antworten
H:an!sH19x70


Re Vasektomie

Ich habe die Vasektomie vor ca. einem Jahr machen lassen. Wirklich keine große Sache, Eingriff dauert incl. An- und Ausziehen, desinfizieren, örtliche Betäubung usw. ca. 30 Minuten.

Danach noch mindestens 3 Sermaproben abgeben. Erste Probe frühestens 3 Monate nach Eingriff, die zweite und dritte mit mindestens 2 Wochen Abstand.

Wenn eine der Proben noch Samenfäden enthält muss man solange Proben abgeben bis drei Proben in Folge negativ sind. Erst dann gilt man als steril und kann mit gutem Gewissen auf eine zusätzliche Verhütung verzichten.

Vorteile??

Man muss sich nicht mehr um eine ungewollte Schwangerschaft Gedanken machen.

Der Sex wird spontaner, entspannter.

"MANN" nimmt der "FRAU" die Verhütung ab (Frau hat sich ja schlieslich lange genug darum gekümmert)

Frau muss keine Hormone mehr nehmen bzw. Schwermetalle mit sich herumtragen

.

.

.

Nachteile??

Fällt mir spontan keiner ein, "Mann" muss sich halt nach dem Eingriff 1 - 1,5 Tage etwas schonen.

Und die Kontrolle ob die Samenleiter noch getrennt sind macht mir gar nichts aus, geben aber Sicherheit dass es zu keiner Rekanalisation gekommen ist.

Zusammenfassend kann ich sagen dass ich es noch keine Sekunde bereut habe und es jederzeit wieder machen lassen würde.

Voraussetzung ist natürlich dass die Familienplanung abgeschlossen ist bzw. zu 100 % keine Kinder mehr gewünscht werden. Es ist schließlich ein Entschluss für immer.

Aber dies wird der Arzt beim Informationsgespräch ausführlich erklären.

Hans

W;üWlli


Re Vasektomie

Habe es schon vor 11 Jahren machen lassen.(Meiner Frau zuliebe)

Warum soll sie zig Jahre dieChemie schlucken?

Habe es bis heute noch keinen Moment bereut. Obwohl ich damals

erst 28 war. Das war ein kleiner Ambulanter Eingriff, 1-2 Tage leichte Schmerzen in der Gegend. Wurde damals sogar noch voll von der Kasse übernommen. Ist heute glaube ich nicht mehr so.

S^usi "Sch.mussxi


Dankeschön für Eure Antworten es hat uns sehr weitergeholfen

Danke @:)

F;ri edOile*in


Vasektomie

Ich habe seitdem ein weniger intensives Gefühl beim Orgasmus und spüre jeden Tag die Stellen, wo die oberen Enden des Samenleiters sein müssen (kann sie nicht ertasten, da sie im Leistenkanal li + re des Penis sind). Das ist zwar nicht schmerzhaft, aber nach fast 7 Monaten dann doch nervig ...

Außerdem ist die Haut am Sack oberhalb der Narben, ich glaube, dort haben die Klemmen gesessen, irgendwie taub (so in Daumennagel- Größe), kneifen tut aber auch dort noch weh.

Seid Euch bitte BEIDE gaaanz sicher, daß Ihr ( Dein Mann ) diese OP wirklich will, bzw deren Folgen, denn Die OP an sich ist harmlos.

Dein Mann kann danach keine Kinder mehr auf natürliche Weise zeugen - ok, ich nehme an, das ist so gewollt.

ABER: Jede OP hat auch Risiken wie Infektionen, weiterhin im Besonderen auch Verwachsungen z.B. der Enden mit der umgebenden Haut, Nebenhodenentzündungen (lt meienem Dr sammeln sich Bakterien gern im NH, hab ich bei der Bronchitis letzten Monat gemerkt), Überempfindlichkeiten der Nervenenden an den Stummeln, evtl auch Psycholog. Probleme (Ja, auch wenn man sich drauf vorbereitet und die OP selbst möchte, ist die Situation danach ganz anders, und - fast - endgültig).

Ihr solltet die verschiedenen Techniken der Sterilisation vorher mit dem Arzt durchsprechen, schaut mal evtl hier:

[[http://www.refertilisieren.de/literatur/nsv.pdf]]

Es gibt auch Gründe, die OP rückgängig zu machen (ist aber - soweit ich weiß - sauteuer), wie Erneuten Kinderwunsch (wohl um die 90%), aber auch chronische Entzündungen, überemfindlichkeiten oder seelische Probleme.

Ich würde mich beim nächsten Mal evtl zu der Methode beraten lassen, wo die Samenleiter nur abgeklemmt werden, oder ich würde darauf achten, nicht zuvil rausschneiden zu lassen (üblicherweise wohl 5 mm; bei mir 2-3 CM). Falls denn eine Refertilisation notwendig ist, hat man bessere Chancen, wenn nicht soviel vom Samenleiter fehlt.

Außerdem müssen die 2 cm + umnähen usw ja auch während der Sterilisation aus dem sack gezogen werden (merkt man auch mit Betäubung...)!

TROTZDEM: Auch bei mir letztlich ein positives Gesamtbild, hat aber ein Weilchen gedauert, da ich die Risiken und Folgen als Lappalien angesehen habe.

Deswegen: Seid Euch bitte Sicher ...

MbalBgasrxo


Hallo Susi Schmussi

ich bin seit nun 14 Jahren sterilisiert und kann es deinem Mann nur empfehlen. Allerdings hatte ich eine starke Infektion und Verwachsungen im Hodensack, was mir 3 Jahre Probleme bereitete. Es kann auch bei diesem, doch einfachen Eingriff, Komplikationen geben. Ich habe beim Eingriff dem Arzt zugeschaut und alles ging absolut schmerzlos über die Bühne. Die Infektion hatte ich mit grösster Wahrscheinlichkeit, weil ich mir überhaupt keine Schonzeit gönnte, dh ich machte bereits am zweiten Tag wieder Sport und ging am 5. Tag schwimmen. Das konnte nicht gut gehen.

Eins möchte ich dir noch mitgeben.

Da trafen sich zwei Freundinnen, da meinte die eine:" Ich muss extrem aufpassen, dass ich nicht schwanger werde" - "Warum, dein Mann ist doch sterilisiert" meinte die andere. - "Eben, deswegen" ;-)

Viele Grüsse

Malgaro

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