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Harnröhrenverengung: welche Möglichkeiten gibt's?

Hallo,

ich habe eine Harnröhrenverengung und bin seit September 2005 deswegen in urologischer Behandlung. Bemerkt habe ich das natürlich schon viel früher, aber ich traute mich nie zum Arzt zu gehen. Es äußert sich bei mir lediglich dadurch, dass ich nicht normal Wasser lassen kann. Immer nur tröpfchenweise, wenn mal ein Strahl kommt, dann ganz dünn. Manchmal muss ich auch erst auf den Unterleib drücken, bis es anfängt zu pinkeln.

Probleme mit Blasenentzündungen oder so hatte ich bisher nie.

Nun war ich alle 2-3 Wochen beim Kalibrieren (weiten mit so nem Stab), jedoch find ich das auf Dauer total nervig. Es hat sich zwar gebessert und ich konnte im Februar diesen Jahres ganz normal Wasser lassen, jedoch ging das wieder zurück, als ich mit dem Kalibrieren aufhörte. Mein Urologe meinte, dass man einmal im Jahr "nachdehnen" müsste, weil der Muskel ja wieder zurückgeht. Er meinte auch, dass eine OP sehr schmerzhaft und riskant wäre und das Kalibrieren da besser ist.

Ich habe aber keine Lust mein Leben lang alle paar Wochen zum Urologen zu rennen, diese Untersuchungen sind der Horror für mich. Sie tun weh und ich habe jedes Mal schreckliche Angst (Vorgeschichte: sexueller Mißbrauch mit 14). Ich will das nicht ständig über mich ergehen lassen.

Wenn ich hier so lese, wie schrecklich dieses "Schlitzen" der Harnröhre ist und ich an die Schmerzen bei meiner Blasenspiegelung denke, da will ich lieber nie mehr hin. Was gibts denn eigentlich für Möglichkeiten, damit ich mein Problem dauerhaft loswerde?

Seie R198x3

Gibts niemanden der mir Rat geben kann?

Keine Antworten? :°(

SLiea 1983

Kenne das gut

Hallo,

das tut mir wirklich leid, aber ich kann Dir das gut nachempfinden. Hatte auch jahrelang Entzündigen und Verdacht auf Harnröhrenverängung. Ständig Blasenspiegelungen mit starrem Zystoskop(als Mann ja noch viel Schmerzhafter, da Harnröhre länger), immer Antibiotika nehmen usw. Ich bin dann auf reine Naturheilkunde umgestiegen, dazu Unmengen trinken usw. und seit dem geht es besser!

Jetzt habe ich auch gehört, dass es die Möglichkeit gibt, die Verengung im Rahmen einer relativ harmlosen Operation zu beheben. In Deinem Fall dürfte dies Angesichts der Alternative vorzuziehen sein.

Ganz liebe Grüße und Gute Besserung!

BGarfu/sschVattexr

Meinst du Schlitzen?

Hallo,

endlich mal ne Antwort :)^

Meinst du mit der OP vielleicht ne Schlitzung? Das soll sehr schmerzhaft sein nach der OP und der Nachteil ist, dass die Harnröhre in den meisten Fällen eh wieder zuwächst ... von daher ist das glaube ich nicht sooo toll.

Meine Spiegelung war auch mit diesem starren Stetoskop, ekelhaft. Bin ja froh, dass ich kein Mann bin, mein Urologe meinte ja dass es bei euch so viel schlimmer ist. Das schlimmste sind ja die Schmerzen beim Pinkeln danach ... grausam :°(

Ich frage mich, warum im Net so wenig über die Behandlungsmethoden bei Harnröhrenverengung zu lesen ist?

Welche Naturheilmittel nimmst du denn?

SYie 19x83

@sie

Hallo!

Ich musste mich vor 10Jahren an der Harnröhre operieren lassen wegen einer Verrengung.Ich hatte auch keine Blasenentzündungen,nur musste ich ständig aufs klo und hatte immer harndrang!es war grausam.dann hatte ich die op,das dehnen hätte bei meiner enge nix mehr gebracht.

Also ich hatte überhaupt keine schmerzen nach der op.hab ein 24 stunden katheter bekommen und das erste mal pinkeln war noch nicht mal schlimm.und nach 11tagen konnte ich zum ersten mal wieder länger einhalten und ich hatte keinen harndrang mehr.es ist bis heute so geblieben.es ist zwar richtig,dass durch dieses schlitzen eine vernarbung der harnröhre entstehen kann,aber es gibt wohl auch so eine harnröhrenplastik,bei der die schlitzung noch vernäht wird und so keine erneute verengung mehr auftreten kann. diesen tipp hab ich von einem urologen aus dem [[http://internet.www.onmeda.de]] im forum inkontinenz.

ich würde mich lieber operieren lassen.es ist nur eine 5min op und wirklich nicht schlimm. es hat mir wirklich geholfen und ich kann wieder ein normales leben führen ohne ständig an toiletten denken zu müssen.

f|h72

Sie1983

Nun kam mir fh72 zuvor. So ähnlich habe ich es auch gehört. Dennoch wollte ich Dir trotzdem noch antworten. Ich trinke erstmal Unmengen Brennesseltee. Dies kann ich im Übrigen nur empfehlen. Außerdem nehme ich cystofink. Mir geht es seither wirklich besser.

