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Abgangsstenose (Harnleiter) - OP Methode

CulaudRs"ixa hat die Diskussion gestartet


Zu all den tollen Sachen, die ich vererbte an meine Kinder kommt nun evtl. noch eine Abgangsstenose (Harnleiter) hinzu. Mein Großer wird am Montag mit Kontrastmittel geröngt um Genaueres festzustellen, da sein Nierenbecken bereits vergrößert ist.

Natürlich kann das Ergebnis noch gut ausfallen, es kann immer noch harmlos sein und keine Op notwendig, aber ich möchte einfach gewappnet sein und wissen, was ich den Arzt fragen muss.

Googeln brachte kein eindeutiges Ergebnis, drum frage ich hier, weiß jemand, wie das heutzutage operiert wird?

Immer noch mit Flankenschnitt und ewig vielen Schläuchen?

Oder macht man das bereits laparoskopisch, minimalinvasiv? (Bei Schweizer Kliniken hab ich da was gefunden)

Meine OP war seinerzeit entsetzlich, allein der Gedanke, mein Kind muss das durchstehen, jeder redet mir zu, dass das heute bestimmt nicht mehr so schlimm ist wie damals, ich kann es nur hoffen... :-(

Antworten
Chla@udsixa


Noch ein Zusatz, kennt jemand vielleicht so ein Internet Patienten Forum, das ärztlich betreut ist, wo ich diese Frage stellen könnte? (falls hier keiner eine Antwort weiß...)

.|rexX


Wird sowohl konventionell als auch endoskopisch gemacht.

Wir machen diesen Eingriff allerdings nur mit Flankenschnitt, deswegen kann ich nix drüber sagen, wie die Erfolge bei endoskopischen Eingriffen sind. (Kenne nur einen privat, bei dem hat es gut geklappt)

Versuch es mal über den Suchbegriff endoskopische Pyeloplastik.

Da findet google einiges... ich hab es mir jetzt aber nicht genauer durchgeschaut.

LG

reX

C|laudsxia


Danke!!!

heut ist es zu spät, aber morgen werde ich die Suchergebnisse durchgehen, da war wirklich viel!!!

:)* :)* @:) @:) :)* :)*

Darf ich fragen, warum ihr nur den Flankenschnitt macht? Ist das andere zu unsicher / gefährlich?

Und wie lange bleibt man da in der Klinik? Ich war damals 4 Wochen. Haben die Patienten immer noch so Wahnsinns Schmerzen auszuhalten, wie ich seinerzeit?

CBlaudxsia


Ich hab jetzt, denke ich, die Bestätigung, dass das KH hier in der Gegend (in dem ich seinerzeit operiert wurde) die minimalinvasive Technik anwendet. Bei dieser Liste müsste es dabei sein, nicht wahr?

Minimal invasive Operationstechniken:

Gallenblasenoperationen

Bruchversorgungen

Antirefluxoperationen

Milzeingriffe

Dünndarmeingriffe

Dickdarm- und Enddarmoperationen

Eingriffe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Eingriffe an den Nebennieren

Eingriffe an den Nebenschilddrüsen

Eingriffe im Brustkorb (Thorakoskopie)

Jetzt bin ich beruhigter und seh dem Montag gelassen entgegen.

Wenn nicht, die Uniklinik nicht weit entfernt macht es auf jeden Fall. Ich hab selber vor zwei Jahren eine Darmop. ohne Schnitt erlebt und kenne den Unterschied. Auch wenn ein befreundeter Arzt sagte, OPs ohne richtigen Schnitt sind mehr als lebensgefährlich. Glaub ich nicht, sonst würde man das doch nicht so häufig machen...

u1ro-pbfzl"exger


Hallo Claudsia,

ohne dich beunruhigen zu wollen möchte ich dir nur sagen, das die Antirefluxoperationen oder auch die OP an den Nebennieren nichts mit der Ureterabgangsstenose zu tun haben.

Die Antireflux-OP hat denke ich was mit der Speiseröhre / Zwerchfell zu tun und ist gegen Zurückfliessen von Magensäure.

Bei uns im KH kenn ich auch nur die offene OP - Nierenbeckenplastik bzw. Pyeloplastik genannt... Aber dazu haste ja bestimmt schon gegoogelt.

Alles Gute soweit für dich und dein Kind!!

SNeeroHsenhgiesxser


Bei uns in der Klinik werden Nierenbeckenplastiken auf beide Arten durchgeführt. Die Laparoskopischen sind nach ca 7 Tagen wieder draussen, die Konventionellen 2-3 Tage später.

Habe auch bisher keine Unterschiede am Ergebnis feststellen können.

LG

CclFauHdsixa


Danke erstmal für die Infos.

Mein Sohn hat die Stenose an beiden Harnleitern, aber er muss vorläufig auf keinen Fall und vielleicht nie operiert werden.

Die Harnleiter sind ausreichend durchgängig, die Nierenbecken noch nicht krankhaft vergrößert. Wenn das so bleibt, kann er gut damit leben. In zwei Jahren sollen wir zur Kontrolluntersuchung.

Ich bin soooooooooooooooo froh...

Ich habe eine Klinik hier ausfindig gemacht, die im Fall des Falles endoskopisch operieren würde. Ich denke mir, dass das auch letzendlich vom Befund abhängt.

Aber zum Glück muss ich mir diese Gedanken jetzt noch nicht machen...

Danke nochmal!!!@:) @:) @:)

.Ore5X


@ Claudsia

Du die Entwicklung der OP- / Narkose- / und Schmerztherapiemethoden geht ja auch immer weiter. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Eingriff irgendwann mal standardmäßig endoskopisch durchgeführt wird.

LG

reX

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