Liebe Grüße

B`arfuVsschatdter

@fh72

Das ist ja wirklich interessant. Also ich verstehe das richtig? Es wird eine Schlitzung gemacht, die dann vernäht wird damit das nicht wieder zuwächst? Ist das heutzutage normal oder machen das nur wirklich gute Urologen?

Ich habe nicht wirklich ständig Harndrang, so wie ihr das beschreibt. Aber ich muss halt häufiger aufs Klo laufen, weil ich meine Blase nie wirklich leeren kann, kommen nur Tropfen raus. Das nervt halt, vor allem auf Arbeit und so. Man muss dringend und man kann dann doch nicht, nervenaufreibend.

Ich habe Dienstag einen neuen Termin bei einem anderen Urologen, als ich bisher war. Muss ich da irgendwas beachten? Ich will mich auf keinen fall ein zweites mal einer Blasenspiegelung unterziehen, einmal reicht. Es reicht ja, wenn er sieht wie klein die Harnröhre ist. Das sieht man auch ohne Spiegelung, wie von nem Baby halt.

Oder soll ich gleich in die Uniklinik und dort nen Termin mit nem Urologen machen? Hat diese Plastik irgendeinen Namen? Hattest du wirklich keine Schmerzen? AUch nicht beim Pinkeln danach? Also ich hatte ja nach der Spiegelung 3 Tage lang übelste Schmerzen ... und nach der OP gar nix?

SEi+e 1S983

@sie

hallo nochmal,also ich weiss nur,dass diese op irgendwie harnröhrenplastik oder platische hranröhren-op heisst.du kannst ja noch mal den urologen im netz fragen oder auch den urologen,wo du jetzt hingehst!der urologe aus dem netz hat mri erklärt,dass die schlitzung so vernäht wird,dass es wieder eine glatte oberfläche ist und dann keine vernarbung mehr entstehen kann.

es ist wohl nicht normal,dass es so aufwendig gemacht wird.

aber es gibt viele urologen,die nix vom dehnen halten,weil es auf die dauer halt nix bringt!

also ich hatte wirklich überhaupt keine schmerzen,es hat nur ein bischen gepiekst,aber nicht beim pinkeln,sondern beim sport zum beispiel,aber das hat sich auch erledigt und war 1000mal besser zu ertragen,als der harndrang. auch deine symptome fände ich echt schrecklich und könnte es nicht aushalten. es ist nur ein kleiner eingriff,wenig risiko und schlimmer werden als jetzt wirds wohl kaum.

wenn du mehr darüber erfährst über diese op,würde es mich freuen,wenn du es mir mitteilen könntest. falls sich bei mir auch mal wieder was verengt....

viel glück

fPhy7x2

@sie

das hat der urologe mir damals geschrieben:

Die Harnröhrenverengung bei der Frau besteht in den allermeisten Fällen in einer Enge der Harnröhrenöffnung. Diese Enge kann mit einem speziellen Instrument (Otismeatotom) geschlitzt werden. Die Schnitte werden nicht vernäht. Hiernach ist die erneute Einengung durch Vernarbung häufiger als bei der plastischen Operation, bei der die meist narbige Enge komplett durchtrennt und anschließend vernäht wird. Beides sind ambulant durchführbare Operationsmethoden. Bei korrekter Durchführung dieser Eingriffe besteht keinerlei Risiko der Verletzung des Schließmuskels.

Dr. H. Hollberg

fJhx72

Darf man fragen wie groß bzw klein eure Enge ist?

Bei mir sind es 22 Charrière

15a2nF1xe

habe bei googel etwas gelesen

Hallo meine lieben

Ich habe schon seid jahren eine echt tolle verengung.Auch habe ich schon einige schlitzungen hinter mich gebracht. Nun habe ich einen link aus der Ch. gefunden und schöpfe wieder hoffnung deise

dummen und auch schmerzhaften Buschierungen hinter mir zu lassen

ich gebe euch mal einen link dort hin wenn einer von euch damit schon erfahrung hat dann möge er es mich bitte bitte wissen lassen

hier ist nun der link

[[http://www.promedics.ch/.../]] maennlich/maennlich01.htm

vielen dank im voraus

euer

Manouk *:)

mxanoxuk

Blasenspiegelung -

das Thema wurde hier schon oft behandelt, über Suchen wirst du viel finden.

Nachsgtehend ein Link dazu:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Blasenspiegelung]]

Bei mir wurde das schon vor 7 Jahren mit einem beweglichen flexiblen Schläuchlein gemacht, (Prostata ließ nichts mehr durch), das war aber völlig schmerzfrei. Weshalb nun auch heutzutage noch ein starres Rohr? Damals erhielt ich auch etwa 8 mal einen Katheter gesetzt, ebenfalls schmerzfrei, Schlauch-Durchmesser ca. 8 - 10 mm geschätzt, was durch die Harnröhre bis in die Blase hineingeschoben wurde, vorher schön glitschig gemacht. Ich habe keine Angst vor einer erneuten Blasenspiegelung, falls mal wieder eine nötig sein sollte. Eine Frau hält den Penis, der Arzt schiebt hinein.

Wenn bei dir die Abflussleitung zu eng ist, dadurch stets Restharn in der Blase bleibt (und das ist sehr schädlich, auch für die Nieren!) - kannst du dann nicht selbst in Heimarbeit bei Bedarf und mit geeigneten Mitteln ("biegsame Welle" oder Schlauch, schmerzlinderndes Gleitmittel, usw.) eine Dehnung, Weitung, Vergrößerung üben, herbeiführen, wiederholen, ohne stets zum Urologen zu müssen? Bei Frauen ist der Weg doch nur halb so lang, diese nur ca. 15 (?) cm müssten doch machbar sein? Und dann fließt es wieder wie aus einem geöffneten Wasserhahn...

Ich wünsche dir alles Gute!

d2er cFrMitxz

Harnröhrenverengung - welche Möglichkeiten?

Hallo zusammen,

zuerst mal muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dieses Forum und speziell diese Diskussion gefunden zu haben.

Leide schon seit vielen Jahren unter häufigem Harndrang, konnte bisher aber einigermaßen damit leben.

Vor ca. 2 Monaten wurde es aber so schlimm, dass der Drang praktisch gar nicht mehr verschwand und ich ein ständiges Brennen in der Harnröhre habe. Wurde im Urlaub mit Verdacht auf Blasenentzündung mit Antibiotika behandelt, ohne Erfolg. Nach dem Urlaub also zum Urologen. Bei der Blasenspiegelung konnte er den Katheter gar nicht einführen, mußte erst mal die Harnröhre erweitern. War sehr schmerzhaft, vor allem das Pinkeln am nächsten Tag.

Das einzige, was bei den ganzen Untersuchungen (unter anderem auch Uroflow) rauskam ist, dass ich eine verengte Harnröhre habe. War vor dem "Bougieren" wohl so 18 Charriere (oder noch weniger), danach 22. Er will jetzt über mehrere Schritte die Harnröhre aufdehnen, sagte aber gleich dazu, dass die Rückfallquote bei ca. 80% liegt. Eine OP schätze er aber auch nicht sehr viel erfolgreicher ein. Eigentlich ist es unglaublich, dass es für ein so kleines Problem keine dauerhafte Lösung zu geben scheint. Da werden abgetrennte Gliedmaßen angenäht, aber eine Harnröhre kann nicht dauerhaft geweitet werden, oder?

Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten die Beschwerden zu lindern? Habe schon festgestellt, dass eine säurearme Ernährung ein bisschen was bringt.

Glaube auch, das ich dazu neige, den Beckenboden zu verkrampfen.

Bin für alle Inputs dankbar.

Sanne_62

S8anne_:62

@sanne

ich kann dich nur ermuntern zu dieser harnröhrenschlitzung!ich hatte die gleichen probleme wie du.ständiger harndrang und nix passte mehr in meine blase.es war grausam.ich hab mich nicht mehr aus dem haus getraut und auch nix mehr getrunken.dann hatte ich eine blasenspiegelung und es war so eng,dass nur ein säuglingskatheter reinpasste und ein dehnung nicht mehr zu machen war.

nach der op dauerte es so 10tage bis ich merkte,dass ich wieder einhalten kann.wie wundervoll das war!!

das ist jetzt 10jahre her und ich hab keinen rückfall.meine blase und harnröhre sind immer noch super.

also ich könnte mit so einer verengung nicht leben.für mich war er der horror!

f/h7x2

Urlologe im Raum Stuttgart

@fh72 Zuerst mal vielen Dank für Dein Feedback.

So wie's aussieht hattest Du eine "echte" Harnröhrenverengung und viel Glück, dass sie nicht wiedergekommen ist.

Leider scheint das Rückfallrisiko ziemlich hoch zu sein und das ganze Theater fängt dann von vorne an.

Ich habe beschlossen, mir erst mal noch eine zweite Meinung einzuholen.

@ alle:

Kennt jemand einen guten Urologen im Raum Stuttgart?

SCa#nn6e_x62

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